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Südafrika: Aus Knochen lesen: Eine Forensikerin spürt den Verbrechen der Apartheid nach

Südafrika: Aus Knochen lesen: Eine Forensikerin spürt den Verbrechen der Apartheid nach




Hier endlich will sie das Rätsel lüften. Madeleine Fullard ist nun selbst in das Grab hinabgestiegen. Vorsichtig säubert sie das Skelett, das dort unten in zwei Meter Tiefe zum Vorschein gekommen ist. Schiebt vorsichtig ein paar Steine zur Seite, legt mit einer Schaufel die Schulter frei, befreit gleich einer Archäologin mit einem Pinsel die Oberschenkelknochen von der Erde.Es ist ein Mann, so viel ist bald klar, der in diesem Armengrab begraben wurde, und er ist in ganz gutem Zustand. Hell heben sich die Knochen von der ockerfarbenen Erde ab, selbst eine Kette um den Hals hat sich erhalten, daran ein verrosteter Schlüssel, wofür auch immer.”Missing Persons Task Team“Oben haben sich Fullards Mitarbeiter am Rand des Grabs versammelt. Die Forensiker, die aus Knochen Schicksale lesen können; die ehemaligen Kämpfer des African National Congress (ANC), deren Kameraden in Gräbern wie diesen liegen – die ganze Truppe des “Missing Persons Task Team“, die unter der Führung von Fullard die Friedhöfe und Felder Südafrikas durchgraben und Opfer des Apartheid-Staats suchen, um dann die Gebeine den Angehörigen zu übergeben. Fullard und ihr Team arbeiten die Vergangenheit auf, ganz handfest, mit Hacke und Spaten.Auf diesem Friedhof von Winterveld, eine halbe Stunde nördlich von Südafrikas Hauptstadt Pretoria, ist eine Ordnung kaum auszumachen. Keine Reihen, keine Nummern. Kniehoch wächst dürres Gras zwischen den Gräbern, Bäume und Sträucher wuchern wild. Auf manchen Gräbern liegen Teller und Tassen, die den Verstorbenen wichtig waren. Andere sind nur längliche Hügel ohne Namen oder Stein. Winterveld liegt ein paar Kilometer entfernt von der nächsten Siedlung, ein Ort wie aus einem Krimi. Man hört Zikaden, Vögel und das Rauschen des Windes – sonst herrscht Stille.Der politische Gefangene Mhlaba Siqwayi wurde 1961 gehängt, seine Leiche verscharrt. Fullards Team fand die Überreste und setzte sie vor der Übergabe an die Familie zusammen.
© James Oatway/sternDoch genau in dieser verlassenen Ecke hat Madeleine Fullard einige ihrer wichtigsten Funde gemacht. Hier hat sie etwa die Überreste von Harold Sefolo gefunden, einem bekannten Freiheitskämpfer. Sefolo war mit zwei anderen Aktivisten 1987 von der Sicherheitspolizei entführt worden. Die Polizisten folterten die drei mit Elektroschocks. Dann musste Sefolo zuschauen, wie die Peiniger zunächst seine Kameraden töteten. Als er selbst an der Reihe war, hatte er einen letzten Wunsch. Er sang “Nkosi Sikelel’ iAfrica“, die Freiheitshymne des ANC – dann brachte man auch an seinen Füßen und Händen die Elektroden an und legte den Schalter um, bis in seinem Körper kein Leben mehr war.Zwei weitere Männer?Die drei Leichen sprengten die Polizisten mit einer Mine in die Luft. Eine übliche Methode. Als ein Bauer auf die zerrissenen Körper stieß, war keine Identifizierung mehr möglich. Die Reste von Sefolo landeten schließlich in Winterveld – wo sie Madeleine Fullard aufspürte. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Verschwinden konnten die Familien endlich Abschied nehmen.Jetzt, an diesem heißen Morgen, gräbt Fullard nur wenige Meter entfernt von der Stelle, wo sie einst Sefolo gefunden hat. Sie hat inzwischen das Skelett freigelegt, doch diese Knochen sind es nicht, die sie sucht – sondern was hier noch verborgen sein könnte. Plötzlich ist da etwas. “Eine Tüte!“, ruft sie nach oben. Sie gräbt hektisch weiter. Könnte die Tüte Spuren von Jeffrey Sibiya und Matthews Lerutla enthalten? Zwei Männern, die im Juni 1987 erst entführt und schließlich genauso wie Sefolo in die Luft gesprengt wurden. Die ebenso einem barbarischen Regime zum Opfer fielen, damals in den Jahren der Apartheid.Recherche mit Hacke, Spaten und Eimer: die Forensikerin bei ihrer Arbeit auf dem Winterveld-Friedhof nahe Pretoria
© James Oatway/sternMehr als 25 Jahre ist es inzwischen her, seit Südafrika die Rassentrennung hinter sich gelassen hat. Das Erbe der Apartheid aber prägt das Land noch immer. Zwischen 1960 und 1994 starben nach Schätzungen allein 25.000 Menschen durch politische Gewalt. Polizei und Armee unterhielten Sondereinheiten, die Regimegegner entführten, folterten, töteten. Die Kommandos verschickten Briefbomben, warfen sedierte Menschen aus Flugzeugen, selbst mit vergifteten Zigaretten wurde experimentiert. Die Existenz der Todesschwadronen wurde erst im Zuge der Aufarbeitung jener Zeit bekannt. Auch Madeleine Fullard ahnte damals in den Achtzigern, als sie begann, sich politisch zu engagieren, nichts von dieser Brutalität. “Das lag außerhalb unserer Vorstellungskraft“, sagt sie.Von Mitgefangenen motiviertEs ist Mittag geworden in Winterveld, die Sonne brennt hoch vom Himmel, und Fullard hat sich in den Schatten eines Baumes gesetzt. Neben ihr liegen Colaflaschen, leere Sandwichtüten und ein markiertes Luftbild des Friedhofs. Die Exhumierung ist für heute vorbei, ohne Ergebnis. Die Tüte, auf die Fullard im Grab stieß, war leer; keine Knochen von Sibiya und Lerutla. “Aber in irgendeinem Armengrab müssen die mit drin sein“, sagt Fullard. “Die Explosion hat nicht viel übrig gelassen. Dafür hätte man kein eigenes Grab genommen.“Madeleine Fullard ist 53, sie ist ein wenig außer Atem nach der Plackerei, ihre blonden Haare stehen strähnig vom Kopf ab. Neben ihr sitzen ihre wichtigsten Helfer: die Argentinierin Claudia Bisso, eine forensische Anthropologin, die schon Tausende Opfer exhumiert hat. Auch für die Identifikation der Überreste von Che Guevara war Bisso mitverantwortlich. (“Nicht schwer“, sagt sie, “sein Gebiss war gut dokumentiert.“) Und Ambrose Ndhlovu, ein ehemaliger Kämpfer von “Umkhonto we Sizwe“, dem militärischen Arm des ANC. Ndhlovu wurde monatelang im Gefängnis gefoltert. Er ist der Verbindungsmann zu den alten Kadern.Auch Fullards Weg zur Chefin des “Missing Persons Task Team“ begann im Widerstand. In den Achtzigern demonstrierte sie als Studentin gegen das Regime. “Das brachte mir einmal zwei Wochen im Gefängnis ein“, erzählt sie auf der Rückfahrt vom Friedhof. Draußen rauschen jetzt die trostlosen Townships von Pretoria vorbei. “Die Frauen, die ich in der Zelle erlebt habe, kämpften noch viel konsequenter gegen das Regime. Das hat mich motiviert weiterzumachen.“Listen mit Namen der Vermissten. Man schätzt, dass in den Jahren der Apartheid etwa 25.000 Menschen durch politische Gewalt ums Leben kamen.
