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News von heute: Lebenslange Haft für Mörder von Tramperin Sophia L.

News von heute: Lebenslange Haft für Mörder von Tramperin Sophia L.




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Selbstmordanschlag in Regierungsgebäude im Osten Afghanistans (12.12 Uhr)Europapolitiker Weber spricht sich für neues Brexit-Referendum aus (11.12 Uhr)Lebenslange Haft für Mörder von Tramperin Sophia L. (10.10 Uhr)Nach Wahl herrscht Patt in Israel (2.58 Uhr)Anklage gegen Bremer Ex-Bamf-Chefin (0.45 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 12.35 Uhr: Steine von Einsteins Geburtshaus zum Verkauf +++Mit dem Verkauf von Steinen aus dem Ulmer Geburtshaus von Albert Einstein will ein Bürgerverein Geld für ein Erlebnis-Zentrum zu Ehren des Physik-Nobelpreisträgers sammeln. “So ein Stein für 100 Euro wäre doch das “ulmste” Geschenk zu Weihnachten”, sagte die Vereinsvorsitzende Nancy Hecker-Denschlag in Ulm. Mit dem Geld soll in der Donaustadt eine Erlebniswelt gebaut werden, die Einsteins Bedeutung für die moderne Wissenschaft und Technik für jeden erfahrbar macht. Die in Handarbeit gefertigten Miniatur-Quader mit einem stilisierten Konterfei Einsteins stammen aus Ziegelsteinen der Ruinen des Geburtshauses des Physik-Genies. Das Haus in der Nähe des Hauptbahnhofs war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.+++ 12.12 Uhr: Selbstmordanschlag in Regierungsgebäude im Osten Afghanistans +++In der ostafghanischen Stadt Dschalalabad hat sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Ein Sprecher der Regierung der Provinz Nangarhar sagte, der Attentäter sei in ein Regierungsgebäude eingedrungen und habe dort den Sprengsatz gezündet. Rettungskräfte seien im Einsatz, um sich um mögliche Opfer zu kümmern.+++ 11.56 Uhr: Weniger Unternehmensgründungen in Deutschland +++Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist besonders im Bereich der forschungs- und entwicklungsintensiven Industriezweige zurückgegangen. Das Minus betrug dort mit gut 1100 Gründungen im Jahr 2018 rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim mitteilte. Insgesamt seien im vergangenen Jahr in Deutschland 155.000 Unternehmen gegründet worden, 6000 weniger als 2017 und fast 60.000 weniger als vor zehn Jahren. Der Rückgang um fast vier Prozent sei der stärkste seit 2014.Weniger Gründungen in Industriezweigen mit starkem Forschungs- und Entwicklungsanteil allein seien noch kein Indikator für sinkende Innovationskraft einer Volkswirtschaft. Denn ein Großteil der Innovationstätigkeit vollziehe sich in etablierten Unternehmen, teilte ZEW-Ökonom Johannes Bersch mit.+++ 11.42 Uhr: Rechtsanwalt eines Kronzeugen in Amsterdam erschossen +++In Amsterdam ist ein Rechtsanwalt in einem großen Mord-Prozess gegen eine organisierte Bande getötet worden. Der 44 Jahre alte Verteidiger sei gegen 7.30 Uhr auf offener Straße bei seiner Wohnung im Süden der Stadt erschossen worden, teilte die Polizei mit. Der Täter konnte nach Angaben der Polizei zu Fuß entkommen. Der Anwalt hatte in einem Mord-Prozess den Kronzeugen gegen die Angeklagten verteidigt, die als schwerste Kriminelle des Landes gelten. Im vergangenen Jahr war bereits der Bruder des Kronzeugen umgebracht worden. Er hatte nichts mit dem Verfahren zu tun. Vertreter aus Politik und Justiz reagierten zutiefst schockiert und sprachen von einem Angriff auf den Rechtsstaat. Ministerpräsident Mark Rutte zeigte sich im Parlament in Den Haag “zutiefst besorgt.”+++ 11.24 Uhr: Drei Tote bei Rennboot-Unfall vor der Küste Venedigs +++Bei einem Unfall mit einem Rennboot vor der Küste Venedigs sind drei der Insassen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr und italienischer Medien raste das Rennboot beim Versuch, einen neuen Geschwindigkeitsrekord für die Strecke Monte Carlo nach Venedig aufzustellen, am Dienstagabend nahe des Fährhafens Punta Sabbioni gegen die Klippen.     