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Tierliebe: Mit dem Hund im Bett schlafen? Unbedingt! Es gibt jede Menge Gründe, die dafür sprechen

Tierliebe: Mit dem Hund im Bett schlafen? Unbedingt! Es gibt jede Menge Gründe, die dafür sprechen




Guter Grund 1: Wir fühlen uns geborgenEin Hund im Bett wirkt beruhigend, und zwar auf Mensch und Vierbeiner. Das liegt vor allem an der speziellen Bindung, die durch diese Art nächtlicher Nähe entsteht. Hunde sind Rudeltiere und lieben das sogenannte Kontaktliegen. Vor allem jungen Hunden nimmt der gemeinsame Schlaf Angst und Nervosität. Und auch wir Menschen fühlen uns weniger einsam und schlafen besser. Das fand Christy L. Hoffman, Professorin für Tierverhalten, Ökologie und Naturschutz am Canisius College in Buffalo, bei einer Umfrage unter 962 amerikanischen Tierbesitzerinnen heraus. Die Frauen, die ihr Bett mit einem Hund ­teilen, berichteten von einem besseren, erholsameren Schlaf und einem stärkeren Gefühl von Geborgenheit. Sie gaben sogar an, dass ihre Hunde weniger stören als menschliche Partner.Guter Grund 2: Der Blutdruck sinktNachts, wenn unser Gedankenkarussell auf Hochtouren läuft, können wir in der Stille unseres Schlafzimmers unser Herz manchmal buchstäblich bis zum Hals schlagen hören. Wie eine Studie, veröffentlicht im „Journal of Behavioral Medicine“, ergab, senkt das Streicheln eines Hundes den Blutdruck. Grund dafür ist das sogenannte sympathische Nervensystem. Beim Hundekuscheln ist es weniger aktiv, als wenn wir uns zum Beispiel mit einem anderen Menschen unterhalten oder fernsehen. Dadurch werden weniger Stresshormone und Adrenalin ausgeschüttet. Nun wird natürlich niemand die ganze Nacht hindurch seinen Vierbeiner massieren können. Wäre ja auch irgendwie kontraproduktiv. Aber man kann Spannung abbauen, indem  man seinen haarigen Kumpel für ein paar Minuten massiert, bevor es ab ins Traumland geht.DOGS 1 20 CoverGuter Grund 3: Die Erziehung fällt leichterNa, hat Ihr Hund schon begriffen, was Sie von ihm wollen, wenn Sie „Sitz!“, „Platz!“ oder „Aus!“ rufen? Wenn nicht, ist es vielleicht Zeit für eine nächtliche Extrakuscheleinheit. Keine Sorge: Vierbeiner werden durch gemeinsame Nächte weder verwöhnt noch vermenschlicht. Stattdessen wird so eine Beziehung aufgebaut, die von mehr geprägt ist als bloß von Kommandos. Laut Wissenschaftsmagazin „Human Nature“ lassen sich Welpen deutlich besser erziehen, wenn man sie von Anfang an mit im Bett oder zumindest  im Schlafzimmer schlafen lässt. Der enge Kontakt stärkt bei Rudeltieren die Bindung zu ihrem Menschen. Ohne etwas voneinander zu verlangen, wächst praktisch im Schlaf auf beiden Seiten die Einsicht, dass man einander vertrauen kann und akzeptiert wird. Dieses Grundgefühl hilft später beim Training.Guter Grund 4: Schmerzen lassen nachDas Knie zwickt, der Rücken tut weh oder im Magen ziept es. Es gibt so manches Zipperlein, das einem den Schlaf rauben kann. Aber bevor wir zombiehaft zum Medikamentenschrank schlurfen und nach der Schmerztablette wühlen, können wir einfach unseren Hund unter die Decke heben. Bei einer Untersuchung dazu, wie man Patienten mit chronischen Schmerzen Linderung verschaffen könnte, fanden Wissenschaftler der Universität von Alberta heraus, dass Hunde schmerzlindernd wirken. „Kranke Menschen bekommen oft gesagt, dass sie ihren Hund aus dem Schlafzimmer entfernen sollen, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden“, schreibt Studienleiterin Dr. Cary Brown. „Dabei können die meisten Patienten neben ihren Haustieren viel besser entspannen.“ Das führt unter anderem dazu, dass verkrampfte Muskeln weicher werden und sie sich einfacher in eine natürliche Schlafposition begeben können. Außerdem setzt der Körperkontakt das Glückshormon Serotonin frei, was zusätzlich schmerzlindernd wirkt.Guter Grund 5: Die Wärmflasche kann im Schrank bleibenBoah, das ist aber auch wieder kalt diesen Winter! Bevor man vor lauter Gebibber und Gezitter  nicht einschlafen kann, kann man das Hundekörbchen kurzerhand ins eigene Bett verlegen. Wahrscheinlich fröstelt der Hund darin so allein gerade auch vor sich hin und bekommt kaum ein Auge zu. Schließlich wissen wir schon aus dem Pfadfinderunterricht, dass sich der Austausch von Körperwärme ideal dazu eignet, um es sich gegenseitig schön muckelig zu machen. Und angenehmer als so eine wabbelige Wärmflasche fühlt sich ein kuschelweiches Hundefell allemal an.Guter Grund 6: Hunde helfen gegen StressFast neun von zehn Deutschen fühlen sich gestresst. Jeder Zweite glaubt sogar von einem Burn-out bedroht zu sein. Das ergab eine Umfrage der Krankenkasse Pronova BKK. Wir möchten jetzt nicht behaupten, dass das alles  der Vergangenheit angehört, sobald man nachts einen Hund an seiner Seite hat. Aber es kann helfen, mit Stress besser umzugehen und Angstzustände zu lindern. Die Nähe von Hunden senkt das Level des stressverursachenden Hormons Cortisol im Blut. Gleichzeitig steigt dadurch aber der Anteil von Oxytocin, des Hormons, das  in uns Gefühle wie Vertrauen und Zuversicht stärkt. Das klingt zumindest so, als sollte man es auf jeden Fall einmal versuchen.Guter Grund 7: Sicher auch ohne AlarmanlageInsgesamt 97 500 Einbrüche wurden 2018  in der polizeilichen Kriminalstatistik registriert. Eigenheimbesitzer müssen jetzt aber nicht direkt in den Elektrofachmarkt stürmen, um sich mit teurem Sicherheitsequipment auszustatten. Statistiken zeigen, dass ein Hund im Haus fast zu zwei Dritteln Einbrecher abschreckt. Außerdem ist das Hundegehör so fein und sensibel, dass sie schon auf die kleinsten verdächtigen Geräusche reagieren. Liegt der Hund dabei mit im Schlafzimmer, bekommt man selbst auch sofort mit, ob etwas Unerwünschtes im Haus passiert. Hilft übrigens auch super, wenn sich Teenager heimlich raus- oder wieder hereinschleichen wollen.Wer sein Bett nicht mit einem Hund teilen sollteWährend die meisten Menschen eigentlich nur von einer gemeinsamen Nacht mit Vierbeinern profitieren können, sollten Allergiker besser zweimal darüber nachdenken, wen sie sich da ins Bett holen. Schließlich hinterlassen Hunde nicht nur Haare, sondern auch andere Überbleibsel aus ihrem Fell im Bett. Für gesunde Menschen ist  das völlig harmlos, Asthmatikern hingegen kann das Atemnot bescheren. Auch für sehr kleine Kinder eignet sich vermutlich eher ein Hund aus Plüsch als Schlafpartner. Ein echter Hund könnte sich im Tiefschlaf nämlich auf das Kind legen, sodass es keine Luft mehr bekommt. Ältere Kinder profitieren von gemeinsamen Nächten mit ihrem geliebten Haustier jedoch wieder mindestens genauso sehr wie ihre Eltern.Mehr spannende Artikel lesen Sie in der neuen DOGS!Heft bestellenZum Vorteilsabo



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Publish date : 2020-01-20 08:00:00

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Expo 2020: Jetmen Vince Reffet fliegt durch “Himmelstor”

Expo 2020: Jetmen Vince Reffet fliegt durch “Himmelstor”




Die Extremsportler Fred Fugen und Vince Reffet haben sich in China einen Traum erfüllt. Gemeinsam flogen sie durch die Tianmenhöhle – genannt: “Himmelstor”. Die Aktion fand im Rahmen der Expo 2020 Dubai statt.



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Publish date : 2020-01-14 19:39:39

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News vom Wochenende: Mindestens elf Tote bei schweren Stürmen in den USA

