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Schock in Lübeck: Mann greift Fahrgäste in Linienbus an - mehrere Verletzte

Schock in Lübeck: Mann greift Fahrgäste in Linienbus an - mehrere Verletzte

Schock in Lübeck: Mann greift Fahrgäste in Linienbus an - mehrere Verletzte
Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind am Freitag mehrere Menschen verletzt worden, davon einer schwer. Der Täter konnte laut Staatsanwaltschaft überwältigt werden. Nähere Details zum Motiv des Täters gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

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Publish date : 2018-07-20 17:24:36
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Heldin der Gesundheit: "Jede Geburt ist einzigartig": Eine Hebamme über Freude und Leid in ihrem Job

Heldin der Gesundheit:

Heldin der Gesundheit: "Jede Geburt ist einzigartig": Eine Hebamme über Freude und Leid in ihrem Job
Diesen Moment finde ich immer wieder besonders spannend: Wenn sich die Tür zum Kreißsaal öffnet und ich mich frage, wie ist das Paar, das ich gleich begleiten werde? Ich habe schon über 2000 Geburten betreut. Man könnte daher meinen, ich hätte schon alles gesehen und erlebt – aber das stimmt so nicht. Jede Geburt ist einzigartig. Häufig betreue ich zum Beispiel Paare ohne Deutschkenntnisse. Die Kommunikation über Hände und Füße kommt direkt aus dem Bauch und ist nicht so verkopft, wie ich das sonst oft im Kreißsaal erlebe. Das gefällt mir richtig gut.Stadt versus Land Teaser14 Jahre habe ich freiberuflich gearbeitet, davon eineinhalb Jahre in einem Geburtshaus. Dort kann eine Hebamme die Frau von Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des Wochenbetts begleiten. Das ist viel persönlicher als im Krankenhaus, deshalb erinnere ich mich an diese Geburten besonders gut. Manchmal treffe ich Jahre später eine Mutter auf der Straße wieder, und sie stellt mich ihrem Kind vor, das ich auf die Welt gebracht habe.Als freiberufliche Hebamme war ich jederzeit erreichbar: Wenn eine Frau nachts um 3 Uhr anrief und es ihr nicht gut ging, fuhr ich hin und versorgte sie mit Quarkwickeln und Hühnersuppe. So ein Leben ist mit eigenen Kindern kaum machbar, von den gestiegenen Kosten für die Haftpflichtversicherung mal ganz abgesehen. 1993, als ich anfing, musste ich dafür rund 200 Euro pro Jahr zahlen, heute wären es über 7000 Euro. Deshalb können sich außerklinische Geburten nur noch Besserverdiener leisten.Seit vier Jahren bin ich im Katholischen Marienkrankenhaus fest angestellt. Letztes Jahr wurden hier 3715 Kinder geboren. In der Klinik sind die Abläufe enger getaktet, häufig bin ich für mehrere Paare gleichzeitig verantwortlich. Dennoch betreuen wir jede Geburt individuell. Wenn mein Dienst endet und die Geburt absehbar ist, bleibe ich schon mal länger. Dann finde ich es wichtig, den Paaren bis zum Ende beizustehen. Denn die meisten erleben eine Geburt nur ein, zwei oder vielleicht drei Mal im Leben. Das sollen schöne Momente sein, an die sich Eltern gerne erinnern.Daneben gibt es aber auch wieder traurige und belastende Situationen, besonders dramatisch ist eine Totgeburt. Daran kann man sich nicht gewöhnen. Aber auch solche Geburten gehören zu meinem Beruf, und ich möchte gerade diesen Paaren zur Seite stehen und sie auffangen. Auch ein totes Kind sollte möglichst auf normalem Weg zur Welt gebracht werden, das ist wichtig für die Mutter.Teaser HebammeVor zwei Jahren habe ich ein Paar betreut, das in der 23. Schwangerschaftswoche erfahren musste, dass ihr Kind keinen Herzschlag mehr hat. Letztes Jahr habe ich die beiden zufällig im Kreißsaal wiedergetroffen und konnte sie bei der Geburt
eines gesunden Kindes begleiten. Sie haben mich direkt wiedererkannt. Es ist schön, wenn man den Leuten so positiv in Erinnerung bleibt – trotz der leidvollen Erfahrung, die sie machen mussten.Ich könnte mich zur Kreißsaalleiterin oder Lehrhebamme fortbilden lassen, aber das kommt für mich nicht in Frage. Ich bin genau an dem Platz, an dem ich sein möchte: an der Seite der Frau während der Geburt.Einen Traum habe ich dennoch. Wenn ich in Rente gehe, möchte ein Jahr lang in Namibia leben, um dort die traditionelle Geburtshilfe kennenzulernen.Dr. Eckart von Hirschhausens Gesund Leben, Ausgabe 4: Stadt oder Land?

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Publish date : 2018-07-20 19:09:00
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News des Tages: Lübeck: acht Verletzte nach Gewalttat - Verdächtiger festgenommen - Sprengstoffexperten im Einsatz

News des Tages: Lübeck: acht Verletzte nach Gewalttat - Verdächtiger festgenommen - Sprengstoffexperten im Einsatz

