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News von heute: Neues psychologisches Gutachten des Kindermörders Dutroux soll erstellt werden

News von heute: Neues psychologisches Gutachten des Kindermörders Dutroux soll erstellt werden




Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Gericht: Neues psychologisches Gutachten des Kindermörders Dutroux (14.51 Uhr)Mindestens sieben Tote bei schweren Regenfällen in Saudi-Arabien (13.22 Uhr)67-jährige Chinesin bringt Baby zur Welt (10.09 Uhr)EU-Ratspräsident: EU gewährt Briten neue Brexit-Frist (10.28 Uhr)Tod Al-Bagdadis: Philippinen fürchten Vergeltung (6.32 Uhr)Alle Nachrichten zur Thüringen-Wahl finden Sie in unserem Sonder-Ticker.
Die News des Tages im stern-Ticker:+++ 17.55 Uhr: Zwei verletzte nach Schüssen vor Moschee in Südwestfrankreich – mutmaßlicher Täter festgenommen +++Vor einer Moschee im südwestfranzösischen Bayonne hat ein Mann zwei Menschen niedergeschossen. Das hat die Präfektur des Departements Pyrénées-Atlantiques auf Twitter bestätigt. Zwei Männer im Alter von 74 und 78 Jahren sind dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer. Der mutmaßliche Täter hat auf der Flucht ein Auto in Brand gesteckt, konnte aber wenig später in seinem Zuhause festgenommen werden. Die Zeitung “Le Monde” berichtet unter Berufung auf eine Quelle bei der Polizei, der Verdächtige sei ein 84-jähriger Mann. Laut “Le Parisien” hat er bei den Regionalwahlen 2015 für den rechtsextremen “Front National” kandidiert. Sein Motiv liegt nach übereinstimmenden Medienberichten noch im Dunkeln. +++ 17.07 Uhr: Behördenbericht listet Mängel in Wurstfirma Wilke auf +++Die Organisation Foodwatch wirft den hessischen Behörden im Umgang mit dem Wurstwaren-Hersteller Wilke und dessen keimbelasteter Wurst Fehlentscheidungen und zu spätes Eingreifen vor. Foodwatch stützte seine neuerliche Kritik auf einen gut 30-seitigen Prüfbericht der Task Force Lebensmittelsicherheit des Regierungspräsidiums Darmstadt. Der Bericht, den Foodwatch im Internet veröffentlichte, bezieht sich auf eine Betriebskontrolle am 2. Oktober bei Wilke in Twistetal-Berndorf, einen Tag nach der vom Kreis Waldeck-Frankenberg angeordneten Schließung des Betriebs.Der Bericht zur der Kontrolle listet bauliche und hygienische Mängel auf. Der Betrieb biete “ideale Bedingungen” für die Vermehrung und Verbreitung von Listerien, heißt es. Und: “Der Betrieb im vorgefundenen Zustand bietet keine Gewähr für die Produktion sicherer Lebensmittel.” An anderer Stelle ist von “Verwesungsgeruch” in einem Aufzug die Rede, in dem auch Wurst und Fleisch offen transportiert worden seien. Ein Foto zeigt Schimmel an der Decke eines Gewürzlagers.Wurst-Hersteller will weitermachen – Beschäftigte bangen um Jobs 19.30+++ 16.57 Uhr: Berichte: Schüsse vor Moschee in Frankreich – zwei Verletzte +++Zwei Menschen sind vor einer Moschee im südfranzösischen Bayonne Berichten zufolge durch Schüsse verletzt worden. Anschließend sei ein Mann geflohen, berichtete die Zeitung “Sud Ouest”. Nach Angaben der Polizei wurde eine Person festgenommen, ein Polizeieinsatz sei im Gange. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um den mutmaßlichen Schützen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.+++ 16.40 Uhr: Fünf Tote bei neuen regierungskritischen Protesten in Bagdad +++In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind bei neuen regierungskritischen Protesten fünf Menschen getötet worden. Wie genau die Demonstranten starben, sei unklar, sagte Ali Bajati von der irakischen Menschenrechtskommission der Nachrichtenagentur AFP. In den vergangenen Tagen waren in Bagdad viele Demonstranten durch Tränengasgranaten der Polizei schwer verletzt worden. Seit Beginn der Proteste Anfang des Monats wurden mittlerweile knapp 240 Menschen getötet. Auslöser der Proteste war ursprünglich neben Korruption und hoher Arbeitslosigkeit die schlechte Strom- und Wasserversorgung im Land. Inzwischen richten sich die Proteste aber zunehmend gegen die politische und religiöse Elite des Landes. 28-Krawalle und Unruhen im Irak-6098514015001+++ 16.32 Uhr: Mann hängt kopfüber an riesigem Schornstein +++Kopfüber hängt ein Mann seit Montagnacht an der Spitze eines über 80 Meter hohen Schornsteins im nordenglischen Carlisle. Die Feuerwehr versucht seit vielen Stunden, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien und ihn heil auf den Boden zu bringen. Ein Rettungsversuch mit einem Hubschrauber scheiterte, am Nachmittag sollte eine besondere Hebebühne zum Einsatz kommen. Anwohner hatten Medienberichten zufolge in der Nacht Schreie und Jammern aus großer Höhe gehört. Es ist nach Angaben der Einsatzkräfte unklar, wie und warum der Mann bis zur Spitze gelangte. Auch die Verfassung des Mannes sei unbekannt. Die Polizei gab an, “sehr besorgt” zu sein. Krankenkassen Finanztest 1710+++ 16.07 Uhr: Durchschnittlicher Krankenkassenbeitrag steigt leicht +++Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich auf steigende Krankenkassenbeiträge einstellen. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz steigt im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent an, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Grund dafür: Die Ausgaben steigen stärker als die Einnahmen. Allerdings legt jede Krankenkasse selbst fest, wie hoch ihr tatsächlicher Zusatzbeitrag ausfällt. Auch Beitragssenkungen seien bei Kassen mit hohen Finanzreserven möglich, betonte das Ministerium. Die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags wird jährlich neu festgelegt und spiegelt als Orientierungsgröße den Finanzbedarf der Kassen insgesamt wieder.+++ 16.02 Uhr: Überschwemmungen in Somalia: 182.000 Menschen ohne Zuhause +++Wegen schwerer Überschwemmungen haben den Vereinten Nationen zufolge rund 182.000 Menschen in Somalia ihr Zuhause verlassen müssen. Ackerland, Infrastruktur und Straßen seien außerdem zerstört worden, teilte das UN-Nothilfebüro (Ocha) mit. Weil es in den vergangenen Wochen so stark regnete, seien die Flüsse angeschwollen, zudem sei es in einigen Landesteilen zu Sturzfluten gekommen.Wie viele Menschen dabei gestorben sind, war zunächst unklar. In der Region Hiiraan im Zentrum des Landes sei ein Boot mit einigen hochrangigen Mitgliedern der Regionalvertretung gekentert. Sie waren demnach unterwegs zu Menschen, die wegen der Überschwemmungen ihr Zuhause verloren hatten. Mindestens sieben Menschen seien ertrunken und etliche weitere würden noch immer vermisst, sagte Ismail. +++ 14.55 Uhr: Geiger verliert fast 290.000 Euro teures Instrument im Zug +++Ein britischer Geiger hat nach eigenen Angaben sein 310 Jahre altes Instrument in einem Zug vergessen. Er sei nach dem Verlust des 250.000 Britische Pfund (knapp 290.000 Euro) teuren Instruments am Boden zerstört, berichtete der Musiker Stephen Morris dem Sender BBC. Es handelt sich dem Bericht zufolge um eine Violine von David Tecchler aus der Zeit des Barocks, dessen Instrumente von Spitzenmusikern gespielt werden. Falls jemand das wertvolle Stück in einem weißen Kasten gefunden habe, möge er sich doch melden, bat Morris.28-Tiefensee: SPD steht bereit, Verantwortung zu übernehmen-6098451777001+++ 14.53 Uhr: Drei Millionen Datensätze zu italienischen UniCredit-Kunden gestohlen +++Unbekannte haben rund drei Millionen Namen, Mailadressen und Telefonnummern von Kunden der italienischen Bank UniCredit erbeutet. Betroffen sei eine Datei, die im Jahr 2015 erstellt worden sei und ausschließlich italienische Datensätze beinhalte, teilte das Unternehmen in Mailand mit. Die Kombination solcher Daten ermöglicht es Online-Kriminellen, Kunden sogenannte Phishing-E-Mails zu schicken, mit denen sie ihnen über präparierte Links zum Beispiel Passwörter abluchsen können.+++ 14.51 Uhr: Gericht: Neues psychologisches Gutachten des Kindermörders Dutroux +++Der psychologische Zustand des Kindermörders Marc Dutroux wird neu bewertet. Ein Brüsseler Gericht gab einem Antrag seiner Anwälte auf ein neues Gutachten des heute 62-Jährigen statt, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Die Dutroux-Anwälte hatten beantragt, dass fünf Psychologen den Zustand ihres Mandanten sowie dessen Rückfallrisiko neu bewerten. Mittelfristig streben sie seine Freilassung an. Dutroux hatte in den 90er Jahren sechs Mädchen entführt, gefoltert und vergewaltigt. Vier Opfer tötete er. Seit 1996 ist er in Haft. 2004 wurde er schließlich zu lebenslang verurteilt. Eine lebenslange Haft beträgt in Belgien in der Regel 30 Jahre. +++ 14.47 Uhr: Urteil: Mann wegen Nähe zu Reichsbürgerideologie atomrechtlich nicht zuverlässig +++Das Aachener Verwaltungsgericht hat die Klage eines Manns abgewiesen, den die Atomaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen der Reichsbürgerbewegung zuordnete und deshalb als unzuverlässig einstufte. Der bis zum vergangenen April bei der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen tätige Kläger habe nicht die erforderliche atomrechtliche Zuverlässigkeit, befand das Gericht nach Angaben eines Sprechers. Der Mann biete nicht die Gewähr dafür, die bestehenden gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. In seinem Fall seien viele Dinge zusammengekommen, die darauf hindeuten, dass das zuständige Landesministerium ihn zu Recht der Reichsbürgerbewegung zugeordnet habe. Die sogenannten Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an. Laut Verfassungsschutz stieg ihre Zahl im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 19.000.