News vom Wochenende: Mindestens elf Tote bei schweren Stürmen in den USA




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Vulkan Taal auf den Philippinen speit Rauch und Asche (13.34 Uhr)Drei Tote bei Kajak-Unglück an Nordfrankreichs Ärmelkanal-Küste (12.32)Mindestens elf Tote bei schweren Stürmen in den USA (10.14 Uhr)Präsidentenwahl in Taiwan: Tsai gewinnt, Peking verliert (11.08 Uhr)Feuerwehr: Eines der “Megafeuer” in Australien unter Kontrolle (8.49 Uhr)Die News von Sonntag im stern-Ticker:+++ 17.06 Uhr: Silvester-Ausschreitungen in Leipzig: Staatsanwaltschaft prüft Videos +++Nach der Veröffentlichung neuer Videos und Zeugenaussagen zu den Vorfällen in der Silvesternacht in Leipzig hat die Staatsanwaltschaft Geschädigte dazu aufgerufen, Anzeige zu erstatten. “Nur dann können wir umfangreich prüfen”, sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz der Deutschen Presse-Agentur. Alle, denen Unrecht getan worden sei oder die durch die Polizei Schaden genommen hätten, sollten Anzeige erstatten.+++ 15.16 Uhr: Koalition will Verbrennen ausländischer Flaggen generell verbieten +++Die Koalitionsfraktionen wollen einem Bericht zufolge das Verbrennen ausländischer Flaggen generell unter Strafe stellen. “Wer öffentlich die Flagge eines ausländischen Staates zerstört oder beschädigt”, solle mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden, berichtete die “taz” unter Berufung auf einen Antrag der Fraktionen von Union und SPD. Bisher ist es laut Paragraf 104 im Strafgesetzbuch lediglich strafbar, wenn eine “auf Grund von Rechtsvorschriften oder nach anerkanntem Brauch öffentlich gezeigte Flagge eines ausländischen Staates” beschädigt oder zerstört wird. Hier geht es also nur um Fälle von offizieller Beflaggung. +++ 15.04 Uhr: Fehlalarm in fast 50 Jahre altem AKW in Kanada +++Ein Fehlalarm hat die Menschen in der Umgebung des kanadischen Atomkraftwerks Pickering in Schrecken versetzt: Um 7.24 Uhr (Ortszeit/13.23 Uhr MEZ) schickte die Regierung der Provinz Ontaria eine Warnmeldung heraus, wonach es in dem AKW nordöstlich der Metropole Toronto zu einem “Vorfall” gekommen sei. Adressat waren Menschen im Umkreis von zehn Kilometern um das fast 50 Jahre alte Kraftwerk, die “auf weitere Informationen und Anweisungen” in örtlichen Medien achten sollten. +++ 14.42 Uhr: Spanien: Sánchez stellt Koalitionskabinett mit 22 Ministerien vor +++Vier Tage nach seiner Vereidigung hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez offiziell sein neues Kabinett vorgestellt. Die 22 Ministerien – fünf mehr als in der vorherigen Regierung – werden von elf Frauen und elf Männern geführt. Fünf Ressorts besetzt das linke Bündnis Unidas Podemos, mit dem die Sozialisten ab sofort die erste Koalitionsregierung in der jüngeren Geschichte des Landes führen. “Dies wird eine Legislaturperiode des sozialen, territorialen und generationenübergreifenden Dialogs sein”, sagte Sánchez vor Journalisten.+++ 13.34 Uhr: Vulkan Taal auf den Philippinen ausgebrochen +++Der südlich der philippinischen Hauptstadt Manila gelegene Vulkan Taal spuckt seit Sonntag Rauch und Asche. Die Wolke reichte nach Angaben von Behörden bis zu einem Kilometer in die Höhe. Etwa 6000 Menschen mussten die Umgebung verlassen, darunter auch Dutzende Touristen in der Region. Wie das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) mitteilte, wurde die Eruption des Vulkans von Erdbeben begleitet. Die Warnstufe wurde im Laufe des Sonntags von zwei auf vier erhöht. Das Institut warnte, dass es zum plötzlichen Ausstoß von Dämpfen und zu hohen Konzentrationen tödlicher Gase kommen könne. Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Der Vulkan ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem aufgrund des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel.+++ 12.32 Uhr: Drei Tote bei Kajak-Unglück an Nordfrankreichs Ärmelkanal-Küste +++Bei einem Kajak-Unglück an der nordfranzösischen Küste sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Kajakfahrer, ein 15-Jähriger, wurde nach Behördenangaben in der Nacht zum Sonntag an einem Strand der Somme-Bucht am Ärmelkanal gefunden und mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Bei den Toten handelte es sich um zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 48 und 56 Jahren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Amiens waren insgesamt acht Mitglieder eines örtlichen Kajak-Vereins am Samstag zu einer Meerestour aufgebrochen. Später teilte sich die Gruppe auf,  vier Mitglieder paddelten an den Ausgangspunkt zurück, die anderen setzten ihre Tour fort. Am späten Nachmittag wurde Alarm ausgelöst und eine großangelegte Suche nach den Vermissten eingeleitet. Offensichtlich seien die vier von Wellengang überrascht worden und es sei ihnen nicht mehr gelungen zurückzukehren, erklärte die Staatsanwaltschaft. “Wir fanden sie außerhalb ihrer Kajaks”.+++ 12.15 Uhr: Bundesregierung erleichtert über Verlängerung der Hilfslieferungen für Syrien +++Die Bundesregierung hat mit Erleichterung auf den Kompromiss des UN-Sicherheitsrats zur Verlängerung der grenzüberschreitenden Hilfslieferungen nach Syrien reagiert. “Wir sind erleichtert”, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Samstagabend in Berlin. Damit hätten Millionen Bedürftige in Syrien weiter Zugang zu lebensnotwendiger Hilfe. Angesichts der neuen Beschränkungen handele es sich jedoch um einen “sehr schwierigen Kompromiss”.Der UN-Sicherheitsrat hatte am Freitag kurz vor dem Auslaufen des Programms für eine Verlängerung der grenzüberschreitenden Hilfslieferungen nach Syrien gestimmt – auf Druck von Russland allerdings unter starken Einschränkungen. So wurde das seit 2014 laufende Hilfsprogramm nur um sechs Monate verlängert statt wie bisher immer um ein Jahr. Zudem erfolgen die Hilfslieferungen künftig nur noch über zwei Übergänge an der türkisch-syrischen Grenze. +++ 11.08 Uhr: Präsidentenwahl in Taiwan: Tsai gewinnt, Peking verliert +++Mit der Wiederwahl der chinakritischen Präsidentin Tsai Ing-wen haben sich die Taiwaner erneut gegen eine Annäherung an China ausgesprochen. Der klare Sieg der 63-Jährigen ist eine Abfuhr für die kommunistische Führung in Peking, die den Druck auf die freiheitliche und demokratische Inselrepublik verstärkt hatte. “Ich hoffe, die Ergebnisse der Wahl senden eindeutig das richtige Signal an Peking”, sagte Tsai Ing-wen am Samstag vor jubelnden Anhängern in Taipeh. Das demokratische Taiwan werde “gegenüber Drohungen und Einschüchterung nicht einknicken”.Die Botschaft kam in Peking allerdings nicht an. Am Tag nach der Wahl bekräftigte die chinesische Führung nur ihren Machtanspruch auf die Insel. Was auch immer dort geschehe, könne nichts daran ändern, dass Taiwan ein Teil Chinas sei, sagte Außenamtssprecher Geng Shuang am Sonntag. “Die Taiwanfrage ist eine interne Angelegenheit Chinas.”Taiwan Wahlen – 11.55+++ 10.55 Uhr: Israels Erziehungsminister gegen Schwule — Proteste an Schulen +++Mehrere israelische Schulen haben am Sonntag gegen Äußerungen des nationalreligiösen Erziehungsministers protestiert, der Homosexualität indirekt als unnatürlich eingestuft hatte. Einige Einrichtungen hielten Unterrichtsstunden zum Thema Toleranz ab, wie Medien berichteten. Auch schwule und lesbische Lehrer hätten protestiert.Erziehungsminister Rafi Perez, ein orthodoxer Rabbiner, hatte in einem am Freitag veröffentlichten Interview auf die Frage geantwortet, was er tun würde, wenn eines seiner Kinder eine “andere sexuelle Ausrichtung” hätte: “Gott sei dank sind meine Kinder auf natürliche und gesunde Weise aufgewachsen. Sie bauen ihre Häuser auf der Basis jüdischer Werte.” Als normale Familie definierte er eine “mit Mann und Frau”.+++ 10.40 Uhr: Putin setzt auf Fertigstellung von Nord Stream 2 bis Anfang 2021 +++Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Wladimir Putin haben trotz der US-Sanktionen ihren Willen zur Fertigstellung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 bekräftigt. Putin stellte am Samstag nach Gesprächen mit Merkel in Moskau eine Fertigstellung der Gaspipeline bis spätestens Anfang kommenden Jahres in Aussicht. Merkel sagte, die Bundesregierung halte das Vorhaben weiterhin für “richtig”. Die polnische Regierung äußerte dagegen scharfe Kritik an Nord Stream 2.+++ 10.14 Uhr: Mindestens elf Tote bei Unwettern im Süden der USA +++Im Süden der USA sind bei schweren Unwettern mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Tornados und starke Winde zerstörten zahlreiche Gebäude, warfen Autos um und sorgten für Stromausfälle. Nach Angaben des Wetterdienstes dürften die Stürme am Sonntag weiter gen Osten und Norden ziehen. Für mehrere US-Bundesstaaten galten Wirbelsturm- und Flutwarnungen. Zu den Opfern gehörten auch ein Polizist und ein Feuerwehrmann in Texas, die bei einem Unfall-Einsatz bei eisigen Temperaturen von einem Fahrzeug überfahren wurden. In Louisiana wurden am Samstag die Leichen eines Paars in der Nähe ihres vom Sturm völlig zerstörten Wohncontainers entdeckt. Die Trümmer seien überall, “es ist traurig”, sagte ein Vertreter des Gemeinde-Sheriffs einem Lokalsender. In Alabama bestätigten die Behörden am Samstag drei Tote. Mehrere Gebäude wurden komplett zerstört, andere waren ohne Dach. Die Straßen waren übersät mit abgerissenen Stromleitungen. Insgesamt 200.000 Menschen in mehreren Bundesstaaten waren am frühen Sonntag ohne Strom. Am schwersten betroffen waren nach Angaben der Website poweroutage.us Alabama und North-Carolina.+++ 8.49 Uhr: Feuerwehr: Eines der “Megafeuer” in Australien unter Kontrolle +++Nach zweieinhalb Monaten hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben einen der Riesenbrände im Südosten Australiens unter Kontrolle gebracht. Das durch Blitzeinschlag ausgelöste “Megafeuer” nordwestlich von Sydney hatte seit Ende Oktober auf einer Fläche von mehr als einer halben Million Hektar gewütet. Bis die Flammen eingedämmt worden seien, habe es wegen ungünstiger Wetterbedingungen länger gedauert als erwartet, schrieb die örtliche Feuerwehr von Hawkesbury auf Facebook. Dank des Einsatzes der schwer arbeitenden Mannschaft sei es am Sonntag gelungen. Eine Entwarnung ist das aber nicht: Die Buschfeuer-Zeit werde noch einige Monate dauern, schreibt die Feuerwehr. In Australien wüten seit Oktober riesige Brände. Mehr als zehn Millionen Hektar wurden davon erfasst, das entspricht ungefähr der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.+++ 8.31 Uhr: Berichte: USA wollen mindestens zwölf saudiarabische Militärschüler ausweisen +++Die Vereinigten Staaten wollen Medienberichten zufolge mindestens ein Dutzend Militärschüler aus Saudi-Arabien ausweisen. Ihnen würden extremistische Verbindungen und der Besitz von Kinderpornographie vorgeworfen, berichteten US-Medien am Samstag. Dies hätten die Ermittlungen zu einem tödlichen Schusswaffenangriff auf einem US-Militärstützpunkt im Bundesstaat Florida ergeben. Der saudiarabische Leutnant Mohammed al-Schamrani hatte im Dezember auf dem Marinefliegerstützpunkt in Pensacola im Bundesstaat Florida in einem Unterrichtsgebäude um sich geschossen. Drei  US-Militärs wurden getötet und acht weitere Menschen verletzt. Der Angreifer wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. Den Militärschülern aus Saudi-Arabien werde zwar nicht vorgeworfen, al-Schamrani geholfen zu haben, berichtete CNN. Einige von ihnen hätten jedoch Verbindungen zu extremistischen Bewegungen.+++ 7.57 Uhr: International anerkannte Regierung Libyens akzeptiert Waffenruhe +++Die international anerkannte Regierung in Libyen akzeptiert die von der Türkei und Russland vorgeschlagene Waffenruhe. Der Chef der Einheitsregierung in Tripolis, Fajes al-Sarradsch, teilte am Sonntag mit, die Waffenruhe gelte seit 00.00 Uhr. Seine Truppen hätten jedoch das “Recht”, auf “jeden Angriff” zu antworten, “der aus dem gegnerischen Lager kommen könnte”. Zuvor hatten bereits die Truppen des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar erklärt, sich an die Waffenruhe halten zu wollen. Die Türkei und Russland hatten am Mittwoch zu einer Feuerpause in dem nordafrikanischen Krisenstaat aufgerufen, die in der Nacht zum Sonntag in Kraft treten sollte. Die Regierung in Tripolis hatte die Initiative begrüßt, allerdings zunächst offengelassen, ob sie sich daran halten wolle. “Bedingung” für die Waffenruhe sei ein Rückzug der Truppen Haftars, sagte Ministerpräsident al-Sarradsch am Samstag bei einem Besuch in Rom.+++ 2.03 Uhr: Robert Abela wird neuer Regierungschef in Malta +++Der Anwalt Robert Abela ist am Sonntag zum Chef der regierenden Labour-Partei in Malta gewählt worden. Damit wird Abela auch automatisch Regierungschef in dem EU-Land. Abela wird Nachfolger des bisherigen Labour-Vorsitzenden und Regierungschefs Joseph Muscat, der im Skandal um die Ermordung einer Enthüllungsjournalistin seinen Rücktritt angekündigt hatte. Im politischen System Maltas ist es üblich, dass der Parteichef der Mehrheitspartei im Parlament automatisch auch Ministerpräsident wird. Muscat hatte wegen mutmaßlicher Verwicklungen von Vertrauten in den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia Anfang Dezember seinen Rücktritt angekündigt. Caruana Galizia wurde am 16. Oktober 2017 bei einer Bombenexplosion getötet. Seither gab es in dem Skandal immer neue Enthüllungen. Abela, Sohn des maltesischen Ex-Präsidenten George Abela, galt im Wahlkampf eher als Außenseiter.   Die News von Samstag im stern-Ticker:   +++ 18.37 Uhr: Französische Regierung zum Verzicht auf höheres Renteneintrittsalter bereit  +++Die französische Regierung ist bereit, vorerst auf den umstrittensten Punkt ihrer geplanten Rentenreform zu verzichten. Er sei bereit, die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre aus dem Gesetzentwurf zu streichen, schrieb Premierminister Edouard Philippe an Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. In Frankreich gibt es seit Wochen Streiks und Proteste gegen die Rentenpläne. Am Samstag gingen nach Gewerkschaftsangaben allein in Paris 150.000 Menschen auf die Straße. Mit dem Verzicht auf das höhere Renteneintrittsalter wolle er den Sozialpartnern sein “Vertrauen” beweisen, erklärte Philippe in dem Schreiben. Die größte Gewerkschaft CFDT begrüßte die Bereitschaft der Regierung, die Erhöhung des Renteneintrittsalters aus dem Gesetzentwurf zu streichen. +++ 14.30 Uhr: Taiwans Präsidentin Tsai erklärt Sieg – und dankt Wählern +++Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen ist für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. In ihrer Siegesrede vor ihren Anhängern am Samstag in Taipeh dankte die Amtsinhaberin allen, die sich an der Wahl beteiligt haben – egal, für wen sie gestimmt hätten. “Mit jeder Präsidentenwahl zeigt Taiwan der Welt, wie sehr wir unseren freien und demokratischen Lebensstil zu schätzen wissen.” In einem Appell an die Weltgemeinschaft rief Tsai Ing-wen zu mehr Anerkennung für die von China isolierte Inselrepublik auf. “Alle Länder sollten Taiwan als Partner, nicht als Problem betrachten.” Taiwan sei ein unverzichtbares Mitglied der Weltgemeinschaft und sei bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. +++ 12.40 Uhr: Ford Mustang GT aus “Bullitt” für 3,3 Millionen Euro versteigert +++Der legendäre Ford Mustang GT aus dem Film “Bullitt” mit US-Schauspieler Steve McQueen ist für 3,7 Millionen Dollar (3,3 Millionen Euro) versteigert worden. Der insbesondere wegen einer atemberaubenden zehnminütigen Verfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco bekannt gewordene Originalwagen wurde in Kissimmee im US-Bundesstaat Florida verkauft, wie David Morton, Sprecher des Auktionshauses Mecum Auctions, der Nachrichtenagentur AFP sagte.Das dunkelgrüne Kult-Auto, an dessen Steuer McQueen während der Dreharbeiten saß, galt lange als verschollen. 50 Jahre, nachdem “Bullitt” 1968 in die Kinos kam, tauchte der Mustang wieder auf. Sein Besitzer war der 38-jährige Sean Kiernan, dessen Vater das Auto im Jahr 1974 für 3500 Dollar erstanden hatte. Die Familie nutzte das Auto als Alltagswagen noch bis zu einem Defekt im Jahr 1980 und stellte es dann in einer Garage ab. Erst nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2014 machte sich Kiernan daran, den Oldtimer wieder auf Vordermann zu bringen.+++ 11.34 Uhr: Sechs Tote bei Brand in einem Altenheim in Kroatien +++Bei einem Brand in einem Altenheim in Kroatien sind am frühen Samstagmorgen sechs Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigten die örtliche Polizei und Feuerwehr. Wie es zu dem Feuer im Heim “Grüne Oase” in der Ortschaft Andrasevec — 40 Kilometer nördlich von Zagreb — kam, war zunächst unbekannt.Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, brannte ein Holzbau als Teil des  Altenheim-Komplexes völlig ab. Dort waren vor allem bettlägerige Patienten untergebracht. Der Brand brach am Samstag kurz nach 05.00 Uhr aus. Die Feuerwehr war zwar schon elf Minuten nach ihrer Alarmierung am Schauplatz, doch zu diesem Zeitpunkt war der Holzbau bereits den Flammen zum Opfer gefallen.+++ 11.21 Uhr: Flüchtlingsboot sinkt im Ionischen Meer – mindestens zwölf Tote +++Vor der Inselgruppe Paxos westlich der griechischen Küste ist am Samstagmorgen ein Flüchtlingsboot gesunken. Bis zum Mittag konnten 21 Menschen gerettet werden, zwölf weitere wurden tot geborgen. Unklar blieb, wie viele Menschen insgesamt an Bord waren – griechische Medien berichten von bis zu 50 Personen. Die Küstenwache setzte ihre Such- und Rettungsaktion am Mittag fort. Im Einsatz sind nach Angaben der Behörde vier Patrouillenboote und drei Hubschrauber; auch fünf Passagier- und Frachtschiffe beteiligten sich an der Suche in der Region, wie auf dem Marineportal Marine Traffic zu sehen war. +++ 11.18 Uhr: Erster Todesfall durch rätselhafte neue Lungenkrankheit in China +++Erstmals ist ein Patient an der mysteriösen neuen Lungenkrankheit gestorben, die in China ausgebrochen ist. Wie die Gesundheitskommission der zentralchinesischen Metropole Wuhan am Samstag ferner berichtete, sind sieben Patienten in einem kritischen Zustand. Insgesamt sei bei 41 Erkrankten das neuartige Coronavirus festgestellt worden, das als Auslöser gilt. Zwei Patienten seien bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seit einer Woche seien keine neue Infektionen mehr entdeckt worden.Nach offiziell unbestätigten Medienberichten in Hongkong soll es sich bei dem gestorbenen Patienten um einen 61-jährigen Mann handeln, der auch an Krebs und einer chronischen Lebererkrankungen gelitten habe. Er sei am Donnerstagabend gestorben. Der Mann habe wie die meisten anderen Patienten zu den Besuchern des Marktes gehört, der als Ursprungsort der Krankheit gilt. Auf dem Huanan-Markt, der seit 1. Januar geschlossen ist, wurden neben Fischen auch Wildtiere verkauft.In China ist eine unbekannte Grippe ausgebrochen 20.45+++ 10.23 Uhr: EU kritisiert zwei Todesurteile in Weißrussland scharf +++Zwei Todesurteile in Weißrussland sind auf scharfe Kritik der Europäischen Kommission gestoßen. “Die Todesstrafe verstößt gegen das unveräußerliche Recht auf Leben, wie es in der universellen Menschenrechtserklärung festgelegt ist, und stellt eine endgültige grausame, unmenschliche und entwürdigende Bestrafung dar”, erklärte die Brüsseler Behörde am Samstag. Sie schrecke auch nicht von Straftaten ab. Mit dem am Freitag gesprochenen Urteil gegen zwei Brüder steige die Zahl der Menschen, die in Weißrussland auf ihre Hinrichtung warteten, auf vier. Drei Todesurteile seien dort im vergangenen Jahr gefällt worden, drei wurden vollstreckt.+++ 8.16 Uhr: Kanzleramtsminister: Kabinettsumbildung steht für Merkel nicht an +++Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Forderungen aus der CSU nach einer Kabinettsumbildung zurückgewiesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe “wissen lassen, dass sie gerne mit ihren Ministern zusammenarbeitet”, sagte der Kanzleramtschef dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Das war der klare Hinweis, dass eine Kabinettsumbildung nicht ansteht”, fügte er hinzu. “Die Leute wollen doch nicht nur neue Köpfe sehen. Die wollen, dass wir Probleme lösen und dass sich ihr Leben positiv verändert”, sagte Braun. Die Bundesregierung müsse “zeigen, dass wir die Herausforderung des Klimawandels meistern, die digitale Infrastruktur ausbauen und an vielen Stellen das Gegeneinander in der Gesellschaft auflösen.” Das sei es, was zähle.Anlässlich der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon Anfang der Woche hatten der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt eine Verjüngung des Kabinetts gefordert. Verfolgen Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Krise im Nahen Osten:Iran Ticker Wochenende_07.09Uhr+++ 8.04 Uhr: Machtübergabe in Malta: Wahl von Nachfolger für Premier Muscat +++In Malta hat die schrittweise Ablösung von Premierminister Joseph Muscat mit der Wahl eines neuen Parteichefs begonnen. Hintergrund des Rückzugs Muscats ist der Mord an der regierungskritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia vor mehr als zwei Jahren. Die Mitglieder der sozialdemokratischen Labour-Partei waren am Samstag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden aufgerufen. Der Sieger der Abstimmung soll danach zum nächsten Regierungschef des kleinen EU-Landes ernannt werden. +++ 7.51 Uhr: Omans Herrscher Sultan Kabus gestorben +++Der Herrscher des Oman, Sultan Kabus bin Said, ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren, wie das Königshaus am Samstag mitteilte. Da Kabus keinen Thronfolger hinterlässt, ist die Nachfolge an der Staatsspitze bislang unklar. “Mit großem Kummer und tiefer Trauer beklagt das Königshaus Seine Majestät Sultan Kabus bin Said, der am Freitag verstorben ist”, hieß es in der offiziellen Erklärung. Kabus war bereits seit längerer Zeit krank und soll an Darmkrebs gelitten haben. Kabus war der am längsten regierende arabische Monarch. Er saß seit knapp 50 Jahren auf dem Thron des Sultanats im Osten der Arabischen Halbinsel. Am 23. Juli 1970 bestieg er den Thron, nachdem er seinen Vater abgesetzt hatte, dem er vorwarf, nichts gegen die Rückständigkeit seines Landes zu unternehmen. Gleich nach seinem Amtsantritt begann Kabus, das kleine Sultanat zu modernisieren.+++ 2.59 Uhr: Syrien-Kompromiss im Sicherheitsrat gefährdet Hilfe für 1,4 Millionen +++Nach wochenlanger Blockadehaltung Russlands hat sich der UN-Sicherheitsrat kurz vor Ablauf einer Frist auf die Offenhaltung humanitärer Hilfswege nach Syrien geeinigt – der Kompromiss könnte aber mehr als eine Million Notleidende im Nordosten des Landes von Lieferungen abschneiden. Das mächtigste UN-Gremium stimmte am Freitag (Ortszeit) für eine Resolution zum grenzübergreifenden Zugang für die Vereinten Nationen in das Bürgerkriegsland. Der verabschiedete Text fällt jedoch deutlich hinter die bisherige Regelung zurück und liegt näher an der Position Moskaus, das mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad verbündet ist.



