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News von heute: Aus Sicherheitsgrünen: Lufthansa lässt im A320neo letzte Reihe frei

News von heute: Aus Sicherheitsgrünen: Lufthansa lässt im A320neo letzte Reihe frei




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Sicherheitsbedenken: Lufthansa lässt im A320neo letzte Reihe frei (15.37 Uhr)AfD-Lehrermeldeportal in Mecklenburg-Vorpommern verboten (12.06 Uhr)Chirurg erhält Millionen-Entschädigung (11.19 Uhr)Urteile gegen Täter von Lügde rechtskräftig (10.44 Uhr)Sicherheitspanne am Flughafen München (8.27)Mehr als 70.000 Hundertjährige in Japan (7.12 Uhr)Tierklinik entfernt Speer aus Schildkröte (6.48 Uhr)Die News des Tages im stern-Ticker: +++ 16.18 Uhr: US-Abgeordnete fordern interne Unterlagen von Tech-Konzernen ein +++Der Justizausschuss im US-Kongress hat eine breite Auswahl interner Dokumente der vier großen Tech-Konzerne für seine Wettbewerbsuntersuchung eingefordert. Die Google-Mutter Alphabet, Apple, Facebook und Amazon sollen unter anderem E-Mails von Top-Managern herausrücken, in denen es um Wettbewerbsthemen geht. Außerdem wollen die Abgeordneten Unterlagen zu allen Behörden-Ermittlungen gegen die Firmen sowohl aus den USA als auch aus dem Ausland sehen. Angefordert sind auch Dokumente, die von den Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren bei der Wettbewerbsprüfung von Übernahmeplänen eingereicht worden waren, wie der Ausschuss mitteilte. Das könnte den Fokus der Untersuchung auf Facebook lenken: Die Übernahmen von Instagram 2012 und WhatsApp 2014 stehen besonders oft in der Kritik.Tote bei Hochwasser in Spanien+++ 16.16 Uhr: Greenpeace-Aktivisten drohen nach Anti-Kohle-Aktion in Polen zehn Jahre Haft +++Den Greenpeace-Aktivisten, die in Polen einen Frachter am Entladen von Kohle aus Mosambik gehindert haben, drohen bis zu zehn Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft von Danzig habe Anklage gegen die 28 an der Aktion Beteiligten erhoben, sagte die polnische Greenpeace-Sprecherin Katarzyna Guzek der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird den Angeklagten Hausfriedensbruch vorgeworfen. Zudem sollen sie Hafenausrüstung von erheblichem Wert unbrauchbar gemacht und deren Nutzung behindert haben. Guzek bezeichnete die Anschuldigungen als “absurd” und “unangemessen”.  Die Aktivisten waren auf zwei Kräne am Kohleterminal des Danziger Hafens geklettert und hatten auf Bannern von der polnischen Regierung eine Umstellung auf erneuerbare Energien gefordert.+++ 16.04 Uhr: Angeklagter gesteht Aufbewahrung von Munition für Franco A. +++Ein 27 Jahre alter Angeklagter hat gestanden, für den terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. Munition und Sprengkörper aufbewahrt zu haben. Er habe sich nichts dabei gedacht und auch nicht konkret nachgefragt, sagte der Mann vor dem Landgericht Gießen. “Ich habe ihn als Sammler von Militärgegenständen wahrgenommen.” Die Bundesanwaltschaft hält Franco A. für terrorverdächtig. Er soll aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Anschläge geplant haben. Derzeit prüft der Bundesgerichtshof in Karlsruhe, ob Franco A. wegen Terrorverdachts der Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt gemacht werden kann. Das OLG hatte das abgelehnt.+++ 16.02 Uhr: U-Bahnhof Alexanderplatz für neues Pet Shop Boys Video ausgesucht +++Der Berliner U-Bahnhof Alexanderplatz spielt die Hauptrolle im neuen Musikvideo “Dreamland” der Pet Shop Boys. Anstelle des Pop-Duos stehen dreieinhalb Minuten lang die türkisfarbenen Bahnhofskacheln der Linie U5 im Rampenlicht, die sich zum elektronischen Beat des Songs bewegen. Zahlreiche Stationsschilder, Displays und Werbeplakate zeigen während einer surrealen Kamerafahrt den Text des Liedes an. Ein typischer gelber Berliner U-Bahnzug fährt als Computeranimation mehrfach vorbei. “Darüber freut man sich natürlich. Die Pet Shop Boys sind ja nicht irgendwer”, sagte eine BVG-Sprecherin.+++ 15.37 Uhr: Sicherheitsbedenken: Lufthansa lässt im A320neo letzte Reihe frei +++Die Lufthansa lässt in Maschinen des Typs Airbus-A320-neo aus Sicherheitsgründen ab sofort die letzte Reihe frei. Die sechs Sitze würden bis auf Weiteres nicht mehr belegt, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft und bestätigte entsprechende Medienberichte. Grund: Dadurch, dass ganz hinten keine Passagiere mehr sitzen, wird der Schwerpunkt des Flugzeugs bei Vollbelegung leicht nach vorne verschoben. Die Airline reagiert nach Angaben des Sprechers damit auf einen Sicherheitshinweis der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA. Die hatte festgestellt, dass zum Beispiel bei einem sehr forschen Durchstarten nach einem abgebrochenen Landevorgang ein Sicherheitsrisiko bestehen könnte. Zwar sei ein solches Szenario noch nie in der Realität aufgetreten, aber bei Tests im Simulator erkennbar gewesen. Der Lufthansa-Konzern hat aktuell 20 dieser Flugzeuge im Einsatz.+++ 15.23 Uhr: Schwarzer Freitag in Paris wegen Streiks im Nahverkehr +++Schwarzer Freitag in Paris: Wegen des größten Streiks im Nahverkehr seit zwölf Jahren hingen zahlreiche Bewohner und Touristen in der französischen Hauptstadt fest. Die meisten Metros fielen aus. Es fuhren nur wenige Busse und Vorortzüge. Rund um Paris bildeten sich große Staus. Der Streik richtet sich gegen die geplante Rentenreform der Regierung und die Arbeitsbelastung. Das ganz große Chaos blieb in der Stadt aber aus: Zahlreiche Pendler nahmen sich den Tag frei, Unternehmen verschoben wichtige Termine auf die kommende Woche. Zu den Streiks aufgerufen hatten alle großen Gewerkschaften. Sie sprachen von einem “ersten Warnschuss” gegen die Rentenpläne der Regierung. Der Ausstand sei “ein Erfolg”, hieß es zudem.+++ 15.21 Uhr: Zahlreiche Brände in Griechenland ausgebrochen – ein Opfer +++Bei anhaltender Trockenheit und starken Winden sind in Griechenland mehrere Brände ausgebrochen, ein Mensch kam dabei ums Leben. Auf der Halbinsel Peloponnes sei nach Berichten des Staatsfernsehens (ERT) ein freiwilliger Helfer offenbar an einer Rauchvergiftung gestorben. Dutzende Ferienhäuser mussten in der Region des Touristenortes Saronida 45 Kilometer östlich von Athen evakuiert werden. Auch auf Kreta und der Insel Chios tobten Waldbrände, hieß es.+++ 15.17 Uhr: Minipandas im Berliner Zoo kommen optisch “ganz nach Mama” +++Knapp zwei Wochen nach ihrer Geburt sehen die beiden Pandababys im Berliner Zoo schon ein klein wenig aus wie Pandas. “Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der beiden Minipandas”, erklärte der Zoodirektor Andreas Knieriem. “Wie man an der allmählichen Schwarz-Weiß-Färbung der Zwillinge sieht, kommen sie – nun auch optisch – ganz nach Mama.” Das Geburtsgewicht haben die beiden Tiere mittlerweile mehr als verdoppelt: Aktuell bringen sie 431 und 343 Gramm auf die Waage.