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News von heute: Erneute Massenproteste in Hongkong: Polizei gab offenbar scharfe Schüsse ab

News von heute: Erneute Massenproteste in Hongkong: Polizei gab offenbar scharfe Schüsse ab




Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:TK-Analyse: Hälfte der Kleinkinder unvollständig geimpft (11.06 Uhr)Versicherer: Keine volle Erstattung der Anzahlung von Thomas Cook-Kunden (10.58 Uhr)Erneute Massenproteste in Hongkong: Polizei gab offenbar scharfe Schüsse ab (10.55 Uhr)Ex-FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache beendet seine politische Karriere (10.42 Uhr)Taiwan: Brücke stürzt ein und kracht auf Öltanker (7.40 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 11.06 Uhr: TK-Analyse: Hälfte der Kleinkinder unvollständig geimpft +++ Rund die Hälfte der 2016 geborenen Kinder wurde bis zum zweiten Geburtstag nicht vollständig geimpft. Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die die Techniker Krankenkasse (TK) in Berlin vorlegte. Nur knapp 47 Prozent erhielten alle Teilimpfungen gegen Masern, Keuchhusten, Windpocken und andere Krankheiten. 3,6 Prozent der Kleinkinder bekamen gar keine der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen 13 Impfungen.Für die Auswertung der Impfraten wurden die Daten der 2016 geborenen und bei der TK versicherten Kinder untersucht. Gegen Masern sind demnach elf Prozent unvollständig geimpft und sieben Prozent gar nicht. “Wenn Kinder nicht alle notwendigen Teilimpfungen erhalten, sind sie nicht sicher immunisiert”, warnte Kassenchef Jens Baas. Die Teilimpfungen könnten meist problemlos nachgeholt werden, ohne dass die Impfserie von vorn beginnen müsse.+++ 10.58 Uhr: Versicherer: Keine volle Erstattung der Anzahlung von Thomas Cook-Kunden +++Urlauber, die ihre Reise wegen der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook nicht antreten konnten, können nicht mit einer vollen Erstattung ihrer Zahlungen rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit der deutschen Thomas Cook bis zu 110 Millionen Euro versichert. “Sie können davon ausgehen, dass dies bei weitem nicht reicht”, sagte Zurich-Sprecher Bernd Engelien. Die Ersatzansprüche würden der versicherten Summe gegenübergestellt und quotiert.Thomas-Cook-Stewardessen sind über Pleite schockiert – und zeigen ihre Trauer_15.20+++ 10.55 Uhr: Erneute Massenproteste in Hongkong: Polizei gab offenbar scharfe Schüsse ab +++Zeitgleich mit den Feierlichkeiten zu Chinas 70. Geburtstag sind in Hongkong Zehntausende für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße gegangen. Im Anschluss kam es an mehreren Orten zu Zusammenstößen radikaler Demonstranten mit der Polizei. Aktivisten blockierten Straßen, warfen Pflastersteine, legten Feuer und warfen Brandsätze. Die Beamten setzen Tränengas, Schlagstöcke und Wasserwerfer ein.Wie die Hongkonger Zeitung “South China Morning Post” berichtete, gaben Polizisten zudem mindestens zwei scharfe Warnschüsse ab. Beobachter erwarteten, dass sich die Ausschreitungen bis zum Abend noch verschärfen.Die Demonstranten zogen trotz eines Verbots der Behörden durch die Straßen der chinesischen Sonderverwaltungszone. “Freiheit für Hongkong” riefen die zumeist schwarz gekleideten Demonstranten und stimmten die Hymne der Protestbewegung an. Auch an anderen Orten in der früheren britischen Kronkolonie mit ihren rund sieben Millionen Einwohnern kamen Demonstranten zu zunächst friedlichen Protestaktionen zusammen.Zeitgleich hatten unter hohen Sicherheitsvorkehrungen am Morgen die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Volksrepublik China begonnen. (siehe auch Meldung von 2.48 Uhr)+++ 10.54 Uhr: Strache erläutert Gründe für Rückzug +++Der frühere österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat zwei Tage nach dem Wahldebakel der FPÖ in Österreich seine politische Karriere beendet. Zudem lässt er seine Mitgliedschaft bei den Rechtspopulisten ruhen. Er strebe unter anderem zum Schutz seiner Familie keine politischen Funktionen mehr an, sagte der 50-Jährige in Wien. Auch wolle er jeden weiteren Schaden von der FPÖ abwenden und “eine Zerreisprobe und Spaltung” der Partei verhindern. Es sei wichtig, dass die FPÖ ein bedeutender Faktor in der österreichischen Politik bleibe. FPÖ-Politiker Strache beendet seine politische KarriereStrache war seit Sonntag teils sehr deutlich eine große Mitschuld am desaströsen Wahlergebnis der Rechtspopulisten gegeben worden. Mit dem Ibiza-Video und zuletzt einer Spesenaffäre hatte er seine Partei in größte Schwierigkeiten gebracht. Mit seinem Rückzug kam Strache möglicherweise einem Rauswurf aus der FPÖ zuvor. (siehe auch Meldung von 10.42 Uhr)+++ 10.42 Uhr: Ex-FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache beendet seine politische Karriere +++Nach dem Debakel der FPÖ bei der Parlamentswahl hat Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache seine politische Karriere für beendet erklärt. Er strebe keine politischen Funktionen mehr an, sagte der frühere FPÖ-Vorsitzende. Seine Mitgliedschaft bei den Rechtspopulisten lasse er ruhen.Regierungskrise in Österreich: Eine Chronik der “Ibiza-Affäre” 10.45+++ 9.44 Uhr: WHO-Studie: Russland macht Fortschritte im Kampf gegen +++Das als Land hartgesottener Trinker bekannte Russland macht nach einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) massive Fortschritte im Kampf gegen den Alkohol. Der Konsum sei von 2003 bis 2016 um 43 Prozent zurückgegangen, teilte die WHO. Zugleich habe sich die Lebenserwartung dramatisch erhöht. “Wir zerstören hier ein Klischee von Russland”, sagte die WHO-Expertin Carina Ferreira-Borges mit Blick auf die Nation mit im weltweiten Vergleich besonders hohem Alkoholkonsum. Demnach tranken Russen 2016 nur noch 11,7 Liter Alkohol pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Wert bei 13,4 Litern. Gemeint ist jeweils reiner Alkohol. Ein halber Liter Bier hat knapp 20 Gramm Alkohol.”Die Zahlen sind sehr klar und eine Folge verschiedener politischer Initiativen”, sagte Ferreira-Borges der Nachrichtenagentur DPA. Russland habe etwa erfolgreich Mindestpreise für Alkohol, höhere Steuern und ein nächtliches Verkaufsverbot eingeführt.+++ 8.50 Uhr: Überschuss der öffentlichen Kassen im ersten Halbjahr geschrumpft +++Der Überschuss der öffentlichen Kassen ist im ersten Halbjahr wegen geringerer Zuwächse bei den Steuereinnahmen geschrumpft. Von Januar bis Juni machten die öffentlichen Kassen ein Plus von 10,9 Milliarden Euro –  nach 26,8 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Demnach stiegen auf allen Ebenen die Ausgaben prozentual stärker als die Einnahmen.Der Statistik zufolge gab die öffentliche Hand im ersten Halbjahr 734,3 Milliarden Euro aus, 6,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Die Einnahmen erhöhten sich hingegen um nur 4,2 Prozent auf 745,2 Milliarden Euro. Der sinkende Überschuss liegt laut Statistischen Bundesamt am geringeren Wachstum der Steuereinnahmen: Diese erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 657,5 Milliarden Euro. +++ 8.02 Uhr: Vulkan Ulawun in Papua Neuguinea ausgebrochen +++In Papua Neuguinea ist am Dienstag der Vulkan Ulawun ausgebrochen. Der als besonders gefährlich geltende Vulkan begann nach Behördenangaben am Montag zu rumoren und stieß nun mehrere hundert Meter hohe Aschewolken aus. Bewohner der umliegenden Dörfer mussten ihre Häuser verlassen. +++ 7.40 Uhr: Mindestens 14 Verletzte nach Einsturz von Brücke in Taiwan +++Beim Einsturz einer Brücke im Osten Taiwans sind mindestens 14 Menschen verletzt worden. Die 140 Meter lange Brücke in der östlichen Küstenstadt Nanfangao stürzte auf einen Öltanker und mehrere Fischerboote, wie Videoaufnahmen von dem Unglück zeigen. Präsidentin Tsai Ing-Wen kündigte eine Suchaktion nach weiteren Verletzten oder Vermissten an. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar.    Der Öltanker ging nach dem Einsturz in Flammen auf. Brückenteile versenkten zudem mindestens drei Fischerboote. Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr befand sich der Kapitän des Öltankers unter den 14 Verletzten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brücke wurde 1998 gebaut. Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Einsturzursache auf.Die Brücke wurde 1998 gebaut, die Ursache für ihren Einsturz ist noch unklar
© Sam Yeh+++ 6.13 Uhr: Riesiger Eisberg bricht in Antarktis vom ewigen Eis ab +++Am Südpol ist ein riesiger Eisberg mit einer Fläche von 1636 Quadratkilometern abgebrochen – etwa so groß wie das gesamte Stadtgebiet von London. Der Berg löste sich vergangene Woche im Osten der Antarktis vom sogenannten Amery-Schelfeis, einer Fläche mit ewigem Eis, wie die australische Antarktis-Agentur AAD mitteilte. Experten führen das Phänomen aber nicht auf den Klimawandel zurück, sondern sehen es als “Teil eines normalen Zyklusses” im Eis.+++ 5.04 Uhr: Studie: Lohngefälle zwischen West und Ost ist weiter hoch +++Das Lohngefälle zwischen West- und Ostdeutschland ist auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung groß. Beschäftigte in den neuen Bundesländern verdienen auch bei gleicher Qualifikation deutlich weniger als Arbeitnehmer in Westdeutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.Danach beträgt der Lohnabstand bei Beschäftigten gleichen Geschlechts, im gleichen Beruf und mit vergleichbarer Berufserfahrung 16,9 Prozent. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Böckler-Stiftung hatte fast 175.000 Datensätze des von ihm per Umfrage erstellten Lohnspiegels ausgewertet.Busfahrer Verdienst+++ 3.58 Uhr: Leichtathletik-WM: Verantwortliche verteidigen Startblock-Kameras +++Die Verantwortlichen für die als sexistisch kritisierten Startblock-Kameras haben deren erstmaligen Einsatz bei der Leichtathletik-WM in Doha verteidigt. “Die Leichtathletik besteht aus außergewöhnlichen Farben und Bewegungen im Wettbewerb, wir wollen dies alles der Welt auf eine neue und aufregende Weise präsentieren”, sagte der Fernsehdirektor James Lord vom Weltverband IAAF der “Bild”-Zeitung zufolge. IAAF-Produktionsdirektor Westbury Gillett, der der Zeitung zufolge die Idee hatte, sagte: “Die neuen Kameras halten den intensiven Moment fest, kurz bevor das Rennen losgeht.” Da sehe man die Gesichter der Athleten.Upskirting am Startblock 8.59Die deutschen Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto hatten diese Neuheit als “sehr fragwürdig” kritisiert. “In den knappen Sachen über diese Kamera zu steigen, um in den Block zu gehen, finde ich sehr unangenehm”, begründete Lückenkemper ihren Einwand.+++ 3.04 Uhr: Berichte: CO2-Preis soll bis 2023 fast 19 Milliarden Euro bringen +++Die Bundesregierung erwartet aus dem geplanten CO2-Preis für Verkehr und Heizen bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro. Das berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (u.a. “Berliner Morgenpost”) und das “Handelsblatt” unter Berufung auf Unterlagen für die Kabinettssitzung am Mittwoch. Dabei geht es demnach um die finanziellen Auswirkungen des Klimaschutzpakets auf den Haushalt 2020 und die Folgejahre. Den Berichten zufolge will die Regierung zur Umsetzung ihrer Klimapläne einen Ergänzungshaushalt für das kommende Jahr auf den Weg bringen.Dem Funke-Bericht zufolge betont Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Vorlage für das Kabinett, dass alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung entweder in Klimaschutzmaßnahmen oder in die Entlastung der Bürger fließen sollen.