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Publish date : 2020-01-12 16:13:52

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News von heute: Leiche von Bürgermeister in Mexiko entdeckt – mehr als ein Jahr nach seinem Verschwinden

News von heute: Leiche von Bürgermeister in Mexiko entdeckt – mehr als ein Jahr nach seinem Verschwinden




Die Meldungen im Kurz-Überblick:AfD-Spendenaffäre: Meuthen beruft sich vor Gericht auf Unerfahrenheit (11.43 Uhr)Leiche von vor gut einem Jahr verschwundenem Bürgermeister in Mexiko entdeckt (10.56 Uhr)Prozess um Tod von Leonie – lebenslange Haftstrafe für Stiefvater (10.15 Uhr)Iran bekräftigt technischen Defekt als Ursache für Flugzeugabsturz (8.26 Uhr)Australischer Bundesstaat verlängert Katastrophenalarm (4.58 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 11.43 Uhr: AfD-Spendenaffäre: Meuthen beruft sich vor Gericht auf Unerfahrenheit +++Im Prozess um fragwürdige Wahlkampfhilfe im Jahr 2016 hat sich AfD-Parteichef Jörg Meuthen auf seine damalige Unerfahrenheit berufen. Der Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg sei damals sehr “hemdsärmelig” abgelaufen, “da gab es keine professionelle Organisation”, sagte Meuthen im Berliner Verwaltungsgericht. Auf die Frage der Richterin, ob ihm die von der Schweizer Goal AG damals erstellten großformatigen Plakate, die Flyer und Anzeigen denn nicht aufgefallen seien, antwortete Meuthen, er sei sehr beschäftigt gewesen: “Ich habe vieles nicht mitgekriegt.”Wie inzwischen bekannt ist, hatte die Goal AG 2016 Werbeaktionen für den Spitzenkandidaten Meuthen im Wert von 89.800 Euro organisiert. Die Bundestagsverwaltung wertet das als illegale Parteispende und hat eine Strafzahlung in dreifacher Höhe verhängt: 269.400 Euro. Dagegen wehrt sich die AfD. Die AfD hat wegen der Spenden-Problematik Rücklagen in Höhe von rund einer Million Euro gebildet. Die Finanzlage der AfD gilt aktuell als angespannt, aber nicht existenzgefährdend.+++ 11.34 Uhr: Prozess um ertrunkene Kinder – Bürgermeister weist Vorwurf zurück +++Im Prozess um den Tod von drei in einem nordhessischen Dorfteich ertrunkenen Kindern hat der angeklagte Bürgermeister die Verantwortung von sich gewiesen. “Die Nutzung dieses Teiches obliegt dem allgemeinen Lebensrisiko”, sagte Klemens Olbrich (CDU) vor dem Amtsgericht Schwalmstadt. Der Rathauschef der Gemeinde Neukirchen ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Die drei Geschwister einer in der Gemeinde lebenden Familie waren 2016 tot im Teich entdeckt worden.Bei dem Unglück waren zwei Jungen, 5 und 9, und ein Mädchen, 8, ertrunken. Die Eltern treten als Nebenkläger in dem Prozess auf, waren bei der Verhandlung aber zunächst nicht zugegen. Die Familie verlor damals drei ihrer seinerzeit sechs Kinder. Ein Urteil wird am Donnerstag nicht erwartet. Es sind bisher vier Fortsetzungstermine vorgesehen.+++ 11.28 Uhr: Lufthansa fliegt wieder nach Teheran +++Nach eintägiger Unterbrechung wegen der Zuspitzung des Iran-Konflikts nimmt die Lufthansa ihre Flüge in die iranische Hauptstadt Teheran wieder auf. Die Maschine werde Frankfurt am Nachmittag zwar voraussichtlich mit vierstündiger Verspätung verlassen, stehe aber im Flugplan (LH 600), sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft auf Nachfrage. “Die Verbindung soll von heute an wieder täglich angeboten werden.”Teheran wird über einen gesonderten Korridor angeflogen, den Deutschlands größte Fluggesellschaft ungeachtet der aktuellen Spannungen in der Region für sicher erachtet. Den übrigen Luftraum über Iran und dem Nachbarland Irak wird die Lufthansa bis auf Weiteres weiterhin meiden. Flüge in Richtung Indien müssen daher nach Angaben des Sprechers einen Umweg von wenigen Minuten machen. Nach dem tödlichen US-Drohnenangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani nahe Bagdad Ende vergangener Woche hatte der Iran als Vergeltungsschlag in der Nacht zum Mittwoch zwei von den Amerikanern genutzte Militärstützpunkte im Nachbarland Irak mit Raketen beschossen. +++ 11.24 Uhr: Buchmarkt mit leichtem Umsatzplus +++Die Buchbranche hat das vergangene Jahr mit einem leichten Umsatzplus abgeschlossen. Nach vorläufigen Zahlen wurde 2019 ein Zuwachs von 1,4 Prozent verzeichnet, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mitteilte. Der traditionelle Handel vor Ort legte immerhin um 0,5 Prozent zu. Die Zahlen basieren auf monatlichen Erhebungen über verschiedene Verkaufswege des Marktforschungsunternehmens Media Control. Genaue Zahlen zum Umsatz und dem Wachstum im Internethandel will der Börsenverein erst Mitte des Jahres veröffentlichen.+++ 11.24 Uhr: Mindestens 19 Tote bei Busunfall im Norden Irans +++Bei einem Busunfall im Iran sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich in der Nacht in der Bergregion Sawadkuh im Norden der Islamischen Republik ereignet, berichteten iranische Nachrichtenagenturen. Als Opferbilanz nannte die amtliche Nachrichtenagentur Isna 19 Tote und 24 Verletzte, die Agentur Tasnim sprach von 20 Todesopfern. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf erste Ermittlungsergebnisse, die Bremsen des Busses hätten nachgegeben, so dass das Fahrzeug in eine Schlucht gestürzt sei.+++ 11.11 Uhr: Flixbus steigert Fahrgastzahlen +++Bei Flixbus sind im vergangenen Jahr weltweit deutlich mehr Fahrgäste eingestiegen. 62 Millionen Menschen in 30 Ländern reisten mit Flixmobility, ein Anstieg von 37 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte, das in Deutschland auch einige Fernzüge unter der Marke Flixtrain betreibt. Flixbus war 2019 unter anderem in der Ukraine an den Start gegangen und hat sein Streckennetz in den USA ausgeweitet. Laut Angaben des Unternehmens werden täglich mehr als 400.000 Verbindungen weltweit angeboten. Zahlen für einzelne Märkte werden aber nicht genannt. Nach Branchendaten deckt das Unternehmen 95 Prozent des deutschen Fernbusmarktes ab und macht dort etwa die Hälfte seines Geschäfts.+++ 11.08 Uhr: Umfrage: Bundesregierung bekommt digitalen Wandel nicht hin +++Beim Thema Digitalisierung fehlt der Bundesregierung nach Einschätzung der meisten Bürger der Durchblick. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach halten nur zwei Prozent der Bevölkerung die Regierung auf diesem Gebiet für sehr kompetent. 47 Prozent der Befragten finden sie “weniger kompetent”. Zehn Prozent glauben, sie sei “gar nicht kompetent”.Dieser vermutete Mangel an Kompetenz lässt die Menschen nicht kalt. 90 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage im Auftrag der ESCP Business School Berlin erklärten, es sei wichtig oder sogar sehr wichtig, dass Politiker einschätzen könnten, was im Zusammenhang mit dem Thema Digitalisierung unternommen werden müsse.+++ 10.52 Uhr: Vergiftete Pausenbrote: 26-Jähriger stirbt mehrere Jahre nach Tat +++Zehn Monate nach dem Urteil im Prozess um vergiftete Pausenbrote ist eines der Opfer gestorben. Der 26-Jährige lag jahrelang im Wachkoma, nachdem ein Kollege ihm im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock nach Überzeugung der Richter giftiges Pulver auf seine Brote gestreut hatte. Ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld bestätigte den Tod des Mannes. Zuvor hatte die “Neue Westfälische” berichtet.Das Landgericht Bielefeld hatte im März 2019 den damals 57-Jährigen wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt und zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Die Richter gingen davon aus, dass er mehreren Kollegen ein Pulver mit Blei- und Cadmiumverbindungen auf die Pausenbrote gestreut hatte. Die Eltern des nun Gestorbenen hatten in dem Prozess über die jahrelange Leidensgeschichte ihres Sohnes berichtet.+++ 10.46 Uhr: Leiche von vor gut einem Jahr verschwundenem Bürgermeister in Mexiko entdeckt +++Mehr als ein Jahr nach dem Verschwinden des neuen Bürgermeisters eines Ortes im Süden Mexikos ist seine Leiche entdeckt worden. Der leblose Körper von Daniel Esteban González sei am Ufer eines Flusses gefunden worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft am Mittwoch (Ortszeit) mit. Der Politiker der linksgerichteten Partei der Demokratischen Revolution (PRD) war am 1. Juli 2018 in Cochoapa im Bundesstaat Guerrero zum Bürgermeister gewählt worden. Noch bevor er sein Amt antreten konnte, verschwand er am 2. September 2018.+++ 10.32 Uhr: Streik in Frankreich trifft Touristen – Eiffelturm bleibt geschlossen +++Wegen des andauernden Streiks in Frankreich gegen die Rentenreform bleibt der Eiffelturm geschlossen. Der Vorplatz sei aber geöffnet, schrieb die Pressestelle des weltberühmten Pariser Wahrzeichens auf dem offiziellen Twitter-Account. Gewerkschaften hatten zu weiteren Massenprotesten aufgerufen, ein großer Demonstrationszug soll am Nachmittag am Pariser Place de la République starten. Von den Streiks waren bereits häufiger Touristen betroffen, zahlreiche Pariser Sehenswürdigkeiten blieben in den vergangenen Wochen immer wieder geschlossen.Auch der Pariser Nahverkehr und der Fernverkehr im gesamten Land sind seit dem 5. Dezember massiv gestört. Er sei davon überzeugt, dass es am Freitag einen Kompromiss zwischen der Regierung und den Gewerkschaften geben werde, sagte Verkehrsstaatssekretär Jean-Baptiste Djebbari dem Nachrichtensender BFMTV. Premier Édouard Philippe hat für Freitagvormittag zu neuen Gesprächen eingeladen. Dann soll vor allem ein Vorschlag der gemäßigten Gewerkschaften zur Finanzierung des Rentensystems diskutiert werden.+++ 10.15 Uhr: Prozess um Tod von Leonie – lebenslange Haftstrafe für Stiefvater +++Knapp ein Jahr nach dem Tod der sechsjährigen Leonie ist ihr Stiefvater zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den 28-Jährigen des Mordes durch Unterlassen, der Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig. Leonie war am 12. Januar 2019 tot in der Wohnung der Familie in Torgelow in Vorpommern gefunden worden.+++ 10.02 Uhr: Umfrage sieht SPD vor Hamburger Bürgerschaftswahl deutlich vor Grünen +++Rund sechs Wochen vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg sieht eine Umfrage die SPD deutlich vor den Grünen. Laut der Befragung des Instituts Trend Research für Radio Hamburg käme die SPD um den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher auf 32 Prozent, wenn am Sonntag gewählt würde. Die Grünen, mit denen die SPD seit 2015 regiert, erreichten 23 Prozent.Die CDU und die Linke lägen in der Wählergunst bei je 13 Prozent, FDP und AfD bei je acht Prozent. Bei einem solchen Ergebnis könnten SPD und Grüne ihre rot-grüne Koalition auch nach der Wahl am 23. Februar fortsetzen.Die Ergebnisse basierten Radio Hamburg zufolge auf 678 gültigen Stimmabgaben von Wahlberechtigten, die vom 27. bis zum 31. Dezember über ein Onlinemodul abgegeben wurden. Die Ergebnisse waren demnach repräsentativ.+++ 09.53 Uhr: Flixmobility steigert Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr auf 62 Millionen Kunden +++Europas größtes Fernbusunternehmen Flixmobility hat seine Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert: Weltweit wurden 62 Millionen Menschen befördert, das entspricht einem Zuwachs um 37 Prozent im Vergleich zu 2018, wie der Anbieter in München mitteilte. Inzwischen ist Flixmobility in 30 Ländern mit Bussen und Zügen unterwegs. Neu ist unter anderem die Plattform für Fahrgemeinschaften, die im Dezember in Frankreich unter dem Namen Flixcar startete.+++ 09.31 Uhr: Tierarzt muss nach Tod eines Pferdes 250.000 Euro zahlen +++Nach dem Tod eines wertvollen Sportpferdes muss ein Tierarzt 250.000 Euro an die Halterin des Tieres zahlen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) München entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts München II bestätigt. Ursprünglich hatte die Besitzerin des Pferdes im ersten Verfahren 1,75 Millionen Euro gefordert. Das Landgericht war aber schon davon ausgegangen, dass sich der Wert des Tieres deutlich gemindert hatte. Gegen das Urteil hatte der beklagte Tierarzt sich gewehrt, die Halterin legte dagegen keine Berufung ein.08.48 Uhr: Iran: Wollen USA auf politischem Weg aus der Region drängen +++Der Iran strebt nach eigenen Angaben danach, die USA mit politischen Mitteln aus dem Mittleren Osten zu vertreiben. Ein weiterer Militärschlag wird aber nicht ausgeschlossen. “Unser nächster Schritt wird davon abhängen, welche Schritte die andere Seite unternehmen wird”, sagte Verteidigungsministers Ami Hatami in einem auf Twitter verbreiteten Video-Interview.+++ 08.34 Uhr: Deutschlands Exporte im November gesunken – Rückgang um fast drei Prozent +++Deutschlands Exporte sind im November stark gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen sie um 2,9 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Sie erreichten demnach einen Wert von 112,9 Milliarden Euro. Die Importe schrumpften ebenfalls, und zwar um 1,6 Prozent auf 94,6 Milliarden Euro.+++ 08.26 Uhr: Iran bekräftigt technischen Defekt als Ursache für Flugzeugabsturz +++Der Iran hat einem Tag nach dem Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine nahe Teheran bekräftigt, dass eine technische Ursache zu der Katastrophe geführt haben soll. “Wegen eines technischen Defekts hat die Maschine Feuer gefangen und dies führte zum Absturz”, sagte Verkehrs- und Transportminister Mohammed Eslami der Nachrichtenagentur Isna. Spekulationen über einen “verdächtigen” Absturz und Gerüchte über einen Abschuss der Boeing 737 oder eine Terroroperation seien alle falsch, sagte der Minister. Wie er zu diesen Erkenntnissen kam, sagte Eslami nicht.+++ 05.33 Uhr: Mehr brennende Autos in Berlin – nur selten politischer Hintergrund +++In Berlin sind 2019 deutlich mehr Autos in Flammen aufgegangen als in den Vorjahren. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, brannten im vergangenen Jahr insgesamt 596 Fahrzeuge in Folge von Brandstiftung. 2018 waren es 150 Wagen weniger. Nur ein kleiner Teil der Brandstiftungen war politisch motiviert. Die meist linksextremen Täter zündeten 56 Fahrzeuge direkt an und beschädigten dabei 43 weitere.+++ 04.58 Uhr: Australischer Bundesstaat verlängert Katastrophenalarm +++Der australische Bundesstaat Victoria hat wegen der Buschbrände für zwei weitere Tage den Katastrophenalarm ausgerufen. Dort sollen die Feuer noch einmal schlimmer werden. Die Maßnahme erlaubt den Behörden und Helfern, zusätzliche Kräfte zu mobilisieren und Evakuierungen durchzusetzen. “Wir haben das gemacht, weil wir glauben, dass es Leben retten wird, und das ist schließlich die wichtigste Sache”, sagte der Premier von Victoria, Daniel Andrews.Der sechs Millionen Einwohner zählende Bundesstaat im Südosten des Landes ist wie das benachbarte New South Wales besonders von den Bränden betroffen. Vergangene Woche wurde das erste Mal in der Geschichte Victorias ein solcher Katastrophenalarm ausgerufen. Er gilt für East Gippsland und den Nordosten des Bundesstaates. Die Bewohner sind aufgerufen, die Feuergebiete zu verlassen. Es soll bis zu 40 Grad heiß werden. Zudem könnte starker Wind die Lage verschärfen.+++ 04.41 Uhr: Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonas 2019 um 30 Prozent gestiegen +++Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet ist im vergangenen Jahr um fast ein Drittel im Vergleich zu 2018 gestiegen. Das brasilianische Institut für Weltraumforschung (Inpe) verzeichnete vergangenes Jahr insgesamt 89.178 Amazonasbrände, ein Anstieg von rund 30 Prozent im Vergleich mit den 68.345 Bränden des Vorjahres, wie das Institut mitteilte. Allerdings lag die Zahl der Brände diesen Angaben zufolge 2017 noch höher, nämlich bei 107.439.In China ist eine unbekannte Grippe ausgebrochen 20.45+++ 04.22 Uhr: Neuer Virustyp hinter rätselhafter Lungenkrankheit in China entdeckt +++Die Ausbreitung einer mysteriösen Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Metropole Wuhan könnte auf einen neuartigen Coronavirus zurückgehen. Das chinesische Staatsfernsehen berichtete, anhand erster Untersuchungen glaubten die Experten, dass die Krankheit auf einen neuen Typ dieser Virus-Familie zurückgehe. Die volle Gen-Sequenz sei bei einem Patienten identifiziert worden. Das Virus zeige die typische Morphologie eines Coronavirus und sei bei 15 weiteren Erkrankten bestätigt worden.Coronaviren können sowohl eine normale Erkältung auslösen als auch gefährliche Erkrankungen wie die Lungenseuche Sars (Severe Acute Respiratory Syndrome) oder Mers (Middle East Respiratory Syndrome). Sie kommen bei Menschen und in der Tierwelt vor.+++ 02.59 Uhr: Justin Bieber hat Lyme-Borreliose +++Popstar Justin Bieber hat enthüllt, dass er an Lyme-Borreliose leidet, einer durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit. Die Krankheit sei kürzlich bei ihm diagnostiziert worden, teilte der kanadische Sänger im Internetdienst Instagram mit. Der 25-Jährige kündigte an, dass er am 27. Januar auf der Videoplattform YouTube eine Dokumentation zu seinem Umgang mit der Krankheit veröffentlichen werde.+++ 02.36 Uhr: Netflix soll umstrittene Jesus-Parodie aus dem Netz nehmen +++Nach heftigen Protesten in Brasilien soll Netflix eine umstrittene Jesus-Parodie aus dem Programm nehmen. “A Primeira Tentação de Cristo” (Die erste Versuchung Christi) von der Satire-Gruppe Porta dos Fundos dürfe bis auf Weiteres nicht mehr gezeigt werden, urteilte ein Gericht in Rio de Janeiro. Damit gab es dem Antrag einer christlichen Gruppe auf eine einstweilige Verfügung statt.In dem Weihnachtsspezial wird Jesus unter anderem als schwul dargestellt. Politiker und Geistliche kritisierten den Film als Angriff auf den christlichen Glauben. Kurz vor Weihnachten wurde ein Brandanschlag auf die Büroräume von Porta dos Fundos verübt.



