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News von heute: Stundenlanger Einsatz an Autobahn-Rastplatz – SEK schießt auf 22-Jährigen

News von heute: Stundenlanger Einsatz an Autobahn-Rastplatz – SEK schießt auf 22-Jährigen




Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:SEK überwältigt Mann auf Rastplatz an A10 (11.47 Uhr)Polizei registriert bundesweit 43 rechte Gefährder (10.59 Uhr)EEG-Umlage steigt um mehr als fünf Prozent (10.26 Uhr)US-Polizist erschießt schwarze Frau durch Fenster (6.38 Uhr)Bericht: Vierfachmörder fährt mit Leiche zur Polizei (6.13 Uhr)Feuer am Flughafen Münster Osnabrück gelöscht (4.17 Uhr)Gewalttätige Kurden-Demo in Herne (1.13 Uhr)Die News vom Wochenende im stern-Ticker:+++ 12.19 Uhr: Trauerfeier für Terroropfer von Halle am Freitag in Merseburg +++Für eines der Terroropfer von Halle ist an diesem Freitag eine Trauerfeier in Merseburg geplant. Das bestätigte die Stadt Merseburg. Verwandte des 20-Jährigen, der in einem Dönerladen erschossen worden war, hatten eine Traueranzeige in der “Mitteldeutschen Zeitung” geschaltet. “Eine unfassbare Schreckenstat hat mir meinen Sohn, unseren Enkel, Onkel, Neffen und Freund genommen. Unsere Herzen sind gebrochen”, heißt es darin.Die Trauerfeier für den jungen Mann sei für Freitag um 16 Uhr in der Stadtkirche St. Maximi in Merseburg geplant, hieß es. Einen Tag später soll dann im Familienkreis die Urnenbeisetzung auf dem Stadtfriedhof erfolgen, wie die Angehörigen des Getöteten bekanntgaben. In der Traueranzeige ist auch ein Logo des Halleschen FC zu sehen. Das Opfer war Vereinsmitglied des Fußball-Drittligisten.+++ 12.13 Uhr: Libra-Assoziation geht mit 21 Mitgliedern an den Start +++Die Libra-Assoziation, die die von Facebook entwickelte Digitalwährung verwalten soll, ist mit 21 Mitgliedern an den Start gegangen. Kurz vor der offiziellen Gründung stieg noch die Online-Reisefirma Booking Holdings aus dem Kreis der Partner aus. Bereits davor hatten sich globale Finanzdienstleister Mastercard, Visa und Paypal sowie die Handelsplattform Ebay verabschiedet. Weiterhin an Bord sind aber noch bekannte Unternehmen wie der Musikstreaming-Marktführer Spotify und die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft sowie der Telekommunikationsriese Vodafone.AfD wehrt sich+++ 12.06 Uhr: Rücktritt des AfD-Politikers Brandner als Rechtsausschuss-Vorsitzender gefordert +++- Der Deutsche Anwaltverein (DAV) und der Deutsche Juristinnenbund (djb) haben den sofortigen Rücktritt des AfD-Politikers Stephan Brandner als Vorsitzender des Rechtsausschusses des Bundestags gefordert. Sie begründeten dies am Dienstag mit Äußerungen Brandners auf  Twitter im Zusammenhang mit dem Anschlag von Halle. Die Botschaften seien “verabscheuungswürdig”.Die Verbände bezogen sich auf zwei Tweets des AfD-Politikers. In einem Fall teilte er einen Tweet, in dem nach dem Anschlag von Halle zu lesen war, dass Politiker vor Synagogen “lungern”. Zudem bezeichnete er den Publizisten und ehemaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, als “deutschen Michel”.+++ 11.50 Uhr: Prag verbietet Straßenkünstlern Pandakostüme und Seifenblasen +++Die Touristenmetropole Prag hat genug von Straßenkünstlern, die in riesigen Panda-, Gorilla- und Eisbärenkostümen durch das Stadtzentrum ziehen. Jetzt trat eine neue Verordnung der Stadtverwaltung in Kraft, die konkret “Auftritte in Tierverkleidungen” verbietet. Generell sind alle Kostüme nicht mehr erlaubt, die “über die Proportionen eines erwachsenen Menschen hinausgehen”. Kritiker halten die Tierverkleidungen seit langem für unpassend in der historischen Kulisse der Unesco-Welterbestadt.Auch wer zur Belustigung der Touristen riesige Seifenblasen herstellt, bekommt fortan Platzverbot. Die Seifenschmiere sei gefährlich für Fußgänger, hieß es zur Begründung.