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News von heute: Tropische Riesenzecke überträgt offenbar erstmals Fleckfieber in Deutschland

News von heute: Tropische Riesenzecke überträgt offenbar erstmals Fleckfieber in Deutschland




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Riesenzecke überträgt offenbar erstmals Fleckfieber (18.44 Uhr)Pakistan droht Indien mit “Kampf bis zum Ende” (16.21 Uhr)Asap Rocky wegen Körperverletzung zu Bewährungsstrafe verurteilt (14.26 Uhr)Schwan und Stegner wollen offenbar SPD-Vorsitzende werden (13.18 Uhr)Krokodil verstümmelt und tötet Zehnjährigen auf den Philippinen (10.50 Uhr)Die News des Tages imstern-Ticker: +++ 19.01 Uhr: Rettungsschiff Open Arms darf in ialienischen Hafen einlaufen +++Die italienische Justiz hat nach Angaben der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms eine Anordnung des italienischen Innenministers Matteo Salvini gegen das Einlaufen des Rettungsschiffs Open Arms in italienische Gewässer aufgehoben. Ein Verwaltungsgericht habe sich dafür ausgesprochen, dass die knapp 150 Migranten an Bord des Schiffes in Italien an Land gehen könnten, sagte der Gründer von Proactiva Open Arms, Oscar Camps, am Mittwoch in Madrid. Seine Organisation warte nur noch darauf, das dem Schiff ein konkreter Hafen zum Anlanden genannt werde.+++ 18.44 Uhr: Tropische Riesenzecke überträgt offenbar erstmals in Deutschland Fleckfieber +++Zum ersten Mal in Deutschland hat offenbar eine neu eingewanderte tropische Zeckenart das schmerzhafte Fleckfieber auf einen Menschen übertragen. Ein Anfang August erkrankter Mann sei von einer Hyalomma-Zecke gestochen worden, an der sich der Erreger nachweisen ließ, teilten die Universität Hohenheim und das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr am mit. Dem Mann geht es demnach inzwischen wieder gut. Der Pferdebesitzer aus Nordrhein-Westfalen hatte den Angaben zufolge Anfang August eine Zecke, die ihn gebissen hatte, an die Experten in Hohenheim geschickt. Wenige Tage später kam er mit schweren Symptomen des sogenannten Zecken-Fleckfiebers ins Krankenhaus. An dem eingesandten Blutsauger wurde das Bakterium Rickettsia aeschlimannii nachgewiesen, welches das Fleckfieber verursacht.+++ 18.23 Uhr: Potsdam ruft Klimanotstand aus +++Potsdam hat den Klimanotstand ausgerufen. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte am Mittwoch mit Mehrheit auch dafür, dass Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) Möglichkeiten für mehr Radverkehr, mehr Personal für stärkeren Baum- und Grünschutz sowie eine klimaneutrale Energieversorgung für Neubauten prüfen soll. Einen entsprechenden Antrag hatten die Fraktionen von SPD, Grünen, Linken und Die Andere eingebracht. +++ 18.06 Uhr: China verschärft Gangart in Hongkong-Krise +++China verschärft seine Gangart in der Hongkong-Krise und löst damit international Besorgnis aus. Nach massiven regierungskritischen Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei am Hongkonger Flughafen verglich Peking gewaltbereite Demonstranten mit Terroristen. Zwei US-Kriegsschiffen wurde die Einfahrt in den Hafen Hongkongs untersagt. Zugleich befeuerte die zunehmende Präsenz des chinesischen Militärs an der Grenze zu Hongkong Befürchtungen, die Lage könne eskalieren. Bundesaußenminister Heiko Maas legte Hongkong-Reisenden eine Verschiebung ihrer Flüge nahe.+++ 17.48 Uhr: Behörden in Moskau verbieten erneut Demonstrationszug der Opposition +++Die Behörden in Moskau haben erneut einen Demonstrationszug der Opposition durch die russische Hauptstadt verboten. Es sei lediglich eine räumlich begrenzte Kundgebung genehmigt worden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge mit. Das entsprach aber nicht der Forderung der Organisatoren um das Team des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny. Die Behörden erklärten sich demnach einverstanden mit einer Kundgebung am übernächsten Sonntag (25. August).+++ 16.54 Uhr: Hilfsorganisation warnt vor wachsenden Spannungen an Bord der “Open Arms” +++Die Stimmung auf dem Rettungsschiff “Open Arms” mit 147 Migranten an Bord droht nach Angaben der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms jederzeit zu kippen. Es könne jeden Moment zu einem Streit mit ernsthaften Verletzungen oder sogar zu einem gewaltsamen Todesfall kommen, warnte der Gründer der Organisation, Oscar Camps, am Mittwoch im spanischen Radiosender Cadena Ser. Einige der überwiegend aus Afrika stammenden Geretteten befinden sich bereits seit knapp zwei Wochen an Bord der “Open Arms”. Das Schiff liegt derzeit vor der italienischen Insel Lampedusa. Sowohl Malta als auch Italien lassen die “Open Arms” nicht in ihre Häfen einlaufen. 14: «Open Arms» und 147 Migranten müssen weiter ausharren – ef43e2ae03430485Camps zufolge müssen sich die knapp 150 Menschen zwei Waschräume teilen und harren auf gerade einmal 180 Quadratmetern aus. Dies führe zu wachsenden Spannungen. “Es gibt Streit wegen eines Platzes im Schatten, wegen eines Platzes in der Sonne, wegen Essen, Streit wegen der Schlange vor dem Waschraum”, sagte Camps. Er erinnerte außerdem daran, dass die Migranten unter posttraumatischem Stress und Angstzuständen litten. “Man muss bedenken, dass sie auf ihrem Weg nach Europa Folter, Gewalt, Misshandlungen aller Art und Sklaverei ausgesetzt waren”, sagte er. Sie seien schon lange an Bord und könnten ihre Angehörigen nicht anrufen, um ihnen zu sagen, dass sie am Leben sind. “Sie haben absolut keine Ahnung, was passieren wird. Das erzeugt eine Menge Angst.”    Das Wetter, das sich in den vergangenen Tagen verschlechtert und zu rauem Seegang geführt hat, verschärfe die Spannungen. Viele Migranten seien seekrank und müssten sich übergeben, sagte Camps. Einige Menschen an Bord hätten einen Hungerstreik begonnen. Die Hilfsorganisation musste demnach ein Team aus Psychologen und Mediatoren an Bord schicken, um die Ordnung wiederherzustellen. +++ 16.24 Uhr: Sechs Tote bei Hauseinsturz in chilenischer Hafenstadt +++Beim Einsturz von zwei Häusern in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Leichen von zwei Frauen seien aus dem Trümmern geborgen worden, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Die Einsatzkräfte suchten noch nach mindestens vier weiteren Toten. Zuvor waren zwei Kinder lebend gerettet worden, wie die Zeitung “La Tercera” berichtete.Die beiden an einem Hang gelegenen Häuser waren abgerutscht und auf eine darunter liegende Gasse gestürzt. Die beiden bereits identifizierten Toten befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar in den Häusern. Bei den anderen Opfern handelte es sich um Passanten, die unterhalb der Gebäude unterwegs waren. Valparaíso an der Pazifikküste ist auf zahlreichen Hügeln errichtet. Die Altstadt mit ihren historischen Häusern, steilen Gassen und Treppen gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.14-Greta Thunberg sticht nach New York in See+++ 16.22 Uhr: Greta Thunberg zu Atlantik-Überquerung aufgebrochen +++Die große Reise über den Atlantik beginnt: Klimaaktivistin Greta Thunberg ist von Großbritannien aus in Richtung New York in See gestochen. Gemeinsam mit den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi legte die 16-Jährige am Mittwoch mit der Hochseejacht “Malizia” im englischen Plymouth ab. An Bord befinden sich auch Thunbergs Vater Svante und der Filmemacher Nathan Grossman, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise dürfte rund zwei Wochen dauern. Los geht’s: Greta Thunberg ist zusammen mit dem deutschen Profisegler Boris Herrmann in See gestochen