+++ 2.48 Uhr: Nationalfeiertag: Hongkong bereitet sich auf Ausschreitungen vor +++Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und in Erwartung neuer Ausschreitungen haben in Hongkong die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Volksrepublik China begonnen. Abgeriegelt von der Öffentlichkeit verfolgten geladene Gäste im Messezentrum der Stadt eine Zeremonie, die per Live-Stream in die geschlossenen Räume übertragen wurde. Eine Ehrengarde hisste die Nationalflagge an der goldenen Bauhinien-Statue, einem Wahrzeichen der Stadt. Zwei Helikopter mit einer großen chinesischen und einer kleineren Hongkonger Fahne flogen über den Hafen entlang der Hongkonger Skyline. Interview Hongkong 17.00In Erwartung neuer Ausschreitungen schlossen die Behörden bereits am Morgen einige Straßen und U-Bahn-Stationen in der Innenstadt. Mindestens 6000 Polizisten hielten sich bereit, wie die Hongkonger Zeitung “South China Morning Post” berichtete. Mehrere große Einkaufszentren kündigten an, geschlossen zu bleiben; einige Hotels empfahlen ihren Gästen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Die Demokratie-Bewegung kündigte für den Tag mehrere Protestaktionen an. Erste Demonstranten zogen bereits am Morgen durch die Straßen. Ein großer Protestmarsch war zuvor verboten worden. +++ 0.26 Uhr: Bericht: Trump bat Australien bei Mueller-Ermittlungen um Hilfe +++US-Präsident Donald Trump hat Australiens Premierminister Scott Morrison einem Medienbericht zufolge in einem Telefonat aufgefordert, bei der Überprüfung der Nachforschungen von Sonderermittler Robert Mueller zu helfen. Trump habe Morrison gebeten, in der Sache mit Justizminister William Barr zusammenzuarbeiten, berichtete die “New York Times” unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte Beamte. Trump und Barr bemühen sich demnach darum, die Ergebnisse der Mueller-Untersuchung zur russischen Einmischung in den Wahlkampf 2016 zu diskreditieren. Donald Trump und Australien_7Uhr+++ 0.25 Uhr: US-Opernlegende Jessye Norman ist tot +++Die US-Opernlegende Jessye Norman ist tot. Die gefeierte Sopransängerin starb im Alter von 74 Jahren, wie ihre Familie mitteilte. Die Grammy-Gewinnerin starb demnach an den Folgen von Komplikationen nach einer Rückenmarksverletzung, die sie im Jahr 2015 erlitten hatte. Die im US-Bundesstaat Georgia geborene Norman war ein weltweit bewunderter Opernstar. Sie hatte sich Ende der 60er Jahre in Europa niedergelassen.+++ 0.10 Uhr: Ukraine-Affäre: Kongress fordert Dokumente von Trumps Anwalt Giuliani +++Drei Ausschüsse des US-Repräsentantenhauses haben Rudy Giuliani, den persönlichen Anwalt von US-Präsident Donald Trump, im Rahmen ihrer Untersuchung der Ukraine-Affäre zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert. Giuliani solle seine bisherige Kommunikation in der Sache und alle möglicherweise relevanten Dokumente dazu bis Mitte Oktober an das Parlament übergeben, hieß es in einem Schreiben der drei ermittelnden Ausschüsse. Es gehe darum, die glaubhaften Anschuldigungen zu prüfen, wonach Giuliani dem Präsidenten geholfen haben solle, sein Amt zu missbrauchen, hieß es. Die Anforderung von Giulianis Dokumenten ist Teil der Vorbereitungen eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump. Trump wird vorgeworfen, der Ukraine Druck gemacht zu haben, um die Einleitung von Ermittlungen zu erreichen, die seinem politischen Rivalen Joe Biden schaden würden.



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Publish date : 2019-10-01 09:21:02

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