News des Tages: Lübeck: acht Verletzte nach Gewalttat - Verdächtiger festgenommen - Sprengstoffexperten im Einsatz
Das Wichtigste im Kurz-Überblick:Experten untersuchen verdächtigen Rucksack im Lübecker Linienbus (16.43 Uhr)Gewalttat in Lübecker Bus: mindestens acht Verletzte - mutmaßlicher Täter festgenommen (16.13 Uhr und 16.18 Uhr)Großer Polizeieinsatz nach Gewalttat in Lübecker Bus: zahlreiche Verletzte (14.55 Uhr)Merkel steht zur Partnerschaft mit den USA (12.20 Uhr)Sicherheitsmitarbeiter von Macron in Gewahrsam (11.15 Uhr)Die News des Tages im stern-Ticker:+++ 16.50 Uhr: Lage in Lübeck in der Zusammenfassung +++Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind am frühen Nachmittag in Lübeck acht Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei erlitten drei davon mittelschwere und fünf weitere leichte Verletzungen. Die Umgebung der betroffenen Bushaltestelle im Stadtteil Kücknitz wurde weiträumig abgesperrt. Der Täter sei von Fahrgästen überwältigt worden und befinde sich in Polizeigewahrsam, sagte eine Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft. Zudem sei der Kampfmittelräumdienst im Einsatz, um einen verdächtigen Rucksack in dem Bus zu untersuchen. Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen jüngeren Mann, dessen Identität noch nicht feststehe. Polizei Lübeck Bus 2+++ 16.46 Uhr: Bürgertelefon eingerichtet +++Für Bürgerinnen und Bürger sowie Angehörige der Opfer haben die Behörden in Lübeck ein Bürgertelefon unter (0451) 29079319 oder (0451) 29079303 eingerichtet.+++ 16.43 Uhr: Experten untersuchen verdächtigen Rucksack im Lübecker Linienbus +++Beamte des Kampfmittelräumdienstes sind zu dem Lübecker Linienbus ausgerückt, in dem sich am frühen Nachmittag eine schwere Gewalttat mit mindestens acht Verletzten ereignet hat. Der inzwischen festgenommene Täter soll in dem Bus einen Rucksack zurückgelassen haben, dieser werde jetzt von den Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes untersucht, sagte eine Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft.+++ 16.37 Uhr: Fahrgäste überwältigten den mutmaßlichen Täter +++Der inzwischen im Polizeigewahrsam befindliche Tatverdächtige sei nach der Gewalttat von Fahrgästen des Lübecker Linienbusses überwältigt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Er wurde anschließend an Polizeibeamte übergeben. Es soll sich den Angaben zufolge um einen jüngeren Mann handeln, weitere Informationen zu seiner Identität sind noch nicht bekannt. bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben, berichten die "Lübercker Nachrichten". Eine offizielle Bestätigung dafür liegt noch nicht vor, die Polizei spricht zurzeit von einem "Stichwerkzeug".+++ 16.18 Uhr: Gewalttat in Lübeck: Festnahme +++Nach der Gewalttat in Lübeck-Kücknitz hat die Polizei den Tatverdächtigen festgenommen. Zu seiner Identität ist bislang nichts bekannt, ebensowenig zu seinem Motiv. Er soll in einem Bus der Linie 30 am Nachmittag mindestens acht Menschen verletzt haben.Polizei Lübeck Täter festgenommen+++ 16.13 Uhr: Mindestens acht Verletzte nach Gewalttat in Lübeck +++Bei der Gewalttat in dem Linienbus im Lübecker Stadtteil Kücknitz sind nach Angaben des Polizei-Lagezentrums mindestens acht Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen
hätten drei von ihnen mittelschwere, fünf weitere leichte Verletzungen erlitten, sagte ein Sprecherin am Nachmittag. Die "Lübecker Nachrichten" berichteten zuvor von 14 Verletzten (siehe Eintrag von 14.55 Uhr).+++ 15.55 Uhr: Augenzeugen berichten den "Lübecker Nachrichten" +++Ein Augenzeuge schilderte Reportern der "Lübecker Nachrichten" die Situation in dem Bus: "Plötzlich ließ ein Passagier einen Rucksack fallen. Der Mann zog danach eine Waffe und attackierte Personen in dem Bus. Der Busfahrer stoppte sofort und wurde ebenfalls attackiert. Er machte geistesgegenwärtig die Türen auf so dass Passagiere fliehen konnten. Ein Streifenwagen, der zufällig in der Nähe war, wurde auf das Geschehen aufmerksam. Polizisten nahmen den Täter fest." Eine andere Zeugin sagte dem Blatt: "Es war ein Gemetzel!"Ein offizielle Bestätigung für die Darstellungen der Zeugen gibt es noch nicht.Linienbus Lübeck Attacke+++ 14.55 Uhr: Großer Polizeieinsatz nach Gewalttat in Lübeck: mehrere Verletzte in einem Bus +++Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind in Lübeck mehrere Menschen verletzt worden. Über Art und Schwere der Verletzungen konnte die Polizei am Nachmittag noch keine Angaben
machen. Es habe aber definitiv keine Toten gegeben. Ein Polizeisprecher bestätigte dem stern lediglich, dass es im Stadtteil Kücknitz einen Großeinsatz gibt. Weitere Hintergründe konnte er zunächst nicht nennen. Die Umgebung der Bushaltestelle riegelte die Polizei weiträumig ab.Laut Bericht der "Lübecker Nachrichten" (LN) sind mindestens 14 Menschen mit einem Messer verletzt worden, zwei davon schwer (Inzwischen bestätigte die Polizei die Zahl von acht verletzten; siehe Eintrag von 16.13 Uhr.) Den übrigen Passagieren sei die Flucht aus dem Linienbus gelungen, nachdem der Busfahrer schnell die Türen geöffnet habe. Der Täter habe demnach einen qualmenden Rucksack in dem Bus zurückgelassen, dieser sei schnell gelöscht worden. Der Mann sei inzwischen gefasst, so die LN. Am Abend soll in Lübeck-Travemünde, nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt, die Regatta-Veranstaltung Travemünder Woche beginnen. Zu dem begleitenden Volksfest werden bis zu eine Million Besucher erwartet. Es wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept, unter anderem zum Schutz vor Anschlägen, erarbeitet. Der Innenminister von Schleswig-Holstein,. Hans-Joachim Grote (CDU), sagte seine Teilnahme an der Eröffnungsfeier ab. " "Herr Grote sieht seinen Platz nicht bei der Eröffnung der Travemünder Woche", sagte Sprecher seines Ministeriums.Lübeck-Kücknitz auf der Karte+++ 13.11 Uhr: Menschenrechtler warnen vor Eskalation der Krise in Kamerun +++Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat angesichts der Gewalt in Kameruns englischsprachigem Landesteil ein Einschhreiten der internationalen Gemeinschaft gefordert. Die Organisation wirft Militär und Separatisten in einem Bericht schwere Menschenrechtsverstöße an der Zivilbevölkerung der westlichen Region vor. Sicherheitskräfte hätten exzessive Gewalt gegen Demonstranten angewendet, mutmaßliche Separatisten gefoltert und Zivilisten getötet, so die Menschenrechtler. Die anglophonen Separatisten
wiederum hätten Zivilisten erpresst, entführt und getötet.+++ 13.02 Uhr: Amnesty International kritisiert Todesurteil für kenianische Schönheitskönigin +++Amnesty International hat das Todesurteil für eine 24-jährige Schönheitskönigin in Kenia scharf kritisiert. Die Entscheidung sei "grausam, unmenschlich und nicht zeitgemäß", teilte die Vertretung der  Menschenrechtsorganisation in Kenia mit. Ein Gericht in der Hauptstadt Nairobi hatte Ruth Kamande am Donnerstag für den Mord an ihrem Partner zum Tode verurteilt.2015 hatte die damals 21-Jährige ihren Freund, Farid Mohammed, mit 25 Messerstichen getötet. Seitdem sitzt sie in einem Frauengefängnis in der Hauptstadt Nairobi, wo sie zur Schönheitskönigin gewählt wurde.+++ 12.44 Uhr: Isländer töten Blau-Finnwal-Mischling +++Isländische Walfänger haben einen seltenen Mischling aus Blauwal und Finnwal getötet. Das habe ein Gentest des Anfang Juli geschlachteten Tieres ergeben, teilte das Marine-Forschungsinstitut MFRI mit. Der Wal stamme von einem weiblichen Blauwal und einem männlichen Finnwal ab. Zunächst hatten Tierschützer kritisiert, bei dem großen Tier handele es sich um einen streng geschützten Blauwal. Der Fang dieser Tiere ist in Island illegal, der eines Mischlings - auch Hybrid genannt - laut Umweltstiftung WWF jedoch nicht. Die Walfänger sind verpflichtet, von jedem gefangenen Tier Proben für einen Gentest zu nehmen. +++ 12.20 Uhr: Merkel: Partnerschaft mit den USA trotz Trump "zentral für uns" +++Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich ungeachtet der zunehmenden Abgrenzung des US-Präsidenten Donald Trump von Europa zur transatlantischen Partnerschaft bekannt. Die Zusammenarbeit mit den USA sei weiter "zentral für uns", sagte Merkel auf ihrer Sommer-Pressekonferenz in Berlin. "Ich werde sie auch weiter pflegen." Die Vereinigten Staaten seien weiterhin ein "wichtiger Partner". Merkel räumte ein, dass der bisherige internationale Ordnungsrahmen "im Augenblick stark unter Druck steht". Sie werde aber weiter für den Multilateralismus werben. Zur Äußerung Trumps, dass die EU ein Gegner sei, sagte die Kanzlerin: "(Ich) kann mir diese Wortwahl nicht zu eigen machen. Ich habe da einen anderen Ansatz."13-Trump geht wegen Nord Stream 2 Pipeline erneut auf Deutschland los-5808987680001+++ 12.13 Uhr: Tornados wüten in Iowa - Schäden und Verletzte +++Bei mehreren Tornados sind im US-Bundesstaat Iowa mindestens 17 Menschen verletzt worden. Darüber hinaus entstanden Schäden an Gebäuden, es kam zu Stromausfällen, ein Krankenhaus musste teilweise evakuiert werden, wie der US-Sender ABC berichtete. In der Stadt Marshalltown sei der Notstand ausgerufen worden. Ein Krankenhaus wurde beschädigt, dutzende Patienten mussten daraufhin in umliegende Kliniken verlegt werden. +++ 12.05 Uhr: Zehn Jahre Haft für Mordversuch mit Blutverdünner +++Weil sie ihren Ehemann mit Blutverdünnungsmitteln umbringen wollte, muss eine Frau aus Bayern für zehn Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Passau verurteilte die 51-Jährige wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Nach Ansicht des Gerichtes wollte die Deutsche ihren Ehemann im vergangenen Sommer in Waldkirchen töten, um Zeit für ihren Geliebten zu haben.Der Prozess hatte für Aufsehen gesorgt, weil das Opfer während eines Verhandlungstages die Schuld plötzlich auf sich nahm und behauptete, das Medikament selbst eingenommen zu haben. Der Richter ging davon aus, dass der Mann durch die Selbstbezichtigung seine Frau vor dem Gefängnis bewahren wollte.+++ 11.54 Uhr: Italiens Innenminister verteidigt Annexion der Krim durch Russland +++Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die Annexion der Krim durch Russland gerechtfertigt und sich damit gegen die Linie der EU und der USA gestellt. "Es gab ein Referendum", sagte der Chef der rechten Lega der "Washington Post". 90 Prozent der Menschen hätten sich für die Rückkehr der Krim in die Russische Föderation ausgesprochen, sagte Salvini weiter.+++ 11.50 Uhr: Puigdemont: Spanischer Gerichtsbeschluss in Schleswig eingetroffen +++Im Fall des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont ist jetzt ein Beschluss des spanischen Ermittlungsrichters bei der Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig eingetroffen. Dies sagte eine Sprecherin der Behörde der Deutschen Presse-Agentur. Das in spanischer Sprache verfasste Dokument werde jetzt übersetzt. Das Oberste Gericht in Madrid hatte am Donnerstag mitgeteilt, Ermittlungsrichter Pablo Llarena verzichte auf eine Auslieferung des im Frühjahr in Deutschland festgenommenen Politikers. Der Grund für diese Entscheidung: Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht (OLG) hatte jüngst eine Auslieferung Puigdemonts nach Spanien wegen des Verdachts der Veruntreuung für zulässig erklärt, nicht jedoch wegen Rebellion, dem Hauptvorwurf der spanischen Justiz.+++ 11.25 Uhr: NRW-Minister verteidigt Abschiebung von Sami A. +++Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien verteidigt. Diesem Schritt hätten "keine Abschiebeverbote entgegengestanden", sagte Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) in einer Sondersitzung des Rechts- und des Integrationsausschusses im Düsseldorfer Landtag. Sami A. sei "vollziehbar ausreisepflichtig" gewesen. "Hätte es einen Hinweis auf möglicherweise entgegenstehende gerichtliche Entscheidungen gegeben, wäre es nicht zur Rückführung von Sami A. gekommen", versicherte Stamp.+++ 11.15 Uhr: Umstrittener Macron-Sicherheitsmitarbeiter in Polizeigewahrsam +++Französische Ermittler haben den umstrittenen Sicherheitsmitarbeiter von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in Gewahrsam genommen. Dem Mitarbeiter werden unter anderem Gewalttätigkeiten und Amtsanmaßung vorgeworfen, bestätigten Kreise der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur.Élyséekreise bestätigten zudem einen Medienbericht, wonach der Sicherheitsmitarbeiter Alexandre Benalla entlassen werden soll. Er war laut Zeitung "Le Monde" bei einem Polizeieinsatz gegen einen jungen Demonstranten gewalttätig vorgegangen. Der Élyséepalast hatte bereits am Donnerstag bestätigt, dass der Mann deswegen bestraft wurde.+++ 10.46 Uhr: Haftbefehl gegen mutmaßliches IS-Mitglied aus Plauen erlassen +++Gegen einen 22-jährigen Syrer, der am Donnerstag im sächsischen Plauen als mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen wurde, ist Haftbefehl ergangen. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Der Mann steht demnach im dringenden Verdacht, Mitglieder oder Unterstützer für den IS geworben zu haben. Außerdem soll er mehrfach Gewaltdarstellungen veröffentlich haben. +++ 10.35 Uhr: Verdächtiger nach Messerattacke auf Eiskunstläufer festgenommen +++Nach der tödlichen Messerattacke auf den kasachischen Eiskunstläufer Denis Ten ist einer der Angreifer festgenommen worden. Die Polizei hätte den Mann in Almaty gefasst und vernommen, teilte das Innenministerium des zentralasiatischen Landes mit. Der Mann habe die Tat gestanden. Nach einem zweiten Verdächtigen werde gefahndet, hieß es. Ten, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 Bronze gewonnen hat, war am Donnerstag durch Messerstiche getötet worden. Die Angreifer hätten die Seitenspiegel seines Autos stehlen wollen, berichteten kasachische Medien unter Berufung auf die Ermittler. Der 25-Jährige habe die Männer zur Rede stellen wollen, daraufhin hätten sie ihn mit einem Messer schwer am Oberschenkel verletzt. Ten verblutete und starb in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Almaty. +++ 9.55 Uhr: Jäger verbrennt bei Insekten-Bekämpfung in Österreich +++Ein Jäger ist bei dem Versuch verbrannt, Insekten aus der Umgebung seines Hochsitzes zu vertreiben. Nach Angaben der Polizei hatte eine Hornisse den 79-Jährigen an seinem Hochsitz bei Graz in Österreich gestochen. Danach wollte er das Hornissennest in einer Hundehütte unter seinem Hochsitz mit einer Fackel ausräuchern. Dabei dürfte seine Kleidung in Brand geraten sein. Die Leiche des Mannes wurde später im Brandschutt von Hochsitz und Hundehütte gefunden. Hornissen stehen in der Steiermark, wo der Vorfall geschah, unter Artenschutz.+++ 9.20 Uhr: Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt Ärzten, die zusätzliche Sprechstunden ohne Terminvergabe anbieten, mehr Geld in Aussicht. "Ärzte, die uns dabei helfen, die Versorgung zu verbessern, sollen höher und außerhalb des Budgets vergütet werden", kündigte Spahn in einem Interview des "Deutschen Ärzteblatts" an. Die zusätzliche Vergütung solle gezahlt werden, wenn bestimmte Arztgruppen wie Hausärzte, Kinderärzte oder Gynäkologen pro Woche fünf offene Sprechstunden für Patienten anbieten, die vorher keinen Termin vereinbart haben.+++ 8.50 Uhr: Vietnam schiebt US-Amerikaner nach einmonatiger Haft ab +++Vietnam hat einen US-Amerikaner des Landes verwiesen, der sich an einer Demonstration gegen die kommunistische Ein-Parteien-Regierung beteiligt hatte. Die Entscheidung wurde nach Berichten der staatlich gelenkten Presse von einem Gericht damit begründet, dass der Student William Nguyen die "öffentliche Ordnung" gestört habe. Nach mehr als einem Monat im Gefängnis soll er nun abgeschoben werden.+++ 8.31 Uhr: Sänger Tom Jones liegt im Krankenhaus - Konzerte abgesagt +++Der britische Popsänger Tom Jones hat wegen einer bakteriellen Infektion mehrere Konzerte abgesagt. Der 78-Jährige werde im Krankenhaus behandelt, teilte sein Management auf dem Twitter-Account von Jones mit. Die Ärzte hätten die Krankheit aber gut im Griff und man hoffe auf eine schnelle Genesung, hieß es.Kurz darauf wurde ein persönliches Statement des Sängers veröffentlicht. Es tue ihm sehr leid, dass er die Auftritte absagen musste, schrieb Jones bei Twitter. Er wisse, welche Strapazen manche Fans auf sich nähmen, um ihn zu sehen. Es sei dann "sehr enttäuschend, wenn es nicht klappt". Jones kündigte zudem einen Ersatztermin für eines der Konzerte an. "Bis dahin vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis", schloss er ab. Tom Jones+++ 8.22 Uhr: Südkoreas Ex-Präsidentin Park zu weiteren Haftstrafen verurteilt +++Drei Monate nach ihrer Verurteilung zu 24 Jahren Haft wegen Korruption ist die frühere südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye zu zusätzlichen Freiheitsstrafen von insgesamt acht Jahren verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Seoul befand Park für schuldig, während ihrer Amtszeit illegal hohe Summen vom Geheimdienst angenommen zu haben, wie südkoreanische Sender berichteten. Dafür sei gegen die 66-Jährige eine Haftstrafe von sechs Jahren verhängt worden. Zudem erhielt sie eine Strafe von zwei Jahren wegen Verstoßes gegen die Wahlgesetze. Park hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Als Folge eines Korruptionsskandals war Park im März 2017 vorzeitig des Amtes enthoben und bereits im April dieses Jahres verurteilt worden.+++ 8.10 Uhr: Prominenter Journalist auf Philippinen erschossen +++Auf den Philippinen ist ein prominenter Journalist erschossen worden. Der Radio-Moderator Joey Llana (38) wurde von einem Killerkommando niedergestreckt, als er nahe der Stadt Daraga - etwa 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila - in seinem Auto unterwegs war. Die Schützen konnten nach Angaben der Polizei unerkannt entkommen. Llana hatte für den Sender DWZR gearbeitet. Zuletzt hatte er sich mit harten Kommentaren den Zorn von Lokalpolitikern zugezogen.Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln. Nach Angaben einer Polizeisprecherin hatte der Journalist in der Vergangenheit mehrfach Morddrohungen erhalten. Ein Sprecher von Präsident Rodrigo Duterte verurteilte den Mord.+++ 7.50 Uhr: Radiomoderator hinter "Good Morning, Vietnam" gestorben +++Der ehemalige US-Radiomoderator, auf dessen Lebensgeschichte der Film "Good Morning, Vietnam" (1987) beruht, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Dies teilte ein Bestattungsinstitut im US-Bundesstaat Virginia mit. Adrian Joseph Cronauer hatte während des Vietnamkriegs eine Radiosendung für amerikanische Soldaten moderiert. In der Verfilmung dieser Geschichte von Regisseur Barry Levinson verkörperte der 2014 gestorbene US-Schauspieler Robin Williams den Radiomoderator. Für diese Rolle erhielt Williams eine Oscar-Nominierung.+++ 7.15 Uhr: Elf Menschen ertrinken bei Bootsausflug in Missouri +++Ein Amphibienfahrzeug ist auf einem See in den USA untergegangen. Mindestens elf Menschen kamen dabei ums Leben, wie Sheriff Doug Radar örtlichen Medien sagte. Darüber hinaus wurden sieben Menschen verletzt und weitere vermisst. Auch Kinder seien unter den 31 Passagieren an Bord gewesen. Er gehe davon aus, dass ein Unwetter Ursache für das Unglück auf dem Table Rock Lake im US-Bundesstaat Missouri gewesen sei, sagte der Sheriff. Die Rettungskräfte würden in der Nacht weiterarbeiten, die Lage sei schwierig.  Ob Kinder unter den Opfern sind, war zunächst unklar. "Das werde ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen", sagte Radar. Drei Kinder würden wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Die genaue Zahl der Vermissten war zunächst unklar. Behörden riefen Angehörige auf, Vermisste zu melden. +++ 6.55 Uhr: Zöllner entdecken Bärenschädel +++Zöllner haben am Münchner Flughafen den präparierten Schädel eines Braunbären beschlagnahmt. Das Paket mit dem Schädel sollte von Kanada per Luftpost an eine Privatperson in Bulgarien versandt werden, wie das Münchner Zollamt mitteilte. Demnach war der Schädel als Dekorationsstück angemeldet worden, jedoch fehlten die gesetzlich notwendigen Dokumente für die Einfuhr in die Europäische Union. Braunbären sind nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen eine geschützte Tierart. Verstöße gegen die Bestimmungen können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro oder mit Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.+++ 6.08 Uhr: Krokodil-Alarm auf Phuket: Drei-Meter-Tier im Meer gesichtet +++Auf der thailändischen Urlauberinsel Phuket herrscht Krokodil-Alarm: Einheimische haben vor der Küste eigenen Angaben zufolge mehrfach ein etwa drei Meter langes Krokodil gesichtet. Demnach bewegte sich das Tier in Richtung der Strände Ya Nui und Nai Harn, die auch bei ausländischen Touristen sehr beliebt sind. Nach Berichten von Augenzeugen machte es dann jedoch wieder kehrt. Dem Fischer Somchai Khunluang (22) gelang es, das Tier mit seinem Handy zu fotografieren. Die Umrisse eines Krokodils sind deutlich zu erkennen.+++ 3.30 Uhr: Dr. Popo nach Tod einer Patientin in Brasilien gefasst +++Ein nach dem Tod einer Patientin geflüchteter brasilianischer Schönheitschirurg mit dem Spitznamen Dr. Popo ist gefasst. Denis Furtado sei nach vier Tagen auf der Flucht in einem Bürogebäude in Rio de Janeiro festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Festnahme sei auf einen anonymen Hinweis hin erfolgt. Auch die Mutter des Schönheitschirurgen, bei der es sich um eine Komplizin handeln soll, wurde festgenommen.Der 45-jährige Furtado war untergetaucht, nachdem eine Patientin wenige Stunden nach einer in seiner Wohnung vorgenommenen illegalen Operation in einem Krankenhaus gestorben war. Der Chirurg hatte der Frau Polymethylmethacrylat in die Pobacken injiziert. Für die riskante OP hatte die Frau 2000 Kilometer bis nach Rio de Janeiro zurückgelegt.+++ 2.55 Uhr: Union macht Druck auf die Grünen im Streit um sichere Herkunftsstaaten +++Im Streit um die Aufnahme von Tunesien, Marokko und Algerien auf die Liste der sicheren Herkunftsstaaten macht die Union Druck auf die Grünen. "Die grün mitregierten Bundesländer haben bisher gegen jede Vernunft im Bundesrat eine Blockadehaltung eingenommen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der "Bild"-Zeitung. "Ich fordere alle Bundesländer mit dieser Verweigerungshaltung auf, sich endlich ihrer Verantwortung zu stellen.""Eine zukunftsfähige Asylpolitik muss ganz klar trennen zwischen Menschen, die aus wirtschaftlichen oder kriminellen Motiven nach Deutschland kommen wollen und solchen, die in ihren Heimatländern verfolgt wurden und daher wirklich schutzwürdig sind", sagte Herrmann. Der CDU-Innenexperte Armin Schuster sagte dem Blatt, es gebe "keinen vernünftigen Grund für die Verweigerungshaltung". Er verwies auf "Anerkennnungssquoten unter fünf Prozent" für Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten.+++ 2.20 Uhr: Festnahme nach Angriff auf Kippa-Träger in Wien +++In Wien ist am Donnerstag ein 24-jähriger Mann nach einem Angriff auf zwei Passanten, darunter ein Kippa-Träger, festgenommen worden. Wie die Behörden mitteilten, wurden Ermittlungen eingeleitet, ob der Angriff antisemitisch motiviert war. Die Wiener Polizei hatte im Kurzbotschaftendienst Twitter zunächst mitgeteilt, der unbewaffnete Mann habe die Opfer "wahllos" auf offener Straße angegriffen. Demnach attackierte der 24-Jährige zunächst eine 37-jährige Frau, bevor er seinen Weg fortsetzte und später den Mann mit der Kippa angriff.Später erklärten die Behörden, das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden. Das Motiv des mutmaßlichen Täters werde geprüft. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz bestätigte bei Twitter, dass "ein möglicher antisemitischer Hintergrund derzeit von den zuständigen Behörden geprüft" werde.25: Arrest nach Schlägen gegen KippaTräger in Berlin - 6b93d5fa2d243300+++ 1.35 Uhr: Bericht: Italien will keine Migranten der EU-Mission Sophia +++Italien will auch geretteten Migranten an Bord von Schiffen der EU-Marinemission Sophia künftig die Aufnahme verweigern. Das habe der italienische Außenminister Enzo Moavero Milanesi der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini vor drei Tagen mitgeteilt, berichtete die "Welt" unter Berufung auf ein Schreiben, das der Zeitung vorliege. Zuletzt waren vor allem die Flüchtlingsrettungsschiffe von Nichtregierungsorganisationen abgewiesen worden. +++ 0.45 Uhr: Libyens Regierungschef verteidigt Küstenwache gegen Kritik +++Der Chef der international anerkannten libyschen Einheitsregierung, Fajis al-Sarradsch, hat die Küstenwache seines Landes gegen Kritik verteidigt. Zu Vorwürfen, die Küstenwache habe Menschen zurückgelassen, sagte er der "Bild"-Zeitung: "Das sind ungeheure Vorwürfe, die nicht stimmen und von unserer Küstenwache bereits klargestellt wurden. Wir retten jeden Tag hunderte Menschen vor der Küste Libyens." Das Land brauche aber mehr technische und finanzielle Unterstützung. Eine spanische Organisation hatte der libyschen Küstenwache vorgeworfen, bei einem Einsatz zwei Frauen und ein Kind auf hoher See zurückgelassen zu haben.+++ 0.05 Uhr: Moskau startet Internetkampagne für in den USA inhaftierte Russin +++Das russische Außenministerium hat eine Internetkampagne zur Freilassung einer in den USA wegen unerlaubter Agententätigkeit inhaftierten Russin gestartet. Das russische Außenministerium ersetzte sein Twitter-Profilbild mit einem Foto der 29-jährigen Maria Butina. Dazu schrieb das Ministerium die Hashtags #NewProfilePic (neues Profilbild) und #FreeMariaButina. Butina war am vergangenen Sonntag in Washington festgenommen worden. Am Mittwoch wurde Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr gegen sie verhängt.Maria Butina 7.15