+++ 11.47 Uhr: SEK überwältigt Mann nach Waffendrohung auf Rastplatz an A10 +++Nach einem stundenlangen Einsatz haben Spezialkräfte der Polizei auf einem Rastplatz in Brandenburg an der Autobahn 10 einen Mann angeschossen, um ihn zu überwältigen. Der 22-Jährige habe in der Nacht zu Dienstag gedroht, eine Waffe und Sprengstoff einzusetzen, teilte die Polizei mit. Außerdem habe er einen Diensthund mit einem Messer verletzt. Das Motiv des Mannes blieb zunächst unklar.Ein Notruf war den Angaben zufolge am späten Montagabend eingegangen, weil sich eine Person mit einer Waffe, einer dicken Jacke und einem Rucksack auf dem Rastplatz aufhielt. Daraufhin rückten Spezialeinsatzkräfte der Brandenburger Polizei mit einem gepanzerten Fahrzeug sowie einer Verhandlungsgruppe an. Erst gegen 4.10 Uhr sei es den Kräften schließlich gelungen, den Täter zu überwältigen, hieß es von der Polizei.+++ 11.37 Uhr: Marburger Bund fordert deutlich mehr Geld für Ärzte +++Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert bessere Arbeitsbedingungen und deutlich mehr Geld für rund 20.000 Ärzte an Universitätskliniken. Es gehe um verlässliche Arbeitszeiten und mehr freie Wochenenden, sagte der Vorsitzende Rudolf Henke vor dem Start der Tarifrunde am 6. November in Hannover. “Spitzenmedizin und gute Arbeitsbedingungen dürfen sich nicht länger ausschließen.” Bei den Gehältern fordert der Marburger Bund ein Plus von sechs Prozent bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrags von einem Jahr.+++ 11.34 Uhr: EU-Rechnungsprüfer verweigern Asylagentur Easo positives Zeugnis +++Die Europäische Asylagentur Easo verstößt bei ihren Ausgaben den obersten EU-Rechnungsprüfern zufolge gegen geltende Vorgaben. Der Europäische Rechnungshof verweigerte der EU-Behörde mit Sitz in Malta deshalb als einziger der 41 geprüften Behörden ein positives Urteil für das Haushaltsjahr 2018. Allen anderen Behörden bescheinigten sie sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ausgaben gute Rechnungsführung. Easo unterstützt die EU-Staaten bei der Bewältigung der Migration und koordiniert die Zusammenarbeit. 2017 hatten die Rechnungsprüfer der Behörde ein negatives Zeugnis ausgestellt.Nuhr witzelt über Greta+++ 11.31 Uhr: Shell-Jugendstudie: Umweltverschmutzung beherrschende Angst unter jungen Menschen +++Kein Thema macht einer Umfrage zufolge so vielen jungen Menschen in Deutschland Angst wie die Verschmutzung der Umwelt. 71 Prozent der 12- bis 25-Jährigen gaben in einer Befragung an, das Thema mache ihnen Angst, so das Ergebnis der am Dienstag in Berlin veröffentlichten Shell-Jugendstudie. In der vergangenen Studie aus dem Jahr 2015 hatte noch die Angst vor Terroranschlägen vorn gelegen. Dieses Thema ängstigt nach der jüngsten Befragung heute noch zwei Drittel der jungen Menschen. Die Angst vor dem Klimawandel landet auf Platz drei (65 Prozent).Auch bei der Frage nach Werten, die jungen Menschen wichtig sind, zeigt sich die Bedeutung von Umweltthemen: Die Autoren der Studie betonen, dass im Vergleich zum Jahr 2002 besonders der Wert umweltbewusstes Leben an Bedeutung gewonnen habe (71 Prozent bejahen ihn 2019 / 2002: 60 Prozent). Einen ähnlichen Bedeutungszuwachs hat demnach der Wert politisches Engagement erfahren (2019: 34 Prozent / 2002: 22 Prozent).Der britische Physiker Tim Berners-Lee gilt als Mitbegründer des Internet. Er hatte im März 1989 einen Vorschlag für sein Datenaustauschsystem World Wide Web (WWW) präsentiert. Hintergrund war der Wunsch, den Datenaustausch unter Forschern zu vereinfachen.