© Kirsty WigglesworthThunberg fliegt nicht, weil bei Flugreisen immense Mengen Treibhausgase ausgestoßen werden. Deshalb hatte sie länger nach einer klimaschonenderen Alternative für die Reise nach Amerika gesucht, wo sie unter anderem im September am UN-Klimagipfel in New York teilnehmen will. Ende Juli hatte Thunberg schließlich bekanntgegeben, mit der mit Solarpaneelen und Unterwasserturbinen ausgestatteten “Malizia” über den Atlantik reisen zu wollen.Der Start von Thunbergs großer Reise fällt beinahe genau auf den Jahrestag des Beginns ihrer Protestaktion: Am 20. August 2018 hatte sich die damals 15-Jährige vor den Stockholmer Reichstag gesetzt, um eine beherztere Klimapolitik Schwedens sowie ein Einhalten der Pariser Klimaziele einzufordern. Aus der Protestaktion hat sich die internationale Klimaschutzbewegung Fridays for Future entwickelt.+++ 16.21 Uhr: Pakistan droht Indien mit “Kampf bis zum Ende” +++Der pakistanische Regierungschef Imran Khan hat im Kaschmir-Konflikt mit Indien einen “Kampf bis zum Ende” angedroht. Es sei an der Zeit, Indien “eine Lektion zu erteilen”, sagte Khan am Mittwoch bei einem Besuch in Muzaffarabad. Der pakistanischen Armee lägen “solide Informationen” über weitergehende Pläne Indiens im pakistanischen Teil Kaschmirs vor. “Wir haben beschlossen bis zum Ende zu kämpfen, wenn Indien irgendwelche Übergriffe begeht”, warnte Khan.09: Indien lockert Ausgangssperre in Kaschmir für Freitagsgebete – bd1bd1ee5fcbdcd2Die indische Regierung hatte Anfang vergangener Woche den in der Verfassung festgelegten Sonderstatus mit Autonomierechten für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir, den indischen Teil Kaschmirs, gestrichen. Gleichzeitig verhängte sie dort eine Ausgangssperre.Der wieder aufgeflammte Konflikt reicht bis zur Unabhängigkeit des ehemaligen Britisch-Indien und der damit einhergehenden Abspaltung Pakistans im August 1947 zurück. Zweimal, 1947 und 1965, führten Indien und Pakistan Kriege um die mehrheitlich muslimische Region. 1949 wurde Kaschmir von der UNO zwischen beiden Staaten aufgeteilt – beide beanspruchen die Region aber weiterhin zur Gänze. +++ 16.17 Uhr: Maas legt Hongkong-Reisenden Verschiebung nahe +++Angesichts der Zuspitzung der Lage in Hongkong hat Bundesaußenminister Heiko Maas Bundesbürgern empfohlen, geplante Reisen dorthin gegebenenfalls zu verschieben. “Ich glaube, dass man den Menschen durchaus sagen kann, wenn sie Hongkong-Reisen planen, diese möglicherweise etwas aufzuschieben, um abzuwarten, wie sich die Dinge dort entwickeln”, sagte er am Mittwoch im kanadischen Toronto. +++ 16.03 Uhr: ADAC lehnt Auto-Maut für alle ab +++Der ADAC lehnt eine umfassende Maut für alle Autofahrer ab. “Man sollte jetzt nicht mit anderen Maut-Modellen neue Ungerechtigkeiten schaffen”, sagte ein Sprecher des Automobilclubs. Autofahrer in Deutschland seien schon jetzt jedes Jahr mit rund 53 Milliarden Euro aus Steuern und Abgaben im Verkehrsbereich belastet.Die beiden Präsidenten des bayerischen und baden-württembergischen Gemeindetags hatten eine Abgabe für alle Autofahrer gefordert – auf allen Straßen. Mit den Einnahmen könne die Erhaltung der Straßen finanziert werden. Die CSU hatte ursprünglich den Plan, dass Inländer trotz Maut nicht draufzahlen müssen. Sie wären bei der Kfz-Steuer entlastet worden. Der Europäische Gerichtshof hatte das Vorhaben gekippt, weil er Autofahrer aus dem Ausland benachteiligt sah.+++ 15.51 Uhr: Kathedrale Notre-Dame ist immer noch vom Einsturz bedroht +++Die brandgeschädigte Pariser Kathedrale Notre-Dame ist weiterhin vom Einsturz bedroht. Während der jüngsten Hitzewelle seien weitere Steine aus dem Gewölbe des Kirchenschiffs heruntergestürzt, teilte das französische Kulturministerium am Mittwoch mit. Das Ministerium wies Vorwürfe zurück, die Behörden hätten die Gefahr einer Bleivergiftung ignoriert. Notre Dame 19.21Bei dem Brand am 15. April waren das Dach und der Spitzturm der gotischen Kathedrale zerstört worden. Auslöser des Brandes war Ermittlern zufolge vermutlich eine brennende Zigarette oder ein Kurzschluss. Hunderte Tonnen hochgiftiges Blei, die dort verbaut worden waren, schmolzen in der Hitze. Der Wind blies die Partikel weit über das Kirchengelände hinaus. Am 25. Juli wurden die Arbeiten an Notre-Dame wegen Gesundheitsbedenken vorübergehend eingestellt. Sie sollen am kommenden Montag wiederaufgenommen werden. Neue Sicherheitsvorschriften und zusätzliche Ausstattung zur Dekontaminierung der Kleidung soll die Arbeiter auf der Baustelle dann schützen.+++ 15.48 Uhr: Bahnstreik in Spanien – Hunderte Zugverbindungen gestrichen +++Wegen eines Bahnstreiks in Spanien sind am Mittwoch mehrere Hundert Zugverbindungen ausgefallen. Laut der spanischen Bahngesellschaft Renfe sollten voraussichtlich 325 Kurz-, Mittel- und Langstreckenzüge gestrichen werden – ausgerechnet in der Hauptreisezeit und am Tag vor einem der wichtigsten Feiertage am 15. August, den zahlreiche Spanier traditionell für Kurztrips nutzen. Die zuständige Gewerkschaft CGT fordert eine Aufstockung des Personals. Nach einem ersten Ausstand Ende Juli und dem Streik vom Mittwoch soll der Bahnverkehr auch noch am 30. August und am 1. September erheblich behindert werden. Die Ausfälle finden jeweils zwischen 12 und 16 Uhr und zwischen 20 und 24 Uhr statt.+++ 15.17 Uhr: Zwei 14-Jährige angeklagt nach Attacke auf Rentner in Wuppertal +++Nach einer brutalen Attacke auf einen Rentner in Wuppertal hat die Staatsanwaltschaft zwei 14-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die beiden Intensivtäter sollen den 70-Jährigen im Mai an seinem Mietshaus geschlagen und getreten haben. Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt und erlitt bleibende Schäden. Wann der Prozess beginnt, sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Zuvor hatte die “Westdeutsche Zeitung” berichtet.Die Angeklagten – ein Deutscher und ein Deutsch-Bulgare – seien der Polizei bereits durch zahlreiche Taten bekannt, die sie schon im Kindesalter begangen hätten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der eine habe mehr als 160, der andere rund 60 Einträge. Die selbst ernannte Gucci-Bande, zu der nach Erkenntnissen der Ermittler etwa 15 Kinder und Jugendliche gehören, fällt in Wuppertal seit mehreren Monaten durch Straftaten auf. Einer der Angeklagten war erst elf Tage vor der Attacke auf den Rentner zu einer achtmonatigen Jugendstrafe wegen Körperverletzung verurteilt worden, wurde bis zur Vollstreckung aber auf freien Fuß gesetzt. Er sitzt jetzt wieder in Untersuchungshaft. Der andere ist in einer geschlossenen Jugendeinrichtung untergebracht.+++ 15.12 Uhr: Ermittler weiten Anschuldigungen im Mordfall Kuciak aus +++Den Beschuldigten im Fall der Ermordung des slowakischen Journalisten Jan Kuciak werden weitere Taten zur Last gelegt. Die drei Männern und eine Frau werden nun auch beschuldigt, die Tötung von zwei Staatsanwälten und eines Rechtsanwalts geplant zu haben. Das gaben Sonderermittler des Innenministeriums in Bratislava nach Angaben der Agentur TASR am Mittwoch bekannt. 