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Publish date : 2018-07-20 14:55:00
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Gut zu wissen: Das sind die fünf größten Irrtümer in der Küche - und das stimmt wirklich

Gut zu wissen: Das sind die fünf größten Irrtümer in der Küche - und das stimmt wirklich

Gut zu wissen: Das sind die fünf größten Irrtümer in der Küche - und das stimmt wirklich
Öl im Wasser verhindert das Verkleben von Nudeln, und Pilze sollte man niemals waschen. Stimmt das wirklich? Wir klären auf.

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Author : Denise Snieguole Wachter
Publish date : 2018-07-20 09:46:00
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Promi Big Brother: Ist Sophia Wollersheim dabei?

Promi Big Brother: Ist Sophia Wollersheim dabei?

Promi Big Brother: Ist Sophia Wollersheim dabei?
Sophia Vegas (30), bekannt als Ex-Frau von Bert Wollersheim (67) und für ihre Schönheits-OPs, könnte bald wieder im deutschen Fernsehen auftauchen. Sie soll angeblich auf der Bewohnerliste von "Promi Big Brother" stehen. Das berichtet "Bild". Ein Vertrag soll demnach aber noch nicht unterschrieben worden sein.TV-Erfahrung würde Sophia Vegas reichlich mitbringen. 2011 war sie in der Dokusoap "Die Wollersheims - Eine schrecklich schräge Familie" zu sehen. 2013 nahm sie an der Reality-Show "Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika" teil. Und auch im Dschungelcamp zeigte sich die 30-Jährige unter anderem schon. 2016 nahm sie an der 10. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" teil und belegte dabei den zweiten Platz. Zuletzt hielt sich das Model offenbar vor allem in den USA auf. Die sechste Staffel "Promi Big Brother" zeigt Sat.1 ab dem 17. August.

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Publish date : 2018-07-20 06:11:00
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Fall Sami A.: Sondersitzung im NRW-Landtag

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Die möglicherweise rechtswidrige Abschiebung des tunesischen Islamisten Sami A. beschäftigt heute den nordrhein-westfälischen Landtag. Mitten in der Sommerpause kommen der Rechts- und der Integrationsausschuss zu einer gemeinsamen Sondersitzung zusammen. Die Oppositionsfraktionen von SPD und Grünen verlangen Aufklärung von der Landesregierung darüber, ob «das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und die Öffentlichkeit im Fall Sami A. bewusst getäuscht» worden seien.

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Publish date : 2018-07-20 01:44:39
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China: Fünfjähriger Junge fällt aus dem 19. Stock – und hat unglaubliches Glück

China: Fünfjähriger Junge fällt aus dem 19. Stock – und hat unglaubliches Glück

China: Fünfjähriger Junge fällt aus dem 19. Stock – und hat unglaubliches Glück
In der Wohnung seiner Oma im 19. Stock klettert ein kleiner Junge aus dem Fenster – und fällt. Doch ein Stockwerk tiefer kann er sich am Balkon festhalten. Augenzeugen filmen die dramatischen Minuten bis zu seiner Rettung.