© James Oatway/sternNach dem Ende der Apartheid arbeitete Fullard für die “Truth and Reconciliation“-Kommission, die die Verbrechen des Regimes aufarbeiten sollte. Zwei Jahre lang sagten dort die Täter aus. Die Sitzungen wurden live übertragen, und so lernten weiße wie schwarze Südafrikaner erstmals die Foltermethoden im Detail kennen. Das “Tubing“, bei dem den Gefangenen Gummischläuche übers Gesicht gezogen wurden, bis sie fast erstickten. Das stundenlange Aufhängen, bis die Arme auskugelten. Das schreckliche Sterben von Männern wie Sefolo.Als die Kommission schließlich empfahl, die Opfer zu suchen, wurde Fullard damit betraut. 2005 nahm das “Missing Persons Task Team“ seine Arbeit auf. Bis heute haben Fullard und ihr Team 138 Opfer identifiziert. Mittlerweile bitten auch ausländische Regierungen um ihre Expertise. Neulich erst war sie in Sri Lanka, das aus Bürgerkriegszeiten mit ähnlich schwierigen Hinterlassenschaften kämpft.Penibel geführte TodeslistenFullard lebt allein; drei Katzen in ihrer Johannesburger Wohnung sind ihre treuen Begleiter. Als sie im Wartezimmer beim Tierarzt einmal zufällig einen bekannten Apartheid-Killer traf, war das Erste, was sie ihn fragte: Wie habt ihr eigentlich die Leichen verschwinden lassen? Sie sagt: “Die anderen Wartenden schauten ziemlich entsetzt.“Doch wenn sie von Schicksalen wie dem von Harold Sefolo berichtet, blitzen in ihren Augenwinkeln auch Tränen auf. “Es ist nicht so, dass ich mit der Zeit härter werde“, sagt sie. “Eher das Gegenteil.“ Als sie einmal einer Mutter die Zähne ihres Sohnes übergab, bekam die Frau einen Herzanfall und starb wenige Minuten später. “Und ich hatte immer noch die Zähne in der Hand. Danach war ich ziemlich erschüttert.“Fullards Büro sind zwei einfache Container auf dem Gelände der Generalstaatsanwaltschaft in Pretoria. Gleich neben der Tür stehen zwei Särge – nur zwischengelagert, sagt Fullard entschuldigend. An den Wänden Regale voller vergilbter Bücher: die alten Eingangsbücher der Leichenschauhäuser. Ähnlich wie damals in Nazideutschland gab es im Apartheid-Südafrika eine sorgsam gepflegte Bürokratie, auch die Todesschwadronen führten Akten. Als es mit dem Regime zu Ende ging, verbrannten sie allerdings das meiste. Fullard durchforstet deswegen auch Autopsieberichte oder normale Polizeiakten nach Hinweisen.Die Familie eines 1988 Hingerichteten an der Stelle, wo das Regime seine Leiche und die anderer nach der Exekution anonym vergraben ließ
© James Oatway/stern”Es ist wie ein Puzzle“, erklärt sie. “Jener Tote, dessen Überreste gefunden wurden – könnte das der sein, von dem ein Geheimpolizist in der Kommission erzählt hat? Passt der Zeitraum? Passen Alter und Verletzungen? Ähnelt die DNA der von nahen Verwandten ?“Das wichtigste Puzzlestück allerdings liefern die Täter selbst. Vor allem einer, den sie hier in Südafrika “Prime Evil“ nennen, den Bösesten überhaupt: Eugene de Kock.De Kock wurde 1983 Kommandant einer der berüchtigtsten Sondereinheiten: “Vlakplaas“, benannt nach der Farm in der Nähe von Pretoria, von der aus die Geheimpolizisten arbeiteten. De Kock und seine Männer waren Mörder im Auftrag des Staates. Kühl, zielgerichtet, skrupellos. Während auf Scheiterhaufen die Leichen zu Asche wurden, feierten sie nebenan Partys mit Bier und Steaks. Man dürfe nur nicht im Wind sitzen, gab einer später zu Protokoll, dann rieche man nichts.Kooperation mit dem KillerBevor de Kock Vlakplaas übernahm, hatte er in Angola gekämpft; zu töten war für ihn Routine. Doch mit seinen dicken Brillengläsern, dem Seitenscheitel, den weiten