12: Medien ExSoldat gesteht Mord an slowakischem Journalisten Jan Kuciak – 4d5b2161d6fec93dDer Journalist Jan Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnirova waren im Februar 2018 im Stil einer Hinrichtung erschossen worden. Beide waren 27 Jahre alt. Die vier Beschuldigten sollen dabei jeweils als Auftraggeber, Vermittler, Fahrer oder Schütze gewirkt haben. Kuciak hatte zu Verbindungen zwischen Mafia und Politik in der Slowakei recherchiert. Warum die beiden Staatsanwälte und der Jurist ebenfalls ins Visier der mutmaßlichen Bande gerieten, blieb zunächst unklar. Einer von ihnen, der frühere stellvertretende Generalstaatsanwalt Peter Sufliarsky, sagte nur, dies könne mit seiner damaligen Arbeit zusammenhängen.Die Ermordung Kuciaks hatte international für Entsetzen gesorgt und in der Slowakei Massenproteste ausgelöst, die schließlich zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Robert Fico führten.+++ 15.08 Uhr: Drei Iraker wegen Anschlagsplänen in Deutschland angeklagt +++Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen drei Iraker erhoben, die einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland vorbereitet haben sollen. Ihnen soll vor dem Oberlandesgericht in Hamburg der Prozess gemacht werden, wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Die Männer waren Ende Januar in Schleswig-Holstein im Kreis Dithmarschen festgenommen worden und sitzen seither in Untersuchungshaft.+++ 14.57 Uhr: Nachgewiesen: Riesenzecke überträgt Fleckfieber in Deutschland +++Erstmals soll in Deutschland ein Mensch durch den Stich einer tropischen Riesenzecke an Fleckfieber erkrankt sein. In der Zecke, die den Mann gestochen hatte, sei der betreffende Erreger nachgewiesen worden, teilte die Universität Hohenheim in Stuttgart am Mittwoch mit. Ein Pferdehalter aus dem Raum Siegen (Nordrhein-Westfalen) hatte sich Ende Juli durch eine Hyalomma-Zecke angesteckt. Er konnte erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.Fleckfieber führt beim Menschen zu Hautausschlag und dem Gefühl erhöhter Temperatur, zu Kopf- und Muskelschmerzen und extremen Gelenkschmerzen. Die Hyalomma-Zecken stammen aus den Trocken- und Halbtrockengebieten von Afrika, Asien und Südeuropa – von Spanien über Italien bis zur Türkei. Von den hiesigen Zecken wie etwa dem Gemeinen Holzbock kann man sie leicht unterscheiden: Sie sind mit bis zu zwei Zentimeter Länge wesentlich größer und haben auffällig gestreifte Beine.+++ 14.49 Uhr: Weitere Vibrionen-Infektion an der Ostsee +++In Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein weiterer Mensch bei einem Bad in der Ostsee mit Vibrionen infiziert. Damit steige die Zahl der Infektionen in diesem Jahr auf sechs, sagte Heiko Will, Direktor des Landesamts für Gesundheit und Soziales in Rostock am Mittwoch. Auch in dem neuen Fall sei eine hochbetagte Frau betroffen, die zur Risikogruppe der immungeschwächten Menschen gehöre. Vergangene Woche war eine ältere Frau an einer solchen Infektion gestorben. In Schleswig-Holstein seien weiterhin keine Erkrankungsfälle bekannt, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. Vibrionen sind Bakterien, von denen einige Arten beim Menschen Krankheiten verursachen können. Am bekanntesten dürfte der Erreger der Cholera sein. Die im Salzwasser der Ostsee vorkommenden Keime der Art Vibrio vulnificus vermehren sich laut Will sprunghaft bei Wassertemperaturen von mehr als 20 Grad und können Wunden infizieren. Symptome einer Infektion sind demnach Schüttelfrost, Durchfall, Fieber und blasenbildender Hautausschlag. Eine zügige Therapie mit Antibiotika kann den Krankheitsverlauf stark mildern. In Mecklenburg-Vorpommern waren im vergangenen Jahr drei Menschen durch Vibrionen-Infektionen gestorben.+++ 14.27 Uhr: Erasmus für Künstler: EU startet Ausschreibung für Austauschprogramm +++Künstler aus ganz Europa können sich in den kommenden Wochen um die Teilnahme an einem EU-Austauschprogramm bewerben. Für das Programm i-Portunus seien Bewerbungen bis zum 5. September möglich, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Das Programm unterstützt Künstler und Kulturschaffende, die in einem anderen Land für 15 bis 85 Tage arbeiten wollen.+++ 14.26 Uhr: Asap Rocky wegen Körperverletzung zu Bewährungsstrafe verurteilt +++Der US-Rapper Asap Rocky und zwei seiner Begleiter sind in Schweden wegen Körperverletzung verurteilt worden. Ins Gefängnis müssen sie dafür aber nicht, wie das Bezirksgericht Stockholm bekanntgab: Sie erhielten eine Bewährungsstrafe. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die drei Angeklagten einen jungen Mann in Stockholm geschlagen und getreten haben, als dieser am Boden lag. Sie hätten sich nicht in einer Situation befunden, in der sie sich lediglich selbst verteidigt hätten. Die Tat sei jedoch nicht so schwerwiegend gewesen, dass sie dafür ins Gefängnis müssten. Das Opfer erhält Entschädigung. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Monate Gefängnis gefordert. Asap Rocky bittet um Gebete 9.22Asap Rocky und zwei seiner Begleiter hatten sich in Schweden wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten müssen. Ende Juni hatten sie den Mann in Stockholm auf offener Straße zusammengeschlagen – aus eigenen Angaben, nachdem sie länger belästigt und bedrängt worden waren. US-Präsident Donald Trump und diverse Prominente hatten sich in den Fall eingeschaltet. Die drei Männer saßen vier Wochen lang in schwedischer Untersuchungshaft. Nach Verhandlungsende wurden sie auf freien Fuß gesetzt und reisten zurück in die USA.+++ 14.22 Uhr: Zehn Meter hohes Huhn vor Knesset: Protest gegen Israels Gaza-Politik +++Aus Protest gegen Israels Gaza-Politik haben rechtsorientierte Aktivisten am Mittwoch vor dem Parlament in Jerusalem ein etwa zehn Meter hohes aufblasbares Huhn aufgestellt. Israel müsse “aufhören, Angst zu haben”, lautet ein Schriftzug auf der Brust des weißen Gockels mit rotem Kamm und orangefarbenem Schnabel und Füßen. “Wir fordern einen israelischen Sieg!” Kritiker werfen dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dessen Regierung seit langem ein zu zögerliches Vorgehen gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas vor. Israel und die Hamas hatten zuletzt unter Vermittlung Ägyptens eine Waffenruhe vereinbart. Dennoch kam es am Wochenende an der Grenze erneut zu Angriffen militanter Palästinenser, bei denen fünf bewaffnete Angreifer getötet wurden. Außerdem schicken Einwohner des Gazastreifens weiter Brand-Ballons auf die israelische Seite der Grenze. Auf Raketenangriffe aus dem Gazastreifen reagiert Israels Armee meist mit Luftangriffen in dem Küstenstreifen. “Das Huhn soll die Ängstlichkeit der israelischen Regierung vor der Hamas symbolisieren”, teilten die Veranstalter des Protests mit, die rechtsorientierte Organisation Israel Victory Project.