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Publish date : 2018-07-19 16:07:09
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News des Tages: Denis Ten: Olympischer Eiskunstläufer stirbt nach Messer-Attacke

News des Tages: Denis Ten: Olympischer Eiskunstläufer stirbt nach Messer-Attacke

News des Tages: Denis Ten: Olympischer Eiskunstläufer stirbt nach Messer-Attacke
Das Wichtigste im Kurz-Überblick:Eiskunstläufer Denis Ten kommt ums Leben (16.34 Uhr)Besoffener kracht mit Sportboot auf Radweg (16.10 Uhr)Spanien zieht internationalen Haftbefehl gegen Puigdemont zurück (13.55 Uhr)Karlsruhe lehnt Klage gegen Nord Stream 2-Pipeline ab (12.21 Uhr)Ermittler wollen Nowitschok-Täter identifiziert haben (7.30 Uhr)Die News des Tages im stern-Ticker.   +++ 18.48 Uhr: bereicht Google entwickelt Android-Nachfolger +++Ein Google-Team entwickelt laut einem Medienbericht eine komplett neue Software, die auch als Ersatz für das dominierende Smartphone-System Android gedacht ist. Das Betriebssystem mit dem Namen "Fuchsia" solle auf allen möglichen Geräten vom Notebook bis zu vernetzten Sensoren einheitlich aussehen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.Derzeit entwickelt Google zwei Betriebssysteme: Android für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets sowie Chrome OS für Notebooks. Android führt beim Smartphone-Absatz mit einem Marktanteil von über 80 Prozent. Erst am Mittwoch verhängte die EU-Kommission gegen Google eine Rekord-Wettbewerbsstrafe von 4,34 Milliarden Euro, weil der Internet-Konzern bei Android eine marktbeherrschende Position missbraucht habe.+++ 18.05 Uhr: Anwalt: Puigdemont will Anfang kommender Woche nach Belgien zurück +++Der katalanische Separatistenchef Carles Puigdemont will seinem Anwalt zufolge in der kommenden Woche nach Belgien zurückkehren. Das erklärte Anwalt Paul Bekaert der Nachrichtenagentur Belga zufolge. Puigdemont hatte sich im Herbst 2017 im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien bereits einmal nach Brüssel abgesetzt. 19: Spanische Justiz zieht Haftbefehl gegen Puigdemont zurück - 79385988afa92484Die spanische Justiz hatte ihm Rebellion und Veruntreuung vorgeworfen. Bei der Rückfahrt von einer Skandinavienreise war er am 25. März in Schleswig-Holstein nahe der dänischen Grenze an einer Autobahnraststätte festgenommen worden. Er kam jedoch unter Auflagen auf freien Fuß. Zuletzt soll er sich in der Nähe von Hamburg aufgehalten haben. Am Donnerstag teilte das Oberste Gericht in Madrid nun mit, dass es auf eine Auslieferung Puigdemonts verzichte. Der 55-Jährige wird sich damit in Zukunft in Europa frei bewegen dürfen.+++ 17.25 Uhr: Belgien sperrt seinen Luftraum +++Wegen technischer Probleme bei der belgischen Flugüberwachung Belgocontrol ist der belgische Luftraum gesperrt. Das Unternehmen teilte am Donnerstagnachmittag im Kurznachrichtendienst Twitter mit, man operiere im "Clear the sky"-Modus. Das bedeutet, dass kein Flugzeug über Belgien fliegen darf.Man arbeite daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, sagte ein Sprecher der dpa  in Brüssel. Wie lange dies dauern werde, könne er nicht sagen. Auf der Homepage des Brüsseler Flughafens wurden Dutzende Flüge als verspätet, gecancelt oder umgeleitet angezeigt.+++ 17.21 Uhr: Ex-Starhändler der Deutschen Bank muss für fünf Jahre ins Gefängnis +++Im Skandal um manipulierte Zinssätze sind am Donnerstag in London mehrere Ex-Händler von Großbanken zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der ehemalige Deutsche-Bank Händler Christian Bittar muss für fünf Jahre und vier Monate ins Gefängnis, entschied der Southwark Crown Court. Er hatte sich bereits Anfang März schuldig bekannt, den europäischen Referenzzinssatz Euribor manipuliert zu haben.Mit den Tricksereien konnten sich Banken Millionen an Extragewinnen erschleichen - Händler hatten Aussicht auf erhebliche Bonuszahlungen. Der Franzose Bittar arbeitete bei der Deutschen Bank in London und Singapur. 2011 trennte sich das Geldhaus von ihm. Bittar drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Sein Geständnis dürfte sich strafmildernd ausgewirkt haben. Einen Teil seiner Strafe hat er bereits verbüßt.+++ 16.51 Uhr: Audi-Chef Stadler kommt nicht frei +++Der inhaftierte Audi-Chef Rupert Stadler bleibt vorerst hinter Gittern. Das Amtsgericht München hat eine Haftbeschwerde des Managers dem übergeordneten Landgericht zur Entscheidung vorgelegt. Das sagte ein Sprecher des Amtsgerichts am Donnerstag der dpa. Stadler soll in des Abgasskandal des VW-Konzerns verwickelt sein.18-Audi-Chef Stadler vorläufig festgenommen-5798742842001In Untersuchungshaft sitzt der 55-Jährige seit über einem Monat, weil die Staatsanwaltschaft von Verdunkelungsgefahr ausgeht. Das Amtsgericht hat nach der Strafprozessordnung nun erst einmal drei Tage Zeit, um die Unterlagen an das Landgericht weiterzuleiten.Stadler (55) soll laut den Ermittlungen der Strafverfolger den Verkauf von Dieselautos mit manipulierter Abgastechnik in Europa nicht gestoppt haben, obwohl er von der illegalen Software gewusst habe.+++ 16.34 Uhr: Eiskunstläufer Denis Ten kommt ums Leben +++Der kasachische Eiskunstläufer und Olympia-Dritte von Sotschi, Denis Ten, ist bei einer Messerattacke in seiner Heimatstadt Almaty getötet worden. Zwei Männer hätten ihn angegriffen, als sie sein Auto demolieren wollten, berichteten kasachische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium am Donnerstag. Der 25-Jährige soll versucht haben, sie davon abzuhalten. Daraufhin verletzten sie den Eisläufer mit Messerstichen am Oberschenkel.Ten habe mehrere Liter Blut verloren und sei in einem Krankenhaus gestorben. Er hatte bei den Olympischen Winterspielen 2014 Bronze gewonnen. In seiner Heimat zählte er zu den beliebtesten Sportlern. IOC-Präsident Thomas Bach reagierte geschockt auf den Tod des Kasachen. "Denis Ten war ein großartiger Athlet und ein großartiger Botschafter für seinen Sport. Eine warme Persönlichkeit und ein charmanter Mann. Es ist eine solche Tragödie, ihn in einem so jungen Alter zu verlieren", wurde Bach auf der Facebook-Seite des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zitiert.+++ 16.10 Uhr: Besoffener kracht mit Sportboot auf Radweg +++Ein betrunkener Deutscher ist mit seinem Sportboot bei St. Pantaleon in Österreich auf dem Ufer-Radweg der Donau gelandet. Der 49-jährige Mann und seine 54 Jahre alte Begleiterin blieben unverletzt. Das Boot wurde am Unterboden beschädigt und dürfte nach Mitteilung der Polizei vom Donnerstag fahrunfähig sein.Nach ersten Angaben des 49-Jährigen soll es aufgrund einer defekten Lenkung zu dem Unfall gekommen sein. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,6 Promille. Daraufhin wurde dem Freizeit-Kapitän aus dem Raum Regensburg der Sportboot-Führerschein vorläufig abgenommen.+++ 16.04 Uhr: Trump droht der EU wegen Strafe gegen Google  +++US-Präsident Donald Trump hat die Rekordstrafe für Google kritisiert und Maßnahmen gegen die EU angedroht. "Die Europäische Union hat gerade eine Fünf-Milliarden-Dollar-Strafe gegen eine unserer großartigen Firmen, Google, verhängt", teilte Trump am Donnerstag auf Twitter mit. "Sie haben die Vereinigten Staaten wirklich übervorteilt, aber nicht mehr lange!"Hintergrund der Rekord-Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission vom Mittwoch ist der Vorwurf, dass Google seine marktbeherrschende Position beim Smartphone-System Android ausgenutzt haben soll.Zwischen den USA und der EU schwelt ein Handelsstreit, der zu eskalieren droht. Um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, reisen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in der kommenden Woche nach Washington. Am Mittwoch werden die beiden dort von Trump empfangen.+++ 15.25 Uhr: Seehofer macht seiner Partei Mut +++Die CSU darf sich nach Ansicht von Parteichef Horst Seehofer nicht von ihren derzeit schlechten Umfragewerten irritieren lassen. Erst sei 2008 mit dem Einzug der Freien Wähler in den Bayerischen Landtag und nun mit dem Aufblühen der AfD eine neue Situation entstanden, sagte Seehofer am Donnerstag in München. Damit müsse man sich als etablierte politische Kraft auseinandersetzen."Aber nicht, indem man sich irritieren lässt durch noch so viele Ermahnungen von irgendwelcher Seite, sondern dadurch, indem man das, wovon man überzeugt ist, macht", erklärte der CSU-Chef und Bundesinnenminister.+++ 15.10 Uhr: Bundespolizei nimmt IS-Werber in Sachsen fest +++Ein 22-jähriger Syrer ist am Donnerstag im sächsischen Plauen als mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) von Spezialkräften der Bundespolizei festgenommen worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft steht der Mann im dringenden Verdacht, in zwei Fällen um Mitglieder oder Unterstützer für den IS geworben zu haben.13-Sieben Jahre Haft für IS-Kämpfer-5797057562001Der 22-Jährige soll sich selbst als "Medientätiger" bezeichnet und seit September 2017 IS-Propagandaveröffentlichungen sowie eigene Äußerungen mit Bezug zum IS in öffentlich zugängliche Chatgruppen des Messengerdienstes WhatsApp eingestellt haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler verbeitete der Syrer Bild- und Videodateien mit grausamen Folter- und Hinrichtungsszenen von Gefangenen des IS.+++ 13.55 Uhr:  Spanien zieht internationalen Haftbefehl gegen Puigdemont zurück +++Die spanische Justiz verzichtet auf eine Auslieferung des in Deutschland festgenommenen katalanischen Separatisten-Führers Carles Puigdemont. Der Ermittlungsrichter am Obersten Gericht in Madrid, Pablo Llarena, habe den europäischen Haftbefehl zurückgezogen, teilte das Gericht mit.+++ 13.45 Uhr: Lastwagen kracht in Restaurant - Zwölf Tote in Ägypten +++Ein Lastwagen ist in Ägypten in ein Haus gekracht und hat dabei mindestens zwölf Menschen getötet. 28 weitere Personen seien bei dem Unfall in der Provinz Minja südlich der Hauptstadt Kairo verletzt worden, berichtete die staatliche Zeitung "Al-Ahram" unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Demnach prallte der mit Zement beladene Laster mit einem Pick-Up zusammen und fuhr anschließend in ein Haus, in dem ein Café und ein Restaurant untergebracht sind.Grund für viele Verkehrsunfälle in Ägypten ist neben schlechten Straßenverhältnissen vor allem das rücksichtslose Verhalten von Fahrern. Zudem gilt die Verkehrserziehung in dem Land als mangelhaft.