+++ 14.52 Uhr: SPD-Haushälter: Millionäre würden von Klima-Anleihen profitieren +++Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs hat Pläne von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für eine Bürgerstiftung zur Finanzierung von Klimaschutzvorhaben kritisiert. Kahrs sagte am Freitag bei der Haushaltsdebatte im Bundestag: “Wir geben Millionären, Menschen mit viel Geld, die da reininvestieren, zwei Prozent Zinsen, die andere nicht kriegen. Das ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben.”Altmaier will Milliardengelder aus privatem Kapital mobilisieren. Er schlägt eine “Bürger-Stiftung Klimaschutz” vor, um CO2-Emissionen zu senken. Die Stiftung soll “Bürger-Anleihen” zu einem festen Zinssatz von zwei Prozent mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren ausgeben. +++ 14.46 Uhr: Bund lässt Verzicht auf neues Regierungsterminal am BER prüfen +++Der Bund lässt prüfen, ob am künftigen Hauptstadtflughafen BER wirklich ein neues Regierungsterminal gebaut werden soll. Eine in Auftrag gegebene Studie soll untersuchen, ob das neue Interimsterminal am Flughafen Schönefeld für den Bedarf ausreichend ist, sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin. Wenn die Studie fertig sei, werde es nach einer regierungsinternen Abstimmung dazu eine Entscheidung geben. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen bis Ende des Jahres vorliegen. +++ 14.33 Uhr: Werk von französischem Künstler Daniel Buren mit Teppichmesser zerstört +++Ein Werk des zeitgenössischen französischen Künstlers Daniel Buren ist im Pariser Centre Pompidou einer Messerattacke zum Opfer gefallen. Ein Mann ging mit einem Teppichmesser auf das Bild los und beschädigte es schwer, wie das Museum am Freitag mitteilte. Der Mann wurde festgenommen. Dank der Videoüberwachung sei es noch im Museum gelungen, den Täter zu identifizieren und festzusetzen, hieß es weiter. Er habe kein Motiv genannt und sei der Polizei übergeben worden. Das Centre Pompidou erstattete Anzeige.     Der 81-jährige Künstler wurde demnach informiert und sein Bild in die Reservatenkammer des Museums geschafft, um das genaue Ausmaß der Schäden zu untersuchen. Daniel Buren gilt als Vertreter der französischen Konzeptkunst. Im Centre Pompidou sind mehrere Werke mit seiner charakteristischen Streifentechnik zu sehen.+++ 14.32 Uhr: Etwas mehr Flüchtlinge verlieren Schutzstatus nach Routineprüfung +++Die Zahl der Ausländer, die ihre Anerkennung als Flüchtling wieder verlieren, ist sehr gering – in den vergangenen Monaten ist sie allerdings leicht gestiegen. Wie das Bundesinnenministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, wurde im ersten Quartal dieses Jahres in 757 Fällen der Schutzstatus zurückgenommen oder widerrufen. Das waren rund 3,3 Prozent der Fälle. Im Vorjahreszeitraum lag die Quote bei etwa 0,7 Prozent. Ausschlaggebend ist bei der sogenannten Widerrufsprüfung vor allem die Entwicklung im Herkunftsland. Die automatische Überprüfung nach drei Jahren soll aber auch dazu dienen, herauszufinden, ob inzwischen Hinweise auf falsche Angaben zur Identität aufgetaucht sind. Das ist auch aus Sicht der Sicherheitsbehörden wichtig.+++ 14.23 Uhr: Neu entdeckter Komet ist möglicherweise interstellarer Besucher +++Ein Ende August entdeckter Komet stammt möglicherweise von außerhalb unseres Sonnensystems. Der Himmelskörper mit der Bezeichnung “C/2019 Q4” wäre nach dem im Oktober 2017 beobachteten “Oumuamua” erst der zweite solche bestätigte Komet, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa und die Europäische Weltraumorganisation Esa mitteilten. Die Nasa spricht von “interstellaren Besuchern”. Wasser auf Planet entdeckt 6.20Der Komet “C/2019 Q4” befinde sich derzeit 420 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt und bewege sich mit einer Geschwindigkeit von 150 000 Stundenkilometern darauf zu, schreibt die Nasa. Damit sei er deutlich schneller als andere Objekte, welche die Sonne in einer solchen Entfernung umkreisten. Dies deute darauf hin, “dass das Objekt möglicherweise von außerhalb unseres Sonnensystems stammt”, sagte Davide Farnocchia vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa in Pasadena.Das unscharfe Erscheinungsbild des Objekts lasse auf einen eisigen, von Partikelwolken umgebenen Kern mit einem Durchmesser zwischen zwei und 16 Kilometern schließen, hieß es in der Mitteilung der Nasa weiter. Deshalb gehe man davon aus, dass es sich um einen Kometen handle. Bis zum 8. Dezember werde dieser sich der Sonne auf etwa 300 Millionen Kilometer annähern. Der Erde werde der Komet auf seiner Reise durch das Sonnensystem ebenfalls bis auf etwa 300 Millionen Kilometer nahe kommen.+++ 14.07 Uhr: “Spiegel”: Bluttest auf Downsyndrom wird Kassenleistung +++Bluttests zur Erkennung des Downsyndroms sollen laut “Spiegel” unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Darauf einigte sich der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Kassen, wie das Magazin am Freitag unter Berufung auf das Umfeld des Gremiums berichtete. Die Kosten sollen allerdings nur bei “besonderen Risiken oder zur Abklärung von Auffälligkeiten” übernommen werden. Flächendeckende Tests wird es nicht geben.+++ 14.05 Uhr: LSE lehnt Kaufangebot der Börse Hongkong ab +++Die Londoner Börse LSE hat die Übernahmeofferte des Betreibers der Börse in Hongkong HKEX formal zurückgewiesen. Der Vorstand habe grundlegende Bedenken in Bezug auf verschiedene Schlüsselaspekte bei dem Angebot und es deswegen einstimmig abgelehnt, teilte die London Stock Exchange (LSE) am Freitag mit. Weil es fundamentale Schwachstellen gebe, sehe man darüber hinaus keine Vorteile in einem weiteren Engagement.HKEX hatte der Londoner Börse am Mittwoch ein Angebot vorgelegt, das das Unternehmen mit insgesamt rund 29,6 Milliarden britischen Pfund (etwa 33 Mrd Euro) bewertet. Die Offerte bestand aus einem Bar- und einem Aktienanteil. Nach Angaben des Betreibers aus Hongkong hätte die Fusion einen weltweit führenden Börsenbetreiber hervorgebracht.+++ 13.55 Uhr: Polizei verbietet Großdemonstration in Hongkong +++Die Hongkonger Polizei hat eine für Sonntag geplante Großdemonstration aus Sicherheitsgründen verboten. Auch der Berufungsantrag der Organisatoren der Civil Human Rights Front wurde am Freitag abgewiesen, wie der Regierungssender RTHK berichtete. Das Verbot wurde damit begründet, dass der Protest wahrscheinlich wieder in Gewalt enden werde und die Organisatoren nicht in der Lage sein dürften, die Teilnehmer im Griff zu haben. Es wurde davor gewarnt, trotzdem zu demonstrieren, was strafrechtlich verfolgt werden könne. Überhaupt forderte die Polizei die Hongkonger auf, an dem durch das Mondfest am Freitag verlängerten Wochenende von Protesten abzusehen. Trotzdem gab es auch am Freitag verschiedene kleinere Aktionen und Menschenketten.