+++ 14.14 Uhr: Welternährungsprogramm vernichtet nach Todesfällen Spezial-Mehl +++Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) wird nach mehreren Todesfällen in Ostafrika 20.000 Tonnen einer speziellen Getreidemischung vernichten. Damit werde man in Kürze beginnen, bestätigte eine WFP-Sprecherin in Rom. Die Bestände des “Super Cereal” lagerten in 25 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika. Es handelt sich dabei um ein aus Mais oder Weizen gewonnenes Mehl, das mit Sojabohnen und Nährstoffen versetzt wird. Die Verteilung von “Super Cereal” war schon Anfang Mai gestoppt worden. In Uganda waren nach WFP-Angaben fünf Menschen gestorben und rund 300 erkrankt, nachdem dort “Super Cereal” verteilt worden war. Umfangreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass höchstwahrscheinlich eine Verunreinigung des Getreides während der Ernte oder der Weiterverarbeitung die Menschen krank gemacht habe.+++ 13.58 Uhr: Kramp-Karrenbauer bekräftigt Führungsanspruch +++Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Führungsanspruch bekräftigt. Im Bundesvorstand sei vom Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, “die Führungsfrage gestellt worden”, sagte sie nach der Sitzung in Berlin. Sie habe darauf hingewiesen, dass sie sich um den Vorsitz beworben habe, was allen als Möglichkeit offengestanden habe. Sie verbinde damit die Verantwortung, auf dem Parteitag 2020 die Entscheidung unter anderem über die Kanzlerkandidatur vorzulegen. Die CDU-Chefin betonte, dass diese Situation im Moment von allen “ein Höchstmaß an Verantwortung” verlange. “Ich bin dieser Verantwortung in dieser Debatte bisher gerecht geworden. Und alle anderen müssen sich entscheiden, ob sie dieser Verantwortung auch gerecht werden wollen.” Wer immer meine, die Frage müsse jetzt in diesem Herbst entschieden werden, habe auf dem Parteitag im November dazu die Gelegenheit, sagte sie offenkundig mit Blick auf die Kanzlerkandidatur.+++ 13.49 Uhr: Vermisstensuche in NRW wegen Gefahr von Wildschweinattacken zeitweise gestoppt +++Nach stundenlangem Einsatz unter anderem von Spürhunden haben Polizei und Feuerwehr am späten Sonntagabend in Leverkusen die Suche nach einem Vermissten vorübergehend gestoppt – wegen “Dunkelheit und der Gefahr von Wildschweinangriffen”, wie die Polizei Köln mitteilte. Die Suche nach dem am Sonntagvormittag vermisst gemeldeten 85-Jährigen konzentrierte sich demnach auf ein Waldstück in Leverkusen und wurde heute fortgesetzt. Zunächst fehlte von dem Senior weiter jede Spur. Eine Angehörige hatte den Mann am Samstagvormittag letztmals in Leverkusen-Steinbüchel gesehen.+++ 13.45 Uhr: 1. FC Nürnberg identifiziert Täter – DFB reduziert Geldstrafe +++Die nachträgliche Identifizierung von Krawallmachern hat sich für den 1. FC Nürnberg ausgezahlt. Wie der DFB mitteilte, reduziert sich eine von drei im Juni vom DFB-Sportgericht gegen den Fußball-Zweitligisten ausgesprochenen Geldstrafen. Statt 25.000 Euro muss der “Club” imbetreffenden Fall nur noch 17.500 Euro zahlen. Das Sportgericht hatte die Franken Anfang Juni unter anderem zu 25.000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil beim Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 18. Februar 2019 im Nürnberger Zuschauerbereich Pyrotechnik gezündet worden war und zahlreiche schwarze Tennisbälle auf das Spielfeld geworfen worden waren. Wenn nachträglich Täter identifiziert werden können, erlaubt es der DFB, dass Geldstrafen wegen Zuschauerfehlverhaltens gemindert werden.+++ 13.23 Uhr: Trainer prügeln sich bei Bambini-Fußballspiel +++Wegen einer Schlägerei zwischen zwei Trainern ist ein Freundschaftsspiel der Kindermannschaften des VfB Solingen und der SG Hackenberg abgebrochen worden. Zunächst hätte sich der 42 Jahre alte VfB-Trainer ein Wortgefecht mit dem 50-jährigen Co-Trainer der Hackenberger geliefert, teilte die Polizei mit. “Danach kam es zu Szenen, die man normalerweise nicht bei einem Spiel von fünf und sechs Jahre alten Kindern erwartet”, hieß es in der Mitteilung weiter. Der VfB-Trainer stürmte demnach auf die andere Seite des Spielfeldes. Die beiden Männer hätten sich dann gewürgt, geschlagen und beleidigt. Die Polizei musste anrücken, um die Kontrahenten zu trennen. Wegen der aufgeheizten Stimmung wurde der 42-Jährige mit auf die Wache genommen. Zu den Gründen für den Streit konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.+++ 13.22 Uhr: Mindestens sieben Tote bei schweren Regenfällen in Saudi-Arabien +++In Saudi-Arabien sind bei schweren Regenfällen und Überschwemmungen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere seien verletzt worden, teilte der saudische Zivilschutz mit. In der Provinz Hafar al Batin, die im Nordosten des Wüstenstaats an Kuwait und an den Irak grenzt, hatte es von Freitag bis Sonntag stark geregnet. Mehr als ein Dutzend Menschen hätten daraufhin gerettet werden müssen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur SPA einen Sprecher des Zivilschutzes. 