+++ 13.20 Uhr: Paris testet Nichtraucher-Parks +++Im Kampf gegen Zigarettenrauch hat Paris sechs öffentliche Grünanlagen testweise zu Nichtraucher-Parks erklärt. Erstmal soll dort für zunächst vier Monate nicht geraucht werden - die Stadt will damit gegen das Passivrauchen vorgehen, aber auch die Sauberkeit verbessern. An den Eingängen der Parks und Gärten weisen Schilder auf die neue Regel hin. Es handelt sich überwiegend um kleinere Grünanlagen, etwa den versteckt gelegenen Anne-Frank-Garten in der Nähe des Kunstmuseums Centre Pompidou oder den 1000 Quadratmeter großen Jardin Yilmaz Güney im zehnten Stadtbezirk. +++ 12.21 Uhr: Karlsruhe lehnt Klage gegen Nord Stream 2-Pipeline ab +++Die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 darf in deutschen Gewässern weitergebaut werden. Der Umweltverband Nabu scheiterte auch vor dem Bundesverfassungsgericht damit, einen Baustopp zu erzwingen. Die Richter wiesen sowohl die Verfassungsbeschwerde als auch einen Eilantrag ab, wie das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. (Az. 1 BvR 1401/18)Über die Trasse sollen von Ende 2019 an jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Deutschland fließen. Ende Mai hatte das Oberverwaltungsgericht in Greifswald einen Eilantrag des Nabu gegen die Baugenehmigung abgelehnt.+++ 12.12 Uhr: Audi-Chef Rupert Stadler will sich gegen Untersuchungshaft wehren +++Der beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler hat Beschwerde gegen seine Untersuchungshaft eingelegt. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Donnerstag sagte, werde die Beschwerde nun von einem Amtsgericht überprüft. Wie lange das Eilverfahren dauere, könne sie nicht vorhersehen. Stadler sei seit seiner Verhaftung mehrfach vernommen worden. "Am Anfang hat er noch Angaben gemacht, zuletzt nicht mehr", sagte die Sprecherin. Zuerst hatte die "Wirtschaftswoche" über die Beschwerde berichtet.18-Diesel-Affäre: Staatsanwaltschaft vermutet Verdunkelungsgefahr-5798826003001Stadler war Mitte Juni wegen seiner Verwicklung in den Dieselskandal verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er Zeugen oder Beschuldigte beeinflussen wollte. In dem Verfahren gegen Stadler geht es um Betrug und "mittelbare Falschbeurkundung" beim Verkauf von hunderttausenden Dieselautos auf dem europäischen Markt. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft deshalb gegen 20 aktive und ehemalige Audi-Mitarbeiter.+++ 11.27 Uhr: Ermittler beschlagnahmen Immobilien von arabischen Clan +++Berliner Ermittler gehen nach Justizangaben massiv gegen die Organisierte Kriminalität in der Hauptstadt vor. 77 Immobilien wurden beschlagnahmt, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Nach Informationen von "Spiegel Online" werden die Objekte einer arabischen Großfamilie zugerechnet. Am frühen Nachmittag will die Ermittlungsbehörde auf einer Pressekonferenz über Einzelheiten informieren.Die Ermittler gehen davon aus, dass die Immobilien mit Geld aus Straftaten gekauft wurden. Mitglieder des Clans seien bereits durch spektakuläre Einbrüche in Berlin aufgefallen. In Deutschland gilt seit einem Jahr ein neues Gesetz zur Abschöpfung krimineller Gewinne. Es ermöglicht eine vorläufige Sicherstellung und die Einziehung von Vermögen unklarer Herkunft.+++ 10.59 Uhr: Wiesenthal-Zentrum wendet sich gegen Facebooks Löschpolitik +++Das Wiesenthal-Zentrum hat am Donnerstag den Facebook-Chef Mark Zuckerberg kritisiert, weil er Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht von seiner Plattform verbannen will. "Mark Zuckerberg hat Unrecht", sagt Rabbi Abraham Cooper, führendes Mitglied des Zentrums, das mit der weltweiten Suche nach untergetauchten Nazi-Verbrechern bekannt geworden ist."Holocaust-Leugung ist klassische "Fake News", sagte Cooper laut einer Mitteilung des Zentrums. Der Holocaust sei "das am gründlichsten dokumentierte Verbrechen der Geschichte". Eine Leugnung dieses Verbrechens, die auf einer Lüge basiere, könne nicht im Namen der Meinungsfreiheit gerechtfertigt werden.+++ 10.41 Uhr: Viktor Orban prahlt mit Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus in Ungarn+++Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat bei seinem ersten Israel-Besuch versichert, es gebe "null Toleranz" für Antisemitismus in seinem Land. "Alle jüdischen Bürger in Ungarn stehen unter dem Schutz der Regierung und darauf sind wir stolz", sagte Orban nach Medienberichten zu Beginn eines Treffens mit seinem Amtskollegen Benjamin Netanjahu.Israels Opposition hatte Orbans Besuch zuvor scharf kritisiert. Orban hatte im vergangenen Jahr mit Lob für den ungarischen rechts-autoritären Führer und Hitler-Verbündeten Miklos Horthy 1868-1957) für Irritationen gesorgt. Er bezeichnete diesen als außergewöhnlichen Staatsmann".+++ 10.28 Uhr: Mehr als 40 Brände verheeren Schwedens Wälder +++In Schweden sind große Waldbrände wegen der Sommerhitze völlig außer Kontrolle geraten. Mehr als 40 Feuer wüten laut Notrufzentrale derzeit über das ganze Land verteilt in den Wäldern. Zwischenzeitlich waren es sogar mehr als 80 kleinere und große Brände.In der Nacht zum Donnerstag wurden mehrere Dörfer evakuiert, weitere sind laut schwedischem Rundfunk in Gefahr. Die Behörden haben um Hilfe aus anderen Ländern gebeten, Italien und Norwegen schickten Löschflugzeuge und Helikopter. Am Donnerstag wurden auch zweiSpezialflugzeuge aus Frankreich erwartet+++ 10.06 Uhr: Boeing meldet weiteren Auftrag über 100 Jets +++Der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing hat kurz vor seiner Messebilanz im britischen Farnborough eine weitere Großbestellung eingesammelt. Ein ungenannter Kunde habe einen Vorvertrag über 100 Mittelstreckenjets der 737-MAX-Reihe unterzeichnet, teilte der Airbus-Rivale aus den USA auf der Luftfahrtmesse bei London mit. Laut Listenpreisen habe der Auftrag einen Gesamtwert von 11,7 Milliarden US-Dollar (gut 10 Mrd Euro). +++ 9.58 Uhr: Elefant in Uganda tötet 8 Jahre alten Jungen +++Ein Elefant in Uganda hat einen achtjährigen Jungen mit dem Rüssel hochgehoben und getötet. Das Tier bewegte sich entlang einer Straße, die den Murchison-Falls-Nationalpark im Norden des Landes von umliegenden Dörfern trennt, wie Bashir Hangi, der Sprecher der Wildtierbehörde, sagte. "Etwa drei Kinder bewarfen den Elefanten mit Steinen. Das irritierte ihn leider." Demnach hob er den acht Jahre alten Jungen dann mit dem Rüssel hoch und warf ihn auf die Straße. Das Kind sei sofort gestorben, sagte Hangi.+++ 9.47 Uhr: Verfassungsbeschwerde gegen Arbeiten an Gas-Pipeline Nord Stream 2 erfolglos +++Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ist auch vor dem Bundesverfassungsgericht mit dem Versuch gescheitert, die Arbeiten an der Gas-Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee zu stoppen. Das Gericht teilte mit, dass es die Beschwerde des Verbands nicht angenommen habe. Der Nabu wandte sich damit erfolglos gegen eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Mecklenburg-Vorpommern, das einen vorläufigen Baustopp abgelehnt hatte. (Az. 1 BvR 1401/18) Es sei nicht erkennbar gewesen, dass das Gericht gegen Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen habe, erklärten die Verfassungsrichter. Dieses habe zwar ohne eine "nähere Sach- und Rechtsprüfung allein anhand einer Folgenabwägung" entschieden, obwohl der Verband irreversible Umweltschäden durch den Bau der Pipeline befürchte. Doch vor dem Verfassungsgericht habe der Nabu nicht näher dargelegt, ob und welche Fragen in dem Verfahren entgegen der Auffassung der Gerichts einer Prüfung zugänglich gewesen wären. +++ 9.30 Uhr: Evakuierung der belagerten syrischen Dörfer hat begonnen +++Die Evakuierung mehrerer belagerter Dörfer im Nordwesten Syriens hat begonnen: Am Morgen verließen mehrere Krankenwagen mit Patienten zwei Orte, wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Dies sei Teil eines Abkommens zwischen Regierung und Rebellen. Tausende Menschen sollen in drei Schüben aus den seit Jahren belagerten Orten Fua und Kafrij gebracht werden. Das Abkommen war von Russland, einem Hauptverbündeten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, und der Türkei, Unterstützer der syrischen Opposition, vermittelt worden. In den beiden Dörfern leben rund 7000 Menschen, zumeist schiitische Muslime und einige regierungstreue Kämpfer. Seit 2015 werden sie von Rebellen belagert. Dem Abkommen zufolge sollen im Gegenzug rund 1500 Oppositionelle aus Gefängnissen der Regierung entlassen werden.+++ 9.15 Uhr: Deutscher Jagdverband zeigt sich entsetzt über Jagdunfall +++Der Deutsche Jagdverband hat sich tief betroffen über den tödlichen Jagdunfall bei Unterwellenborn in Thüringen gezeigt. "Wir sind entsetzt und tief betroffen. Jeder Unfall ist einer zu viel, auch wenn es nur sehr selten dazu kommt", teilte der Jagdverband in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Um solche Vorfälle zu verhindern, gebe es für Jäger verschiedene Regeln zur Sicherheit. So darf zum Beispiel nur in Richtung Boden geschossen werden und es dürfe nicht in Richtung einer Straße oder in die Richtung von Wohnhäusern geschossen werden. Mehrere Jäger waren am Mittwochabend im Einsatz gewesen, um Wildtiere vor der Ernte aus dem Feld zu treiben. Dabei sei plötzlich ein Schuss gefallen und einer der Jäger zusammengebrochen. Der 56-Jährige starb noch am Ort. Die Ermittler gehen von einem Jagdunfall aus. Die Polizei wollte sich am Donnerstagmorgen auf Nachfrage nicht weiter dazu äußern. +++ 8.39 Uhr: Beschwerden über Anlageberater von Banken zurückgegangen +++Die Zahl der Beschwerden über Anlageberater der Banken bei der Finanzaufsichtsbehörde Bafin ist deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr gab es 4353 Beschwerden, wie aus einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, aus der das "Handelsblatt" am Donnerstag zitierte. Nach Einführung des Registers waren es 2013 noch 9720 Beschwerden gewesen. Seitdem sinkt die Zahl demnach kontinuierlich. Die Bundesregierung hatte das Beschwerderegister nach der Finanzkrise eingeführt, in deren Folge auch viele Kleinanleger Geld verloren hatten. In dem Register müssen Banken sämtliche Mitarbeiter der Anlageberatung und des Vertriebs registrieren. Derzeit sind es laut Bericht knapp 130.000 Anlageberater. Gibt es Beschwerden von Kunden gegen sie, muss die Bank das melden. +++ 7.30 Uhr: Ermittler wollen Nowitschok-Täter identifiziert haben +++Die britische Polizei geht nach Information der Nachrichtenagentur PA davon aus, mutmaßliche Täter des Nowitschok-Angriffs auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia im März in Salisbury identifiziert zu haben. Es handle sich dabei um mehrere Russen, berichtete PA unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen. "Die Ermittler glauben, dass sie die Tatverdächtigen des Nowitschok-Angriffs mithilfe von Überwachungskameras identifiziert haben", zitiert PA die nicht namentlich genannte Quelle. Die Aufzeichnungen seien mit Einreisedaten nach Großbritannien abgeglichen worden. "Sie (die Ermittler) sind sicher, dass sie (die Verdächtigen) Russen sind", zitiert PA weiter.