© Fabrice Coffrini+++ 11.02 Uhr: Internet-Begründer Berners-Lee sieht Netz “von reichen weißen Männern dominiert” +++Der als Vater des Internets geltende britische Physiker Tim Berners-Lee blickt kritisch auf den heutigen Zustand des Netzes. “Das gegenwärtige Web wird von reichen weißen Männern dominiert”, sagte der 64-Jährige dem Magazin “Zeit Wissen”. “Frauen und Minderheiten sind unterrepräsentiert.”Zugleich gab Berners-Lee Einblicke in seine “Vision für eine alternative digitale Welt”. Dort gebe es all die Nutzerdaten von heute, “aber die Nutzer selbst verfügen über sie”. Sie hätten die volle Kontrolle darüber, wer Zugang zu den Daten hat. “Das wäre eine neue Welt. Wir sprechen über eine Zukunft, in der die Programme für Sie arbeiten, nicht für Amazon oder Apple.”+++ 10.59 Uhr: Polizei registriert bundesweit 43 rechte Gefährder – Zahl könnte steigen +++Die Landespolizeibehörden registrieren derzeit 43 rechte Gefährder – und die Zahl könnte weiter steigen. “Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass rechte Gewalt- und Propagandadelikte zunehmen”, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, in Berlin. Das BKA verwies darauf, dass das Potenzial der Gewaltbereiten weitaus höher sei. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beziffere die Zahl im aktuellen Verfassungsschutzbericht auf 12.700.Seehofer im Shitstorm 1715Deshalb könnte die tatsächliche Zahl der Gefährder bereits jetzt höher liegen als die von den Ländern genannten 43. Opfer der Angriffe seien “Ausländer, Juden, ihre politischen Gegner, aber auch Mandatsträger oder Befürworter einer liberalen Flüchtlingspolitik”, fügte Münch hinzu. Bedrohungen im Internet und Gewalttaten schafften ein Klima der Angst. Das führe dazu, dass ehrenamtliches Engagement schwindet und Ämter vielleicht nicht mehr besetzt werden.+++ 10.26 Uhr: Umlage für Ökostrom steigt 2020 um 5,5 Prozent auf knapp 6,8 Cent +++Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit höheren Strompreisen rechnen: Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steigt 2020 auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde. Damit ist die EEG-Umlage 5,5 Prozent höher als in diesem Jahr, wie die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW am Dienstag mitteilten.Die seit dem Jahr 2000 erhobene Umlage finanziert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Grundlage für die Berechnung der Umlage ist die Prognose der 2020 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG sowie des zu erwartenden Stromverbrauchs. Für 2020 ergibt sich demnach ein Umlagebetrag von 23,9 Milliarden Euro.Nach Berechnungen des Portals Check24 zahlt ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden durch die höhere Umlage 2020 rund 18 Euro mehr für den Strom im ganzen Jahr.Strompreis-Analyse 15.04+++ 10.08 Uhr: Russlands Polizei durchsucht dutzende Büros von Nawalny-Stiftung +++Die russische Polizei hat nach Angaben der Opposition dutzende Büros der Anti-Korruptions-Stiftung FBK des prominenten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny durchsucht. Wie Nawalny im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte, waren ab Dienstagmorgen landesweit mindestens 30 Adressen betroffen. “Das russische Strafverfolgungssystem nutzt all seine Kräfte, um korrupte Beamte und Bestechungsempfänger zu schützen”, schrieb der Oppositionsführer.FBK-Stiftungsdirektor Iwan Schdanow sagte, die Durchsuchungen hätten in 15 russischen Städten stattgefunden. Auch vor den Moskauer Büros hätten sich Ermittler aufgehalten.In der vergangenen Woche hatte die russische Regierung Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung als “Agenten des Auslands” eingestuft. Diese Bewertung ermöglicht dem Kreml eine schärfere Überwachung der Stiftung. Nawalny sagte, die Entscheidung des Justizministeriums gehe “offensichtlich auf einen direkten Befehl” von Präsident Wladimir Putin zurück.