40 Autos und mehrere Häuser seien beschädigt worden. +++ 13.12 Uhr: Bundesregierung erinnert nach Tod al-Bagdadis an IS-Opfer weltweit +++Nach dem Tod des Anführers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, hat die Bundesregierung an die Opfer des IS erinnert. “Wir denken an die Menschen in Europa und auf der Welt, die in terroristischen Anschlägen des IS ihr Leben verloren haben” und “an die, die um sie trauern”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag den Tod al-Bagdadis bei einem US-Angriff in Syrien bekanntgegeben. Der Tod al-Bagdadis bedeute allerdings “nicht, dass der Kampf gegen den IS” beendet sei, betonte Seibert.28-Feuer-Notstand in Kalifornien-6098419528001+++ 12.34 Uhr: Panne am Münchner Hauptbahnhof: Uhren wurden nicht zurückgestellt +++Große Verwirrung bei Reisenden am Münchner Hauptbahnhof: In der Nacht auf Sonntag wurden die Uhren in Deutschland zurückgestellt, bei der Deutschen Bahn jedoch nicht überall. Einige Züge in München hatten laut Uhren am Gleis eine Stunde Verspätung, wie Handy-Fotos von Reisenden zeigen. In Wahrheit fuhren sie jedoch pünktlich ab.Ein Sprecher bestätigte den Vorfall, zeigte sich jedoch überrascht: “Normalerweise läuft das über eine Mutter-Uhr, bei einigen Uhren hat die Übertragung nicht funktioniert.” Die Bahn suche derzeit nach den Ursachen für die Panne. Auch im Allgäu hätten sich Bahnreisende gemeldet, dass die falsche Zeit angezeigt werde, sagte der Sprecher. “Techniker haben die Störungen am Sonntagvormittag dann behoben.” Zu Verspätungen sei es nicht gekommen.+++ 12.21 Uhr: Polen: Geheimdienst nimmt mutmaßlichen Spion fest +++Beamte des polnischen Inlandsgeheimdienstes ABW haben einen Mann wegen Verdachts der Spionage festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft in Warschau wirft Piotr S. Tätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst und illegalen Waffenbesitz vor, hieß es in einer Presseerklärung der Ermittler. Nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders TVP Info soll der Mann für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben. Eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft wollte sich dazu jedoch nicht äußern. Der Mann, der die polnische Staatsbürgerschaft besitzt, war am vergangenen Freitag im Rahmen einer Aktion des ABW gefasst worden. Die Beamten durchsuchten seinen Arbeitsplatz und seine Wohnung und stellten dabei eine Schusswaffe, Munition sowie zahlreiche Dokumente und elektronische Datenträger sicher. Weitere Durchsuchungen gab es den Angaben zufolge es bei Personen, mit denen Piotr S. in Kontakt stand. Dabei wurde eine weitere Schusswaffe mit Munition gefunden. Der Haftrichter ordnete für den Verdächtigen drei Monate Untersuchungshaft an.+++ 12.19 Uhr: Ex-Sowjetdissident Wladimir Bukowski ist tot +++Der frühere Sowjetdissident und Buchautor Wladimir Bukowski ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Der für seine Enthüllungen über Missbrauch in der Psychiatrie der Sowjetunion bekannte Autor starb in seiner britischen Wahlheimat Cambridge an den Folgen eines Herzinfarkts, wie seine Pressestelle mitteilte. Bukowski, der zwölf Jahre aus politischen Gründen in Haft gesessen hatte, gehört neben Alexander Solschenizyn (1918-2008) zu den bekanntesten Sowjetdissidenten. Er war als Regimegegner für geisteskrank erklärt und in die Strafpsychiatrie eingewiesen worden.Auf Druck der Weltöffentlichkeit wurde Bukowski 1976 gegen den verhafteten chilenischen Kommunistenchef Luis Corvalan ausgetauscht. Auch nach dem Zerfall der Sowjetunion blieb er seiner früheren Heimat gegenüber kritisch eingestellt. 2008 wollte er zur Präsidentenwahl in Russland kandidieren. Weil er einen britischen Pass hatte und im Ausland lebte, verwehrte ihm die Wahlkommission die Zulassung. In Deutschland bekanntgeworden ist Bukowski unter anderem durch die Bücher “Wind vor dem Eisgang” (1985) und “Abrechnung mit Moskau. Das sowjetische Unrechtsregime und die Schuld des Westens” (1996).+++ 12.08 Uhr: Londoner Bürgermeister begrüßt Brexit-Aufschub +++Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat die Einigung der EU-Staaten für einen Brexit-Aufschub bis Ende Januar 2020 als “gute Nachricht” bezeichnet. Es gebe nun keine Gefahr mehr, dass ein “katastrophaler” EU-Austritt ohne Abkommen unmittelbar bevorstehe, schrieb der Labour-Politiker im Kurznachrichtendienst Twitter. Zugleich sprach er sich für ein neues Referendum aus.