Pullovern, die er gern trug, sah er nicht aus wie ein Killer. Eher wie ein Verwaltungsbeamter. De Kock hatte zudem Angst, nach Blut zu riechen, stundenlang versuchte er nach den Taten den Geruch abzuwaschen. Das alles machte ihn für viele, die ihn in der “Truth and Reconciliation“-Kommission sahen, so schaurig-spannend. Am Ende war de Kock einer der wenigen, die ins Gefängnis mussten. Nicht alle Taten seien politisch motiviert gewesen, urteilte das Gericht – und verhängte zweimal Lebenslänglich plus 212 Jahre Gefängnis.Madeleine Fullards Beziehung zu de Kock begann 2013. Es gab Fälle, da kam sie einfach nicht weiter. “Und er musste darüber Bescheid wissen.“ So brachten eines Nachmittags drei Wärter “Prime Evil“ heimlich in ein Einfamilienhaus am Rand von Johannesburg. Fullard hatte Essen kommen lassen und de Kocks ehemalige Kollegen von Vlakplaas eingeladen. Die Atmosphäre sollte stimmen. Zu späterer Stunde standen dann alle bei Bier und Grillfleisch zusammen – Täter, überlebende Opfer, Ermittler – und unterhielten sich darüber, wie das war, damals, als man gegeneinander kämpfte. Für de Kock hatte Fullard einen Trainingsanzug organisiert, er sollte sich nicht durch seine orangefarbene Gefängniskluft gehemmt fühlen. “Das war schon alles sehr bizarr“, sagt die Forensikerin.Nkosinam Ngalo war einer der ersten exekutierten ANC-Aktivisten. Auch seine Überreste konnte Fullards Team identifizieren.
© James Oatway/sternDoch es funktionierte. De Kock gab Fullard nun Tipps, wen sie anrufen solle. Wo sie suchen solle. Und Fullard nahm den Staatsverbrecher Nummer eins mit auf ihre Expeditionen. “Die Logistik war ein Albtraum“, erzählt sie, “wir mussten ja immer Unterkünfte finden, wo die Wärter ihn gut bewachen konnten.“ Regelmäßig saß nun der verurteilte Massenmörder de Kock auf Campingstühlen unter Sonnenschirmen und gab Anweisungen, wo man graben sollte. Jenen Sack, der die erste Leiche enthielt, die sie durch de Kock fand, bewahrt Fullard als Souvenir auf: Deutlich sind rötlich-braune Flecken darauf zu erkennen, nicht alle stammen von der Erde.Eugene de Kock wurde Anfang 2015 auf Bewährung entlassen. Vor anderthalb Jahren gelang es einem Reporter des stern, ihn in Pretoria zu treffen. Er wirkte verwirrt, die Jahre im Gefängnis hatten ihm offenbar zugesetzt. Über seine Taten wollte er nicht ins Detail gehen. Es sei eben Krieg gewesen. Heute ist er zu keinem Treffen mehr bereit.Abschied nehmen könnenDer Kontakt sei schwieriger geworden, sagt auch Fullard, er helfe aber weiterhin. Die Arbeit ist ja längst nicht zu Ende. Immer häufiger rufen jetzt auch Angehörige an. “Wir spüren Druck. Die Leute wollen wissen, was mit ihren Söhnen passiert ist, bevor sie selbst sterben.“Fullard forscht inzwischen auch zu den politischen Gefangenen, die in den 60er Jahren gehängt wurden. Bis zu sieben Verurteilte mussten sich gleichzeitig mit dem Strick um den Hals auf Fußmarkierungen der Falltür im Gefängnis von Pre­toria stellen. Der Körper der Exe­kutierten, so das Gesetz, gehörte anschließend dem Staat. Die Angehörigen erfuhren nicht, wo man die Leichen bestattete. “Umso wichtiger ist, dass die Familien endlich Abschied nehmen können“, sagt Fullard.Dafür ist sie nun auf dem Weg in das Provinznest Cofimvaba, im Kofferraum ganz spezielles Gepäck – neun Pappkartons mit Erde und Knochen. Die Überreste von neun Gehängten. Sie sollen feierlich den Angehörigen übergeben werden.Feierliche Zeremonie nach der Übergabe gefundener Knochenreste an die Angehörigen. Hier trauert eine Frau um ihren vor Jahrzehnten gehängten Bruder.