+++ 13.58 Uhr: Schwächere Konjunktur: Bundesregierung will Ruhe bewahren +++Die Bundesregierung ist bemüht, angesichts der Abkühlung der Konjunktur Ruhe zu bewahren. Die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Ulrike Demmer, sagte am Mittwoch in Berlin, die Regierung sehe keine Notwendigkeit für weitere Maßnahmen, die die Konjunktur stabilisierten. Für das Gesamtjahr gehe man weiter von einem leichten Wirtschaftswachstum aus.Belastet von internationalen Handelskonflikten und einer schwächeren Weltwirtschaft schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Frühling um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal.+++ 13.29 Uhr: Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand auf griechischer Insel Euböa +++Auf der griechischen Insel Euböa haben am Mittwoch weiter hunderte Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand gekämpft. Das Feuer sei eine “riesige ökologische Katastrophe”, sagte der Regionalgouverneur Costas Bakoyannis. Die Flammen wüten seinen Angaben zufolge in einem “einzigartigen, unberührten Pinienwald” und haben bereits schwere Schäden in einem 550 Hektar großen Naturschutzgebiet verursacht. 14-Griechenland: Dörfer auf Euböa wegen Waldbrandes evakuiertEuböa ist nach Kreta die zweitgrößte griechische Insel und liegt rund hundert Kilometer östlich von Athen. Das Feuer war am frühen Dienstagmorgen ausgebrochen und hatte sich in dem dichten Pinienwald schnell ausgebreitet. Am Dienstag wurden die Dörfer Kontodespoti, Makrymalli, Stavros und Platana geräumt, in der Nacht zum Mittwoch bedrohte das Feuer auch die Stadt Psachna. Die Flammen waren teilweise 20 bis 30 Meter hoch.    “Von Psachna bis Kontodespoti und Makrymalli ist alles niedergebrannt”, sagte der Zivilschutzvertreter Thanassis Karakatzas der amtlichen Nachrichtenagentur Ana. “Es ist ein Glück, dass es noch keine menschlichen Opfer gibt.” Bisher hätten auch keine Inselbewohner mit Verletzungen oder Atemproblemen ins Krankenhaus gemusst, erklärte Gesundheitsminister Vassilis Kikilias im Onlinedienst Twitter. Zur Vorsicht standen aber drei Rettungswagen bereit.+++ 13.23 Uhr: Pakistans Premier besucht Kaschmir +++Inmitten der neuen Spannungen mit Indien wegen Kaschmir hat Pakistans Premierminister Imran Khan am Mittwoch den von seinem Land kontrollierten Teil des Himalaya-Gebiets besucht. Es wurde erwartet, dass er anlässlich des 72. Jahrestages der pakistanischen Unabhängigkeit im Regionalparlament eine Solidaritätsbotschaft an die Einwohner des indischen Teils Kaschmirs richtet. 09: Kaschmirkrise Ausgangssperre in indischer Region gelockert – b3c0ce287aaf5fffDie indische Regierung hatte der Region Jammu und Kaschmir Anfang vergangener Woche den Autonomiestatus entzogen, ohne die Bevölkerung des Gebiets vorher zu fragen oder sie zu informieren. Premierminister Narendra Modi will mit der Aufhebung des Sonderstatus’ das Kaschmir-Gebiet stärker in das mehrheitlich hinduistische Indien integrieren. Die bisherige Autonomieregelung sicherte der indischen Kaschmir-Region unter anderem eine eigene Verfassung und Flagge sowie weitgehende Kompetenzen zu.Das Vorgehen Indiens hatte zu einer Krise mit Pakistan geführt, das die Region ebenfalls beansprucht. Die Erzfeinde streiten sich schon seit mehr als 70 Jahren darum. Beide Atommächte beherrschen jeweils einen Teil von Kaschmir, ein weiterer Teil gehört zu China. +++ 13.06 Uhr: Medienbericht: Schwan und Stegner bewerben sich um SPD-Vorsitz +++Nach einem Bericht von “Spiegel Online” streben Gesine Schwan und Ralf Stegner als Doppelspitze den Vorsitz der SPD an. Laut “Spiegel” wollen sich Schwan und Stegner am Freitag in Berlin öffentlich erklären. Der 59-jährige Stegner koordiniert seit Jahren den linken Flügel der Partei. Er gilt als Skeptiker der großen Koalition von SPD und Union. Die 76-jährige Schwan hatte bereits öffentlich eine Kandidatur erwogen. Sie kündigte zuletzt an, die SPD wieder stärker an ihren Grundwerten ausrichten zu wollen. “Wir sind so schrecklich mutlos”, hatte sie jüngst dem “Spiegel” gesagt.Seit dem Rücktritt von Andrea Nahles führt ein Interims-Trio aus Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig die Partei. Bis zum 1. September können sich Bewerber für den Vorsitz noch melden.+++ 12.57 Uhr: Fußballtrainer erhält Geldstrafe für heimliches Filmen in Damendusche +++Ein Fußballtrainer aus Niedersachsen, der in der Dusche eines Damenteams heimlich Filmaufnahmen gemacht hat, muss 8400 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Göttingen erließ einen Strafbefehl gegen den Mann, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Außerdem werden die Kamera des Mannes und die abgespeicherten Bilder eingezogen. Der inzwischen von seinen Ämtern zurückgetretene Trainer eines Herren-Bezirksligisten hatte im Sporthaus eines anderen Clubs die Kamera installiert, um gezielt Fußballerinnen beim Duschen zu filmen. Entdeckt worden sei diese ausgerechnet von der Ehefrau des Fußballtrainers, die in dem Frauenteam spielte. Wie das “Göttinger Tageblatt” berichtete, sollen zwischen April 2015 und Oktober 2018 Dutzende Frauen von dem Mann gefilmt worden sein.+++ 12.42 Uhr: Sechs Polizisten in Mexiko-Stadt wegen Vorwurfs der Vergewaltigung suspendiert +++Nach den heftigen Protesten wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung von zwei Mädchen durch Polizisten hat die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt sechs Polizeibeamte suspendiert. Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum sagte am Dienstag in einer im Online-Dienst Twitter verbreiteten Video-Botschaft, die Polizisten seien bis zum Abschluss der Ermittlungen des Dienstes enthoben. “Es wird keine Straflosigkeit geben, aber auch nicht das Fabrizieren von Schuldigen”, erklärte Sheinbaum. Ein 17-jähriges Mädchen hatte vier Polizisten vorgeworfen, sie nach einem Fest im Norden von Mexiko-Stadt in ihrem Polizeiauto vergewaltigt zu haben. Die Beamten waren danach zunächst im Dienst geblieben. Zudem wurde einem weiteren Polizisten vorgeworfen, im Zentrum der Hauptstadt eine 16-Jährige in einem Museum für Fotografie sexuell missbraucht zu haben. Der Beamte wurde vergangene Woche festgenommen. Demonstrantinnen vor dem Polizeipräsidium der mexikanischen Hauptstadt
© Alfredo EstrellaWegen dieser Fälle hatten am Montag etwa 250 Frauen in Mexiko-Stadt demonstriert. “Gerechtigkeit” und “Nicht eine einzige mehr” riefen die wütenden Demonstranten – die meisten von ihnen Frauen – vor dem Polizeipräsidium. Sie zogen auch zur Staatsanwaltschaft, wo sie einen Schweinekopf aufhängten und die Glas-Eingangstüren einschlugen.+++ 12.27 Uhr: Elf Zivilisten in Afghanistan von regierungstreuen Truppen getötet +++Bei einem Einsatz regierungstreuer Truppen sind nach UN-Angaben im Südosten Afghanistans mindestens elf Zivilisten getötet worden. Bei den meisten Opfern vom Sonntagabend in der Provinz Paktia handele es sich um Universitätsstudenten. Auch ein Schulleiter sei darunter, sagte ein Provinzratsmitglied am Mittwoch. Der Provinzvertreter sprach von 13 Toten. Die UN-Mission in Afghanistan (Unama) forderte auf Twitter ein sofortiges Ende der Gewalt gegen die afghanische Bevölkerung. Die Organisation verwies zudem auf den Umstand, dass der Angriff während des Opferfestes – eine der wichtigsten Feierlichkeiten im Islam – erfolgte.