+++ 11.39 Uhr: Kambodscha: Polizei sucht nach verschwundener Touristin +++Nach dem Verschwinden einer britischen Touristin in Kambodscha haben Polizei und Armee des Landes eine großangelegte Suche nach der 21-Jährigen gestartet. Auf der Insel Koh Rong im Süden Kambodschas waren fast 200 Polizisten, Soldaten und Taucher im Einsatz, wie ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Britin Amelia Bambridge war zuletzt am Donnerstag gegen 03.30 Uhr bei einer Strandparty gesehen worden.Die Taucher suchten im Meer vor Koh Rong nach der Vermissten, die anderen Einsatzkräfte durchkämmten den Dschungel, wie Kheang Phearun, Sprecher der Provinzregierung von Preah Sihanouk, sagte. Britischen Medien zufolge hatte sich Bambridge während ihres Urlaubs mit anderen Touristen angefreundet. Sie sei vermisst gemeldet worden, nachdem sie nicht wie geplant offiziell aus ihrem Hostel ausgecheckt hatte. Die Tasche und das Handy der 21-Jährigen wurden am sogenannten Police Beach gefunden, wo die Strandparty stattgefunden hatte. Laut Behördensprecher Phearun traf am Sonntagabend Bambridges Familie in Kambodscha ein. Sie sei in der nahegelegen Stadt Sihanoukville untergebracht.+++ 11.33 Uhr: Briten schicken Akten zur Leichenidentifizierung nach Vietnam +++Nach dem grausigen Fund von 39 Leichen in einem Kühllastwagen östlich von London haben britische Behörden Unterlagen nach Vietnam geschickt, die bei der Identifizierung der Opfer helfen sollen. Der vietnamesische Vize-Außenminister Bui Than Son teilte mit, die britischen Behörden hätten “vier Aktensätze in Bezug auf die Lkw-Toten” auf den Weg nach Hanoi gebracht. Am Wochenende hatten sich die Hinweise darauf verdichtet, dass es sich bei den Toten zum Großteil um Vietnamesen handeln könnte.Seit Freitag hatten mehrere Familien aus dem verarmten Zentrum Vietnams ihre Angehörigen als vermisst gemeldet. In den Provinzen Nghe An und Ha Tinh begannen die vietnamesischen Behörden damit, Haar- und Blutproben von mutmaßlichen Familienangehörigen zu nehmen. Die Ermittler waren zunächst davon ausgegangen, dass es sich bei den Opfern um Chinesen handele. Die Menschen könnten bei der Reise nach Großbritannien gefälschte chinesische Pässe bei sich getragen haben.25-Lkw-Fall in England: Polizei appelliert für Ermittlungen an Hinterbliebene-6097842818001 +++ 11.19 Uhr: Missbrauchsbeauftragter sorgt sich wegen Verbreitung von Kinderpornos unter Jugendlichen +++Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich besorgt über die zunehmende Verbreitung von kinderpornografischen Videos unter Jugendlichen und jungen Menschen geäußert. Vielen sei dabei womöglich nicht bewusst, dass es sich um reale Taten handle, erklärte Rörig in Berlin. Diese “mangelnde Reflexionsfähigkeit” unterstreiche die Bedeutung, Medienkompetenz zu stärken.Rörig rief insbesondere dazu auf, den Umgang mit Medien bundesweit als Schulfach oder als Querschnittsaufgabe im Unterricht über aller Fächer hinweg einzuführen. Zudem nahm er Eltern in die Pflicht. Diese müssten sich mehr dafür interessieren, was ihre Kinder im Internet täten.+++ 11.02 Uhr: Libanon: Demonstranten blockieren Straßen nach Beirut +++Mit brennenden Reifen und Mülltonnen haben Demonstranten im Libanon wichtige Zufahrtsstraßen in die Hauptstadt Beirut blockiert. Im Nordosten der Stadt errichteten Demonstranten Straßensperren mit Autos und stellten Zelte auf, um gegen die Regierung zu demonstrieren. Aus Regierungskreisen hieß es, dass die Regierung sich weiterhin weigere zurückzutreten, um ein Abdriften des Landes ins Chaos zu verhindern. Seit mehr als zehn Tagen kommt es in dem kleinen Mittelmeerland zu Massenprotesten gegen die Regierung. Auslöser waren angekündigte Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen der Regierung, wie etwa die Einführung einer neuen Gebühr auf Anrufe über Internetdienste wie WhatsApp. Der Libanon hat eine der höchsten Staatsschuldenquoten weltweit.+++ 10.28 Uhr: Tusk: EU-Staaten einigen sich auf Brexit-Verlängerung bis Ende Januar +++Die EU-Staaten haben sich nach Angaben von EU-Ratspräsident Donald Tusk auf einen Brexit-Aufschub bis Ende Januar geeinigt. Die Entscheidung solle in einem schriftlichen Verfahren formalisiert werden, teilte Tusk im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sollte die Ratifizierung des Austrittsabkommens vorher gelingen, ist der britische EU-Austritt demnach auch vor Fristende möglich.Der britische Premierminister Boris Johnson wollte im Tagesverlauf über eine Neuwahl am 12. Dezember abstimmen lassen. Zuletzt hatte er keine Mehrheit im Parlament und musste im Streit um den EU-Austritt Großbritanniens um jede Stimme kämpfen. Die Abgeordneten sollten am Nachmittag nach einer Debatte im Unterhaus abstimmen.+++ 10.19 Uhr: Estland wirft Russland Luftraumverletzung vor +++Das baltische Nato-Mitglied Estland hat sich bei Russland beschwert, weil ein Verkehrsflugzeug des russischen Innenministeriums seinen Luftraum verletzt haben soll. Das Außenamt in Tallinn habe wegen des Vorfalls den russischen Botschafter in Estland einbestellt und ein Note übergeben, teilten die estnischen Streitkräfte mit. Den Angaben zufolge war es die dritte Luftraumverletzung durch Russland in diesem Jahr.Nach Armeeangaben drang das russische Flugzeug des Typs TU-154 am Freitagmorgen nahe der Ostsee-Insel Vaindloo ohne Erlaubnis in den estnischen Luftraum ein und hielt sich weniger als eine Minute lang darin auf. Die Maschine habe zwar die elektronische Kennung eingeschaltet gehabt, aber keinen Flugplan übermittelt. Auch habe der russische Pilot keinen Funkkontakt mit der Flugsicherung gehalten, hieß es.