Zu den Opfern gehörte demnach der italienische Motorboot-Konstrukteur und -Champion Fabio Buzzi sowie zwei britische Rennfahrer. Ihre Leichen wurden aus dem unter Wasser liegenden Heck des Rennboots geborgen. Ein weiterer italienischer Rennbootfahrer wurde bei dem Unglück aus dem Boot geschleudert und überlebte. Das 20 Meter lange Boot erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern. +++ 11.19 Uhr: Bahn weist Kritik des Rechnungshofs zurück +++Die Deutsche Bahn hat Kritik des Bundesrechnungshofs an der Verwendung von Milliardenmitteln des Bundes zurückgewiesen. Dessen Vorschläge schadeten dem deutschen Bahnsystem, erklärte der bundeseigene Konzern  in Berlin. Eine von der Politik gewünschte Verdoppelung der Fahrgastzahlen sei nur mit langfristig geplanten und finanziell abgesicherten Programmen umzusetzen. Schon heute lege die Bahn jährlich einen detaillierten Bericht zum Zustand des Netzes vor, der dem Bund zur Kontrolle des Mitteleinsatzes diene.Würden die Budgets für das Gleisnetz wie vom Rechnungshof gefordert in Zwei-Jahres-Scheiben zur Verfügung gestellt, müsste der Bund noch tiefer in die Tasche greifen. Baupreise würden explodieren, Planungen würden nicht über mehrere Jahre vorangetrieben und Baufirmen könnten nicht die notwendigen Kapazitäten bereitstellen, warnte die Bahn. Der Rechnungshof hatte eine stärkere Kontrolle bei der Verwendung der Bundesmittel gefordert.+++ 11.13 Uhr: Regierung beschließt Gesetz gegen Ausbeutung von Paketboten +++Paketboten sollen per Gesetz besser vor Ausbeutung geschützt werden. Das Bundeskabinett beschloss dazu in Berlin das sogenannte Paketboten-Schutz-Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Versandunternehmen werden dadurch verpflichtet, Sozialbeiträge für säumige Subunternehmer nachzuzahlen.Die Entwicklung in Teilen der Paketbranche sei schon länger nicht mehr akzeptabel, sagte Heil. “Arbeitende Menschen werden ausgebeutet, oft Menschen aus Mittel- und Osteuropa, die nur wenig Deutsch sprechen.” Deshalb werde die Nachunternehmerhaftung für Sozialversicherungsbeiträge auch für die Paketbranche auf den Weg gebracht. In der Baubranche und in der Fleischwirtschaft habe sich die Nachunternehmerhaftung bei vergleichbarer Problemlage bewährt.+++ 11.12 Uhr: Europapolitiker Weber spricht sich für neues Brexit-Referendum aus +++Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat ein erneutes Brexit-Referendum in Großbritannien befürwortet, sollte die dortige Regierung keine Lösung finden. Könne die Regierung des Vereinigten Königreichs ihre Blockade im Streit um den EU-Austritt nicht überwinden, sei es das Beste, diese Frage an die Menschen zurückzugeben, sagte Weber im Plenum des Europaparlaments in Straßburg. “Die Bürger in Großbritannien sollten über die Zukunft entscheiden”, so Weber. Der EU-Austritt sei unkalkulierbar geworden und man müsse sich auch auf den schlimmsten Fall vorbereiten.12-Britische Regierung fürchtet Engpässe und Unruhen bei No-Deal-Brexit-6085548570001 Weber kritisierte zudem die mehrwöchtige Zwangspause für das britische Parlament, für die Premierminister Boris Johnson gesorgt hatte. Das Parlament vertrete das Volk, nicht der Premierminister. Zwar werde der Ausgang des Brexit-Referendums respektiert, so Weber. Er erinnerte aber zugleich daran daran, dass sich 2016 in der Volksabstimmung nur eine knappe Mehrheit der Wähler für den EU-Austritt des Landes ausgesprochen hatte, nicht das gesamte Volk. Damals hatten 51,9 Prozent der Briten für den Brexit votiert – 17,4 Millionen Briten stimmten am 23. Juni 2016 dafür, der EU den Rücken zu kehren, 16,1 Millionen dagegen.+++ 10.44 Uhr: WDR-Intendant Tom Buhrow wird ARD-Vorsitzender +++Der WDR-Intendant Tom Buhrow, 60, wird nächster ARD-Vorsitzender. Zum Jahreswechsel übernimmt er das Amt von Ulrich Wilhelm. Das hat die ARD-Hauptversammlung in Stuttgart beschlossen, wie der öffentlich-rechtliche Senderverbund mitteilte. Die Landesrundfunkanstalten wechseln sich in der Regel alle zwei Jahre im Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft ab. Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks, ist seit Anfang 2018 ARD-Vorsitzender. Der WDR hatte zuletzt 2011/2012 den ARD-Vorsitz inne. Die ARD-Intendanten trafen sich am Montag und Dienstag in Stuttgart.+++ 10.35 Uhr: Taliban erklären sich zu neuen Gesprächen mit den USA bereit +++Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben sich zu neuen Gesprächen mit den USA bereit erklärt. “Unsere Türen sind für Verhandlungen geöffnet”, sagte der Chefunterhändler der Taliban, Scher Mohammed Abbas Staniksai,  der Rundfunkgesellschaft BBC. Am Dienstag waren bei zwei Selbstmordanschlägen, für die die Taliban die Verantwortung übernahmen, 48 Menschen getötet und etwa 80 verletzt worden.    Staniksai verteidigte die Gewaltanwendung durch die Taliban. Er wies darauf hin, dass die USA ihrerseits während der jüngst abgebrochenen Verhandlungen nach eigenen Angaben tausende Taliban-Kämpfer getötet hätten. +++ 10.10 Uhr: Lebenslange Haft für Mörder von Tramperin Sophia L. +++Wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung an der Tramperin Sophia Lösche hat das Landgericht Bayreuth einen Lastwagenfahrer zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sprach den 42-Jährigen am Mittwoch schuldig, die Studentin im vergangenen Jahr umgebracht zu haben.+++ 9.54 Uhr: Präsident Ruhani bezeichnet Angriff auf Öl-Anlagen als Warnung der jemenitischen Rebellen +++Bei den Angriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien hat es sich nach den Worten von Irans Präsident Hassan Ruhani um eine “Warnung” der jemenitischen Rebellen an die Regierung in Riad gehandelt. Saudi-Arabien solle daraus “Lehren” ziehen, sagte Ruhani laut einer Mitteilung der iranischen Regierung im Kurzbotschaftendienst Twitter. “Sie haben kein Krankenhaus getroffen (…), sie haben keine Schule getroffen (…). Sie haben nur ein Industriezentrum getroffen, um Euch zu warnen”, sagte Ruhani demnach.+++ 8.37 Uhr: Israelische Sicherheitskräfte schießen auf mit Messer bewaffnete Palästinenserin +++Israelische Sicherheitskräfte haben an einem Grenzübergang zum besetzten Westjordanland eine mit einem Messer bewaffnete Palästinenserin getötet. Das teilten die Polizei und ein Jerusalemer Krankenhaus mit. Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld erklärte, eine “Terroristin” habe sich den Sicherheitskräften am Übergang Kalandija genähert. Sie sei trotz Aufforderung nicht stehengeblieben und habe ein Messer gezückt. Daraufhin hätten die Sicherheitskräfte ihr ins Bein geschossen. Das Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem teilte wenig später mit, die Frau sei gestorben.+++ 8.12 Uhr: Zwei Priester im Vatikan wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen angeklagt +++  Zwei italienischen Priestern soll wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen innerhalb des Vatikans der Prozess gemacht werden. Dies habe der sogenannte Justizpromotor des Vatikans entschieden, teilte der Heilige Stuhl mit. Gabriele Martinelli werde sexueller Missbrauch vorgeworfen, Enrico Radice Beihilfe zum Missbrauch. Es gehe um Vorfälle im sogenannten Präseminar Pius X. vor dem Jahr 2012. Die Ermittlungen seien 2017 nach Presseberichten eingeleitet worden, teilte der Vatikan weiter mit. Martinelli sei zur Zeit der mutmaßlichen sexuellen Übergriffe 21 Jahre alt und für die Ausbildung von Ministranten zuständig gewesen. Martinelli wurde 2017 zum Priester geweiht. Radice war Rektor der Einrichtung.