+++ 10.04 Uhr: Welthungerindex: Klimawandel verschärft den Hunger +++Die Welthungerhilfe warnt vor neuen Gefahren für die Ernährungssicherheit durch den Klimawandel. “Die Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in einem sich wandelnden Klima erfordert groß angelegte Maßnahmen, um klimawandelbedingte Ungerechtigkeiten zu beseitigen und gleichzeitig Umweltveränderungen zu minimieren, die katastrophal für die Menschheit sein könnten”, heißt es im Welthungerindex 2019 der Organisation. Nötig seien eine bessere Vorbereitung auf Katastrophen und eine gerechte Finanzierung von Klimaschutz. Der Klimawandel müsse abgeschwächt werden, ohne die Ernährungssicherheit zu gefährden.+++ 10.01 Uhr: Berichte: Großbritannien legt neue Brexit-Vorschläge vor +++Im Streit um den Brexit legt Großbritannien Berichten zufolge der EU neue Vorschläge vor. Dabei geht es um die irische Grenzfrage, berichten der irische Sender RTÉ und die britische BBC. Zuvor hatte der britische Premierminister Boris Johnson laut RTÉ in der Nacht eineinhalb Stunden lang mit Vertretern der nordirisch-protestantischen DUP gesprochen.Streitpunkt zwischen London und Brüssel ist die im Austrittsabkommen enthaltene Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland, der sogenannte Backstop.+++ 9.45 Uhr: Volkswagen verschiebt Entscheidung über Werk in der Türkei +++Volkswagen hat angesichts der Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien den Beschluss für ein neues Werk nahe Izmir verschoben. “Die Entscheidung für das neue Werk wurde vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt”, teilte ein Konzernsprecher mit. Das Unternehmen beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die derzeitige Entwicklung. Zuvor hieß es lange Zeit, dass man in finalen Verhandlungen sei. Vieles deutete daraufhin, dass sich die Türkei als Standort etwa gegen Bulgarien durchsetzen würde.15-Trump fordert sofortigen Waffenstillstand in Syrien+++ 9.19 Uhr: “Folterzimmer” in nigerianischer Koranschule entdeckt +++Erneut in einer privaten Koranschule in Nigeria ein “Folterzimmer” entdeckt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren in der Einrichtung im Norden des Landes im Bundesstaat Katsina mehr als 300 Jungen angekettet, gefoltert und missbraucht worden. Erst Anfang Oktober hatten nigerianische Sicherheitskräfte in der Region Kaduna mehr als 300 gefolterte und missbrauchte Jungen aus einer dortigen Koranschule befreit.Der Polizeichef von Katsina sagte vor Journalisten, hunderte Schüler hätten am Sonntag gegen die “unmenschliche Behandlung” in ihrer Schule im Staat Katsina revoltiert. Einige der Jungen seien aus der Einrichtung geflohen. Einsatzkräfte fanden vor Ort dutzende angekettete Schüler vor.+++ 9.06 Uhr: Entsetzen nach Rassismus-Vorfällen in Sofia – Untersuchung gefordert +++Die rassistischen Vorfälle beim EM-Qualifikationsspiel der englischen Fußball-Nationalmannschaft in Bulgarien (6:0) haben für Entsetzen gesorgt. Greg Clarke, der Vorsitzender des Verbandes FA, nannte das Geschehen “eine der schrecklichsten Nächte, die ich je im Fußball gesehen habe.” Umgehend forderte die FA Untersuchungen durch die europäische Fußball-Union UEFA.Das Spiel war in der ersten Halbzeit zweimal wegen rassistischer Äußerungen von bulgarischen Fans unterbrochen worden, mehrfach wurde von einheimischen Zuschauern auf der Tribüne der Hitlergruß gezeigt. +++ 9.02 Uhr: Mosambik wählt neuen Präsidenten und Parlament +++In Mosambik haben die Bürger begonnen, in historisch wichtigen Wahlen ihre Stimme abzugeben. Die Menschen stimmen über einen neuen Präsidenten, ein Parlament und Provinzparlamente ab. Die Lage in der Hauptstadt Maputo war am Morgen zunächst ruhig, an einigen Wahllokalen hatten sich Schlangen gebildet, wie ein dpa-Reporter berichtete.