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Publish date : 2020-01-09 10:45:12

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Stern

Prozess in Zwickau: Sexualstraftäter soll Jugendliche zu Nacktshooting gezwungen haben – vor Gericht rastet er aus

Prozess in Zwickau: Sexualstraftäter soll Jugendliche zu Nacktshooting gezwungen haben – vor Gericht rastet er aus




Alexander H. steht in Zwickau vor Gericht, weil er Jugendliche zu Nacktshootings gezwungen und sie dann missbraucht haben soll. Als er beim Prozess vor dem Zwickauer Landgericht selbst gefilmt wird, rastet der 44-Jährige aus.



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Publish date : 2020-01-08 20:21:54

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Stern

Neue Durchsagen : Dieser Mann ist die neue Stimme der Deutschen Bahn

Neue Durchsagen : Dieser Mann ist die neue Stimme der Deutschen Bahn




Heiko Grauel ist die neue Stimme der Deutschen Bahn. Dass man seine Stimme zukünftig an tausenden deutschen Bahnhöfen hören wird, ist selbst für den professionellen Sprecher eine Besonderheit.



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Publish date : 2020-01-07 18:56:38

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Stern

News vom Wochenende: Gemeindemitarbeiter findet Leiche eines Münchener Skiurlaubers in Bachbett

News vom Wochenende: Gemeindemitarbeiter findet Leiche eines Münchener Skiurlaubers in Bachbett