+++ 12.12 Uhr: Fisch in Deutschland wieder beliebter +++Die Verbraucher in Deutschland greifen verstärkt zu Fisch und Fischprodukten. Der Pro-Kopf-Verzehr erhöhte sich nach vorläufigen Schätzungen im vergangenen Jahr von 14,1 auf 14,4 Kilogramm, teilte das Fisch-Informationszentrum (FIZ) am Mittwoch in Hamburg mit. Damit bleibe die Wertschätzung für Fisch und Meeresfrüchte auf hohem Niveau, sagte FIZ-Vorsitzender René Stahlhofen. Mit 3,9 Milliarden Euro gaben die Haushalte mehr Geld für Fisch aus als je zuvor, eine Steigerung von 0,2 Prozent im Jahresvergleich. Im internationalen Vergleich verzehren die Verbraucher in Deutschland jedoch eher wenig Fisch und haben über die vergangenen Jahre ihr Konsumverhalten nicht wesentlich verändert. Der Weltdurchschnitt liegt mit 19,3 Kilogramm pro Kopf um rund fünf Kilogramm höher als in Deutschland. In Ländern wie Großbritannien, den USA oder Italien werden mehr als 20 Kilogramm Fisch verzehrt, in Frankreich, Schweden oder China mehr als 30 Kilogramm. Spitzenreiter ist Island mit einem Verbrauch von mehr als 60 Kilogramm Fisch pro Kopf im Jahr.+++ 12.07 Uhr: Britischer Politiker will Staatsbürgerschaft für Hongkonger +++ Angesichts der angespannten Lage in Hongkong hat ein konservativer Politiker in Großbritannien vorgeschlagen, Bürgern der ehemaligen Kronkolonie die volle britische Staatsbürgerschaft zu geben. Diesen Schritt hätte sein Land bereits nach der Übergabe Hongkongs an China 1997 tun sollen, argumentierte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im britischen Parlament, Tom Tugendhat, laut einem Bericht des “Guardian”. London könne den Bürgern Hongkongs zusichern, “dass ihre bestehenden Rechte vom Vereinigten Königreich anerkannt werden und dass sie (die Bürger) geschätzt werden”, sagte Tugendhat demnach.Bei seinem Vorschlag für die Hongkonger gehe es nicht darum, China seine Rechte streitig zu machen, sagte Tugendhat weiter. “Sie sind noch immer chinesische Staatsbürger aus der Sonderverwaltungszone”, sagte er. Vielmehr gehe es darum, Menschen, die sich um ihre Zukunft sorgten, Sicherheit zu geben und damit ein altes Unrecht wiedergutzumachen.+++ 11.12 Uhr: Brände auf griechischer Insel Euböa teils unter Kontrolle +++Auf der griechischen Insel Euböa hat die Feuerwehr einen seit drei Tagen tobenden Waldbrand teilweise unter Kontrolle gebracht. “Die Lage ist besser. Es gibt aber immer wieder neue kleine Brandherde”, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im staatlichen Rundfunk am Mittwoch. Zum Tagesanbruch hatten fünf Löschflugzeuge und sechs Hubschrauber Wasser über dem Brandgebiet abgeworfen, wie das Staatsfernsehen ERT zeigte. Zwei weitere Löschflugzeuge aus Italien sollten im Laufe des Tages zum Einsatz kommen. 13: Angst vor den Flammen Neue Waldbrände in Griechenland – f69acf82de1091c2Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer hatten auch in der Nacht gegen die Flammen gekämpft. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Todesopfer oder schwere Sachschäden gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region sind bislang 2500 Hektar Pinienwald den Flammen zum Opfer gefallen.  +++ 10.58 Uhr: Linken-Abgeordnete fordert Abschiebestopp von Flüchtlingen in Türkei +++Nach Berichten über angebliche Abschiebungen syrischer Flüchtlinge hat die Linken-Abgeordnete Gökay Akbulut einen Stopp von Rückführungen in die Türkei gefordert. “Eigentlich müsste ein sofortiger Abschiebestopp von Schutzsuchenden von EU-Mitgliedstaaten in die Türkei gelten”, sagte Akbulut der Deutschen Presse-Agentur. Dass die Türkei Schutzsuchende zurück nach Syrien schicke, mache deutlich, dass das Land die Voraussetzungen eines sicheren Drittstaats nicht erfülle. Akbulut stützt ihre Vorwürfe auf zahlreiche Quellen. Die Türkei dementiert allerdings, dass Syrer abgeschoben wurden.+++ 10.53 Uhr: Studie: Braunkohletagebau trocknet Hambacher Forst im rheinischen Revier aus +++Der an den Hambacher Wald heranrückende RWE-Braunkohletagebau im rheinischen Revier heizt einer Greenpeace-Studie zufolge die Landschaft auf und trocknet so den bereits dürregestressten Wald aus. Laut der am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Untersuchung eines Teams um den Waldforscher Pierre Ibisch tragen extreme Temperaturunterschiede zwischen Tagebau und Hambacher Forst im Sommer zum vermehrten Absterben von Bäumen an den Waldrändern bei.    Laut Greenpeace zeigt die Studie mit Hilfe satellitengestützter Auswertungsverfahren, dass der Tagebau Hambach insbesondere in den Sommermonaten der jüngst besonders warmen Jahre mit durchschnittlichen Oberflächentemperaturen von über 45 Grad Celsius der Hitzepol der Region ist. Die Thermik über dem sich aufheizenden Tagebau verstärke im Hambacher Wald die Trockenheit der vergangenen beiden Jahre.+++ 10.50 Uhr: Zehnjähriger auf Philippinen von Krokodil getötet +++Auf den Philippinen ist ein zehn Jahre alter Junge von einem Krokodil getötet worden. Das Kind wurde auf der Insel Balabac von dem Tier ins Wasser gezogen, als es gerade an Bord eines kleinen Holzboots einen Fluss überqueren wollte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein Fischer entdeckte am nächsten Tag in einem Mangrovenwald die schwer verstümmelte Leiche.In dem Boot saßen nach Angaben eines Polizeisprechers auch der ältere Bruder des Zehnjährigen und eine Schwester. Beide kamen unbeschadet davon. Der Ort des Angriffs liegt ganz in der Nähe des Elternhauses. Auf der Insel, etwa 850 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Manila, kam es in jüngerer Zeit mehrmals vor, dass Krokodile auf Menschen losgingen. Im vergangenen Jahr wurde ein Fischer getötet.+++ 10.49 Uhr: Jeder Dritte würde sich in Tieren herangezüchtetes Spenderorgan einsetzen lassen +++Knapp ein Drittel der erwachsenen Deutschen wäre einer Internetumfrage zufolge bereit, sich ein in einem Tier herangewachsenes menschliches Organ implantieren zu lassen. Das geht aus einer am Mittwoch in Köln vorgestellten Befragung des Instituts YouGov hervor. Demnach wären 28 Prozent der Teilnehmer in jedem Fall oder eher bereits dazu. Für 55 Prozent käme das auf keinen Fall oder eher nicht in Frage, wie das Marktforschungsunternehmen weiter mitteilte. Weitere 27 Prozent der Teilnehmer wollten sich zu der Frage nicht äußern. Mensch-Tier-Hybride Japan 15.50Hintergrund der Frage sind erleichterte Forschungsregeln für Wissenschaftler in Japan. Diesen ist es künftig erlaubt, Tierembryonen eine spezielle Art menschlicher Stammzellen einzupflanzen und diese Embryonen dann auch von Tieren austragen zu lasen. Die sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen können sich zu jeder Art von Gewebe entwickeln. Forscher hoffen, dass in Tieren menschliche Spenderorgane gezüchtet und später transplantiert werden können.+++ 10.43 Uhr: Biometrische Daten von Millionen Nutzern offen im Netz entdeckt +++Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit rund einer Million Fingerabdrücken und anderen biometrischen Daten aufgespürt, die quasi ungeschützt und unverschlüsselt im Web abgerufen werden konnte. Die Daten stammen vom System “Biostar 2” der koreanischen Sicherheitsfirma Suprema, die nach eigenen Angaben Marktführer in Europa bei biometrischen Zutrittskontrollsystemen ist. Über das Sicherheitsleck hatten zuerst der britische “Guardian” sowie das israelische Portal “Calacalist” berichtet.”Biostar 2″ arbeitet mit Fingerabdrücken oder Gesichtsscans auf einer webbasierten Plattform für intelligente Türschlösser, mit der Unternehmen die Zugangskontrolle für ihre Büros oder Lagerhallen selbst organisieren können. Das System wird nach Angaben vom “Guardian” auch von der britischen Polizei sowie mehreren Verteidigungsunternehmen und Banken genutzt.