+++ 8.55 Uhr: Bombendrohung gegen Kölner Rathaus – Polizei prüft “Ernsthaftigkeit der Drohung” +++Im Kölner Rathaus ist am Dienstagmorgen eine Bombendrohung eingegangen. Das berichtet die Zeitung “Express”, dem das Drohschreiben nach eigener Auskunft ebenfalls vorliege: “Am 15.10.2019 (Dienstag) werden Sie im historischen Rathaus um 9 Uhr einen dunklen Sportrucksack in der Nähe des Haupteingangs auffinden”, heißt es demnach darin. Der Rucksack solle mit Plastik-Sprengstoff gefüllt sein. “Werdet Ihr diese Drohung nicht ernst nehmen, dann werden Sie sehr viel unschuldiges Blut an den Fingern haben”, steht weiter in dem Schreiben. Ob die Drohung ernst zu nehmen sei, könne derzeit gesagt werden. Die Beamten prüfen derzeit die “Ernsthaftigkeit der Drohung”, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.schönste Strände Deutschlands_9.50Uhr+++ 8.07 Uhr: EU-Fischereiminister beschließen deutlich niedrigere Fangquoten für Ostsee +++Die Mitgliedstaaten der EU haben sich für 2020 auf deutlich niedrigere Fangquoten in der Ostsee geeinigt. Besonders für Dorsch und Hering wurde die maximale Fangmenge stark gesenkt, wie der Rat der Mitgliedstaaten nach einer Einigung am späten Montagabend in Luxemburg mitteilte.In der für deutsche Fischer wichtigen westlichen Ostsee sinkt demnach die Quote für Hering um 65 Prozent und für Dorsch um 60 Prozent. Dorsch darf in den restlichen Gewässern zudem nur als Beifang gefischt werden. Die Mitgliedstaaten verlängerten so ein im Juli per Sofortmaßnahme durch die EU-Kommission verhängtes Fangverbot.+++ 7.54 Uhr: Medien: Zahl der Toten durch Taifun “Hagibis” in Japan auf fast 70 gestiegen +++Die Zahl der Toten durch den verheerenden Taifun “Hagibis” in Japan hat sich nach Angaben japanischer Medien auf fast 70 erhöht. Wie der Sender NHK berichtete, wurden die Sucht- und Rettungsaktionen auch am Dienstag fortgesetzt. Demnach wurden noch immer 15 Menschen vermisst.15-Spanien: Proteste nach Urteilsverkündung-6094868548001+++ 6.38 Uhr: US-Polizist erschießt schwarze Frau durch Fenster ihres Hauses +++In den USA hat erneut ein tödlicher Polizeischuss auf eine Schwarze für Empörung gesorgt. Der weiße Polizist Aaron Dean wurde in der texanischen Stadt Fort Worth des Mordes beschuldigt, wie die Behörden mitteilten. Er hatte bei einem Einsatz die am Fenster ihres Hauses stehende 28-jährige Atatiana Jefferson erschossen. Bürgermeisterin Betsy Price zeigte sich entsetzt und forderte eine unabhängige Untersuchung.    Ein Nachbar hatte am vergangenen Freitagabend die Polizei gerufen, weil die Tür zu Jeffersons Haus offen stand. Zwei eintreffende Polizisten gingen mit Taschenlampen um das Haus, wie veröffentlichte Körperkamera-Aufnahmen zeigen. Als am Fenster im Inneren des Hauses eine Silhouette erscheint, eröffnet Dean das Feuer und trifft Jefferson tödlich. Auf den Aufnahmen ist zu hören, wie der Polizist ruft “Hände hoch, zeig mir deine Hände” und dann sofort schießt. Der Beamte habe eine “Gefahr” wahrgenommen, erklärte die Polizei. Die Behörden räumten aber ein, dass Dean sich nicht als Polizist ausgewiesen hatte.+++ 6.13 Uhr: Bericht: Vierfachmörder fährt mit Leiche zur Polizei +++Ein Mann hat im US-Staat Kalifornien nach eigenem Bekenntnis vier Menschen getötet und sich dann mit einer der Leichen im Auto freiwillig der Polizei gestellt. Der Mann sei auf einer Polizeidienststelle in Mt. Shasta nördlich von San Francisco erschienen und habe den Beamten dort erzählt, er habe vier Menschen getötet, berichtete der Sender CNN. Eine der Leichen habe er im Auto mitgebracht, die drei anderen Toten seien in seiner Wohnung im etwa 300 Kilometer entfernten Roseville bei Sacramento entdeckt worden. Über die Hintergründe der Tat machte die Polizei zunächst keine Angaben.