+++ 13.53 Uhr: Ukraine will weitere Gefangene mit Russland austauschen +++Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf einen weiteren Austausch von Gefangenen mit Russland. “Wir bereiten schon Listen vor und warten auf die nächste Stufe des Austauschs”, sagte Selenskyj in Kiew ukrainischen Medienberichten zufolge. Darüber wolle Kiew bei den nächsten Verhandlungen im so genannten Normandie-Format reden, bei denen auch Deutschland mit am Tisch sitzt. Der Kreml schloss einen neuen Gefangenenaustausch nicht aus, dämpfte aber zugleich Erwartungen, dass ein solcher Schritt bald anstehen könnte. Vor gut einer Woche hatten Russland und die Ukraine nach Jahren der Konfrontation jeweils 35 Gefangene ausgetauscht.+++ 13.52 Uhr: Bombenentschärfung in Köln: 4000 Menschen müssen Wohnungen verlassen +++Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Köln müssen rund 4000 Menschen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Im Evakuierungsradius im Stadtteil Sülz liegt auch das sogenannte Uni-Center, ein Hochhaus mit fast 1000 Wohnungen, wie die Stadt mitteilte. Während der Entschärfung müsse auch kurzzeitig der Luftraum gesperrt werden. Die englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Sondierungsarbeiten gefunden worden und sollte im Laufe des Freitags entschärft werden. Der genaue Zeitpunkt war zunächst unklar.+++ 13.45 Uhr: Autobahnpolizei zieht in NRW Lkw-Fahrer mit über drei Promille aus dem Verkehr +++Polizisten haben auf der Autobahn 3 in Nordrhein-Westfalen den Fahrer eines 40-Tonners mit mehr als drei Promille Alkohol im Blut aus dem Verkehr gezogen. Autofahrer meldeten den in Schlangenlinien fahrenden Sattelzug der Polizei, wie die Ordnungshüter am Freitag in Düsseldorf mitteilten. Eine Streife der Autobahnpolizei machte sich daraufhin umgehend auf die Suche nach dem gefährlichen Sattelzug und entdeckte ihn in Höhe der Raststätte Hünxe. Dort “torkelte” der Lastwagen über die beiden Fahr- und den Seitenstreifen. Der 40-jährige Fahrer wurde vorübergehend festgenommen. Er muss sich nun einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren stellen.+++ 13.13 Uhr: Seit Einführung des Baukindergelds 135.000 Förderanträge gestellt +++Seit Einführung des Baukindergelds vor etwa einem Jahr sind bisher rund 135.000 Förderanträge gestellt worden. Wie das Bundesbauministerium mitteilte, betreffen 24 Prozent der Anträge Neubauvorhaben und 76 Prozent bereits vorhandene Immobilien. Insgesamt seien Zuschüsse von rund 2,8 Milliarden Euro gewährt worden. “Das Baukindergeld ist ein echter Renner”, erklärte dazu Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). “Wir haben damit schon Tausenden Familien den Erwerb der eigenen vier Wände erleichtert.” Zugleich werde der Mietwohnungsmarkt in Deutschland entlastet und für Familien langfristig eine solide Altersvorsorge geschaffen. Das Baukindergeld soll Familien den Erwerb von Immobilien zum Eigenbedarf erleichtern.Gifhorn in Niedersachsen: Gorbatschows Glockenpalast steht zum Verkauf+++ 13.13 Uhr: China hebt Strafzölle auf Schweinefleisch und Sojabohnen aus den USA wieder auf +++Im Handelskonflikt mit den USA hat China wie angekündigt den Import von Schweinefleisch und Sojabohnen aus den Vereinigten Staaten erleichtert. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Strafzölle auf einige landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den USA seien vorerst gestrichen, darunter auch auf Schweinefleisch und Soja. Beide Handelspartner wollen im Oktober ihre Gespräche über den Abbau von Strafzöllen wieder aufnehmen. Die Ausnahme von den zusätzlichen Zöllen ist ein weiteres Signal der Annäherung der beiden größten Volkswirtschaften.+++ 13.11 Uhr: Bankräuber nutzt letztes Wort zur Verlesung jahrzehntealter Akten +++Im Prozess gegen einen Bankräuber vor dem Hamburger Landgericht hat der 71-Jährige einen dritten Verhandlungstag für sein letztes Wort genutzt. Der Angeklagte stellte einen Antrag, in dem er die Erlaubnis zur vollständigen Verlesung zweier Urteile des Bundesverfassungsgerichts aus den 90er Jahren forderte, der auch genehmigt wurde. Der Mann arbeitete sich anschließend Seite um Seite durch die jahrzehntealte Akten. Das Karlsruher Gericht hatte ihm damals in zwei Beschwerden gegen Disziplinarmaßnahmen im bayerischen Gefängnis von Straubing Recht gegeben. Die aktuelle Anklage, schwerer Raub und versuchter Mord, spielte bei den stundenlangen Ausführungen nur am Rande eine Rolle.+++ 13.01 Uhr: Bewegungen bei Leichen auch noch lange nach dem Tod +++Ein australisches Team von Wissenschaftlern hat nachgewiesen, dass es bei menschlichen Leichen auch noch mehr als ein Jahr nach dem Tod deutliche Bewegungen gibt. “Wir glauben, dass die Bewegungen auf den Prozess der Verwesung zurückgehen, während der Körper mumifiziert und die Bänder austrocknen”, sagte Forschungsleiterin Alyson Wilson. Ihre Erkenntnisse könnten die Arbeit von Kriminalisten und Pathologen bei der Aufklärung von Mordfällen verändern. 17 Monate lange studierte Wilson die Bewegung einer Leiche. Tote würden nicht wirklich in Frieden ruhen, sondern bewegten sich vielmehr deutlich, sagte die Wissenschaftlerin der Nachrichtenagentur AFP. Unter anderem hätten die Arme, die sich zunächst nah am Körper befanden, am Ende relativ weit daneben gelegen.+++ 13.00 Uhr: Meereisfläche in der Arktis sinkt erneut unter vier Millionen Quadratkilometer +++Erneut ist die Ausdehnung des Meereises in der Arktis nach Angaben deutscher Forscher im Laufe der sommerlichen Schmelzperiode auf unter vier Millionen Quadratkilometer gesunken. Das teilten das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) und die Universität Bremen unter Berufung auf Satellitendaten mit. Derzeit seien nur 3,9 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans mit Meereis bedeckt. Nach Angaben der Wissenschaftler ist es erst das zweite Mal seit dem Beginn der satellitengestützten Erfassung, dass die Eisbedeckung auf den Meeren um den Nordpol auf unter vier Millionen Quadratkilometer absinkt.+++ 12.40 Uhr: Sportwagenfahrer ohne Zollpapiere erwischt: Macht 38.500 Euro +++Teure Spritztour: Ein auf einer Autobahn in Schwaben kontrollierter Sportwagenfahrer hat wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung nachträglich 38.500 Euro Einfuhrabgaben zahlen müssen. Wie der Zoll mitteilte, hatten Beamte auf der A96 bei Kißlegg in Baden-Württemberg einen 51-jährigen Mann aus Irland überprüft, der einen Porsche mit Schweizer Zulassung fuhr. Der Mann konnte allerdings nicht die nötige Zollanmeldung vorlegen. Angeblich gehörte der Sportwagen einem Freund. Daraufhin leitete der Zoll ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Fahrer ein. Gleichzeitig wurden die Einfuhrabgaben und eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe fällig. Der Mann zahlte noch vor Ort.