+++ 7.10 Uhr: Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz" +++Nach stundenlangen stürmischen Debatten hat Israels Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das den jüdischen Charakter des Landes stärken soll. Der ursprüngliche Entwurf des sogenannten "Nationalitätsgesetzes" wurde allerdings deutlich entschärft. 62 von 120 Abgeordneten stimmten in der Nacht zum Donnerstag dafür, 55 dagegen, wie israelische Medien berichteten. Der Rest war abwesend oder enthielt sich. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einem "Schlüsselmoment" in der Geschichte des Zionismus und des Staates Israel. Arabische Abgeordnete reagierten dagegen mit lauten Protestrufen und zerrissen den Gesetzentwurf in einer symbolischen Geste. Der arabische Abgeordnete Ahmed Tibi sprach von einem rassistischen Gesetz, das den "Tod der Demokratie" in Israel bedeute. Das Gesetz definiert Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes. Arabisch soll nicht mehr Amtssprache sein, nur noch Hebräisch. Der Status Jerusalems als Israels Hauptstadt wird bekräftigt. Der umstrittenste Artikel sollte ursprünglich die Errichtung ausschließlich jüdischer Wohnorte ermöglichen. Die neue Version enthält allerdings nur noch die Formulierung: "Der Staat sieht die Entwicklung jüdischer Gemeinden als nationalen Wert an und wird diese ermutigen und fördern." Zuvor hatte es geheißen, Gemeinden könnten Menschen etwa wegen ihrer Religion oder Nationalität ausschließen.+++ 7.04 Uhr: Jeder zehnte Nordkoreaner muss Sklavenarbeit leisten +++Jeder zehnte Nordkoreaner muss dem Bericht einer Menschenrechtsorganisation zufolge in seinem Heimatland Sklavenarbeit leisten. In Nordkorea gebe es weltweit am meisten vom Staat befohlene Zwangsarbeit, unter anderem im Bergbau, heißt es in dem in New York veröffentlichten Bericht der Walk Free Foundation. Dahinter folgen auf der Liste der Menschenrechtsorganisation unter anderem Eritrea, Burundi, Afghanistan und die Zentralafrikanische Republik. Auch in den USA, Australien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden gebe es mehr moderne Sklavenarbeit als zunächst erwartet, hieß es von den Autoren der Studie. Diese Länder kämpften allerdings auch am meisten dagegen an. Für den Bericht zu moderner Sklaverei in 163 Ländern untersuchten die Autoren öffentliche Daten sowie Informationen von Nichtregierungsorganisationen und akademischen Einrichtungen. Außerdem befragten sie 50 Menschen, die aus Nordkorea geflohen waren.+++ 6.09 Uhr: Schlüsselfigur von brasilianischer Verbrecherbande gefasst +++Ein Anführer von Brasiliens größter Mafiabande ist in Paraguay gefasst worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt Asunción mit. Eduardo Aparecido de Almeida von der "Primeiro Comando da Capital" (PCC/Erstes Kommando der Hauptstadt) sei bei einer gemeinsamen Operation der Staatsanwaltschaft und des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (SENAD) in einem luxuriösen Wohnsitz in Asunción aufgespürt worden. Der Verdächtige solle aus Paraguay ausgewiesen werden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Er werde in Brasilien wegen Entführung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Drogenhandels gesucht. Der auch unter dem Pseudonym "Pisca" bekannte Verdächtige sei vor zwei Monaten nach Paraguay gekommen, um "kriminelle Aktivitäten" in Paraguay und Bolivien zu koordinieren, sagte Senator Hugo Vera.+++ 5.55 Uhr: Seehofer weist Kritik von Söder zurück +++CSU-Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zurückgewiesen, wonach die Bundespolitik schuld am Umfragetief der CSU sei. Er sehe keinen bundespolitischen Gegenwind für die bayerische Landtagswahl, sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen". "Bayern steht blendend da und Markus Söder stützt sich auf eine absolute Mehrheit, die wir 2013 unter meiner Führung geholt haben", sagte Seehofer. Bayern könne "also handeln, die Staatsregierung ist auf keinen Koalitionspartner angewiesen, das ist ein großer Vorteil für den Wahlkampf". Der Innenminister wies zugleich Spekulationen zurück, dass er bei einem Debakel bei der Landtagswahl in Bayern als Parteivorsitzender zurücktreten könnte: "Das ist eines von diesen Märchen, die jetzt überall herumerzählt werden. Daran beteilige ich mich nicht", sagte Seehofer. Er zeigte sich überzeugt, dass "die absolute Mehrheit nach wie vor möglich" sei für die CSU.+++ 5.39 Uhr: Steinmeier: Trump schafft "zweifellos Risiken für uns" +++Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Europäische Union zur Geschlossenheit gegenüber den USA aufgerufen. US-Präsident Donald Trump schaffe mit der Art und Weise, wie er Politik mache, "zweifellos Risiken für uns", sagte Steinmeier der "Passauer Neuen Presse". Daraus müssten die Europäer Schlüsse ziehen. "Wenn die Dinge eben so sind, wie sie sind, und wir Herrn Trump nicht ändern können, dann ist es Zeit für ein neues europäisches Selbstbewusstsein", mahnte Steinmeier. Er betonte zugleich den Wert der transatlantischen Beziehungen. Das, was "in sieben Jahrzehnten der Nachkriegszeit" gewachsen sei, sei "viel zu wertvoll, um es preiszugeben, weil uns die Politik des gegenwärtigen amerikanischen Präsidenten missfällt".   +++ 4.42 Uhr: Sechsjähriger Junge in Schweizer Alpen von Stein erschlagen +++Ein sechsjähriger Junge aus Belgien ist in den Schweizer Alpen durch einen Steinschlag ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Morteratsch-Gletschers im Kanton Graubünden, wie die Nachrichtenagentur SDA unter Berufung auf die Polizei berichtete. Demnach löste sich ein Stein von einer Geröllhalde und traf das Kind am Kopf. Der Junge erlag noch am Unglücksort seinen Verletzungen, Wiederbelebungsversuche der Familie und der Rettungskräfte blieben erfolglos. Zu den Umständen des Unglücks wurden Ermittlungen eingeleitet.+++ 3.50 Uhr: Zuckerberg will Posts von Holocaust-Leugnern nicht entfernen +++Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht von seiner Plattform verbannen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des US-Technikblogs Recode sagte er, er selbst sei Jude und es gebe eine Reihe von Menschen, die den Völkermord an den Juden im Zweiten Weltkrieg bestritten. Das finde er sehr beleidigend. "Aber am Ende glaube ich nicht, dass unsere Plattform das herunternehmen sollte, weil ich denke, dass es Dinge gibt, bei denen verschiedene Menschen falsch liegen. Ich denke nicht, dass sie absichtlich falsch liegen", erklärte er. Die Interviewerin Kara Swisher unterbrach Zuckerberg an dieser Stelle und sagte, im Fall von Holocaust-Leugnern könne dies wohl doch Absicht sein. Zuckerberg sagte daraufhin, es sei schwierig, die Absicht in Zweifel zu ziehen und die Absicht zu verstehen. Er denke nur, dass auch er selbst - wie viele andere Menschen - falsche Dinge sage, wenn er öffentlich rede. Er wolle nicht jemanden von der Plattform nehmen, der - auch mehrfach - falsche Sachen sage. Solange er nicht versuche, Unheil zu organisieren oder jemanden anzugreifen, dann könne er diesen Inhalt auf seine Seite stellen - auch wenn andere nicht damit einverstanden seien oder es beleidigend fänden. Aber das bedeute nicht, dass die Inhalte weit verbreitet werden sollten - im Gegenteil, dies müsse dann verhindert werden.  +++ 2.50 Uhr: Dorfbewohner in Nigeria melden mindestens 30 Tote bei Angriff von Viehdieben +++Bewaffnete Viehdiebe haben nach Angaben von Bewohnern bei Angriffen auf mehrere Dörfer im Norden Nigerias mindestens 30 Menschen getötet. Die Bewaffneten seien auf Motorrädern gekommen und hätten zeitgleich fünf Dörfer im Bezirk Maradun attackiert, sagten Dorfbewohner der Nachrichtenagentur AFP. Dabei hätten sie wahllos auf die Einwohner geschossen und Vieh entwendet. Die Angriffe ereigneten sich demnach am Dienstagnachmittag. Ein Polizeisprecher im Bundesstaat Zamfara bestätigte die Angriffe, gab aber eine deutlich geringere Zahl von Toten an. Demnach wurden drei Menschen bei den Attacken getötet. Weitere Details nannte er nicht.+++ 0.05 Uhr: Ikea verschärft sein Rückgaberecht weiter +++Der Möbelhändler Ikea verschärft in Deutschland erneut sein Rückgaberecht. Die Kunden könnten bei Einkäufen ab dem 1. September 2017 Waren nur dann gegen Erstattung des Kaufpreises zurückbringen, wenn sie neu und unbenutzt sind, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Bisher gab es ein Rückgaberecht unabhängig vom Zustand der Produkte und ohne Angabe von Gründen. "Durch die Einschränkung des Rückgaberechts auf unbenutzte Produkte wollen wir auch sicherstellen, dass Kunden Möbel und Einrichtungsgegenstände nicht nach kurzem Gebrauch entsorgen, sondern den Wert des Produkts schätzen im Sinne des Ressourceneinsatzes, der dafür nötig war", sagte Ikea-Deutschland-Chef Dennis Balslev der Zeitung. Es solle aber auch Missbrauch vorgebeugt werden. "Wir hören aus den Häusern, dass Jahr für Jahr kurz vor dem Ablauf der Umtauschfrist immer die gleichen Leute auftauchen und ihr Geld zurückverlangen", sagte Balslev. +++ 0.04 Uhr: Ausnahmezustand in der Türkei beendet +++Der vor zwei Jahren in der Türkei verhängte Ausnahmezustand ist beendet. Er wurde nicht verlängert und lief deshalb in der Nacht zum Donnerstag (1 Uhr Ortszeit/0 Uhr MESZ) aus. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Notstand nach dem Putschversuch im Juli 2016 ausgerufen und danach sieben Mal um jeweils drei Monate verlängern lassen.