+++ 5.37 Uhr: Schweinepest treibt Chinas Inflation in die Höhe +++Wegen stark gestiegener Schweinepreise ist die Inflation in China im September kräftig angezogen. Die Verbraucherpreise legten um 3 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres zu, wie das Pekinger Statistikamt am Dienstag mitteilte. Hintergrund ist vor allem die seit Monaten in China grassierende Afrikanische Schweinepest, die den Preis für Schweinefleisch in die Höhe treibt. Schweinefleisch kostete demnach im September 69,7 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Bereits im August war der Preis um 46,7 Prozent gestiegen. 07-Carola Rackete: Bundesregierung tötet durch Unterlassung-6092887020001 19.10+++ 4.58 Uhr: Italien lässt 176 Flüchtlinge von “Ocean Viking” an Land +++Italien hat der Hilfsorganisation SOS Méditerranée erlaubt, die 176 Flüchtlingen an Bord des Rettungsschiffs “Ocean Viking” an Land zu bringen. Das teilte die Organisation am späten Montagabend auf Twitter mit. Als Anlaufhafen sei dem Schiff Taranto in Süditalien zugewiesen worden. Die “Ocean Viking” sei bereits auf dem Weg zum Zielhafen. Die Organisation sei “erleichtert, dass die 176 Überlebenden ohne unnötige Verzögerung in Sicherheit gelangen werden”.15-Rettungsschiff Ocean Viking darf Flüchtlinge in Italien an Land bringen-6094877520001+++ 4.43 Uhr: Mann ersticht 63-Jährigen auf Flucht und kapert dessen Auto +++In Wullowitz im österreichisch-tschechischen Grenzgebiet soll ein 33-Jähriger einen 32 Jahre alten Betreuer in einem Heim für Asylbewerber mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Auf der Flucht soll er auf einem nahe gelegenen Bauernhof den 63-jährigen Besitzer getötet haben, ehe er anschließend mit dessen Auto flüchtete. Nach Medienberichten wurde der mutmaßliche Täter später weiter südlich in der Großstadt Linz gefasst. Zur Festnahme lagen keine näheren Angaben vor. Man sei erst einmal froh, den Verdächtigen geschnappt zu haben, so dass die “Bevölkerung beruhigt schlafen gehen” könne, zitierte die Nachrichtenseite “oe24” einen Polizeisprecher. +++ 4.17 Uhr: Großbrand am Flughafen Münster Osnabrück gelöscht +++Am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) sind am Montagabend in einem Parkhaus rund 70 Autos in Brand geraten. Verletzte habe es keine gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Gegen 0.45 Uhr sei der Brand gelöscht gewesen. Die Brandursache sei unklar. Die Feuerwehr war mit rund 260 Einsatzkräften vor Ort, wie es weiter hieß. Es gebe eine starke Rauchentwicklung. Das mehrgeschossige Parkhaus, in dem die Autos brannten, sei rund 100 Meter vom Flughafenterminal entfernt, hieß es von der Feuerwehr. Das Gebäude sei nach ersten Erkenntnissen nicht einsturzgefährdet. Nach Abschluss der Löscharbeiten, müssten die Fahrzeuge geborgen werden. +++ 3.04 Uhr: Harley-Davidson setzt Produktion seines Elektromotorrads aus +++Wegen eines technischen Problems setzt der US-Motorradbauer Harley-Davidson vorübergehend die Produktion seines Elektromodells LiveWire aus. Das Unternehmen teilte mit, bei einer abschließenden Qualitätskontrolle sei ein Problem entdeckt worden. Deswegen würden Herstellung und Auslieferung der Maschinen gestoppt. Notwendig seien weitere Tests. Das “Wall Street Journal” berichtete, es handle sich um ein Problem beim Aufladen der Batterie.15-Harley-Davidson stoppt Produktion von