+++ 10.42 Uhr: Regierung billigt Gesetz zur Entlastung von Angehörigen Pflegebedürftiger +++Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Gesetz zur finanziellen Entlastung von Angehörigen Pflegebedürftiger auf den Weg gebracht. Die Vorlage von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht vor, dass Kinder von Pflegebedürftigen, die Sozialhilfe beziehen, erst ab einem Jahreseinkommen von über 100.000 herangezogen werden. Bei den Kommunen gibt es Kritik an der Neuregelung, weil Kosten in Milliardenhöhe befürchtet werden. Es sei “grundsätzlich zumutbar, dass Kinder und Eltern gegenseitig füreinander einstehen”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe von Mittwoch. “Daran sollte nicht gerüttelt werden.” Der Sozialverband VdK begrüßte Heils Vorhaben hingegen. Das Gesetzesvorhaben sei “ein wichtiger Schritt”, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Funke Medien. Viele ältere Menschen schreckten davor zurück, Hilfe vom Sozialamt in Anspruch zu nehmen. “Sie gehen nicht ins Heim, obwohl sie zu Hause nicht mehr ausreichend versorgt werden können, damit ihre Kinder nicht belastet werden”, sagte Bentele.+++ 10.39 Uhr: 22 US-Bundesstaaten und 7 Städte klagen gegen Trumps Kohlepolitik +++In den USA gehen 22 Bundesstaaten und 7 Großstädte gerichtlich gegen die Klimapolitik der Regierung in Washington vor. Die Rücknahme der Regulierungen von Kohlekraftwerken verstoße gegen das Luftreinhaltegesetz “Clean Air Act”, argumentieren die Kläger laut US-Medienberichten vom Dienstag (Ortszeit). Die US-Umweltbehörde EPA hatte die Regulierungen aus der Regierungszeit von Präsident Barack Obama im Juni zurückgenommen. Dagegen hatten die Opposition und Umweltschützer Alarm geschlagen. Am Berufungsgericht des District of Columbia klagen nun unter anderem Kalifornien, New Jersey und Virginia sowie die Städte New York, Los Angeles und Chicago.+++ 10.20 Uhr: Vermisster Segler aus Kiel in Dänemark tot aufgefunden +++Ein seit mehreren Tagen vermisster Segler aus Kiel ist in Dänemark tot aufgefunden worden. Die Leiche des 69-Jährigen sei bei der Stadt Bagenkop gefunden worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Mittwoch unter Verweis auf eine Mitteilung des dänischen Joint Rescue Coordination Centre, einer Hilfsorganisation für Seenotfälle. Die Polizei im dänischen Fünen schrieb auf Twitter, die Leiche des verschwundenen Deutschen sei am Dienstagmorgen an einem Strand bei Bagenkop auf der Insel Langeland gefunden worden. Die Familie in Deutschland sei bereits unterrichtet worden.Der Segler war am Freitag mit seiner Jacht von der Hafenstadt Marstal auf der dänischen Insel Aerö nach Kiel unterwegs. Per Telefon meldete er sich bei Familienangehörigen und berichtete von Schwierigkeiten mit seinem Boot. Dann brach plötzlich die Verbindung ab. Rettungskräfte hatten zunächst nur die Jacht gefunden.+++ 10.18 Uhr: Neue Flutwarnung für den Süden Indiens +++Nach tagelangen Monsun-Regenfällen in Indien haben die Behörden am Mittwoch eine neue Flutwarnung ausgegeben. In Teilen des auch bei Touristen beliebten südlichen Bundesstaats Kerala müsse in den kommenden 24 bis 48 Stunden mit starken bis sehr starken Regenfällen gerechnet werden, teilten die Behörden mit. In den Überschwemmungsgebieten sind bereits mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. In den indischen Bundesstaaten Kerala, Karnataka, Maharashtra und Gujarat hatte es bereits in den vergangenen Tagen so stark geregnet, dass mehr als 1,2 Millionen Menschen ihre Häuser verlassen mussten. Die meisten kamen in Notunterkünften unter. Auch die Armee ist im Einsatz, um Menschen aus den Hochwassergebieten zu retten.Bis Mittwoch gab es landesweit schon mindestens 209 Tote. In Kerala kamen nach Polizeiangaben 95 Menschen in den Fluten ums Leben, im Nachbarstaat Karnataka gab es mindestens 48 Tote. In Gujarat and Maharashtra starben Medienberichten zufolge 66 Menschen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben noch vermisst.+++ 10.10 Uhr: Rekord! Lottospieler in Italien knackt 209-Millionen-Euro-Jackpot +++Ein Lottospieler in Italien hat einen 209-Millionen-Euro-Jackpot geknackt. Damit habe der glückliche Gewinner einen neuen Lotterie-Rekord in Italien aufgestellt, teilte die Lottogesellschaft Superenalotto am Mittwoch mit. Investiert hatte der Spieler lediglich zwei Euro. Das Ticket mit den sechs richtigen Ziffern hatte er am Dienstag an einem Automaten in einer Bar im norditalienischen Lodi nahe Mailand gekauft. Am Abend wurden dann die Gewinnzahlen 7, 32, 41, 59, 75 und 76 gezogen. Guglielmo Poggi lässt die Korken knallen: In seiner Bar wurde der Rekord-Lottoschein abgegeben
© Laura GozziniWer der Gewinner ist, wurde zunächst nicht bekannt. An dem Tag habe in seiner Bar viel Betrieb geherrscht, er habe einen Lottozettel nach dem anderen gedruckt, sagte der Barbetreiber Guglielmo Poggi italienischen Medien. Der bisherige Superenalotto-Rekord war 2010 aufgestellt worden. Damals hatte ein Spieler 177 Millionen Euro gewonnen.+++ 9.33 Uhr: Grünen-Politikerin Andreae verteidigt Wechsel in die Energielobby +++Die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae hat ihren Wechsel in die Energiewirtschaft verteidigt. “Lobbyarbeit für Energiewende, Klimaschutz und gute Wasserversorgung zu machen ist nichts Anrüchiges, sondern sehr sinnvoll und wichtig”, sagte sie im Bayerischen Rundfunk. Zu den Unternehmen und Wirtschaftsverbänden der Branche sagte sie, diese seien keine “Gegner”, sondern dort seien “Menschen, die die Energiewende umsetzen wollen”. Daran wolle sie mitwirken. Andreae wechselt zum 1. November an die Spitze des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).+++ 9.30 Uhr: US-Bundespolizei nimmt 18-Jährigen wegen Aufrufs zu Schusswaffenangriffen fest +++Im US-Bundesstaat Ohio hat die Polizei einen jungen Mann festgenommen, der im Internet zu Schusswaffenangriffen aufgerufen und im Haus seines Vaters Waffen gehortet hatte. Gegen den 18-Jährigen sei Anzeige erstattet worden, weil er in einem Online-Forum zur Tötung von Polizisten aufgerufen habe, teilte die Bundespolizei FBI mit. Das FBI wirft dem 18-Jährigen vor, im Online-Forum iFunny Schusswaffenangriffe verherrlicht zu haben. Konkret soll er dazu aufgerufen haben, die auf Familienplanung spezialisierte Organisation Planned Parenthood anzugreifen und “auf alle Bundespolizisten” zu schießen. Rund 4400 Nutzer lasen regelmäßig die Beiträge des jungen Mannes. Bei der Durchsuchung des Hauses in der Stadt Boardman fanden die Bundespolizisten 15 Sturmgewehre und zehn halbautomatische Pistolen sowie rund 10.000 Kugeln Munition.