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Publish date : 2018-07-19 17:15:00
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Todesfalle Ansaugpumpe: So schlecht steht es um die Sicherheit unserer Schwimmbäder

Todesfalle Ansaugpumpe: So schlecht steht es um die Sicherheit unserer Schwimmbäder

Todesfalle Ansaugpumpe: So schlecht steht es um die Sicherheit unserer Schwimmbäder
Lucas war ein quicklebendiger Junge. Seine große Leidenschaft war das Wasser: "Lukas konnte super schwimmen", erzählt seine Mutter Ulrike Göb. "Er war eine echte Wasserratte. Immer hatte er seine Taucherbrille auf. Er hat für sein Silber-Abzeichen geübt. Ich musste dann immer zählen, wie lange er die Luft anhalten kann." Doch das sollte im Sommer 2011 nicht reichen, denn Lukas ist ertrunken. Im Familienurlaub auf Fuerteventura geriet der Achtjährige in den Sog einer Pool-Pumpe und wurde unter Wasser festgehalten. Als zwei Männer es endlich schafften, den Jungen loszureißen, war es für Lukas schon zu spät. "Das ist für mich noch heute unfassbar", so Ulrike Göb. "Dass das eigene Kind aus dem Becken herausgezogen wird und einen Din-A4-großen Abdruck auf dem Brustkorb von einem Gitter. Und zwei Stunden später ist er tot! Und das nur wegen einer Pumpe!"Lucas Göb ist nicht das einzige Kind, das auf diese Weise ums Leben gekommen ist. 2001 ertrank der elfjährige Philipp in einem Hotel-Pool in Griechenland. 2003 starb Mohammed mit 14 Jahren in einem deutschen Freibad. Wie Philipp steckte er in einem Rohr fest. Helfer konnten ihn nicht befreien. 2006 kam der achtjährige Tim in einem türkischen Hotel-Schwimmbad um. Gerade im letzten Jahr starb die 12-jährige Ana-Sofia in einem Hotelpool in Prag vor den Augen ihrer Zwillingsschwester und ihrer Mutter.Fälle von ungesicherten Hotelpools auf MallorcaDie Gefahr durch Ansauganlagen in Schwimmbädern ist weltweit größer als gedacht. Laut dem Verein "Parents4safety" gab es weltweit rund 500 Unfälle dieser Art, mehr als 100 Kinder ließen dabei ihr Leben. stern TV hat getestet, was in schlampig gesicherten Pools passieren kann. In einem Freibad haben wir von an einem gesonderten Tag ohne Badebetrieb die Schutzgitter vor den Ansaugöffnungen entfernen lassen. Für den Test wurde auch die Pumpenleistung vergleichbar hochgefahren, wie es von Unglücksfällen bekannt ist. Ein in der Nähe schwimmender Ball in einem Netz wird unmittelbar vor die Öffnung gezogen. Helfer der Freiwilligen Feuerwehr sollen den Ball von der Öffnung losreißen. Es gelingt ihnen nicht, das Netz reißt, der Ball bleibt vor der Ansaugöffnung der Pumpe stecken. "Man hat keine Chance, da wegzukommen", erklärt Sicherheitsexperte Michael Spönlein. "Ob Kind oder Erwachsener, ob stark oder schwach, groß oder klein – man hat keine Chance. Es sei denn, jemand reagiert sofort und schneidet die Haare ab oder unterbricht in der Technik ganz schnell die Pumpe."Michael Spönlein führt seit Jahren einen Kampf gegen ungesicherte Ansauganlagen. Seine Firma Safewaterpark begutachtet die Sicherheit von Bädern – auch in Hotels. In diesem Frühjahr untersuchte er Hotelpools auf Mallorca: Auch dort fand er in einigen Becken ungesicherte Ansaugrohre, vor denen die Schutzgitter fehlten oder defekt waren. "Es ist unvorstellbar! Diese Insel lebt vom Tourismus. Alle Reiseveranstalter sind somit mit in der Verantwortung, sowie die Hoteliers. Es darf einfach nicht sein, dass da Öffnungen sind, die nicht geschützt sind", so Spönlein.In dem von stern TV inszenierten Freibadtest verschwand der Ball komplett im Loch der Ansaugpumpe. Ulrike Göb, die nach dem Tod ihres Sohnes Lucas den Verein "Parents4Safety" gegründet hatte, weiß: Je nach Größe eines ungeschützten Ansaugrohrs können Kinder davon unter Umständen ganz verschluckt werden. "Bei kleineren Öffnungen verschwinden 'nur' einzelne Körperteile, die dann nicht mehr befreit werden können. Aber es gab schon Fälle, in denen Kinder als vermisst gemeldet wurden. Die Eltern sind herumgelaufen und haben ihr Kind gesucht. Und dann ist ein zweites Kind verschwunden. Erst dachte man an Entführung. Aber im Endeffekt haben die Kinder in der Technik gesteckt – und konnten nur noch anhand der Badekleidung identifiziert werden. Wenn ich darüber nachdenke, kriege ich eine Gänsehaut. Das ist doch einfach unglaublich! Nur weil ein Gitter fehlt!"KASTEN Poolunfälle vermeidenPoolunfall_13.30

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Publish date : 2018-07-19 12:54:00
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Stern

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Publish date : 2018-07-19 07:17:00
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