Elektro-Motorrädern-6094842063001+++ 2.16 Uhr: Unicef: 200 Millionen Kinder weltweit krank wegen falscher Ernährung +++Rund 200 Millionen Kinder weltweit sind einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef aufgrund von zu wenig oder falscher Ernährung krank. Mindestens eins von drei Kindern unter fünf Jahren weltweit sei entweder unterernährt oder zu dick, heißt es in einem Bericht, den Unicef in New York vorstellte. “Trotz allem technologischen, kulturellen und sozialem Fortschritt in den vergangenen Jahrzehnten haben wir den grundsätzlichen Fakt aus den Augen verloren”, sagte Unicef-Chefin Henrietta Fore. “Wenn Kinder schlecht essen, leben sie schlecht.”+++ 1.43 Uhr: Ausschreitungen in Migrantenlager auf griechischer Insel Samos +++Im völlig überfüllten Migrantenlager der griechischen Insel Samos ist es am Montagabend zu Schlägereien zwischen Migranten aus Syrien und Afghanistan gekommen. Mindestens drei Menschen seien nach Berichten örtlicher Medien durch Messerstiche verletzt worden. Weitere acht Menschen seien mit Atembeschwerden ins Krankenhaus gebracht worden. Bei den Ausschreitungen setzte die Polizei Tränengas ein, um die Randalierer auseinander halten. Zudem hätten Migranten in dem Lager ein Feuer entfacht. Die Feuerwehr versuchte nach Medienberichten am Abend den Brand zu löschen.+++ 1.28 Uhr: USA fordern Waffenruhe in Nordsyrien – Pence als Vermittler +++Die USA haben von der Türkei eine “sofortige” Waffenruhe in Nordsyrien und Verhandlungen mit den Kurden gefordert. Vize-Präsident Mike Pence sagte in Washington, US-Präsident Donald Trump habe ihn und den Nationalen Sicherheitsberater Robert O’Brien damit beauftragt, in der Türkei Verhandlungen zu führen, um das “Blutvergießen” zu beenden.14-Syrien schickt Truppen an Grenze zur Türkei-6094705831001+++ 1.13 Uhr: Fünf Verletzte bei Ausschreitungen bei Kurden-Demo in Herne +++Bei Ausschreitungen bei einer Kurden-Demonstration gegen die türkische Militäroffensive sind im nordrhein-westfälischen Herne  fünf Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei attackierten Demonstranten am Montagabend zunächst einen Kiosk und dann ein türkisches Café. Unter den Verletzten ist auch ein Polizist. Demnach hatten sich in der Innenstadt rund 350 Demonstranten zu einer angemeldeten Kundgebung gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien versammelt. Im Verlauf des Demonstrationszuges seien die mehrheitlich kurdischen Teilnehmer nach bisherigem Stand aus einem Kiosk heraus durch Handzeichen provoziert worden, sagte ein Polizeisprecher.+++ 0.45 Uhr: USA belegen türkische Minister und Ministerien mit Sanktionen +++Die USA haben wegen der Militäroffensive in Nordsyrien zwei Ministerien sowie drei Minister der Türkei mit Sanktionen belegt. Wenn nötig, könnten weitere Sanktionen verhängt werden, teilte das Finanzministerium mit.+++ 0.20 Uhr: Russisches Militär will Raketen testen +++Das russische Militär will von diesem Dienstag an verschiedene Raketen testen. 12.000 Soldaten sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau an der dreitägigen Übung beteiligt sein. Demnach sollen Marschflugkörper und ballistische Raketen von Militärstützpunkten in der Ostsee, im Schwarzen Meer, im Ochotskischen Meer am Pazifik und im Kaspischen Meer abgefeuert werden. Den Angaben nach sollen 213 Startrampen, 105 Flugzeuge, etwa 15 Schiffe und 5 U-Boote zum Einsatz kommen. Ziel der Übung sei es, die Einsatzbereitschaft zu überprüfen. Das Verteidigungsministerium hatte zuvor die militärischen Berater der Botschaften in Moskau darüber informiert.



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Publish date : 2019-10-15 10:22:44

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