+++ 9.22 Uhr: Londoner Universität verzichtet fürs Klima auf Rindfleisch +++Im Kampf gegen den Klimawandel will eine Londoner Universität vom kommenden Semester an keine Rindfleischprodukte mehr in ihren Mensen und Cafés verkaufen. “Bei der Erklärung eines Klimanotstands darf es sich nicht um leere Worte handeln”, sagte die neue Rektorin von Goldsmiths, Frances Corner, nach einer Mitteilung der Universität. Man befinde sich an einem “entscheidenden Moment in der globalen Geschichte”. Wie auch andere Organisationen werde ihre Hochschule handeln, um den CO2-Verbrauch zu reduzieren. Das britische Parlament hatte im Mai nach heftigen Protesten von Umweltaktivisten den Klimanotstand ausgerufen. Als weitere Maßnahme kündigte die Universität von September an eine Gebühr von 10 Pence (11 Cent) auf Wasserflaschen und Einwegbecher aus Plastik an. Die Einnahmen sollen direkt für grüne Initiativen der Studierenden verwendet werden. Bali: Influencer-Pärchen entweiht heiliges Tempelwasser 9.34+++ 8.23 Uhr: Jüdischer Mann in Berlin attackiert – Staatsschutz ermittelt +++Ein jüdischer Mann soll in Berlin-Charlottenburg von zwei Unbekannten attackiert worden sein. Die Polizei geht von einem antisemitischen Hintergrund aus, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur DPA sagte. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittele wegen Hasskriminalität. Der 55-Jährige sagte aus, er sei wegen seiner Kleidung als Jude erkennbar gewesen und von hinten zu Boden gestoßen worden. Anschließend seien die Angreifer geflüchtet. Wegen Schmerzen am Kopf und in den Beinen alarmierte der 55-Jährige schließlich von zu Hause aus den Rettungsdienst. Ende Juli war in Berlin der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yehuda Teichtal, Opfer einer antisemitischen Attacke geworden.+++ 8.12 Uhr: Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gesunken +++Die deutsche Wirtschaftsleistung hat sich im zweiten Quartal etwas abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging zwischen April und Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im ersten Quartal war die deutsche Wirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen. +++ 8.08 Uhr: Polizei beschlagnahmt in Australien und Neuseeland 750 Kilo Drogen +++Bei einer gemeinsamen Razzia von australischer und neuseeländischer Polizei sind mehr als 750 Kilogramm der Partydroge MDMA sichergestellt worden. Die Ermittler nahmen insgesamt sechs mutmaßliche Rauschgifthändler fest. Den Wert der Drogen bezifferten die Behörden mit etwa 90 Millionen Australien-Dollar, umgerechnet etwa 62 Millionen Euro. Das Pulver hätte nach Angaben der Polizei gereicht, um daraus bis zu zwölf Millionen Pillen Ecstasy zu machen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um vier Briten im Alter zwischen 40 und 60 Jahren sowie eine Australierin, 51 und einen Australier, 26. Bei der Frau wurde zudem Bargeld im Wert von umgerechnet etwa 75.000 Euro sichergestellt.12-Anschlags-Verdächtiger lächelt in Kameras 8.30+++ 7.59 Uhr: Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter +++Mit ungewöhnlichem Schmuggelgut sind zwei Schweinezüchter in Australien vom Zoll erwischt worden: Die beiden Männer hatten Samen von dänischen Wildschweinen – in Shampooflaschen abgefüllt – im Gepäck. Wegen Verstoßes gegen die strengen australischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr von Seuchen und Krankheiten wurden sie nun in der westaustralischen Großstadt Perth zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Ihr Unternehmen wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 350.000 Euro belegt. Es ist bereits insolvent. Australiens Einfuhrbestimmungen sind so streng, weil verhindern werden soll, dass Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt worden.+++ 6.39 Uhr. Zwölfjähriger nach Sturz durch Schuldach lebensgefährlich verletzt +++Ein Zwölfjähriger ist durch ein Dachfenster in einer hessischen Schule vier Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich lebensgefährlich verletzt. Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund sei der Junge auf das Schuldach in Hilders geklettert, sagte ein Sprecher der Polizei. Anschließendhabe er sich auf ein gewölbtes Dachfenster gesetzt. “Vermutlich war der Kunststoff spröde”, sagte der Polizeisprecher. Der Junge brach durch das Fenster und fiel in die Tiefe. Schwer verletzt kam er mit einem Hubschrauber nach Fulda in ein Krankenhaus. Laut Polizeisprecher bestand am Morgen noch akute Lebensgefahr:13-Merkel spricht sich für CO2-Bepreisung durch Zertifikate aus-6072443146001+++ 5.38 Uhr: Mindestens vier Tote bei Erdrutsch in chilenischer Hafenstadt Valparaíso +++Bei einem Erdrutsch in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und zwei Kinder verletzt worden. Die Kinder seien zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden und schwebten nicht in Lebensgefahr, erklärte der Bürgermeister von Valparaíso, Jorge Scharp. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten in den Trümmern mit Spürhunden nach möglichen weiteren Verschütteten. Der Erdrutsch hatte sich auf dem Hügel Bellavista ereignet, der wegen seiner malerischen bunten Häuser bei Touristen besonders beliebt ist. Ein Haus stürzte den Hügel hinab. Das Unglück kam für die Anwohner völlig unerwartet; dem Erdrutsch waren kein starker Regen und kein Erdbeben vorangegangen. Auf im Internet verbreiteten Bildern war zu sehen, dass durch den Erdrutsch eine riesige Staubwolke aufgewirbelt wurde.  +++ 5.19 Uhr: Erneut 42.000 Sozialwohnungen weniger in Deutschland +++Der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland schrumpft weiter. Auch im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Wohnungen für Bedürftige weggefallen als neu gebaut wurden. So gab es zum Jahresende 2018 fast 42.500 Sozialwohnungen weniger als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage aus der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt. Insgesamt gab es zum Jahreswechsel fast 1,18 Millionen Sozialmietwohnungen in Deutschland. Bei diesen Wohnungen sind die Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. +++ 4.58 Uhr: Gericht gibt Urteil im Fall Asap Rocky bekannt +++Anderthalb Monate nach einem gewalttätigen Vorfall in Stockholm fällt in Schweden das Urteil im Gerichtsverfahren gegen den amerikanischen Musiker Asap Rocky. Das Bezirksgericht Stockholm gibt seinen Entschluss bekannt. Der Rapper (“Praise the Lord”) und zwei seiner Begleiter müssen sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten, weil sie Ende Juni einen jungen Mann in Stockholm zusammengeschlagen haben. US-Präsident Donald Trump und diverse Prominente hatten sich in den Fall eingeschaltet. +++ 4.07 Uhr: Ausbau der Stromnetze kommt nur langsam voran +++Der Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende kommt voran – aber nur langsam. Von erforderlichen 7700 Kilometern im deutschen Übertragungsnetz sind aktuell 1100 Kilometer gebaut – vor einem Jahr waren es 950. Das teilte die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA mit. Auch die vier Übertragungsnetzbetreiber sehen Fortschritte, mahnen aber schnellere Genehmigungsverfahren an. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind derzeit 1300 neue Stromleitungskilometer noch nicht im Genehmigungsverfahren. 4600 Kilometer sind in Genehmigungsverfahren. 