+++ 12.06 Uhr: AfD-Lehrermeldeportal in Mecklenburg-Vorpommern verboten +++Der Landesdatenschutzbeauftragte Mecklenburg-Vorpommerns, Heinz Müller, hat das von der AfD betriebene Internetportal “Neutrale Schule” verboten. Aufforderungen an Schüler, Lehrer zu melden, die mutmaßlich gegen das politische Neutralitätsgebot verstoßen, muss der betroffene AfD-Landesverband innerhalb einer Woche von der Seite entfernen, wie Müller erklärte. Ansonsten drohe der AfD ein Zwangsgeld.”Es darf nicht sein, dass Lehrer durch so ein Portal in ihrer Unterrichtstätigkeit eingeschüchtert werden”, erklärte Müller. Es sei Aufgabe der Lehrer, “für die Demokratie, das Grundgesetz und die darin gewährleistete Menschenwürde einzutreten – dabei sollen sie keine Angst haben, von selbsternannten AfD-Aufpassern behelligt zu werden”.Anders als von der AfD angegeben, erhebe die Partei nicht nur die personenbezogenen Daten der Schüler, die eine Meldung verfassen, erklärte Müller. Es würden “ganz gezielt auch die politischen Meinungen der gemeldeten Lehrer” gesammelt. Als besondere Kategorie personenbezogener Daten stehe die politische Meinung jedoch unter besonderem rechtlichen Schutz.+++ 11.49 Uhr: Türkischer Ex-Premier Davutoglu tritt aus AKP aus – neue Partei +++Der ehemalige türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu ist aus der Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan ausgetreten. Das sagte Davutoglu während einer Pressekonferenz in Ankara. Er kündigte gleichzeitig die Gründung einer neuen Partei an. Es sei eine “historische Verantwortung als auch eine Notwendigkeit” eine “neue politische Bewegung aufzubauen und einen neuen Weg einzuschlagen”. Er lade jeden zur Zusammenarbeit ein, “dessen Herz für die Zukunft dieses Land schlägt und Verantwortung verspürt”.Davutoglu hielt die Pressekonferenz zusammen mit den ehemaligen AKP-Abgeordneten Selcuk Özdag, Abdullah Basci und Ayhan Sefer Üstün, die ebenfalls aus der AKP austraten. Ihre Entscheidung fiel inmitten von Zerfallserscheinungen in der mächtigsten Partei des Landes. Medien berichten seit Monaten, dass einige Persönlichkeiten in der AKP unzufrieden mit dem Kurs von Präsident Erdogan sind.+++ 11.30 Uhr: Mindestens Elf Tote bei religiösem Fest in Indien +++Bei einem religiösen Festival in Indien sind mindestens elf Männer ertrunken. Als Teil der hinduistischen Zeremonie waren sie mit Booten auf einem See im Bundesstaat Madhya Pradesh unterwegs und wollten dort Statuen des Elefantengotts Ganesha ins Wasser tauchen, um so seine Geburt zu feiern. Ein Boot kenterte jedoch, wie ein Behördensprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Und während einige Passagiere an Land schwimmen konnten, wollten sich andere auf ein zweites Boot retten, dass dadurch ebenfalls umkippte.Die Polizei nahm anschließend zwei Bootsbetreiber fest. Sie stünden im Verdacht durch Nachlässigkeit für den Tod der Opfer verantwortlich zu sein, sagte der Behördensprecher. Die Betreiber hätten etwa keine Rettungswesten zur Verfügung gestellt.+++ 11.28 Uhr: 19 Jahre Haft für Jugendlager-Leiter wegen Vergewaltigung +++Ein besonders schwerer Missbrauchsfall erschüttert Frankreich: Der Leiter eines Jugendlagers muss für 19 Jahre ins Gefängnis, weil er über Jahrzehnte hinweg Jungen vergewaltigte und missbrauchte. Ein Gericht in Douai im Norden des Landes verbot dem 52-Jährigen zudem jeden Kontakt zu den OpfernDas Gericht kam zu dem Schluss, dass der Leiter des Freizeitzentrums zwischen 1990 und 2015 mindestens sieben Jungen zahlreiche Male vergewaltigte. Der Angeklagte bestritt alle Vorwürfe. Er gab in dem Prozess an, er habe lediglich mit drei von den Klägern Sex gehabt – und nur einvernehmlich, als sie bereits erwachsen waren. Er sprach von einem “Komplott” gegen sich.Die Opferanwälte zeichneten jedoch ein ganz anderes Bild: Ein Anwalt zählte “mindestens 350 Vergewaltigungen pro Jugendlichen” auf. Der Mann lockte seine Opfer demnach mit Geschenken an, redete ihnen nach den Taten Schuldgefühle ein und zwang sie so zum Schweigen. Er täuschte auch Eltern und Kollegen: Mitarbeiter des Jugendzentrums sagten aus, er habe stets vorbildlich gewirkt.+++ 11.23 Uhr: Neuseeland verschärft Waffengesetze nach Moschee-Anschlag von Christchurch +++Ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch verschärft Neuseeland seine Waffengesetze. Gemäß den vorgestellten Regelungen werden unter anderem Hintergrundchecks für Käufer eingeführt. Die Strafen für illegalen Waffenhandel werden deutlich verschärft, der Import und Handel mit Waffen wird strenger geregelt. Zudem wird ein landesweites Waffenregister eingerichtet.Bereits kurz nach dem Anschlag von Christchurch, bei dem ein rechtsextremer Angreifer im März 51 Menschen erschossen hatte, hatte Premierministerin Jacinda Ardern halbautomatische Waffen verboten. Damals hatte sie angekündigt, weitere Regelungen seien notwendig, um den illegalen Waffenhandel zu verhindern.+++ 11.19 Uhr: Organspendeskandal: Arzt soll 1,1 Millionen Euro erhalten +++Ein im Göttinger Transplantationsskandal freigesprochener Chirurg soll mit mehr als einer Million Euro vom Land Niedersachsen entschädigt werden. Das entschied das Landgericht Braunschweig in einem Zivilverfahren. Das Land müsse dem Mediziner rund 1,1 Millionen Euro zahlen, sagte der Richter. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 51-Jährige einen Verdienstausfall wegen der Untersuchungshaft erlitten hat. Gegen das Urteil ist Berufung möglich. Der Mediziner forderte Schadenersatz, weil er wegen der knapp einjährigen U-Haft eine gut dotierte Stelle in Jordanien mit einem Gehalt von 50.000 Dollar pro Monat nicht hatte antreten können. In einem bundesweit aufsehenerregenden Prozess hatte das Landgericht Göttingen den Arzt 2015 vom Vorwurf des elffachen versuchten Totschlags und der dreifachen Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen.+++ 11.02 Uhr: Elf Tote bei Brand in brasilianischem Krankenhaus +++Ein Feuer in einem Krankenhaus in Brasiliens Metropole Rio de Janeiro hat mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Die Feuerwehr habe am frühen Morgen (Ortszeit) zehn Leichen aus dem Hospital Badim im Stadtteil Maracanã geborgen, berichtete das Nachrichtenportal Globo 1 unter Berufung auf den Zivilschutz. Bereits am Donnerstagabend war ein Mensch tot aufgefunden worden. Die Zahl der Opfer könne aber noch steigen, da die Feuerwehr das Gebäude nach Vermissten absuche, hieß es weiter.