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Türkei beginnt mit Truppenentsendung nach Libyen (20.26 Uhr)Iran sieht sich dem Wiener Atomabkommen nicht mehr verpflichtet (19.35 Uhr)Prognose: Milanovic gewinnt Präsidentenwahl in Kroatien (19.11 Uhr)Pompeo droht mit weiteren Militäreinsätzen gegen Irans Führungsriege (18.16 Uhr)Skiurlauber tot in Bachbett in Tirol gefunden worden (13.15 Uhr)Die News von Sonntag im stern-Ticker:   +++ 21.20 Uhr: Raketen schlagen nahe US-Botschaft in Bagdad ein +++Mindestens zwei Raketen sind am Sonntagabend nach Angaben von Augenzeugen nahe der US-Botschaft in der hochgesicherten Grünen Zone in Bagdad eingeschlagen. Die Angriffe erfolgten mehrere Stunden nach Ablauf eines Ultimatums einer pro-iranischen Gruppe, wonach sich irakische Soldaten von US-Truppen entfernen sollten. Angriffe waren damit befürchtet worden.+++ 20.26 Uhr: Türkei beginnt mit Truppenentsendung nach Libyen +++Nach der Ankündigung der Türkei eines militärischen Eingreifens in Libyen hat Ankara mit der Truppenentsendung in das nordafrikanische Land begonnen. “Unsere Soldaten sind jetzt dabei, schrittweise dorthin zu gehen”, sagte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan dem Fernsehsender CNN Turk. Aufgabe der türkischen Soldaten in Libyen sei “Koordination” und die Einrichtung eines “Einsatzzentrums”.+++ 20.13 Uhr: Rivale Guaidós ernennt sich zum Parlamentspräsidenten Venezuelas +++In Venezuela hat sich ein Rivale des selbsternannten Staatschefs und Parlamentspräsidenten Juan Guaidó zum neuen Parlamentspräsidenten erklärt. Im Staatsfernsehen wurden Bilder von Luis Parra gezeigt, wie er sich per Megafon zum Parlamentspräsidenten erklärte. Guaidó, der eigentlich im Amt bestätigt werden sollte, und mit ihm verbündete Abgeordnete waren am Betreten des Parlaments gehindert worden.     Es war erwartet worden, dass Guaidó in einer Abstimmung am Sonntag erneut zum Parlamentspräsidenten gewählt werden würde, allerdings wurden letztlich nur regierungstreue Abgeordnete sowie Guaidó kritisch gegenüberstehende Abgeordnete der Opposition ins Gebäude gelassen.Iran kündigt Atomabkommen auf 19.55+++ 19.35 Uhr: Iran sieht sich dem Wiener Atomabkommen nicht mehr verpflichtet +++Der Iran sieht sich dem Wiener Atomabkommen von 2015 künftig nicht mehr verpflichtet. Das gab die iranische Regierung nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna in einer Presseerklärung bekannt. Damit werde der Iran nun sein Atomprogramm unbegrenzt weiterführen und auch Uran unlimitiert anreichern.+++ 19.11 Uhr: Prognose: Milanovic gewinnt Präsidentenwahl in Kroatien +++Der Sozialdemokrat Zoran Milanovic hat einer Prognose zufolge die Präsidentenwahl in Kroatien gewonnen. Der Herausforderer der konservativen Amtsinhaberin Kolinda Grabar-Kitarovic kam demnach bei der Stichwahl auf 53,2 Prozent der Stimmen, wie kroatische Medien berichteten.+++ 18.16 Uhr: Pompeo droht mit weiteren Militäreinsätzen gegen Irans Führungsriege +++US-Außenminister Mike Pompeo hat der iranischen Führung mit weiteren Militäreinsätzen gegen ihre Entscheidungsträger gedroht. Frühere Regierungen hätten auf Provokationen schiitischer Milizen vor Ort reagiert, Präsident Donald Trump verfolge aber gegenüber dem Iran einen anderen Kurs, sagte Pompeo im Gespräch mit dem Sender ABC. Der Iran könne seine Stellvertreter nicht einsetzen und sich dabei selbst in Sicherheit wägen. “Wir werden gegen die wirklichen Entscheider vorgehen, jene Leute, die für die von der Islamischen Republik Iran ausgehende Bedrohung verantwortlich sind”, sagte Pompeo. Die Regierung werde auf jede weitere Eskalation seitens des Irans entschlossen reagieren. In der Nacht zum Freitag war im Irak der iranische Top-General Ghassem Soleimani auf Anordnung Trumps bei einem Luftangriff getötet worden.+++ 18.08 Uhr: Todesopfer aus NRW stammen aus Wuppertal, Köln und Dortmund +++Von den vier in Südtirol umgekommenen Skitouristen aus NRW wohnten zwei in Wuppertal, einer in Köln und einer in Dortmund. Das berichtete eine Sprecherin des Innenministeriums in Düsseldorf. Bei dem Dortmunder handele es sich um einen 22 Jahre alten Mann, teilte die Polizei der Ruhrgebietsstadt mit. Die Polizei und Notfallseelsorger hätten die Familienangehörigen informiert und würden sie jetzt betreuen. Ein betrunkener Autofahrer war in Luttach in eine Gruppe deutscher Skitouristen gerast und hatte sechs junge Menschen getötet.+++ 17.26 Uhr: Drei Tote bei Düren: Mann tötete zwei Frauen und dann sich selbst +++Im Fall der drei in einem Haus bei Düren aufgefundenen Toten geht die Staatsanwaltschaft von einem Doppelmord mit anschließendem Suizid aus. Offenbar sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei in dem Haus lebenden Eheleuten gekommen, berichtete am Sonntag die Aachener Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts. Die 45 Jahre alte Ehefrau sei vor ihrem Mann vermutlich zu einer 60 Jahre alten Nachbarin im Erdgeschoss geflüchtet. Der 43 Jahre alte Ehemann sei ihr nachgeeilt, habe die Wohnungstür im Erdgeschoss aufgebrochen und die beiden Frauen mit zahlreichen Messerstichen getötet. Dann habe er sich selbst getötet. Tatauslösend sei vermutlich eine psychische Erkrankung des Mannes gewesen. Anhaltspunkte für weitere Tatbeteiligte gebe es nicht. Der Vorfall ereignete sich in Langerwehe im Kreis Düren.Suizid-DisclaimerDrei Tote in Haus bei Düren aufgefunden 20.05+++ 17.22 Uhr: Bereits 59 Fälle von rätselhafter Lungenkrankheit in China +++Nach dem Auftauchen einer mysteriösen Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ist die Zahl der Erkrankten auf 59 gestiegen. Der Zustand von sieben Patienten sei kritisch, teilte die Gesundheitskommission der Stadt mit. In Hongkong seien 16 Verdachtsfälle gemeldet worden, berichtete der Sender RTHK. Keiner dieser Patienten habe jedoch angegeben, in Wuhan gewesen zu sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, einige der Betroffenen hätten auf einem Fischmarkt in Wuhan gearbeitet oder diesen besucht. Die Behörden hatten den Markt geschlossen, um eine gründliche Reinigung vorzunehmen. Zu den Symptomen zählten vor allem Fieber und Atemprobleme. Bei der Virus-Erkrankung handele es sich nicht um Grippe, Mers (Middle East Respiratory Syndrome), Vogelgrippe oder Sars (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom), hieß es weiter. Die Fälle würden als virale Lungenentzündung unbekannter Ursache behandelt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch oder eine Infektion des medizinischen Personals sei bislang nicht entdeckt worden.+++ 17.10 Uhr: Deutscher bei Wildschwein-Jagd in Polen angeschossen +++Bei der Jagd auf Wildschweine in Polen ist ein Mann aus Deutschland von einem anderen Jäger getroffen und dabei verletzt worden. Der Unfall habe sich am Sonntag in den Wäldern nahe der oberschlesischen Ortschaft Olszowa ereignet, sagte eine Sprecherin der örtlichen Polizei. Der 67-jährige Deutsche sei in den Brustkorb getroffen worden, Lebensgefahr habe nicht bestanden. Da es sich um eine Schusswunde handelte, sei der Verletzte sicherheitshalber mit dem Hubschrauber in ein Klinik geflogen worden.+++ 17 Uhr: Fünf Tote und 60 Verletzte bei Verkehrsunfall im Osten der USA +++Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Autobahn nahe Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania sind mindestens fünf Menschen getötet und 60 verletzt worden. Auf der Maut-Schnellstraße seien zwei Sattelzüge, ein Reisebus und mehrere Pkw zusammengestoßen, meldeten US-Medien unter Berufung auf örtliche Behörden. Der Bus sei auf die Seite gekippt. Die Opfer wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht, wie es weiter hieß. Der Unfall habe sich in der Nacht im Bezirk Westmoreland südöstlich von Pittsburgh ereignet, teilte ein Sprecher des Straßenbetreibers auf Twitter mit. Die Autobahn sei auf einer Länge von rund 140 Kilometern gesperrt worden. Die Ursache stand zunächst nicht fest. Der Wetterdienst hatte für die Gegend leichten Niederschlag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vorhergesagt, wie es weiter hieß.Irakisches Parlament fordert Ausweisung der US-Truppen aus dem Land 16.45+++ 16.10 Uhr: Irakisches Parlament fordert Abzug der US-Soldaten aus dem Land +++Das Parlament im Irak hat überraschend für einen Abzug der rund 5000 im Land stationierten US-Soldaten gestimmt. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Sonntag für eine entsprechende Resolution. Diese fordert die Regierung dazu auf, den Abzug aller ausländischen Truppen im Land einzuleiten, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind.Debatte Bundeswehreinsatz Irak 16.45+++ 14.48 Uhr: US-geführte Anti-IS-Koalition setzt Einsatz im Irak aus +++Die US-geführte internationale Koalition zum Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) setzt ihren Einsatz im Irak vorerst aus. Dies betreffe sowohl die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte als auch den direkten Kampf gegen den IS, teilte die Koalition am Sonntag mit. Die Situation in der Region ist äußerst angespannt seit die USA mit einem gezielten Angriff im Irak den iranischen Top-General Kassem Soleimani getötet haben.+++ 14.37 Uhr: Mehrere Schulkinder sterben bei Explosion in Burkina Faso +++Bei der Explosion eines Sprengsatzes sind im Norden von Burkina Faso mindestens 14 Menschen getötet und 19 verletzt worden, viele von ihnen Kinder. Die Opfer waren in einem Kleinbus unterwegs, der am Samstag an der Grenze zu Mali auf einen Sprengkörper fuhr, wie der Erziehungsminister des westafrikanischen Landes, Stanislas Ouaro, am Sonntag mitteilte. Die Kinder seien nach den Weihnachtsferien auf der Rückfahrt in ihre Heimatorte gewesen. Bislang habe niemand die Verantwortung für die Explosion übernommen. +++ 14.31 Uhr: Nobelpreisträgerin zieht Fachpublikation zurück +++Die Chemie-Nobelpreisträgerin Frances Arnold hat eine in “Science” veröffentlichte Studie zu modifizierten Enzymen zurückgezogen. “Die Ergebnisse waren nicht reproduzierbar”, schrieb Arnold, die am California Institute of Technology in Pasadena (US-Bundesstaat Kalifornien) forscht, auf Twitter. “Ich entschuldige mich bei allen.” Sie sei nach eigenen Angaben recht beschäftigt gewesen, als das Paper beim Fachjournal eingereicht worden sei. “Ich habe meinen Job nicht gut gemacht.”In der Studie ging es um modifizierte Enzyme, die bestimmte chemische Reaktionen beschleunigen sollen. Nach intensiver Prüfung des Laborbuchs des Erstautors der Studie sei aufgefallen, dass bestimmte Einträge und Rohdaten für entscheidende Experimente gefehlt hätten, schreibt das renommierte Fachblatt “Science” in einer Begründung für die Rückziehung. Arnold war nicht Erstautorin der Publikation, hatte sie aber verantwortlich betreut.  Frances Arnold bekam 2018 zusammen mit zwei weiteren Forschern den Nobelpreis für Chemie. +++ 14.15 Uhr: Iran will in der Nacht über weiteren Rückzug aus Atomabkommen entscheiden +++Der Iran wird einen weiteren Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen beschließen. Die Entscheidung über die “fünfte Etappe” des schrittweisen Rückzugs sei bereits gefallen, sagte der iranische Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Sonntag im iranischen Fernsehen. Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch die USA würden jedoch “einige Änderungen” daran vorgenommen. Nähere Angaben machte Mussawi nicht. Zentrum fuer politische Schoenheit Kritik 12.25+++ 13.50 Uhr: Jüdische Aktivisten demontieren Säule von Künstlerkollektiv +++Jüdische Aktivisten haben am Sonntag in Berlin begonnen, die umstrittene Stahlsäule des Künstlerkollektivs “Zentrum für politische Schönheit” (ZPS) abzubauen. Eine Gruppe von etwa 20 Menschen versuchte, die gegenüber dem Reichstagsgebäude aufgestellte Säule zu demontieren. Bei Eintreffen der Polizei wurden die Abrissarbeiten unterbrochen. Das ZPS war nach eigenen Angaben nicht über die Aktion informiert und will gegen den Abbau vorgehen. Das für seine umstrittenen Aktionen bekannte Künstlerkollektiv hatte die Säule Anfang Dezember aufgestellt. Es erntete heftige Kritik, weil es behauptete, die Säule enthalte Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis.Die Stadtbezirksverwaltung hatte den Verantwortlichen nach eigener Angabe eine Frist zu Beseitigung der inzwischen einbetonierten Säule bis 20. Dezember gesetzt. Dagegen hat das ZPS Widerspruch eingelegt.+++ 13.40 Uhr: 36 Tote bei Gebäude-Einsturz in Kambodscha +++Beim Einsturz eines Rohbaus in Kambodscha sind nach Behördenangaben 36 Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere konnten nach dem Unglück in dem südostasiatischen Land gerettet werden. Das noch nicht fertig gebaute siebenstöckige Haus war am Freitag in der Provinz Kep etwa 160 Kilometer südlich der Hauptstadt Phnom Penh eingestürzt. Zahlreiche Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Am Sonntag wurden die Bergungsarbeiten abgeschlossen, wie das Nachrichtenportal Fresh News Asia unter Berufung auf die Behörden berichtete. Unter den Toten seien sechs Kinder und 14 Frauen. Der Premierminister des kommunistisch regierten Landes, Hun Sen, besuchte Überlebende des Unglücks im Krankenhaus. Laut einem Bericht der “Khmer Times” wurden die Eigentümer des Gebäudes festgenommen und befragt. Es bestehe der Verdacht, dass minderwertiges Baumaterial eingesetzt wurde.   +++ 13.15 Uhr: Skiurlauber tot in Bachbett in Tirol gefunden worden +++In der Gemeinde Kirchberg in Tirol hat ein Mitarbeiter eine Leiche im Bachbett der Aschauer Ache entdeckt. Feuerwehr und Polizei bargen die Leiche, die nun obduziert werden soll. Laut “Rosenheim24.de” handelt es sich um einen 28-jährigen Münchener, der in der Region Rosenheim aufgewachsen ist. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus. Der Verunglückte soll, so der Ermittlungsstand derzeit, auf dem Heimweg in seine Unterkunft, die er mit Freunden für einen gemeinsamen Skiurlaub bezogen hatte, an einer steilen Böschung gestürzt sein. In der Unterkunft kam er nie an. +++ 12.52 Uhr: Pedro Sánchez scheitert bei erster Abstimmung über seine Wahl +++Der geschäftsführende spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ist bei der ersten Parlamentsabstimmung über seine Wahl zum Regierungschef gescheitert. Bei dem Votum am Sonntag war eine absolute Mehrheit von 176 Stimmen erforderlich; der Sozialist erhielt aber nur 166 Ja-Stimmen. 165 Abgeordnete votierten gegen ihn, 18 enthielten sich, einer fehlte krankheitsbedingt. Nun wird am Dienstag eine zweite Abstimmung stattfinden, bei der Sánchez eine einfache Mehrheit genügt.Diese wird Sánchez wohl erreichen, nachdem er sowohl eine Koalitionsvereinbarung mit dem linken Bündnis Unidas Podemos sowie Absprachen mit der größten katalanischen Separatistenpartei ERC und mehreren kleinen Parteien getroffen hat. Speziell der Deal mit den Katalanen wurde von der konservativen Opposition bei der vorausgegangenen Parlamentsdebatte heftig und teils lautstark kritisiert. In Spanien brodelt seit Jahren ein Konflikt zwischen dem Zentralstaat und der abtrünnigen Region.Die sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Arbeiterpartei PSOE hatte die Parlamentsneuwahl am 10. November zwar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verpasst. Es war bereits die zweite Neuwahl 2019, weil Sánchez nach der ersten Neuwahl im April keine Regierungsbildung gelungen war.+++ 12.31 Uhr: Taucher stirbt bei Hai-Attacke vor Australiens Küste +++Ein Taucher ist vor der Küste Australiens von einem Hai angegriffen und tödlich verletzt worden. Das Unglück habe sich nahe Esperance im Bundesstaat Western Australia ereignet, teilten die örtliche Wasserrettung und die Polizei mit. Es soll sich um einen Weißen Hai gehandelt haben, wie die Regionalregierung sagte. In der Gegend tauchen Einheimische gerne nach Seeohren, einer als Delikatesse geltenden Meeresschneckenart.Die Begleiterin des Opfers, die sich an Bord eines Bootes befand, sei im Schockzustand in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die Leiche des Tauchers sei zunächst nicht gefunden worden. Es war der zweite tödliche Haiangriff in der Region seit 2017. Damals starb ein 17 Jahre alter Taucher.+++ 12.11 Uhr: Feuerwehr bestätigt: Todesopfer in Südtirol alle aus Deutschland +++Die Todesopfer des schweren Verkehrsunfalls in Luttach in Südtirol stammen alle aus Deutschland. Die sechs Personen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren seien noch am Unfallort gestorben, bestätigte die Feuerwehr des Ortes.+++ 11.24 Uhr: Medien: Hacker platzieren proiranische Botschaft auf US-Internetseite +++Die Internetseite einer US-Behörde zur Veröffentlichung von Regierungsdokumenten ist Medienberichten zufolge Ziel eines Hackerangriffs geworden. Auf der Seite seien am Samstagabend (Ortszeit) kurzzeitig proiranische und antiamerikanische Botschaften platziert worden, hieß es. Außerdem sei ein Bild zu sehen gewesen, das gezeigt habe, wie eine Faust mit dem Symbol der iranischen Revolutionsgarden US-Präsident Donald Trump blutig schlage. Der Vorfall ereignete sich nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Angriff in Bagdad.Die für Cybersicherheit zuständige Abteilung des US-Heimatschutzministeriums bestätigte nach Angaben der Sender CBS und CNN, dass die Seite des Federal Depository Library Program verunstaltet worden sei. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass es sich um eine von staatlichen iranischen Stellen gelenkte Aktion gehandelt habe, sagte eine Sprecherin. Die Seite sei vom Netz genommen worden und derzeit nicht erreichbar. Das FDLP gehört zur US-Bundesdruckerei und soll öffentlichen Zugang zu Dokumenten etwa der Regierung und des Kongresses gewährleisten.+++ 10.20 Uhr: Kroatien wählt ein neues Staatsoberhaupt +++In Kroatien sind die Bürger am Sonntag in die Wahllokale geströmt, um über ein neues Staatsoberhaupt abzustimmen. Bei der Stichwahl tritt die bisherige konservative Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic gegen den früheren Regierungschef Zoran Milanovic von den Sozialdemokraten an. In der ersten Wahlrunde im Dezember war Milanovic mit knapp 30 Prozent auf den ersten Platz gekommen. Jüngsten Umfragen zufolge liegt Grabar-Kitarovic drei Prozentpunkte hinter ihrem Herausforderer. 