+++ 7.33 Uhr: Sänger Nick Carter will Kontaktverbot für Bruder Aaron +++Backstreet-Boys-Sänger Nick Carter (39) bemüht sich nach eigenen Worten um ein Kontaktverbot für seinen jüngeren Bruder Aaron (31). Dieser habe kürzlich erklärt, er trage Gedanken in sich, “meine schwangere Frau und mein ungeborenes Kind umzubringen”, erklärte der Musiker. Seine Schwester und er hätten keine andere Wahl gehabt, als die Verfügung zu beantragen. Das People-Magazin “TMZ” berichtete, ein Anhörungstermin in der Sache sei für den 16. Oktober festgesetzt worden. Aaron entgegnete auf Twitter, er habe seinen Bruder seit vier Jahre nicht gesehen und habe dies auch nicht vor. “Ich würde meiner Familie niemals Schaden zufügen.” +++ 6.07: Australier kriecht zwei Tage mit gebrochenem Bein durch Wildnis +++ Eigentlich wollte Neil Parker nur drei Stunden wandern – daraus wurde eine zweitägige Odyssee, die der Australier nur mit viel Glück überlebte. Der erfahrene Buschwanderer brach am Sonntag im australischen Bundesstaat Queensland zu der Tour auf – und stürzte kurz darauf einen sechs Meter hohen Wasserfall hinab, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten. Dabei verletzte sich der 54-Jährige erheblich – mit gebrochenem Bein und Handgelenk kroch er dann zwei Tage lang durch die Wildnis. Sein Bein schiente er mit Wanderstöcken.Er habe sein verletztes Bein anheben und klettern müssen, sagte er der australischen Nachrichtenagentur AAP. Schließlich habe er es geschafft, auf eine Lichtung im Cabbage Tree Creek am Mount Nebo, nordwestlich von Brisbane, zu gelangen, wie der Sender ABC berichtete. “Ich dachte, wenn irgendjemand Alarm schlägt, muss ich aus den Felsen zurückklettern, um da rauszukommen”, sagte er. Von der Lichtung wurde er dann am Dienstag gerettet – und per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Sein Überleben führte er auf seine Vorbereitung, seine Familie und eine Wandergruppe zurück, die sich auf die Suche nach ihm gemacht hatte.+++ 5.09 Uhr: EU-Parlament berät Auswege aus dem Brexit-Drama +++Sechs Wochen vor dem Brexit-Datum Ende Oktober berät das Europaparlament an diesem Mittwoch, welche Chancen für ein glimpfliches Ende des Dramas noch bleiben. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker berichtet in Straßburg über sein Gespräche mit dem britischen Premierminister Boris Johnson Anfang der Woche. In einer Resolution wollen die Abgeordneten dann die Position der Europäischen Union bekräftigen.+++ 4.54 Uhr: Zugausfälle nach Sturm in Norddeutschland auch am Mittwoch +++Nach den durch einen Sturm verursachten Schäden auf mehreren Strecken in Norddeutschland müssen sich Passagiere auch am Mittwochmorgen noch auf Zugausfälle gefasst machen. “Die Fernverkehrszüge zwischen Hannover und Bremen werden weitgehend ausfallen”, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Auch auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover könne es zu Einschränkungen kommen. “Wir empfehlen, dass sich Fahrgäste vor Reiseantritt über ihre Verbindung informieren.” +++ 4.02 Uhr: Zahl der Asylsuchenden aus der Türkei nimmt einem Bericht zufolge zu +++Die Zahl der türkischen Asylbewerber nimmt einem Medienbericht zufolge seit dem Putschversuch durch das türkische Militär im Juli 2016 kontinuierlich zu. Von Januar bis August dieses Jahres stellten 7610 Türken einen Asylantrag in Deutschland, wie die “Rheinische Post” (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtete. Auch die Anerkennungsquote steige. Sie lag demnach bei 44,8 Prozent. +++ 3.58 Uhr: Drei Menschen sterben bei Rennboot-Unfall vor Venedig +++Ein Rekordversuch mit einem Rennboot hat für drei Menschen vor der Küste Venedigs ein tödliches Ende genommen. Ihr Boot raste am Dienstagabend nahe eines Hafens gegen Klippen, wie die italienische Feuerwehr twitterte. Drei Leichen seien aus der unter Wasser liegenden Kabine geborgen worden, ein weiterer Mensch sei über Bord gegangen und dabei verletzt worden. Laut Nachrichtenagentur Ansa war eines der Opfer ein italienischer Rennboot-Konstrukteur und -Fahrer, der versucht habe, einen Geschwindigkeitsrekord von Monte Carlo nach Venedig aufzustellen. Bei den beiden anderen Opfern handele es sich um britische Piloten. +++ 2.58 Uhr: Netanjahu