+++ 10.54 Uhr: Wohl ein kleiner Asteroid: Lichterscheinung über Norddeutschland +++Am Himmel über Norddeutschland ist vermutlich ein kleiner Asteroid gesichtet worden. Rund 400 Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern hätten am Donnerstagnachmittag einen “Feuerball” gesehen und einen lauten Knall gehört, bestätigte die Europäische Weltraumorganisation (Esa) das Phänomen. Viele Sichtungen kamen demnach aus den Niederlanden, aber auch aus Norddeutschland.Laut der ESA handelte es sich um ein natürliches Objekt, das im Raum Oldenburg/Bremen in die Erdatmosphäre eintrat und dann auseinander platzte. “Wir sind uns ziemlich sicher, dass es ein kleiner Asteroid war”, sagte Esa-Experte Detlef Koschny. Die Größe des Objektes schätze er auf ein bis zwei Meter Durchmesser.Auf einer Webseite der International Meteor Organization (IMO) gingen am Donnerstag gegen 14.50 Uhr zahlreiche Meldungen über die Erscheinung unter anderem auch aus Broderstorf, Rostock, Stralsund und Hamburg ein. Zwei Anrufer meldeten sich bei der Polizeileitstelle in Rostock und gaben an, ein helles Objekt am Himmel über Rostock gesehen zu haben, das dann verglühte. Auch bei den Leitstellen in Schleswig-Holstein gingen laut dem Lagedienst in Kiel zahlreiche ähnliche Anrufe ein.+++ 10.44 Uhr: Urteile gegen Missbrauchstäter von Lügde rechtskräftig +++Die Urteile gegen die Haupttäter der Missbrauchsserie von Lügde sind rechtskräftig. Binnen einer Woche nach der Verurteilung der beiden Männer zu langen Haftstrafen und anschließender Sicherungsverwahrung legte keiner der Prozessbeteiligten Revision gegen den Richterspruch ein, wie das Landgericht Detmold mitteilte. Angeklagte, Staatsanwaltschaft und Nebenkläger verzichteten demnach auf Rechtsmittel. Das Detmolder Landgericht hatte am Donnerstag vergangener Woche die Angeklagten Andreas V. und Mario S. zu 13 und zwölf Jahren Haft verurteilt sowie bei beiden die anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die geständigen Angeklagten über Jahre hinweg auf dem Campingplatz von Lügde mindestens 32 Kinder sexuell missbraucht hatten.05-Angehörige begrüßen hohe Haftstrafen im Lügde-Prozess 20.05+++ 10.43 Uhr: Schwarzer Freitag in Paris wegen Streiks im Nahverkehr +++Schwarzer Freitag in Paris: Wegen des größten Streiks im Nahverkehr seit zwölf Jahren hingen zahlreiche Bewohner sowie Touristen in der französischen Hauptstadt fest. Die meisten Metros fielen aus. Es fuhren nur wenige Busse und Vorortzüge. Rund um Paris bildeten sich große Staus. Der Streik richtet sich gegen die geplante Rentenreform der Regierung.Zehn Pariser Metrolinien blieben ganz geschlossen. Auf den wenigen offenen Linien drängten sich in der Stoßzeit zahlreiche Menschen auf den Bahnsteigen und warteten. Nur jeder dritte Bus fuhr. Zahlreiche Pendler nahmen deshalb das Auto: Rund um die Hauptstadt bildeten sich Staus von mehr als 200 Kilometern Länge. Die Nahverkehrsgesellschaft RATP hatte die Passagiere aufgefordert, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.Zu den Streiks aufgerufen haben alle großen Gewerkschaften. Sie sprachen von einem “ersten Warnschuss” gegen die Rentenpläne der Regierung.+++ 10.28 Uhr: Hauptangeklagter gesteht tödlichen Giftanschlag auf Vermieter +++Mit einem Geständnis des Hauptangeklagten hat der Prozess um einen tödlichen Giftanschlag auf einen 56-jährigen Vermieter begonnen. “Die Tat gestehe ich”, sagte der 23-Jährige vor dem Lübecker Landgericht. Er habe sich über den Vermieter geärgert ihm aber nur eins auswischen wollen. Der Mann habe ihn immer wieder verspottet und beleidigt. Der Angeklagte muss sich wegen heimtückischen Mordes vor der Jugendkammer verantworten. Er soll seinem Vermieter in Lütjensee etwas aus einer mit “Gift – E605” beschrifteten Flasche in dessen Portweinflasche geschüttet und diese wieder ins Wohnzimmer zurückgestellt haben. Den tödlichen Schluck aus der präparierten Flasche nahm das Opfer am darauffolgenden Morgen. Es konnte noch einen Notruf absetzen, starb aber kurz darauf im Rettungswagen.Mythos SUV_11.40Uhr+++ 10.25 Uhr: Nur ein Viertel der Bundesbürger befürwortet Verbot von SUV +++Ein Viertel der Bundesbürger befürwortet einer Umfrage zufolge ein generelles Verbot von SUV. Wie der “Focus” berichtet, sind 25 Prozent der Befragten für ein Verbot und 70 Prozent dagegen. Besonders hoch ist demnach die Befürwortung eines Verbots der Geländewagen unter Anhängern der Linkspartei (45 Prozent) und der Grünen (35 Prozent). Anhänger der FDP sind zu 91 Prozent dagegen, Anhänger der AfD zu 84 Prozent und Anhänger der Union zu 71 Prozent. Befragt wurden 1008 Bürger durch das Institut Kantar Emnid. Vor einigen Tagen hatte es in der Berliner Innenstadt einen schweren Unfall mit einem SUV mit vier Toten gegeben. Der Fahrer war aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen. Er überfuhr mehrere Menschen sowie einige Poller und einen Ampelmast.+++ 10.13 Uhr: Klinik in NRW meldet ungewöhnliche Häufung von Handfehlbildungen bei Babys +++Im Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen hat es eine ungewöhnliche Häufung von Neugeborenen mit Handfehlbildung gegeben. Zwischen Juni und Anfang September seien drei betroffene Kinder auf die Welt gekommen, teilte die Klinik in einer Stellungnahme auf ihrer Homepage mit. “Das mehrfache Auftreten jetzt mag auch eine zufällige Häufung sein. Wir finden jedoch den kurzen Zeitraum, in dem wir jetzt diese drei Fälle sehen, auffällig.” Fehlbildungen dieser Art habe man in der Klinik viele Jahre nicht gesehen worden, hieß es. Hebammen hatten auf die Fälle aufmerksam gemacht.Extremitätenfehlbildungen könnten während der Schwangerschaft unter anderem durch Infektionen auftreten, seien insgesamt aber selten, hieß es. Der entscheidende Entwicklungszeitraum liege sehr früh in der Schwangerschaft, zwischen dem 24. und 36. Entwicklungstag nach der Befruchtung der Eizelle. “Eine ebenfalls mögliche Ursache ist das Abschnüren von Extremitäten durch Amnionbänder oder Nabelschnurumschlingungen während der Schwangerschaft im Mutterleib, was zu einer verminderten Weiterentwicklung der betroffenen Extremität führt.”+++ 10.04 Uhr: Neun Leichtverletzte nach Brandstiftung in Schulzentrum +++Durch mutmaßlich von einem Brandstifter ausgelöste Feuer in einem Schulzentrum im niedersächsischen Oldendorf sind sieben Schüler und zwei Lehrer leicht verletzt worden. Sie atmeten Rauch ein, wie die Polizei in Stade mitteilte. Demnach brachen gestern Nachmittag an mehrere Stellen des Gebäudes kleinere Feuer aus, die von der Feuerwehr schnell gelöscht wurden. In dem Schulzentrum befanden sich zu dieser Zeit 300 Menschen. Der Komplex wurde umgehend geräumt. Von den Leichtverletzten kamen drei Kinder vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Brände waren unter anderem in einem Bastelraum und einer Toilette ausgebrochen. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 75.000 Euro.+++ 10.01 Uhr: Kind berührt Fensterheber, Mutter wird eingeklemmt und stirbt  +++Weil ihre Tochter den elektrischen Fensterheber im Auto berührte, ist eine 20 Jahre alte Mutter in Weißrussland eingeklemmt worden und gestorben. Wenige Tage nach dem Unfall Ende August erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen, wie die Ermittler jetzt mitteilten. Die Frau wollte demnach ihr Kind durch das offene Fenster der Fahrertür heben. In diesem Augenblick schloss sich die Scheibe. Die Tochter sei vermutlich versehentlich auf den Knopf gekommen, berichten weißrussische Medien. Der Ehemann habe seine Frau bewusstlos gefunden und sofort die Scheibe eingeschlagen.Nach Angaben des Automobilclubs ADAC stoppen heute die meisten elektrischen Fensterheber, wenn der Sensor einen Widerstand erkennt. Bei einigen Automodellen funktioniere dies allerdings nicht, wenn der Knopf zum Öffnen der Fenster permanent betätigt werde. Dem ADAC zufolge kann eine rund 8 Millimeter dicke Scheibe mit bis zu 30 Kilogramm beispielsweise auf einen eingeklemmten Kopf drücken.+++ 9.28 Uhr: Deutschland entschädigt hunderte weitere NS-Ghettoarbeiter +++Der deutsche Staat hat in den letzten zwei Jahren weitere 859 frühere NS-Ghettoarbeiter mit 1500 Euro Rentenersatzzuschlag entschädigt. Seit 2017 hätten die Behörden 1249 Anträge bearbeitet, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion. 347 Anträge seien abgelehnt worden, 127 noch in Bearbeitung.Der Rentenersatzzuschlag ist für NS-Verfolgte gedacht, die in einem Ghetto arbeiten mussten. Seit Sommer 2017 können Verfolgte des NS-Regimes eine einmalige Zahlung von 1500 Euro beantragen, sofern sie in einem Ghetto gearbeitet haben und nicht unter die bisherigen Regelungen des Rentenersatzzuschlags fallen, weil sie beispielsweise weniger als fünf Jahre in die deutsche Rentenkasse eingezahlt haben. Für Zwangsarbeiter gelten andere Entschädigungsregeln.Investitionen in den Klimawandel lohnen sich_15.15+++ 8.58 Uhr: Söder nennt Klimaschutz-Finanzierung “Denksportaufgabe” +++Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hält bei der angestrebten Koalitionseinigung über ein Klimaschutz-Paket die Finanzierbarkeit für die größte Herausforderung. “Es gibt von uns, es gibt natürlich auch bei der SPD eine Reihe von guten und klugen Ideen”, sagte Söder im ZDF. “Es gibt auch von jenseits der Koalition kluge Ideen.” Das Problem sei nicht, “was man alles tun kann, sondern es am Ende in ein finanziell tragbares, vernünftiges Konzept zu bringen”, erklärte er. “Das ist die Denksportaufgabe, vor der wir alle stehen.”Die Koalitionsspitzen wollen heute Abend die Sitzung des sogenannten Klimakabinetts der Bundesregierung am 20. September vorbereiten, bei der das Klima-Paket festgezurrt werden soll.+++ 8.38 Uhr: 77-Jähriger stirbt bei Brand in Anlage für betreutes Wohnen in Sachsen-Anhalt +++Bei einem Brand in einer Anlage für betreutes Wohnen in Sachsen-Anhalt ist ein 77-Jähriger ums Leben gekommen. Ersten Ermittlungen zufolge starb der Mann an seinen schweren Verbrennungen und einer Rauchvergiftung, teilte die Polizei Magdeburg mit. Eine Fremdeinwirkung schließen die Ermittler aus. 20 weitere Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Die Brandursache ist unklar. Demnach brach der Brand gestern Abend in einer Wohnung der Anlage in Magdeburg aus. Es entwickelte sich starker Rauch. Das Feuer konnte jedoch schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr fand in der Wohnung den schwerverletzten 77-Jährigen. Mehrere Versuche, ihn zu reanimieren, blieben erfolglos. Er starb wenig später an seinen Verletzungen.+++ 8.27 Uhr: Sperrung am Münchner Airport nach Sicherheitspanne aufgehoben +++Nach der Sicherheitspanne am Münchner Flughafen ist der Flugbetrieb wieder aufgenommen worden. Die Sperrung zweier Bereiche des Terminal 1 sei abgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mann war den Angaben nach durch eine alarmgesicherte Tür gegangen und nicht wie erforderlich durch die Sicherheitskontrolle. Ob der Mann gefasst wurde, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. In der Vergangenheit kam es an Deutschlands zweitgrößtem Airport immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. Erst vor zwei Wochen war ein Fluggast am Münchner Flughafen vor der Einreisekontrolle durch eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die Bundespolizei die Abfertigung am Terminal 2 wegen einer ähnlichen Panne gestoppt. 330 Flüge fielen aus.+++ 8.07 Uhr: Adele hat offenbar die Scheidung eingereicht +++Popstar Adele (31) hat US-Medienberichten zufolge die Scheidung von Ehemann Simon Konecki (45) eingereicht. Dies gehe aus Gerichtsdokumenten hervor, berichtet das Magazin “TMZ”. Im April 2019 hatte das Paar in einer gemeinsamen Erklärung seine Trennung bekanntgegeben. Beide Ehepartner beteuerten darin, sich “zusammen liebevoll” um den gemeinsamen Sohn kümmern zu wollen. Sieben Jahre lang waren die britische “Hello”-Sängerin und ihr Langzeitfreund zusammen, davon zwei als Eheleute. Sohn Angelo ist inzwischen sechs Jahre alt.+++ 7.51 Uhr: Bereits sieben Millionen Binnenflüchtlinge wegen extremen Wetters +++Extreme Wetterereignisse haben im ersten Halbjahr 2019 einem Bericht zufolge weltweit rund sieben Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Hinzu kämen fast vier Millionen Menschen, die im eigenen Land – vor allem in Afrika und im Mittleren Osten – vor Krieg und Gewalt geflohen seien, teilte die in Genf ansässige Beobachtungsstelle für intern Vertriebene (IDMC) mit. Zu den schlimmsten Wetterkatastrophen gehörten bis Juni demnach unter anderem Zyklon “Fani” in Indien und Bangladesch sowie Zyklon “Idai”, der vor allem in Mosambik, aber auch Malawi, Simbabwe und Madagaskar wütete. Überschwemmungen wie im Iran, in Äthiopien, Bolivien und auf den Philippinen seien ähnlich zerstörerisch gewesen. Bis Jahresende könnte sich die Zahl der Vertriebenen auf 22 Millionen mehr als verdreifachen, schreibt die Beobachtungsstelle, da die zweite Jahreshälfte anfälliger für Wetterrisiken sei. Damit könnte 2019 eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden.+++ 7.44 Uhr: Unkontrollierte Person am Münchner Flughafen – Abflüge gestoppt +++Ein Mann ist am Morgen am Münchner Flughafen unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Die Abflüge in zwei Bereichen des Terminal 1 wurden gestoppt. Die Bundespolizei will den Abflugbereich teilweise räumen, wie ein Sprecher sagte. Ein Reisender war den Angaben nach durch eine alarmgesicherte Tür gegangen und nicht wie erforderlich durch die Sicherheitskontrolle. Wie viele Flüge von der Sperrung des Terminals betroffen sind, ist unklar.Erst vor zwei Wochen war ein Fluggast am Münchner Flughafen vor der Einreisekontrolle durch eine Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen. Der Spanier war aus Thailand nach München geflogen und wollte in München in einen Flieger nach Madrid umsteigen.27-Chaos am Münchener Flughafen-6077781299001+++ 7.24 Uhr: Klimaaktivisten wollen Londoner Flughafen Heathrow mit Drohnen lahmlegen +++In einer Protestaktion wollen Klimaaktivisten am Wochenende das wichtigste Luftdrehkreuz Europas lahmlegen. Die Gruppe Heathrow Pause plant, heute ferngesteuerte Drohnen rund um den Airport Heathrow aufsteigen zu lassen und so den Flugverkehr massiv zu stören. Die Aktion sollte eigentlich mit der Öffnung des Flughafens um 4.30 Ortszeit starten, die ersten Maschinen konnten jedoch planmäßig landen. Die Polizei hatte gestern fünf Anführer der Gruppe wegen “Verdachts der Verschwörung zur öffentlichen Ruhestörung” festgenommen. Die Vorschriften in Heathrow sehen eine Einstellung des Flugbetriebs vor, sobald im Umkreis von fünf Kilometern eine Drohne gesichtet wird. Die Aktivisten wollen allerdings nur Mini-Drohnen in Bodennähe aufsteigen lassen, um Unfälle auszuschließen. Offizielles Ziel von Heathrow Pause ist es, den Bau einer dritten Start- und Landebahn für den Flughafen zu verhindern und den Ausstoß klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2025 auf Null zu senken.+++ 7.12 Uhr: Mehr als 70.000 Hundertjährige in Japan +++Japans “Club der Hundertjährigen” feiert einen Rekord: Erstmals zählt die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt mehr als 70.000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren. Insgesamt leben nach Angaben der Regierung vom Freitag 71.238 Hundertjährige in dem asiatischen Land, das angesichts niedriger Geburtenraten so rasant überaltert wie keine andere Industrienation. Frauen stellten mit 88,1 Prozent weiterhin die Mehrheit der Super-Senioren, wie die Regierung weiter mitteilte.Seit 49 Jahren steigt die Zahl jährlich auf eine neue Rekordmarke. Zur Langlebigkeit der Japaner tragen die traditionelle Küche, Fortschritte in der Medizin und ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein bei. Die Lebenserwartung bei den Frauen liegt bei durchschnittlich 87,3 Jahren. Männer werden in Japan im Schnitt rund 81,2 Jahre alt. Zum Beginn der Statistik 1963 gab es in dem fernöstlichen Inselreich lediglich 153 Hundertjährige.100 Jahre 6.45+++ 7.05 Uhr: Deutscher Umweltpreis an Bodenwissenschaftlerin und Unternehmer +++Den renommierten Deutschen Umweltpreis erhalten in diesem Jahr eine Bodenforscherin und der Unternehmer, der die Putzmittelmarke Frosch vertreibt. Die mit 500.000 Euro dotierte Auszeichnung teilen sich die Bodenwissenschaftlerin Ingrid Kögel-Knabner von der Technischen Universität München und Reinhard Schneider, Chef der Firma Werner & Mertz aus Mainz, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück mitteilte. Kögel-Knabner (60) habe bahnbrechende Forschung zur Speicherfähigkeit von Kohlenstoff in Böden geleistet. Schneider (51) lebe Nachhaltigkeit in allen unternehmerischen Entscheidungen. Der Preis soll am 27. Oktober in Mannheim von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht werden.+++ 7.01 Uhr: Trump: Iranische Führung “will ein Treffen” +++US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über ein mögliches Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani am Rande der UN-Vollversammlung in New York befeuert. “Ich kann ihnen sagen, dass Iran ein Treffen will”, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Der iranische Präsident wird zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York erwartet, die diesen Monat in New York beginnt. Eine Zusage aus Teheran steht allerdings noch aus. Ruhani hatte kürzlich ein bilaterales Treffen mit Trump ausgeschlossen. Denkbar seien allenfalls Verhandlungen im multilateralen Rahmen der sogenannten 5+1-Gruppe, die das Atomabkommen von 2015 ausgehandelt hatte, sagte er.+++ 6.48 Uhr: Tierklinik entfernt Speer aus Schildkröte +++Mitarbeiter einer Tierklinik in Florida haben einen Speer aus einer Meeresschildkröte entfernt. Die etwa 70 Kilogramm schwere Schildkröte sei am Wochenende von einer Bootsfahrerin an einem Riff vor Key Largo entdeckt worden – durchschossen von einem Speer und verwickelt in eine Fangschnur, teilte das Turtle Hospital mit. Mit einer Notoperation konnten die Klinikmitarbeiter den rund 90 Zentimeter langen Speer, der in ihrem Hals steckte und durch den halben Körper ging, aus der “Splinter” genannten Schildkröte entfernen. Sobald sie ganz geheilt ist, soll “Splinter” wieder in die Freiheit entlassen werden. Bereits vor einigen Wochen war eine mit einem Speer beschossene Schildkröte im Süden von Florida entdeckt worden, allerdings bereits tot. Die Mitarbeiter der Tierklinik gehen davon aus, dass beide absichtlich beschossen wurden. Meeresschildkröten sind in den USA eigentlich per Gesetz geschützt, wer sie angreift, dem drohen hohe Strafen und Gefängnis.+++ 5.57 Uhr: Tennisturnier Hong Kong Open wegen Unruhen verschoben +++Das für Anfang Oktober geplante internationale Tennisturnier Hong Kong Open ist wegen der anhaltenden Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungszone bis auf Weiteres verschoben worden. “Ein reibungsloser Ablauf des Turniers kann zu einem späteren Zeitpunkt besser gewährleistet werden”, teilten die Hongkonger Tennisvereinigung und der Weltverband WTA “angesichts der gegenwärtigen Situation” in einer Erklärung mit. Der Wettbewerb war ursprünglich vom 5. bis 13. Oktober geplant – relativ dicht nach dem chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober. Zum 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik werden in Hongkong große Proteste erwartet, während in Peking eine riesige Militärparade und andere Feierlichkeiten stattfinden werden.Dritte TV-Debatte 7.10+++ 4.17 Uhr: Biden bei dritter TV-Debatte erneut im Visier der Konkurrenten +++Der bisherige Favorit unter den demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbern, Ex-Vizepräsident Joe Biden, hat sich erneut gegen Angriffe seiner parteiinternen Mitbewerber zur Wehr setzen müssen. Bei der dritten Runde der Demokraten-Fernsehdebatten in Houston (Texas) ging ihn etwa der frühere US-Wohnungsbauminister Julian Castro mehrfach scharf an, unter andrem mit einem Seitenhieb auf Bidens Alter von 76 Jahren. Anders als bei den vorherigen beiden Debatten-Runden gab es diesmal nur einen Abend, an dem alle zehn Demokraten, die sich dafür qualifiziert hatten, gemeinsam auf der Bühne standen. In Houston trafen damit alle Präsidentschaftsanwärter mit den bislang besten Chancen auf eine Kandidatur direkt aufeinander.