3,8 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen. Obwohl die Rolle des Staatsoberhauptes in dem Balkanland auf weitgehend repräsentative Aufgaben beschränkt ist, könnte das Ergebnis eine Signalwirkung für die politische Ausrichtung des Landes haben. Verliert Grabar-Kitarovic, wäre das auch ein Schlag für den amtierenden Ministerpräsidenten Andrej Plenkovic, dem in diesem Jahr noch eine Parlamentswahl bevorsteht.+++ 9.54 Uhr: Leichen zweier junger Frauen in einem Schrank in Kiew gefunden +++Im Schrank einer Ferienwohnung in Kiew sind die Leichen zweier junger Frauen entdeckt worden. Die Vermieterin habe den grausamen Fund gemacht, teilte die Polizei in der ukrainischen Hauptstadt mit. Lokalen Medienberichten zufolge waren die 16 und 19 Jahre alten Teenager an den Händen gefesselt und wurden wohl erstochen: An den Leichen seien mehrere Stichwunden festgestellt worden. Die beiden jungen Frauen galten den Angaben nach seit Donnerstag als vermisst.Cyberkriminalität_16.33+++ 9.13 Uhr: Bericht: Bundesamt warnt vor Hackerangriffen auf Kraftwerke +++Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor möglichen Hackerangriffen auf Kraftwerke gewarnt. Es gebe “erhebliche” Sicherheitslücken in der Steuerungssoftware von Kraftwerken, teilte das Amt der “Welt am Sonntag” mit. Das BSI bestätigte demnach Forschungsergebnisse des russischen Antivirusanbieters Kaspersky. Dieser hatte dem Bericht zufolge auf einem Hackerkongress in Leipzig Ende Dezember 54 verschiedene Sicherheitslücken in einer Kraftwerkssteuerungssoftware von Siemens aufgedeckt. Das Amt hatte demnach Mitte Dezember eine eigene Warnmeldung an die Kraftwerksbetreiber herausgegeben. Laut BSI wurden bei den Kraftwerksbetreibern keine Fälle bekannt, bei denen die Schwachstellen ausgenutzt wurden. Kernkraftwerke seien von der Sicherheitslücke nicht betroffen.+++ 8.34 Uhr: Shebab-Miliz greift von USA genutzte Militärbasis in Kenia an +++Die radikalislamische Shebab-Miliz hat eine von kenianischen und US-Streitkräften genutzte Militärbasis in Kenia angegriffen. Die Angreifer hätten das Lager in der Küstenregion Lamu vor Morgengrauen attackiert, sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Ob bei dem Angriff Menschen ums Leben kamen oder verletzt wurden, war zunächst unklar. Die Angreifer seien zurückgeschlagen worden, erklärte der Sprecher. Ein “Sicherheitseinsatz” sei noch im Gange. Die Shebab-Miliz bekannte sich in einer Mitteilung zu dem Angriff. Sie habe die Militärbasis “erfolgreich gestürmt” und habe “die Kontrolle über einen Teil der Basis” übernommen, teilte die Gruppierung mit. Nach Angaben der Miliz gab es sowohl auf Seiten der US-Streitkräfte als auch auf kenianischer Seite Opfer. Dies wurde bislang aber nicht bestätigt. +++ 08.15 Uhr: Skiunfall in Tirol: Zwei Deutsche kollidieren auf Piste und verletzten sich schwer +++Im Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang in Tirol kollidierten am Samstag zwei Skifahrer und verletzten sich schwer. Bei den Verletzten handelt es sich um eine 21-jährige Frau und einen 26-jährigen Mann, beide stammen aus Deutschland. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle nahe der Bergbahn Fieberbrunn wurden beide in das Krankenhaus St. Johann eingeliefert und dort weiter versorgt. Laut der Ärzte habe sich die 21-Jährige einen Lendenwirbel gebrochen. Der 26-jährige Mann zog sich eine tiefe Schnittwunde zu, bei der auch eine Sehne verletzt worden sein soll. +++ 08.03 Uhr: Günther will Jamaika-Bündnis in Schleswig-Holstein über 2022 hinaus +++Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) setzt auf einen Bestand der Jamaika-Koalition über die Landtagswahl im Frühjahr 2022 hinaus. “Wenn ich jetzt die Chance hätte zu sagen, die nächste Landtagswahl geht so aus, dass wir Jamaika fortsetzen können, dann würde ich das Ergebnis heute schon nehmen”, sagte Günther der Deutschen Presse-Agentur. Er könne sich das seit Sommer 2017 regierende Bündnis aus CDU, Grünen und FDP “gut für einer weitere Wahlperiode” vorstellen. “Ich glaube dass diese Konstellation wirklich eine breite gesellschaftliche Akzeptanz hat.”Bundespolitische Ambitionen hegt der 46 Jahre alte Günther nach eigenem Bekunden nicht. “Ich habe immer gesagt, dass mich nichts anderes reizt als Ministerpräsident in Schleswig-Holstein zu sein.” Wenn seine Partei dies wolle, werde er 2022 wieder als Spitzenkandidat der Nord-CDU antreten. “Über weitere Fragen mache ich mir zum jetzigen Zeitpunkt gar keine Gedanken.”Brand in Drei-Sterne-Restaurant 0923+++ 07.26 Uhr: Brand im Drei-Sterne-Restaurant im Schwarzwald +++Beim Brand eines Drei-Sterne-Restaurants in Baiersbronn im Schwarzwald ist Polizeiangaben zufolge ein Schaden im siebenstelligen Bereich entstanden. Der Altbau des Restaurants im Hotel “Traube Tonbach” stehe in Vollbrand, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Sonntag. “Es wird wohl komplett herunterbrennen.” Verletzt wurde niemand.Demnach habe in der Nacht zum Sonntag ein Brandmelder im Küchenbereich angeschlagen. Beim Eintreffen der Feuerwehr seien bereits offene Flammen zu sehen gewesen. In diesem Gebäude des Hotels sind keine Menschen untergebracht, wie der Polizeisprecher sagte. Da der Rauch auch ins Haupthaus des Hotels gezogen sei, hätten 63 Gäste dieses zunächst verlassen müssen. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Am frühen Morgen brannte das Restaurant noch.+++ 06.33 Uhr: Verdi fordert Abschaffung von Scheinselbstständigkeit +++Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat einen verstärkten Kampf gegen die Ausbeutung durch Scheinselbstständigkeit gefordert. “Dem Missbrauch von Selbstständigkeit muss ein Riegel vorgeschoben werden”, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Mindeststandards wie der gesetzliche Mindestlohn werden derzeit in erheblichem Umfang durch konstruierte Selbstständigkeit unterlaufen.”Der Verdi-Chef kritisierte: “Bestimmte Geschäftsmodelle in der Plattformökonomie wie manche Kurier- und Lieferdienste basieren auf Scheinselbstständigkeit.” Das gehöre abgeschafft.+++ 5.48 Uhr: Moschee in Tschechien mit islamfeindlichen Drohungen beschmiert +++In Tschechiens zweitgrößter Stadt Brünn ist eine Moschee mit islamfeindlichen Drohungen beschmiert worden. “Breitet den Islam nicht in Tschechien aus, sonst bringen wir euch um”, stand nach Polizeiangaben vom Samstag auf einem Graffiti auf der Moschee. Die Polizei ermittle bislang wegen Sachbeschädigung, sagte der Sprecher Bohumil Malasek der Nachrichtenagentur AFP. Im Falle einer Verurteilung droht dem Täter eine einjährige Haftstrafe. Der Präsident der muslimischen Gemeinde in Tschechien, Muneeb Hassan Alrawi, sagte der Nachrichtenagentur CTK, die Gemeinde nehme den Vorfall als “direkte Drohung” wahr. Es handele sich nicht um einen “anonymen Aufruf im Internet”, fügte er hinzu.Die muslimische Gemeinde in Tschechien ist sehr klein. 2011 kam eine offizielle Erhebung zu dem Ergebnis, dass etwas mehr als 3300 Muslime in dem EU-Staat lebten. Inoffizielle SchätUnfall Südtirol 0835zungen gehen allerdings von 10.000 bis 20.000 Muslimen aus. Tschechien hat knapp elf Millionen Einwohner.+++ 4.52 Uhr: Japanische Justizministerin: Flucht von Ex-Nissan-Chef Ghosn “unvertretbar” +++Japans Justizministerin Masako Mori hat die Flucht von Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn in den Libanon am Sonntag als “unvertretbar” bezeichnet. Ihr Ministerium gehe davon aus, dass Ghosn auf “illegale Methoden” zurückgegriffen habe, um Japan zu verlassen, sagte Mori. Der frühere Automanager Ghosn war im November 2018 unter Vorwürfen, Firmenkapital zweckentfremdet zu haben, in Japan festgenommen worden.+++ 1.43 Uhr: Acht verstümmelte Löwen auf südafrikanischer Jagd-Farm gefunden +++Die Polizei in Südafrika hat nach dem Auffinden von acht verstümmelten Löwen-Kadavern auf einer südafrikanischen Jagd-Farm Ermittlungen aufgenommen. Die Löwen seien auf der Privatfarm nahe der Stadt Swartruggens am Freitag “illegal gejagt” worden, sagte der Polizeisprecher Sabata Mokgwabone am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Allen Löwen wurden demnach die Pfoten und die Schnauzen abgeschnitten.      Örtlichen Medienberichten zufolge sollen Wilderer die Tiere möglicherweise mit vergifteten Hühnern gefüttert haben. Die Polizei wollte zu den Berichten keine Angaben machen und betonte, die Ermittlungen seien noch im Gange. “Offenbar wurden tote Hühner in der Nähe gefunden, es ist also nur ein Verdacht, dass sie vergiftet und an die Löwen verfüttert worden sein könnten”, sagte Mokgawbone. Es habe zunächst keine Festnahmen gegeben.+++ 1.23 Uhr: Österreichisches Außenministerium Ziel von massivem Cyberangriff +++Das österreichische Außenministerium ist zum Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden. Aufgrund der Schwere der Attacke werde vermutet, dass ein “staatlicher Akteur” dahinter stecke, teilte das Innenministerium am späten Samstagabend mit. Der Angriff sei noch im Gange, hieß es weiter. Auf Grundlage des Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetztes sei ein Koordinationsausschuss eingerichtet worden, alle diesbezüglich relevanten Stellen des Bundes seien bereits aktiv. Einige Dienstleistungen wie Reisehinweise waren auf der Website des Ministeriums wegen der Attacke nur eingeschränkt verfügbar.Die News von Samstag im stern-Ticker:   +++ 21.51 Uhr: Erneute “Umweltsau”-Proteste in Köln – eine Festnahme +++Vor dem Hintergrund des inzwischen zurückgezogenen WDR-Satire-Liedes “Meine Oma ist ne alte Umweltsau” hat es am Samstag in Köln erneut Proteste und dabei auch Auseinandersetzungen zwischen links- und rechtsorientierten Demonstranten gegeben. Vier Demonstranten wurden leicht verletzt, ein Mann wurde in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Die Kölner Polizei erteilte nach eigenen Angaben acht Platzverweise wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot sowie wegen andauernder Beleidigungen. In 20 Fällen leiteten die Beamten Ermittlungen unter anderem zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Widerstands gegen Polizeibeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Diebstahls ein. Ein Streifenwagen sei beschädigt worden.Irak Raketen US-Stützpunkt 20.05+++ 20.38 Uhr: Pro-iranische Gruppe: Irakische Soldaten sollen sich von US-Truppen entfernen +++Die pro-iranischen Hisbollah-Brigaden im Irak haben die irakischen Truppen und Sicherheitskräfte aufgefordert, sich von US-Soldaten auf Stützpunkten im Irak zu entfernen. “Wir fordern die Sicherheitskräfte im Land auf, sich ab Sonntag um 17.00 Uhr (15.00 Uhr MEZ) mindestens 1000 Meter von US-Stützpunkten zu entfernen”, teilte die Gruppe mit. Zuvor am Samstag waren Mörsergranaten und Raketen nahe der US-Botschaft und auf einem Stützpunkt mit US-Soldaten im Irak eingeschlagen.+++ 19.50 Uhr: Nach Messerattacke bei Paris nun Anti-Terror-Ermittlungen +++Nach der tödlichen Messerattacke nahe Paris haben Anti-Terror-Spezialisten der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft am Samstagabend.+++ 18.45 Uhr: Sicherheitskreise: Zwei Raketen treffen irakischen Stützpunkt mit US-Soldaten +++Zwei Katjuscha-Raketen sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen auf dem irakischen Luftwaffenstützpunkt Al-Balad eingeschlagen, auf dem auch US-Soldaten stationiert sind. Die Al-Balad-Basis nördlich von Bagdad sei von den Raketen getroffen worden, hieß es aus den Sicherheitskreisen. Kurz zuvor waren laut Sicherheitskreisen zwei Geschosse in der hochgesicherten Grünen Zone in Bagdad eingeschlagen, in der sich auch die US-Botschaft befindet.+++ 18.30 Uhr: Zwei Geschosse schlagen in Grüner Zone in Bagdad ein +++In der hochgesicherten Grünen Zone in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind zwei Geschosse eingeschlagen. Das teilten irakische Sicherheitsvertreter sowie Verantwortliche der Grünen Zone mit. In dem Gebiet befindet sich die US-Botschaft, die am Dienstag von tauenden pro-iranischen Demonstranten attackiert worden war, bevor die USA in der Nacht zum Freitag den iranischen General Kassem Soleimani nahe des Flughafens von Bagdad gezielt töteten.+++ 17.17 Uhr: Grüne in Österreich besiegeln Koalitionspakt mit ÖVP +++In Österreich ist der Weg frei für die erste Bundesregierung von konservativer ÖVP und Grünen. Ein Bundeskongress der Grünen votierte am Samstag für eine Regierungsbeteiligung der Partei.PAID Analyse zu Schwarz-Grün in Österreich 1155+++ 16.36 Uhr: Mann plante Auftragsmord an Polens Justizminister – Festnahme +++Die Polizei in Polen hat einen Mann festgenommen, der die Ermordung von Justizminister Zbigniew Ziobro und eines Staatsanwalts in Auftrag gegeben haben soll. Auf den 28-Jährigen sei ein EU-Haftbefehl ausgestellt gewesen, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwalt am Samstag. Die Ermittler werfen ihm laut Nachrichtenagentur PAP Drogenhandel in großem Stil sowie Anstiftung zum Mord vor. Ziobro sagte, der Mann habe den Mord an ihm selbst in Auftrag gegeben sowie an dem Staatsanwalt, der gegen ihn ermittelt habe. Laut einem Bericht der Zeitung “Rzeczpospolita” soll der 28-Jährige einem Komplizen rund 23.500 Euro für die Tat geboten haben. Der Komplize sei jedoch schon vor einiger Zeit im Rahmen einer größeren Aktion gegen den Drogenring gefasst worden und habe die Mordpläne gestanden.  Der 49 Jahre alte Ziobro gilt als Hardliner innerhalb der nationalkonservativen Regierungspartei PiS. Neben seinem Amt als Justizminister hat er auch den Posten des Generalstaatsanwalts inne, was ihm große Machtfülle verleiht. Ziobro ist federführend bei den umstrittenen Reformen des polnischen Justizsystems, die Warschau schon mehrfach in einen Konflikt mit der EU gebracht haben.+++ 16.33 Uhr: Mutmaßliche Boko-Haram-Kämpfer verüben Massaker auf Tschadsee +++Die aus Nigeria stammende Terrormiliz Boko Haram wird hinter einem Blutbad auf dem Tschadsee vermutet, das mindestens 50 Menschen das Leben gekostet haben soll. Das Massaker wurde laut Regierungsbeamten im Kamerun bereits am 22. Dezember auf einer Insel des Sees verübt. Es wurde aber erst mehr als eine Woche später und nur dank eines Überlebenden bekannt, wie es weiter hieß. Bei den Opfern handele es sich größtenteils um Fischer aus Kamerun, dem Tschad und Nigeria, sagte der Bürgermeister der im Norden Kameruns gelegenen Gemeinde Darak, Ali Ramat, am Freitagabend. Die Angreifer seien aus dem Krisenstaat Niger gekommen und hätten zunächst ein Boot in ihre Gewalt gebracht. Als Sicherheitskräfte schließlich in dem abgelegenen Gebiet eingetroffen seien, hätten sie auf dem Wasser treibende Leichen entdeckt. +++ 16.08 Uhr: Tausende demonstrieren in Paris gegen geplante Rentenreform +++Mehrere tausend Menschen haben in Paris erneut gegen die von Präsident Emmanuel Macron geplante Rentenreform protestiert. Sie marschierten hinter einem Spruchband mit der Aufschrift “Macron, zieh’ Dein Projekt zurück, rette und verbessere unsere Renten” durch die französische Hauptstadt. Einige Teilnehmer der Demonstration, zu der mehrere Gewerkschaften aufgerufen hatten, trugen gelbe Westen – das Symbol der landesweiten Protestbewegung gegen Macron.    Mit dem Protestmarsch wollen die Gewerkschaften den Druck auf Macron aufrecht erhalten. Wegen seiner Rentenpläne gibt es in Frankreich derzeit unter anderem den längsten Bahnstreik in der Geschichte des Landes. Für kommenden Donnerstag haben die Gewerkschaften zudem zu neuen landesweiten Großaktionen aufgerufen, dann wollen beispielsweise auch Lehrer und das Krankenhauspersonal die Arbeit niederlegen.     Macron will das komplizierte französische Rentensystem mit 42 verschiedenen Regelungen vereinheitlichen und das Milliarden-Defizit der Rentenkassen abbauen. Besonders umstritten ist die faktische Anhebung des Renteneintrittsalters von derzeit 62 auf künftig 64 Jahre.+++ 15.57 Uhr: Lawrow: USA haben mit Raketenangriff Völkerrecht gebrochen +++Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den USA nach dem tödlichen Angriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani einen Verstoß gegen das Völkerrecht vorgeworfen. Das Vorgehen der Amerikaner führe zu einer Eskalation der Lage im Nahen Osten, sagte Lawrow seinem Ministerium zufolge nach einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Mohammed Dschwad Sarif. In Russland wurden Stimmen laut, dass sich der UN-Sicherheitsrat mit dem US-Raketenangriff befassen sollte. Er schließe das nicht aus, sagte der Außenpolitiker Leonid Sluzki der Agentur Interfax zufolge. Das Thema verdiene die Aufmerksamkeit des Gremiums der Vereinen Nationen, meinte auch der Außenpolitiker Konstantin Kossatschow. +++ 15.46 Uhr: Gewerkschaft der Polizei will Esken über Polizeiarbeit informieren +++Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken nach deren Kritik an der Taktik der Leipziger Polizei in der Silvesternacht zu einem Gespräch eingeladen. Die Gewerkschaft wolle sie über Polizeiarbeit und Gewalt gegen Polizisten informieren, schrieb die GdP auf Twitter. Esken nahm die Einladung an. Auf Twitter teilte sie am Samstag mit, dass die Terminfindung läuft. Zuvor habe sie “ein sehr gutes Gespräch” mit dem GDP-Vizechef Jörg Radek und der GdP-Pressestelle geführt.Bei dem Silvestereinsatz im alternativen Leipziger Stadtteil Connewitz war ein Polizist angegriffen und nach Polizeiangaben schwer verletzt worden, nach Einschätzung der Ermittler von Linksextremisten. Sie ermitteln wegen versuchten Mordes. Neben anderen hatte Esken danach das Vorgehen der Polizei in Frage gestellt. Die SPD-Chefin hatte gesagt: “Im Sinne der Polizeibeamten muss jetzt schnell geklärt werden, ob die Einsatztaktik angemessen war”. Die GdP hatte die Diskussion über die Einsatztaktik der Polizei kritisiert.