+++ 10.09 Uhr: 67-jährige Chinesin bringt auf natürliche Weise gezeugtes Kind zur Welt +++In China hat eine 67-Jährige ein nach ihren Angaben natürlich gezeugtes Kind zur Welt gebracht. Das Mädchen sei am Freitag per Kaiserschnitt zur Welt gekommen und gesund, teilte das Krankenhaus in der ostchinesischen Stadt Zaozhuang der Nachrichtenagentur AFP mit. Die 67-jährige Tian und ihr Mann Huang sind damit nach eigenen Angaben die ältesten Eltern eines auf natürliche Weise gezeugten Neugeborenen in China. “Das Kind wurde uns beiden vom Himmel geschenkt”, sagte der 68-jährige Huang der Nachrichten-Website guancha.cn.Im Twitter-ähnlichen Kurzbotschaftendienst Weibo rief die Geburt des kleinen Mädchens Kritik hervor. Nutzer warfen den Eltern Egoismus vor. “In ihrem fortgeschrittenen Alter sind sie nicht in der Lage, sich um ein Kind zu kümmern, und der Druck wird auf den älteren Geschwistern lasten”, schrieb ein Nutzer. Andere Nutzer fragten, ob das Paar wegen seines Verstoßes gegen die seit 2016 geltende Zwei-Kind-Politik bestraft werden würde.+++ 10.00 Uhr: Drittes Todesopfer nach Gewalttat bei Wien: Baby gestorben +++Nach einer Gewalttat mit zwei Todesopfern nahe Wien ist ein weiteres kleines Kind gestorben. Gegen den 31-jährigen verdächtigen Familienvater werde nun wegen dreifachen Mordes ermittelt, teilte die Polizei mit. Der Mann soll seine 29-jährige Frau und seine zweijährige Tochter erstochen haben. Der mit schweren Atemproblemen ins Krankenhaus gebrachte elf Monate alte Sohn starb laut Behörden in den Morgenstunden im Krankenhaus.Vermutlich habe der Beschuldigte versucht, das Baby zu ersticken, erklärte ein Polizeisprecher. Es deute alles darauf hin, dass Beziehungsstreitigkeiten die Tat ausgelöst hätten. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktionen der Leichen an.Der 31-Jährige aus Kottingbrunn südlich von Wien hatte sich am Sonntag bei der Polizei gemeldet und gesagt, er habe seine Familie getötet. Der Verdächtige ließ sich vor seinem Haus widerstandslos festnehmen. Dort fanden die Ermittler die 29-jährige Frau und die Tochter tot vor. Das Baby lebte noch.+++ 9.43 Uhr: Frankreich stimmt wohl Brexit-Aufschub bis Ende Januar zu +++Frankreich ist bereit, einer dreimonatigen Verschiebung des Brexits bis Ende Januar zuzustimmen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur DPA in Brüssel am Morgen aus EU-Kreisen. Um 10.00 Uhr wollen die EU-Botschafter über die Verschiebung des für den 31. Oktober vorgesehenen britischen EU-Austritts entscheiden. Die Entscheidung war am Freitag vertagt worden, weil vor allem Frankreich weiteren Gesprächsbedarf wegen der unklaren Lage in London sah.Ebenfalls will der britische Premierminister Boris Johnson über eine Neuwahl am 12. Dezember abstimmen lassen. Derzeit hat er keine Mehrheit im Parlament und muss im Streit um den EU-Austritt Großbritanniens um jede Stimme kämpfen.+++ 9.11 Uhr: Waldbrände in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus +++Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat wegen der verheerenden Waldbrände in Kalifornien am Sonntag (Ortszeit) den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat ausgerufen. Rund 180.000 Menschen wurden nach Angaben der Behörden angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Die Zwangsevakuierungen betrafen die nördlich von San Francisco gelegene Weinbauregion Sonoma, in der mehr als 3000 Feuerwehrleute gegen die Flammen kämpfen.In Kalifornien wüten derzeit mehrere Waldbrände, die durch Hitze, Trockenheit und die Santa-Ana-Winde angefacht werden. Besondere Sorge bereitet den Behörden die Lage in Sonoma, wo seit Mittwoch das “Kincade”-Feuer wütet.+++ 9.05 Uhr: 19-Jähriger fährt mit Blaulicht durch Niedersachsen +++Einen 19-jährigen Autofahrer mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Dach haben Polizisten in Niedersachsen gestoppt. Wie die Beamten in Cloppenburg mitteilten, war der junge Mann aus Friesoythe gestern Nachmittag auf einer Bundesstraße unterwegs und überholte trotz Überholverbots mehrere Autos. Auf dem Gelände einer Tankstelle wurde er schließlich kontrolliert. Am Wagen fanden die Beamten eine Blaulicht- und Sirenenanlage, die sie vor Ort außer Funktion setzten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.