+++ 4.04 Uhr: Bankkunden müssen sich umstellen: Neue Regeln für Online-Zahlungen +++Millionen Bankkunden müssen sich ab morgen umstellen: Beim Online-Banking und beim Einkaufen im Internet gilt künftig die gesetzliche Pflicht zur “starken Kundenauthentifizierung”. Das heißt: Jeder Kunde muss seine Identität in jedem Fall mit zwei voneinander unabhängigen Komponenten nachweisen. Um eine Überweisung online freizugeben, braucht man erstens die Geheimnummer (PIN), um sich in das Konto einzuloggen und kann sich zweitens zum Beispiel per SMS eine einmalig gültige Transaktionsnummer (TAN) auf eine zuvor bei der Bank hinterlegte Handynummer schicken lassen. Gedruckte TAN-Listen verlieren ihre Gültigkeit.Die europäische Zahlungsdiensterichtlinie, in der das alles geregelt ist, bricht zudem das Monopol der Banken beim Zugriff auf Kontodaten. Künftig müssen Geldhäuser auch Drittanbietern wie Finanz-Start-ups den Zugriff auf Daten ihrer Kunden ermöglichen. Diese könnten dann – mit Zustimmung des Kunden – ihre Dienstleistungen anbieten.Banking Wirrwarr PIN TAN_11.00+++ 3.37 Uhr: Linksextremisten griffen AfD und SPD am häufigsten an +++Nicht nur die AfD ist ein Ziel für Straftaten von Linksextremisten, betroffen ist auch die SPD. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess mitteilte, wurden im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum-Links im ersten Halbjahr dieses Jahres 13 Fälle thematisiert, in denen es um Angriffe auf Parteieinrichtungen oder Repräsentanten der AfD ging. Im gleichen Zeitraum befasste sich das Zentrum zudem mit vier Angriffen auf die SPD, zwei Angriffen auf die CDU und jeweils einem Fall, der FDP und Grüne betraf. Als “Angriff” wertet die Polizei generell nicht nur den Einsatz körperlicher Gewalt, sondern auch Sachbeschädigung oder Beleidigung. Allerdings werden in dem Zentrum nur besonders relevante Fälle politisch motivierter Gewalt besprochen.+++ 3.30 Uhr: Deutscher Bahn fehlen drei Milliarden Euro  +++Der Bundesrechnungshof sieht bei der Deutschen Bahn bis zum Jahresende eine Finanzierungslücke von fast 3 Milliarden Euro. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sei “besorgniserregend”, zitieren das ZDF und die “Bild” aus einem Bericht des Rechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Die Bahn mache 1,5 Milliarden Euro mehr Schulden als vom Bund erlaubt. Der Rechnungshof empfehle daher, neben einem Verkauf der Nahverkehrstochter Arriva auch einen Verkauf des Logistikdienstleisters Schenker zu prüfen, berichtet das ZDF.      Laut “Bild” kritisiert der Rechnungshof auch die Bundesregierung. Diese lasse bei der Bahn “aktive Handlungen allenfalls in geringem Umfang erkennen”.Rechnungshof: 2019 fehlen der Bahn drei Milliarden Euro 8.20+++ 2.28 Uhr: Überdimensionale Pferde bewachen Eingang von New Yorker Central Park +++Nach einem überdimensionalen Kopf wachen nun riesige Pferde über den Südeingang des New Yorker Central Parks. Drei Pferdestatuen – aus Aluminium, surreal, entstellt und übergroß – des französischen Künstlers Jean-Marie Appriou stehen seit Kurzem am Südosteingang des berühmten Parks mitten in New York. Organisiert hat die Ausstellung der Public Art Fund, der sich um Kunst im öffentlichen Raum in der Millionenmetropole kümmert. Die silbernen Pferde sollen bis Ende August 2020 zu sehen sein. Zuvor hatte an der Stelle für einige Monate ein knapp vier Meter hoher Kopf aus Bronze des niederländischen Künstlers Mark Manders gestanden.+++ 2.06 Uhr: Junge Unternehmer fordern höheres Renteneintrittsalter +++Eine vom Wirtschaftsverband “Die jungen Unternehmer” gegründete Kommission fordert ein höheres Renteneintrittsalter. Zukünftig solle der Renteneintritt mit der Lebenserwartung verknüpft werden. “Wir brauchen tiefgreifende Veränderungen, sonst fliegt uns das Rentensystem bald um die Ohren”, sagte die Vorsitzende des Verbands, Sarna Röser. Durch die steigende Lebenserwartung sei die Rentenbezugszeit in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Deshalb müsse man folglich auch länger arbeiten, um ein bestimmtes Rentenniveau zu erreichen. Der Jahrgang 2000 wäre demnach der erste, der mit 70 in Rente gehen kann. “Wenn die Lebenserwartung weiterhin so schnell steigt wie in den letzten Jahrzehnten, ist ein Renteneintrittsalter von jenseits der 67 unumgänglich”, sagte Röser.+++ 1.43 New Yorker Schulbehörde erlaubt Schülerstreiks für Klimaschutz am 20. September +++New Yorker Schulkinder haben eine offizielle Erlaubnis zum Schulstreik bekommen, wenn sie nächste Woche an einer Demonstration für mehr Klimaschutz teilnehmen wollen. Die Schulbehörde, die für mehr als 1700 öffentliche Schulen in der Stadt verantwortlich ist, twitterte, sie werde “das Fehlen der Schüler, die am 20. September für das Klima streiken, entschuldigen”. Auch Bürgermeister Bill de Blasio stellte sich hinter die Aktion. “New York City steht an der Seite der jungen Leute. Sie sind unser Gewissen. Wir unterstützen den Klimastreik am 20. September.”Die New Yorker Demonstration für mehr Klimaschutz soll von der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg angeführt werden. Die Kundgebung findet im Vorfeld des UN-Klimagipfels statt, der am 23. September in New York beginnt.29-Greta Thunberg: Alle fragen mich nach Donald Trump-1055+++ 0.35 Uhr: Deutsche Bank akzeptiert Millionen-Vergleich in Anleihen-Rechtsstreit +++Die Deutsche Bank hat einen weiteren Rechtsstreit in den USA mit einem millionenschweren Vergleich beigelegt. Der Konzern akzeptiert eine Zahlung von umgerechnet 13,6 Millionen Euro, um eine Klage wegen angeblicher Manipulationen am Anleihemarkt aus der Welt zu schaffen, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Investoren hatten der Bank jahrelange Preisabsprachen bei Hypothekenpapieren vorgeworfen, die von den US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac ausgegeben worden waren.Die Klage richtete sich auch gegen eine Reihe anderer großer Geldhäuser. Die Deutsche Bank ist das erste Institut, das einen Vergleich erzielte. “Wir sind froh, die Angelegenheit gelöst zu haben”, sagte ein Unternehmenssprecher in New York. Die Deutsche Bank räumt mit dem Kompromiss kein schuldhaftes Handeln ein, musste sich aber dazu verpflichten, ihre internen Kontrollen zu verbessern. Der mit den Klägern vereinbarte Vergleich muss noch abschließend vom zuständigen Bundesgericht in Manhattan genehmigt werden.



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Publish date : 2019-09-13 15:18:39

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