© James Oatway/sternCofimvaba ist ein vergessener Flecken in der Provinz Eastern Cape, kaum mehr als ein paar Billigsupermärkte und Läden mit Farmzubehör. So spektakulär die Landschaft mit den weiten Tälern, den Hügeln, den Wasserfällen und Weiden, so verarmt ist die Region. Das war schon damals so – und trieb die Menschen in den Widerstand. Von hier kamen besonders viele Anti-Apartheid-Kämpfer, auch Nelson Mandela wurde nur etwa eine Stunde entfernt geboren.Vor der feierlichen Übergabe formt Fullard in den Räumen eines Bestatters das wenige, was Verfall und Verwesung übrig gelassen haben, zu einer menschlichen Silhouette. Sorgsam kippt sie aus Papiertüten die Knochenreste in einen Sarg, dann beginnt das ­Puzzle. Einen Rest des Oberschenkels gibt es fast immer – von den Rippen hingegen ist meist nichts mehr zu sehen. “Manchmal muss man das auch nach Gefühl ordnen“, sagt sie.Das Schicksal von Südafrikas AltenAm Ende aber stapeln sich in der engen Kammer neun Särge, und als am nächsten Tag der Gottesdienst zur Übergabe beginnt, versteht man, welche Bedeutung selbst diese Überbleibsel für die Angehörigen und Freunde haben. Manche sind nachts um zwei Uhr aufgestanden, um sich auf die beschwerliche Reise hierher zu machen. Teenager sind gekommen, die ihren Großvater nur als Fahndungsbild kennen und das jetzt auf ihrem T-Shirt tragen; befreundete Aktivisten, die zehn Jahre auf Robben Island gesessen haben, nur ein paar Blocks von Mandela entfernt. Und auch ein paar ziemlich alte Frauen – die Ehefrauen der Hingerichteten. Mordfall Anni DewaniNosilence May etwa, sie ist über 80, eine etwas gebrechliche Dame am Stock, die nicht mehr gut hört. Ihr Mann Zenzile war 27, als er gehängt wurde, sie hatten fünf Kinder. Am Tag vor der Hinrichtung schrieb er ihr, dass er sterben werde. Das war das Letzte, was sie von ihm mitbekam. “Um nach Pretoria zu fahren, hatten wir kein Geld“, erzählt sie. Geheiratet hat sie danach nicht wieder.Jetzt beobachtet May, wie die Särge unter Gesängen in die Kirche getragen werden, langsam, einer nach dem anderen. Als die Prozession die alte Frau passiert, wendet sie den Kopf dorthin, ihr Gesicht ist im Gegenlicht nicht genau zu erkennen; was mag in ihr vorgehen nach all den Jahrzehnten?Madeleine Fullard steht ein wenig abseits am Eingang. Sie ist die einzige Weiße hier. Sie hat die Arme vor dem Bauch verschränkt, die Sonnenbrille baumelt vor der Brust. Fullard wirkt fast wie ein schüchterner Zaungast. Das hier ist jetzt nicht mehr ihre Veranstaltung. Ihre Arbeit ist getan. Und die nächste wartet bereits, irgendwo auf einem Friedhof in den Weiten Südafrikas.Dieser Artikel ist dem aktuellen stern entnommen:



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Publish date : 2019-08-18 16:12:00

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