+++ 8.39 Uhr: Sieben Tote bei Verkehrsunfall auf Transitautobahn in Ungarn +++Bei einem Verkehrsunfall auf der Transitautobahn M5 in Ungarn sind am Morgen sieben Menschen ums Leben gekommen. Ein Lkw hatte aus noch ungeklärten Gründen nahe Balastya, 145 Kilometer südlich von Budapest, die Leitplanken des Mittelstreifens durchbrochen und war auf die Gegenfahrbahn geraten, sagte eine Sprecherin der Polizei in der südungarischen Stadt Szeged der Nachrichtenagentur MTI. Der Laster stieß mit zwei Autos zusammen, die vollständig ausbrannten. Alle sieben Insassen in den beiden Fahrzeugen starben am Unfallort. Ihre Staatsangehörigkeit ist noch unbekannt. Die betroffene Autobahn führt von Budapest nach Szeged und gabelt sich dort in Richtung Rumänien und Serbien. Sie ist meist stark frequentiert und eine der wichtigsten Straßenverkehrsverbindungen von West- und Mitteleuropa nach Südosteuropa.+++ 8.22 Uhr: Entlaufene Maultiere halten Polizei in Atem +++Zwei entlaufene Maultiere haben die Polizei im rheinland-pfälzischen Lustadt in Atem gehalten. Wie die Beamten in Landau jetzt mitteilten, büxten die Tiere namens Erna und Egon am Samstagnachmittag aus dem Gehege einer Therapieeinrichtung aus. Anschließend gönnten sie sich einen Spaziergang im Wald. Bis zum Sonntagmorgen wurden die Maultiere immer wieder an einer Landstraße gesichtet. Letztlich seien sie von engagierten Helfern wieder in ihr Gehege getrieben worden. Die Polizei sprach von einer “sportlichen Ertüchtigung vieler Polizeibeamter und Helfer”.+++ 7.53 Uhr: US-Kongressabgeordnete tritt wegen angeblicher Affäre mit Mitarbeiter zurück +++Weil sie ein Verhältnis mit einem ihrer Mitarbeiter gehabt haben soll, ist die demokratische US-Kongressabgeordnete Katie Hill zurückgetreten. “Schweren Herzens” habe sie die Entscheidung getroffen, ihr Abgeordnetenamt im Repräsentantenhaus aufzugeben, twitterte Hill. Der Ethik-Ausschuss im Repräsentantenhaus hatte zuvor angekündigt, sich mit dem Vorwurf zu befassen, dass Hill “möglicherweise eine sexuelle Beziehung” mit einem ihrer Kongressmitarbeiter gehabt habe. Medienberichten zufolge hatte Hill ein Verhältnis mit einem Mitarbeiter ihrer Wahlkampagne eingeräumt. Dies würde nicht gegen die Regeln im US-Kongress verstoßen – eine Beziehung mit einem Mitarbeiter ihres Büros im Kongress jedoch schon. Den Vorwurf, eine solche Beziehung gehabt zu haben, wies Hill zurück.+++ 7.34 Uhr: Drei Schwerverletzte bei Unfall auf A2 – Lkw verliert Chips-Ladung +++Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 in Brandenburg sind drei Männer schwer verletzt worden. Ein 36-jähriger Lkw-Fahrer sei mit seinem Fahrzeug auf einen auf der Standspur stehenden Laster aufgefahren, teilte die Polizei in der Nacht mit. In dem stehenden Fahrzeug saßen zwei 34 Jahre alte Männer. Nach dem Zusammenprall am Sonntagabend wurden die drei Beteiligten in ein Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen, der wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen parkte, verlor mit Kartoffelchips geladene Kästen, die sich auf der Autobahn verteilten. Nach Polizeiangaben wurde außerdem der Tank des Fahrzeugs beschädigt, sodass Kraftstoff auf die Fahrbahn floss. Nach dem Unfall wurde die A2 in Richtung Magdeburg voll gesperrt. Die Reinigungsarbeiten sollten sich noch bis in den Vormittag hinziehen. Nach ersten Schätzungen liegt die Schadenshöhe bei etwa 90.000 Euro.+++ 7.11 Uhr: SPD-Politiker Kämpfer gewinnt Kieler Oberbürgermeisterwahl +++Kiels amtierender Verwaltungschef Ulf Kämpfer hat im ersten Wahlgang die Oberbürgermeisterwahl gewonnen. Der SPD-Politiker kam auf 65,8 Prozent der Stimmen. Seine neue Amtszeit beträgt sechs Jahre. Kämpfer ist seit 2014 Verwaltungschef in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt. Der von der Union ins Rennen geschickte Gymnasiallehrer Andreas Ellendt kam auf 20,3 Prozent. Für den Linken-Politiker Björn Thoroe stimmten 9,1 Prozent. Florian Wrobel (Die Partei) erhielt 4,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,0 Prozent. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2014 hatte sie 45,8 Prozent betragen, 2012 nur 35,8 Prozent.Al Bagdadi getötet 15.55+++ 6.32 Uhr: Philippinen fürchten Vergeltung nach Tod von Al-Bagdadi +++Nach dem Tod von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi werden auf den Philippinen Vergeltungsakte der Terrormiliz befürchtet. Die Streitkräfte des südostasiatischen Inselstaats sind wegen möglicher neuer Anschläge des Islamischen Staats in Alarmbereitschaft. Ein Militärsprecher sagte: “Wir erwarten, dass sein Tod negative Auswirkungen auf die Führerschaft von Terroristen in verschiedenen Teilen der Welt hat.” Al-Bagdadi wurde nach US-Angaben am Wochenende bei einer amerikanischen Kommandoaktion in Syrien getötet. Auf den Philippinen sind IS-Verbündete wie die Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv, die in den vergangenen Jahren vor allem durch die Entführung von ausländischen Touristen Schlagzeilen machte.