+++ 14.21 Uhr: Beobachtungsstelle: Mehr als 380.000 Tote in Syrien-Konflikt seit 2011 +++Im seit fast neun Jahren andauernden Syrien-Konflikt sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 380.000 Menschen getötet worden. Darunter seien 115.000 Zivilisten, davon rund 22.000 Kinder und mehr als 13.000 Frauen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Demnach wurden seither rund 13 Millionen Syrer in die Flucht getrieben. Unter den Toten sind demnach mehr als 128.000 syrische und nicht-syrische Kämpfer, die den Machthaber Baschar al-Assad unterstützten. Auch 69.000 Oppositionskämpfer, Islamisten und kurdisch-geführte Kämpfer wurden getötet; mehr als 67.000 Dschihadisten starben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat ihren Sitz in Großbritannien und stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite oft kaum zu überprüfen.+++ 13.43 Uhr: Drei Tote in Haus bei Düren gefunden +++Die Polizei hat am Samstag in einem Familienhaus in Langerwehe im Kreis Düren bei Aachen drei Tote gefunden. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Nach Informationen der “Aachener Nachrichten” soll es sich bei den Toten um drei Erwachsene handeln, die alle blutüberströmt gewesen sein sollen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aachen sagte, möglicherweise werde es im Laufe des Nachmittags weitere Informationen zu dem Fall geben.+++ 13.41 Uhr: Peking wechselt Top-Vertreter in Hongkong aus +++Inmitten der anhaltenden Proteste in Hongkong hat die chinesische Regierung ihren hochrangigsten Vertreter in der Sonderverwaltungszone abberufen. Der Leiter des Verbindungsbüros in Hongkong, Wang Zhimin, sei abgesetzt worden, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Wang sei durch Luo Huining ersetzt worden. Gründe für den Wechsel nannte der Sender nicht. Der 62-jährige Wang hatte das Verbindungsbüro der Zentralregierung seit dem Jahr 2017 geleitet. Bereits Anfang Dezember hatten Medien über eine bevorstehende Abberufung Wangs berichtet. +++ 13.37 Uhr: “Vogue” in Italien verzichtet für Umweltschutz auf Fotos +++Die italienische “Vogue” hat nun für den Umweltschutz erstmals und vorerst einmalig auf Fotoshootings verzichtet. Stattdessen erscheint die Januar-Ausgabe des Modemagazins nur mit Illustrationen. Damit stelle man die Kreativität in den Dienst der Nachhaltigkeit, teilte das Magazin mit. In der Januar-Ausgabe, die am Dienstag erscheint, haben acht Künstler das Cover und die Modestrecken gestaltet. Für Fotoaufnahmen fliegen Models und Produktionsteams üblicherweise an entlegene Ecken der Welt. Das kostet viel Geld und treibt den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 durch Flugzeuge nach oben. Müll für Catering, Dutzende Flüge und Zugfahrten, Autos für die Produktion, mindestens zehn Stunden brennende Scheinwerfer: All dies habe es für die jetzige Ausgabe nicht gegeben, erklärte Emanuele Farneti, Direktor der Vogue Italia. Das eingesparte Geld gehe an eine Kultureinrichtung, die von dem dramatischen Hochwassser im November in Venedig stark beschädigt worden sei.+++ 13.34 Uhr: London rät von Reisen in den Irak und den Iran ab +++Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad hat der britische Außenminister Dominic Raab von Reisen in den Iran und den Irak abgeraten. “Angesichts der erhöhten Spannungen in der Region” rate das Außenministerium – mit Ausnahme der Autonomen Region Kurdistan -, nicht in den Irak zu reisen, sagte der Minister. Zudem sollten britische Bürger sorgfältig überlegen, ob Reisen in den Iran unbedingt erforderlich seien. Zuvor hatte Raab alle Seiten aufgerufen, eine weitere Eskalation in der Region zu vermeiden.+++ 13.32 Uhr: Hunderte Menschen demonstrieren in Köln nach WDR-Satire +++ Im Zusammenhang mit dem umstrittenen “Umweltsau”-Lied des Westdeutschen Rundfunks haben mehrere Hundert Menschen in der Kölner Innenstadt demonstriert. Rechte Kreise hatten zu Demonstrationen gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Nähe der WDR-Zentrale aufgerufen. Ein Gegenbündnis hatte eine Kundgebung unter dem Namen “Kein Einknicken vor Hass und Hetze – Klare Kante gegen Rechts” organisiert. Daran nahmen schätzungsweise mehrere Hundert Menschen teil. Bei den Rechten waren es wesentlich weniger. Ein Polizeisprecher sagte am Mittag, es gebe bisher keine besonderen Zwischenfälle. Hintergrund ist eine vom WDR-Kinderchor gesungene Satire über die Oma als “Umweltsau”. Das Video hatte im Netz einen Shitstorm ausgelöst. Der Sender löschte das Video und entschuldigte sich.+++ 11.33 Uhr: Deutscher Skifahrer stürzt in den Dolomiten in den Tod +++Ein deutscher Ski-Tourengeher ist in Südtirol in den Dolomiten gestorben. Der Mann sei am Freitag an der Sellagruppe unterwegs gewesen, als er etwa 400 Meter abstürzte, erklärte die italienische Bergwacht. Der 51-Jährige sei mit seiner Freundin aufgebrochen, die dann aber über die Piste abgefahren sei. Beim Rückweg von der Tour habe er den falschen Eingang zu einer Schlucht genommen und sei über einen Eiswasserfall hinabgestürzt. Die Bergrettung habe mit einem Hubschrauber zunächst die Ski und dann die Leiche des Mannes gefunden. Woher das Opfer in Deutschland kam, konnte der Sprecher nicht sagen.+++ 11.25 Uhr: Bereits 53 Tote nach Überschwemmungen in Indonesien +++Die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Indonesien ist auf 53 gestiegen. Das teilte der Katastrophenschutz mit. Wegen des Hochwassers hatten bereits mehr als 31.000 Einwohner ihre Häuser verlassen müssen. Viele suchten Zuflucht in Notunterkünften. Insgesamt sind in dem größten Inselstaat der Welt rund 400.000 Menschen von den Fluten betroffen. Die Regenfälle, die am Neujahrstag begonnen hatten, waren nach Angaben der Behörden die heftigsten seit 1866. Nach 18 Stunden Dauerregen waren Flüsse über die Ufer getreten und hatten Wohngebiete überflutet, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen. Mindestens bis zum 10. Januar seien allerdings weitere heftige Niederschlägen zu erwarten, warnen Meteorologen.+++ 11.20 Uhr: USA dementieren neuen Angriff im Irak +++Die USA haben einen erneuten Luftangriff im Irak dementiert. “Es gab keinen Angriff der USA oder der Allianz”, sagte der Sprecher der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition im Irak, Myles Caggins, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten die pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Milizen von einem gegen sie gerichteten Luftangriff auf einen Konvoi im Norden Bagdads berichtet. Irakische Staatsmedien machten dafür die USA verantwortlich.+++ 11.17 Uhr: Beamtenbund schließt Kita-Streiks nicht aus +++Der Beamtenbund hat Streiks in kommunalen Kitas nicht ausgeschlossen. Mit Blick auf die im Frühjahr startenden Verhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst sagte der Chef des Beamtenbunds, Ulrich Silberbach, der “Rheinischen Post” von Samstag, “trotz deutlicher Verbesserungen für die Erzieher ist das Problem nicht gelöst”. “Die Angst vor Kita-Streiks kann ich Ihnen also nicht nehmen, weil die kommunalen Arbeitgeber mit Blick auf ihre Haushaltslage wieder auf der Bremse stehen werden.” Der Erzieher-Job müsse attraktiver werden, forderte der Beamtenbund-Chef. Die Politik habe es in der Hand, “dass wir uns im Sommer nicht in einer Dauerfehde an den Kitas befinden”.+++ 10.49 Uhr: Schauspielerin Veronika Fitz gestorben +++Die Volksschauspielerin Veronika Fitz (“Die Hausmeisterin”) ist tot. Sie starb am Donnerstag nach langer schwerer Krankheit im Kreis ihrer Familie, wie ihre Tochter der Deutschen Presse-Agentur in München mitteilte. Fitz wurde 83 Jahre alt. Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie “Die Hausmeisterin” an der Seite von Helmut Fischer und Luise Neubauer. Auch in “Forsthaus Falkenau” und “Der Bulle von Tölz” stand sie vor der Kamera. In den 1970er Jahren war sie festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Zudem trat sie im Münchner Volkstheater und am Bayerischen Staatsschauspiel auf. Fitz lebte zuletzt zurückgezogen im oberbayerischen Prien am Chiemsee.Fotostrecke: Verstorbene Promis 2020+++ 10.31 Uhr: Mindestens sieben Tote bei Einsturz eines Gebäudes in Kambodscha +++Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Hotels sind in Kambodscha mindestens sieben Menschen getötet worden. Rettungskräfte suchten mit schwerem Gerät nach Vermissten unter den Trümmern des siebenstöckigen Gebäudes in der Provinz Kep an der Südküste des Landes. Zum Zeitpunkt des Einsturzes am Freitag befanden sich etwa 30 Arbeiter auf der Baustelle. 18 Überlebende konnten aus den Trümmern gerettet werden. In Kambodscha kommt es häufig zu Unglücken dieser Art.+++ 10.18 Uhr: Früherer NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider gestorben +++Der frühere nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin der SPD in Nordrhein-Westfalen. Zum genauen Todestag konnte sie zunächst nichts sagen. Der gebürtige Gütersloher lebte in Dortmund. Von 2010 bis 2015 war er Arbeitsminister im Kabinett der damaligen SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Zuvor war er DGB-Chef von Nordrhein-Westfalen.Interview Adnan Tabatabai zu Iran 18.20+++ 10 Uhr: Bundeswehr setzt Ausbildung der Sicherheitskräfte im Irak vorübergehend aus +++Die Bundeswehr hat die Ausbildung von Sicherheitskräften im Irak vorübergehend ausgesetzt. Betroffen sei das deutsche Einsatzkontingent an den Ausbildungsstandorten im nordirakischen Erbil und im zentralirakischen Tadschi, teilte die Bundeswehr in der Nacht zu Samstag mit. Dort seien “zweckmäßige Maßnahmen der Eigensicherung” zur Anpassung an die aktuelle Sicherheitslage getroffen worden. “Die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten hat oberste Priorität”, hieß es auf der Internetseite der Bundeswehr. Derzeit sind im Irak rund 130 Bundeswehr-Soldaten stationiert, davon etwa 30 auf dem Stützpunkt Tadschi sowie in Bagdad und rund 100 Soldaten im kurdischen Nordirak.    Die Bundesregierung warnte vor einer Spirale der Gewalt in der Region. “Angesichts der jüngsten Entwicklung sehen wir die Gefahr einer Eskalation”, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag. Ein Ende der Bundeswehr-Mission im Zentralirak fordern Politiker der Grünen und der Linkspartei. Auch der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, äußerte Bedenken gegen die Fortsetzung des Bundeswehr-Einsatzes im Irak.+++ 8.22 Uhr: Ecuadors Ex-Präsident Correa muss sich wegen Korruption verantworten +++Der frühere ecuadorianische Präsident Rafael Correa muss sich in Abwesenheit wegen Korruption vor Gericht verantworten. Dies entschied eine Richterin des Nationalen Gerichtshofs am Freitag (Ortszeit). Dem in Belgien lebenden Ex-Staatschef wird vorgeworfen, seinen Wahlkampf im Jahr 2013 mit Bestechungsgeldern finanziert zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er im Gegenzug für öffentliche Aufträge acht Millionen Dollar (7,2 Millionen Euro) von Unternehmen erhalten haben, darunter der brasilianische Baukonzern Odebrecht. Neben Correa müssen sich demnach noch 20 weitere Angeklagte vor Gericht verantworten.Correa kritisierte die Entscheidung der Richterin im Kurzbotschaftendienst Twitter als “albern”. Er war von 2007 bis 2017 Staatschef von Ecuador und lebt seither mit seiner Familie in Belgien, dem Geburtsland seiner Frau. Gegen Correa laufen in seiner Heimat noch Ermittlungen wegen der Entführung eines politischen Gegners im Jahr 2012. In diesem Fall könnte er nach ecuadorianischem Recht jedoch nicht in Abwesenheit belangt werden.+++ 7.58 Uhr: Tausende Iraker bei Trauerzug für Soleimani und Milizenführer +++Tausende Iraker habenin der irakischen Hauptstadt Bagdad an einem Trauerzug für den iranischen Elite-General Kassem Soleimani und den irakischen Milizenführer Abu Mehdi al-Muhandis teilgenommen. Sie skandierten “Tod für Amerika”, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Soleimani und der Vize-Chef der Hasched-al-Schaabi-Milizen, al-Muhandis, waren in der Nacht zum Freitag durch einen US-Drohnenangriff nahe des Flughafens von Bagdad getötet worden.+++ 6.56 Uhr: Reiseverband: Klimaschutz spielt bei Urlaubsplanung der Deutschen kaum eine Rolle +++Klimaschutz ist in aller Munde – doch bei der Reiseplanung spielt das Thema bei den meisten Deutschen keine große Rolle. Nur 21 Prozent der Bundesbürger haben sich laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage des Deutschen Reiseverbands (DRV), aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren, schon einmal darüber informiert, wie sie ihren Urlaub möglichst umweltneutral gestalten könnten. Das Flugzeug als Reisemittel wählen demnach vor allem die Jüngeren. Nur 15 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen bei der Buchungsentscheidung Klimaschutz und Nachhaltigkeit “sehr wichtig” seien. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der tausend Befragten seien in den vergangenen drei Jahren mit dem Flugzeug verreist, heißt es in dem Zeitungsbericht. Unter den 18- bis 29-Jährigen waren es sogar 73 Prozent, unter den Befragten ab 60 Jahren dagegen nur 57 Prozent.+++ 3.43 Uhr: Australien fordert tausende Reservisten zur Bekämpfung der Buschbrände an +++Angesichts der verheerenden Buschbrände in Australien hat die Regierung in Canberra tausende Reservisten der Armee zur Bekämpfung der Flammen beordert. Bis zu 3000 zusätzliche Einsatzkräfte würden herangezogen, sagte Premierminister Scott Morrison. Seit dem ungewöhnlich frühen Beginn der Brandsaison im September wurde in Australien bereits eine Fläche von der Größe Belgiens zerstört. Australien wird seit Monaten von verheerenden Buschbränden heimgesucht. Mindestens zehn Menschen kamen seit September ums Leben, hunderte Häuser und Gebäude wurden zerstört. Eine neue Zuspitzung der Lage wird für dieses Wochenende erwartet, wenn die Temperaturen auf weit über 40 Grad Celsius steigen sollen. Nahezu im gesamten Südosten des Landes gilt der Ausnahmezustand.+++ 2.26 Uhr: Hunderte Freiwillige wollen gestrandeten Walen in Neuseeland helfen +++In Neuseeland haben hunderte Freiwillige versucht, gestrandeten Walen zurück ins Wasser zu helfen. Etwa tausend Menschen seien einem Aufruf gefolgt und an den Matarangi-Strand auf der Nordinsel gekommen, teilte die Umweltschutzgruppe Jonah mit. Die Gruppe hatte zuvor um Unterstützung durch Spezialisten gebeten.      “Dies ist eine überwältigende Reaktion”, teilte Jonah mit. Die Organisation bat jedoch darum, dass alle Freiwilligen dem Strand fernbleiben sollten – “außer Sie sind ein ausgebildeter Tierarzt”.     Insgesamt waren zehn Kurzflossen-Grindwale an dem Strand auf der Coromandel-Halbinsel gestrandet. Drei von ihnen starben. Die Umweltschützer versuchten, die sieben überlebenden Wale zurück ins Wasser zu bringen.      In Neuseeland passiert es immer wieder, dass Wale stranden. Besonders häufig betroffen sind die eng mit den Kurzflossen-Grindwalen verwandten Langflossen-Grindwale. Vor zwei Jahren starben im Süden Neuseelands bei einem ähnlichen Vorfall mehr als 330 Grindwale. +++ 2.12 Uhr: Weitere Vorwürfe gegen Verdächtigen nach antisemitischer Attacke in New York +++Nach der Macheten-Attacke auf das Haus eines Rabbiners in New York während des jüdischen Chanukka-Fests hat die Staatsanwaltschaft weitere Vorwürfe gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Der 37-jährige Verdächtige werde unter anderem wegen sechsfachen versuchten Mordes angeklagt, teilte ein Bundesstaatsanwalt am Freitag (Ortszeit) mit. Zuvor hatte die Anklage nur versuchten Mord in fünf Fällen umfasst. Der Verdächtige ist darüber hinaus wegen gewaltsamen Überfalls in drei Fällen, dreifachen versuchten Überfalls sowie zweifachen Raubs angeklagt. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm bis zu 25 Jahre Haft.     Der Mann hatte am 28. Dezember in Monsey im Bundesstaat New York das Haus eines Rabbiners gestürmt und fünf Menschen mit einer Machete verletzt. Der Angreifer konnte zunächst fliehen, wurde dann aber festgenommen. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio prangerte nach dem Vorfall den wachsenden Antisemitismus in den USA an. In den USA hat die antisemitische Gewalt in den vergangenen Jahren zugenommen. Erst am 10. Dezember töteten zwei Angreifer im bei New York gelegenen Jersey City bei einer Attacke auf ein jüdisches Geschäft drei Menschen, nachdem sie zuvor einen Polizisten erschossen hatten. Die Angreifer wurden bei einem mehrstündigen Feuergefecht von der Polizei erschossen.+++ 1.53 Uhr: Esken zeigt sich beim Mindestlohn kompromissbereit +++Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat in der Diskussion um die Erhöhung des Mindestlohns Kompromissbereitschaft signalisiert. “Ob eine Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro mit CDU und CSU in einem Schritt möglich ist, werden wir sehen”, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Klar ist aber, dass es eine substanzielle Erhöhung sein muss.” Am 1. Januar ist der gesetzliche Mindestlohn auf 9,35 Euro gestiegen. Für eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro hatte sich die SPD auf ihrem Parteitag im Dezember ausgesprochen. Der Bundesparteitag der SPD habe dem Parteivorstand ein starkes Mandat gegeben, um zu beurteilen, inwieweit die Fortschritte in der Koalition ausreichend seien, fügte Esken hinzu. “An diesen Fortschritten entscheidet sich die Zukunft der Koalition.”      +++ 1.09 Uhr: Bolivien wählt am 3. Mai neuen Präsidenten +++In Bolivien finden am 3. Mai Präsidentschaftswahlen statt. Das teilte die Wahlkommission in La Paz am Freitag (Ortszeit) mit. Seit dem Rücktritt von Präsident Evo Morales im November führt die rechtsgerichtete Interimspräsidentin Jeanine Áñez eine Übergangsregierung in dem südamerikanischen Land an. Neuer US-Angriff auf pro-iranische Milizen im Irak+++ 0.43 Uhr: USA attackieren Konvoi der Hasched-al-Schaabi-Milizen im Irak +++Die US-Armee hat am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Irak einen Konvoi der Hasched-al-Schaabi-Milizen attackiert. Der Angriff nördlich von Bagdad habe sich gegen einen Kommandeur der Miliz gerichtet, berichtete das irakische Staatsfernsehen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr, soll es bei dem Angriff auf den Konvoi “Tote und Verletzte” gegeben haben.In der Nacht zu Freitag war der iranische Top-General Ghassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff nahe dem Flughafen von Bagdad getötet worden. Das US-Verteidigungsministerium hatte mitgeteilt, der Angriff sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Angriffe auf US-Diplomaten und Einsatzkräfte zu verhindern.