700 Kilometer sind bereits genehmigt, aber noch nicht im Bau. Bei der Energiewende sollen Energiequellen wie Kohle, Gas und Atomkraft von umweltfreundlicheren Energieträgern aus Sonne und Wind ersetzt werden.+++ 4.05 Uhr: Vorwürfe sexueller Belästigung gegen Plácido Domingo +++Die Oper in Los Angeles hat eine Untersuchung der Belästigungsvorwürfe gegen Opernstar Plácido Domingo veranlasst. Die “beunruhigenden” Anschuldigungen würden mit Hilfe externer Berater geprüft, hieß es in einer Erklärung der Oper. Domingo selbst beteuerte seine Unschuld: “Die Vorwürfe von diesen ungenannten Individuen, die 30 Jahre zurückliegen, sind zutiefst verstörend, und so wie sie dargelegt wurden, falsch”, ließ der Sänger mitteilen. Seit 2003 ist er Generaldirektor der Los Angeles Opera. Mehrere Frauen, acht Sängerinnen und eine Tänzerin, werfen Domingo vor, seine Position als einer der meistgefeierten Opernsänger ausgenutzt zu haben, um sie zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Die mutmaßlichen Vorfälle reichen zurück bis in die 80er Jahre.13-Kramp-Karrenbauer erinnert an deutsche Teilung-6072409652001+++ 3.03 Uhr: China untersagt zwei US-Marineschiffen geplante Einfahrt in Hongkongs Hafen +++China hat nach Angaben aus Washington zwei US-Marineschiffen die Einfahrt in den Hafen von Hongkong untersagt. Wie der Vize-Sprecher der US-Pazifikflotte, Nate Christensen, mitteilte, sollte das Docklandungsschiff “USS Green Bay” eigentlich kommenden Samstag einen Zwischenstopp in der chinesischen Sonderverwaltungszone einlegen, der Kreuzer “USS Lake Erie” sollte kommenden Monat in Hongkong einlaufen. Die chinesische Regierung habe die Einfahrt der beiden Schiffe aber untersagt. +++ 2.04 Uhr: Trump: China bringt Truppen an der Grenze zu Hongkong in Stellung +++Angesichts der anhaltenden regierungskritischen Proteste in Hongkong hat US-Präsident Donald Trump darauf hingewiesen, dass China aktuell Truppen an der Grenze zu der Metropole in Stellung bringt. Darüber sei er von den US-Geheimdiensten informiert worden, schrieb Trump auf Twitter. Alle Parteien sollten in dieser Lage Ruhe bewahren und für Sicherheit sorgen, schrieb Trump weiter. Verschiedene Medien hatten zuletzt über eine zunehmende Präsenz chinesischen Militärs an der Grenze zu Hongkong berichtet. Zu Beginn der Woche verbreiteten auch Staatsmedien Videos von gepanzerten Fahrzeugen der paramilitärischen Polizei, die in Shenzhen an der Grenze zusammengezogen wurden. Es habe sich um eine Übung gehandelt, hieß es dazu.+++ 1.12 Uhr: Nach Epsteins Tod in Haft Gefängnisdirektor versetzt und zwei Wärter suspendiert +++Nach dem mutmaßlichen Suizid des wegen Sexualverbrechen angeklagten Multimillionärs Jeffrey Epstein hat das US-Justizministerium erste personelle Konsequenzen gezogen: Der Direktor des Metropolitan Correctional Center in New York werde für die Dauer der Ermittlungen zu Epsteins Todesumständen versetzt, teilte Ministeriumssprecherin Kerri Kupec mit. Außerdem habe die Gefängnisleitung zwei Wärter von Epstein für die Dauer der Ermittlungen suspendiert. Epstein war am Samstag tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden worden. Nach Angaben des Justizministeriums beging er Suizid. Der 66-Jährige soll jahrelang junge Mädchen und Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. +++ 1.05 Uhr: Verfahren gegen Polizisten nach Verlust von Maschinenpistole +++Nach dem Verschwinden einer Maschinenpistole aus der  Waffenkammer der Polizeiinspektion Celle hat die Polizeidirektion  Lüneburg Disziplinarverfahren gegen acht Vollzugsbeamte eingeleitet.  Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf das Landesinnenministerium in Hannover. Die Polizei hatte am 21. März das Fehlen einer Maschinenpistole in der Waffenkammer der  Polizeiinspektion Celle bemerkt. Am vergangenen Donnerstag hatte  Innenminister Boris Pistorius (SPD) den Innenausschuss des Landtags  über den Vorfall informiert. Demnach ist unklar, wie lange die MP5  der Marke Heckler & Koch samt zwei Magazinen mit Munition bereits  verschwunden ist. Australier tritt Mann von Motorroller 17.36+++ 0.36 Uhr: Irische Küstenwache rettet Teenager aus Seenot +++Die irische Küstenwache hat am Dienstag eine Gruppe von Teenagern und Erwachsenen gerettet, die bei Donegal beim Schwimmen durch starke Strömungen ins offene Meer hinausgetrieben wurden. Augenzeugen hatten die Rettungsdienste benachrichtigt, als sie das Drama auf dem Wasser erkannten, berichtete die “Irish Times”. Mit dem Rettungshubschrauber und herbeigerufenen Booten seien insgesamt 15 Menschen gerettet worden, die alle zu einer örtlichen Schule gehörten. Elf von ihnen seien in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht worden, da sie nach dem langen Aufenthalt im Atlantik entweder unterkühlt waren oder einen Schock erlitten hatten.+++ 0.34 Uhr: Auch Facebook ließ Mitarbeiter Sprachaufnahmen von Nutzern abtippen +++Facebook hat Mitarbeiter einige Aufnahmen von Nutzern aus seinem Chatdienst Messenger anhören und abtippen lassen. Betroffen gewesen seien Nutzer, die die Transkriptions-Funktion für Sprachunterhaltungen eingeschaltet hätten, erklärte das Online-Netzwerk dem Finanzdienst Bloomberg. Aufgabe der Mitarbeiter sei gewesen, zu prüfen, ob die Software die gesprochenen Sätze korrekt verstanden habe. Die Nachrichten seien anonymisiert worden. Die Praxis sei vor mehr als einer Woche gestoppt worden. Zuletzt waren auch Amazon, Apple und Google in die Kritik geraten, weil sie Mitschnitte von Sprachassistenz-Software von Mitarbeitern auswerten ließen, ohne dass es den Nutzern bewusst war. Für Facebook ist die Situation noch etwas heikler: Seit Jahren geht das Gerücht um, Apps des Online-Netzwerks hörten den Nutzern zu, um die Werbung zu personalisieren. +++ 0.20 Uhr: Mutmaßlicher Brandstifter auf Gran Canaria in Untersuchungshaft +++Weil er durch Nachlässigkeit womöglich den großen Waldbrand auf Gran Canaria verursacht hat, ist ein Mann auf der spanischen Urlaubsinsel in Untersuchungshaft genommen worden. Dem Verdächtigen werde ein Vergehen im Zusammenhang mit dem Feuer zur Last gelegt und deswegen habe eine Richterin U-Haft angeordnet, teilte ein Sprecher der kanarischen Justizbehörde mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand komme allerdings lediglich fahrlässiges Verhalten als Brandursache in Betracht. Der Verdächtige war am Samstag festgenommen worden. Nach Angaben der örtlichen Behörden hatte er den Waldbrand in der Gemeinde Artenara im Zentrum der Ferieninsel durch Schweißarbeiten ausgelöst. Durch den Waldbrand wurden seit Samstag 1500 Hektar Land zerstört. +++ 0.06 Uhr: Chef der Mindestlohnkommission zieht nach fast fünf  Jahren positive Bilanz +++Fast fünf Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, eine erste positive Bilanz gezogen. “Am unteren Rand der Lohnverteilung waren nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns deutliche Lohnsteigerungen zu verzeichnen”, sagte er der “Rheinischen Post”. Profitiert hätten davon  insbesondere Arbeitnehmer in Ostdeutschland, Minijobber, Geringqualifizierte und Frauen. Zugleich habe es keine negativen Beschäftigungseffekte gegeben.



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Publish date : 2019-08-14 17:36:35

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