+++ 6.14 Uhr: Toten in Lkw in England: Familien in Vietnam fürchten um Angehörige +++Nach dem Fund von 39 Leichen in einem Lastwagen in Großbritannien deutet immer mehr darauf hin, dass viele Opfer aus Vietnam kommen. In dem südostasiatischen Land meldeten sich nach Berichten der staatlich gelenkten Presse 24 Familien, die Angehörige vermissen. Die meisten davon kommen aus der armen zentralvietnamesischen Provinz Nghe An, die als eines der Zentren von Menschenhandel gilt. Der Premierminister des kommunistischen Einparteienstaats, Nguyen Xuan Phuc, hatte am Wochenende bereits Ermittlungen einleiten lassen.Die Identifizierung der Leichen wird nach Angaben der britischen Polizei möglicherweise dadurch erschwert, dass Verwandte der Opfer selbst illegal in Großbritannien leben und Angst haben, sich bei der Polizei zu melden. Anfangs wurde vermutet, dass es sich bei den Toten um Chinesen handelt.Vietnamesen im Laster 11.15+++ 5.34 Uhr: Deutschland bleibt steiniges Pflaster für Start-ups +++Allen politischen Bekenntnissen zum Trotz bleibt Deutschland ein steiniges Pflaster für Start-ups. Hauptproblem bleibt die Finanzierung, wobei nach Einschätzung mehrerer Branchenvertreter und Fachleute eine paradoxe Situation entstanden ist: Der Staat fördert zwar mittlerweile die Gründung von Start-ups. Doch einheimische Geldgeber, die Jungunternehmen nach der Gründungsphase weiteres Wachstum ermöglichen, fehlen nach wie vor. So geraten erfolgversprechende deutsche Start-ups dann häufig in Abhängigkeit ausländischer Investoren – mit der Gefahr, dass die Technologie über kurz oder lang abwandert.”Bei den Investoren gibt es nach wie vor ein Riesenloch im mittleren Bereich”, sagt Carsten Rudolph, Geschäftsführer der Förderagentur BayStartup in München. “Die ersten ein, zwei Millionen Euro sind für die meisten Start-ups kein Problem. Schwierig wird es ab 10 Millionen Euro aufwärts, wenn es für ein Start-up darum geht, die Welt zu erobern.” In Deutschland gebe es zu wenig Risikokapitalfonds für diesen Bereich.+++ 3.24 Uhr: Zwei Tote am Rande von Protesten in Haiti +++ Am Rande von Demonstrationen in Haiti sind zwei Menschen getötet worden. In der Hauptstadt Port-au-Prince wurde am Sonntag (Ortszeit) zunächst ein Mensch erschossen, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer wurde daraufhin von aufgebrachten Demonstranten zu Tode geprügelt und in Brand gesetzt, wie Fernsehbilder zeigten. Später legten Protestierer in mehreren Geschäften Feuer und zündeten vor der kanadischen Botschaft Autoreifen an.In Port-au-Prince hatte es am Sonntag gleich mehrere Demonstrationen gegeben: Während Polizisten für höhere Gehälter auf die Straße gingen, forderten Regierungsgegner den Rücktritt von Staatschef Jovenel Moïse. Die Lage in Haiti ist seit Monaten höchst angespannt. Der Regierung des verarmten Karibikstaates werden zahlreiche Korruptionsaffären angelastet, während ein Großteil der Bevölkerung kaum genug zum Überleben hat.+++ 1.37 Uhr: Teilergebnisse: Argentiniens Präsident Macri abgewählt +++Bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien ist Amtsinhaber Mauricio Macri laut Teilergebnissen abgewählt worden. Sein Mitte-Links-Herausforderer Alberto Fernández kam am Sonntag nach Auszählung von 75 Prozent der Stimmen auf rund 47 Prozent und gewann damit bereits im ersten Wahlgang. Der wirtschaftsliberale Macri erhielt lediglich 41 Prozent. Für einen Sieg in der ersten Wahlrunde musste ein Kandidat mehr als 45 Prozent der Stimmen auf sich vereinen oder mindestens 40 Prozent sowie einen Abstand von zehn Prozentpunkten zum Zweitplatzierten. Nach jetzigem Stand ist eine Stichwahl nicht nötig.Der Peronist Fernández wird das Präsidentenamt in dem krisengeplagten südamerikanischen Land am 10. Dezember antreten. Er war gemeinsam mit der umstrittenen Ex-Präsidentin Cristina Kirchner angetreten, die sich für das Amt der Vize-Präsidentin bewarb.LTW Thüringen Zsf. 0.10+++ 0.46 Uhr: Kolumbiens Hauptstadt Bogotá bekommt erstmals eine Bürgermeisterin +++Die kolumbianische Hauptstadt Bogotá wird erstmals in ihrer Geschichte von einer Frau geführt: Bei der Bürgermeisterwahl gewann die Mitte-Links-Politikerin Claudia López. Die 49-Jährige setzte sich mit rund 35 Prozent der Stimmen gegen den liberalen Politiker Carlos Fernando Galán durch, der auf rund 32 Prozent kam.     Die offen homosexuelle López hat sich unter anderem als Anti-Korruptions-Kämpferin einen Namen gemacht. “Wir haben nicht nur gewonnen, wir verändern auch die Geschichte”, schrieb die Wahlsiegerin auf Twitter.In Kolumbien wurden am Sonntag 32 Gouverneure, mehr als 1100 Bürgermeister und tausende Landkreisvertreter gewählt. Die Wahl in dem südamerikanischen Land, zu der rund 36 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen waren, verlief weitgehend friedlich.



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Publish date : 2019-10-28 16:57:08

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