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Publish date : 2020-01-05 20:27:37

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Stern

Krefelder Zoo: Nach Brand im Affentropenhaus: Polizei findet beschriftete Himmelslaternen

Krefelder Zoo: Nach Brand im Affentropenhaus: Polizei findet beschriftete Himmelslaternen




Im Krefelder Zoo ist in der Silvesternacht das Affentropenhaus niedergebrannt. Auf einer Pressekonferenz zeigt sich der Zoodirektor schwer betroffen. Die Polizei hat schon eine Spur zu denen, die für den Tod der Krefelder Menschenaffen verantwortlich sein sollen.



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Publish date : 2020-01-01 14:27:45

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Stern

Esken weist Kramp-Karrenbauers Ruf nach robusterem Mandat in Sahel-Zone zurück

Esken weist Kramp-Karrenbauers Ruf nach robusterem Mandat in Sahel-Zone zurück




Die neue SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat der Forderung von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach einem umfassenderen Bundeswehr-Mandat für die südliche Sahara vehement widersprochen. “Wir akzeptieren keine undurchdachten Militäroffensiven und keine Redefinition der deutschen Außenpolitik aus dem Verteidigungsministerium”, sagte Esken der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Montagsausgabe). Die CDU-Vorsitzende agiere erneut wieder ohne Absprache in der Regierung. “Zudem verliert Frau Kramp-Karrenbauer kein Wort darüber, wie gefährlich solch ein Einsatz wäre und wie groß das Risiko für unsere Soldatinnen und Soldaten”, kritisierte Esken. Wenn es der Ministerin ernst sei mit ihren außenpolitischen Vorschlägen, “dann haben wir die Erwartung”, dass sie diese gemeinsam mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) “in verantwortungsvoller Zusammenarbeit in der Koalition entwickelt”. Für die SPD blieben Militäreinsätze “die ultima Ratio”, stellte die Parteichefin klar.Kramp-Karrenbauer hatte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” gesagt, das französische Militär sei in der Sahel-Zone “mit einem viel robusteren Auftrag unterwegs”. Nur deswegen könnten die Bundeswehr und zivile Organisationen dort etwas aufbauen. Die Partner Deutschlands fragten aber, “ob es bei dieser Arbeitsteilung bleiben kann”. Deutschland dürfe sich in der Region “nicht wegducken”.”Sehr skeptisch” betrachtet auch der SPD-Obmann im Verteidigungsausschuss, Fritz Felgentreu, den Vorschlag der Verteidigungsministerin. “Einfach mal Kampftruppen schicken – das kann es ja wohl nicht sein”, sagte er der “FAZ”. Rechtsgrundlage für einen Auslandseinsatz der Bundeswehr könne laut Grundgesetz keine Ad-hoc-Allianz mit Frankreich, sondern nur ein UN- oder ein EU-Mandat sein. “Mir ist nichts darüber bekannt, dass es überhaupt Gespräche dazu gibt”, fügte Felgentreu hinzu. Zudem müsse ein Einsatzkonzept vorliegen, “bevor ich bereit wäre, deutsche Soldatinnen und Soldaten dort tödlichen Gefahren auszusetzen”. Auch müsse klar sein, welches Personal und Material zum Einsatz kommen solle. “Wenn wir da etwas übers Knie brechen, wird das kein gutes Ende nehmen”, warnte der SPD-Politiker.



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Publish date : 2019-12-29 19:25:00

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Stern

ÖBB mit dem Nachtzuggeschäft zufrieden

Chaos und Verletzte bei Trauer um Simbabwes Ex-Präsidenten




Die Österreichischen Bundesbahnen sind zufrieden mit dem vor drei Jahren von der Deutschen Bahn übernommenen Nachtzuggeschäft. «Der Plan ist aufgegangen», sagte der ÖBB-Chef Andreas Matthä der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Im Jahr 2019 gab es je nach Strecke Zuwächse von bis zu 20 Prozent bei den Fahrgastzahlen der «Nightjets». Im Schnitt seien die Fahrgastzahlen in den Nachtzügen um 11 Prozent gestiegen. Mit anderen Bahngesellschaften in Europa werden derzeit neue Destinationen verhandelt.



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Publish date : 2019-12-26 09:49:06

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