gibt sich trotz Patt bei Israel-Wahl siegesgewiss +++Israels rechtskonservativer Regierungschef Benjamin Netanjahu hat sich trotz Prognosen über ein Patt bei der Parlamentswahl siegesgewiss geäußert. Am frühen Mittwochmorgen kündigte er vor Anhängern in Tel Aviv an, er wolle in den kommenden Tagen Verhandlungen über die Bildung einer “starken Regierung” aufnehmen. Ziel sei es, eine “gefährliche, anti-zionistische Regierung” zu verhindern.Bei der Parlamentswahl zeichnet sich nach TV-Prognosen ein knappes Rennen zwischen Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß ab. Der Likud kam demnach auf 31 bis 32 Mandate und Blau-Weiß auf 32 Mandate.+++ 2.39 Uhr: 200 Reisende müssen nach Sturm in Zügen in Hannover übernachten +++Wegen Sturmschäden auf mehreren Bahnstrecken sind 200 Reisende in Hannover gestrandet und haben in der Nacht zu Mittwoch in Zügen übernachtet. Die Deutsche Bahn habe dafür zwei ICEs mit insgesamt 1400 Plätzen zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Auch in Kassel-Wilhelmshöhe und Hamburg standen Züge für Passagiere zur Übernachtung bereit, wurden aber nicht in Anspruch genommen.+++ 2.07 Uhr: US-Außenminister Pompeo reist nach Saudi-Arabien +++Nach den Luftangriffen auf zwei saudiarabische Öl-Anlagen wird US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Saudi-Arabien erwartet. Pompeo sei auf dem Weg in das Königreich, um dort über die Reaktion auf die Luftangriffe zu beraten, sagte Vizepräsident Mike Pence am Dienstag in Washington. Ein US-Regierungsvertreter hatte zuvor erklärt, die USA verfügten über gesicherte Erkenntnisse für die Verantwortung des Iran für die Angriffe.+++ 2.05 Uhr: Gantz will nach Israel-Wahl große Koalition bilden +++Nach der Wahl in Israel hat sich der Vorsitzende des oppositionellen Mitte-Bündnisses Blau-Weiß für die Bildung einer großen Koalition ausgesprochen. Man müsse geduldig auf die endgültigen Ergebnisse der Wahl warten, sagte Gantz in der Nacht zum Mittwoch vor jubelnden Anhängern. Dennoch werde man umgehend Kontakte zur Bildung einer “breiten Einheitsregierung” aufnehmen. Er wolle in den kommenden Tagen mit Ex-Verteidigungsminister Avigdor Lieberman und weiteren möglichen Partnern sprechen, sagte Gantz. Sein Ziel sei es, die israelische Gesellschaft wieder zu einen.Auch Lieberman, Vorsitzender von Israel Beitenu (Unser Haus Israel), forderte am Dienstagabend eine “nationale, liberale, breite Regierung”. Diese müsse aus seiner eigenen Partei, dem rechtskonservativen Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem Mitte-Bündnis von Ex-Militärchef Gantz bestehen.+++ 1.12 Uhr: Mindestens 29 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt +++In einem Massengrab in Mexiko sind die Leichen von mindestens 29 Menschen entdeckt worden. Die menschlichen Überreste steckten in 119 Plastiksäcken in einer fünf Meter tiefen Grube, wie die Behörden im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco am Dienstag mitteilten. Bei den Opfern handele es sich um 27 Männer und zwei Frauen. Das Massengrab wurde demnach bereits Anfang September entdeckt. +++ 0.45 Uhr: Staatsanwaltschaft erhebt Klage gegen Bremer Ex-Bamf-Chefin +++Die Bremer Staatsanwaltschaft hat einem Medienbericht zufolge beim Landgericht Anklage gegen die frühere Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) erhoben. Die Ermittler werfen der Beamtin vor, in fast hundert Fällen gegen Gesetze verstoßen zu haben, wie der “Spiegel” am Mittwoch berichtete. Auch gegen zwei Rechtsanwälte wurde demnach Anklage erhoben. Im April 2018 war bekannt geworden, dass die Bremer Bamf-Außenstelle zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben soll. Gegen die frühere Leiterin der Behörde, Ulrike B., und weitere Beschuldigte wurden Ermittlungen eingeleitet.



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Publish date : 2019-09-18 10:41:48

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