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News von heute: Teheran setzt britischen Tanker in der Straße von Hormus fest

News von heute: Teheran setzt britischen Tanker in der Straße von Hormus fest




Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Teheran setzt britischen Tanker fest (20.11 Uhr)Morddrohung gegen WDR-Redaktionsleiter (16.51 Uhr)Schweres Erdbeben bei Athen (13.44 Uhr)Höchststrafen nach Dreifachmord von Hille (10.21 Uhr)Drei Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in Tirol (7.56 Uhr)Moskau: Flugzeug nach Rauchentwicklung evakuiert (5.32 Uhr)NOAA: Vergangener Juni bricht Wärmerekord (2.22 Uhr)Die Nachrichten des Tages:  +++ 20.11 Uhr: Teheran setzt britischen Tanker fest +++Die iranischen Revolutionsgarden haben einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Der Tanker “Stena Impero” habe gegen “internationale maritime Regeln” verstoßen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarden. Daher sei das Schiff beschlagnahmt worden. Erst am Donnerstag hatten die USA in dem sich zuspitzenden Konflikt des Westens mit dem Iran eine Drohne abgeschossen, bei der es sich nach Ansicht von US-Sicherheitsberater John Bolton um eine iranisches Modell gehandelt habe.+++ 18.28 Uhr: 15-Jährige attackiert und missbraucht: Verdächtiger festgenommen +++Knapp eine Woche nach der brutalen Attacke auf eine 15-Jährige in Bergkamen im Ruhrgebiet ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Bei dem Verdächtigen handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen 32-Jährigen aus Bergkamen. Die Beamten waren beim Zugriff mit einem größeren Aufgebot im Einsatz, wie ein Sprecher mitteilte. Der Verdächtige habe zwar Widerstand geleistet, verletzt worden sei aber niemand. Der Mann sei vorerst in Gewahrsam, ob Untersuchungshaft beantragt wird, sei aber noch unklar. Die Jugendliche war am vergangenen Samstagabend auf dem Weg nach Hause von einem Unbekannten sexuell missbraucht worden. Nach Polizeiangaben schlug der Täter der 15-Jährigen vermutlich mit einer Pistole mehrfach auf den Kopf. Der Mann soll “äußerst brutal” vorgegangen sein. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.Polizei verteilt positive Knöllchen – für gutes Verhalten+++ 17.25 Uhr: Mutmaßliche Geburtsstätte des Heiligen Petrus in Israel entdeckt +++Bei Ausgrabungen in der Region Galiläa im Norden Israels sind Archäologen möglicherweise auf die Geburtsstätte des Heiligen Petrus gestoßen. Die Funde deuteten auf das historische Fischerdorf Bethsaida hin, wo die beiden Apostel Petrus und Andreas dem Johannes-Evangelium zufolge geboren sein sollen, sagte der Leiter der Ausgrabungen, Mordechai Aviam vom israelischen Kinneret Academic College, der AFP. Last Testament_11.50Neben den Überresten einer römischen Siedlung wurde demnach eine byzantinische Kirche gefunden. Die Siedlung entspreche dem Dorf Bethsaida, wie es der römische Historiker Flavius Josephus im ersten Jahrhundert nach Christus beschrieben hatte, sagte Aviam. Die Kirche passe außerdem zu einem Bericht des Bischofs Willibald von Eichstätt, der das Gebiet im Jahr 725 nach Christus besucht haben soll. Willibalds Aufzeichnungen zufolge wurde an der Stelle, wo Petrus und sein Bruder Andreas gewohnt hatten, eine Kirche gebaut. “Wir haben bislang erst weniger als ein Drittel der Kirche ausgegraben, doch es handelt sich um eine Kirche, so viel ist sicher”, sagte Aviam.Sein Kollege, Steven Notley vom Nyack College in New York drückte sich vorsichtiger aus. Erst die vollständige Ausgrabung der Kirche bringe den endgültigen Beweis, sagte er der Tageszeitung “Haaretz”.In Galiläa finden seit Jahrzehnten Ausgrabungen auf der Suche nach der Geburtsstätte des Heiligen Petrus statt. Im Christentum gilt Petrus als einer der ersten Jünger Jesu. Die katholische Kirche verehrt ihn als ihren ersten Papst.+++ 16.51 Uhr: Morddrohung gegen WDR-Redaktionsleiter +++Nach einer Morddrohung gegen Georg Restle, den Leiter der Redaktion “Monitor”, hat der WDR Strafanzeige erstattet. Das Schreiben sei dem Anschein nach dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen, teilte der Sender mit. Der Journalist Georg Restle spricht im Oktober 2018 bei einer Demonstration gegen Rassismus vor der Berliner Siegessäule
© Christoph SoederDie Morddrohung falle in eine Zeit, in der Georg Restle nach einem  AfD-kritischen Kommentar in den “Tagesthemen” schweren Beleidigungen  und Angriffen im Netz ausgesetzt ist, hieß es in einer Presseerklärung. WDR-Intendant Tom Buhrow sagte dazu: “Dass es eine Morddrohung gegen einen  unserer Journalisten gibt, entsetzt und erschüttert mich. Wir tun  alles, um unseren Kollegen – wie alle anderen auch – zu schützen und  ihn zu unterstützen. Georg Restle ist ein ausgezeichneter  investigativer Journalist, der die politische Landschaft in  Deutschland kritisch begleitet. Perfide Drohgebärden dieser Art  werden uns nicht davon abhalten, unseren Job als Journalisten zu  machen. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind ein hohes Gut. Wer  das nicht akzeptiert, ist ein Feind der Demokratie.”+++ 16.48 Uhr: Kosovarischer Regierungschef Haradinaj tritt zurück +++ Kosovos Regierungschef Ramush Haradinaj ist am Freitag überraschend zurückgetreten. Haradinaj teilte seine Entscheidung am Freitag nach einer Regierungssitzung der Presse mit. Als Grund nannte er eine in der kommenden Woche bevorstehende Befragung durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, vor den er nach eigener Darstellung “als Bürger und nicht als Regierungschef” erscheinen wolle. Haradinaj werden Kriegsverbrechen an der serbischen Bevölkerung während des Kosovo-Kriegs 1999 angelastet.+++ 16.20 Uhr: Bergwanderer verletzt sich bei Flucht vor Braunbär in der Slowakei +++Ein Bergwanderer hat sich auf der Flucht vor einem Braunbär in der Slowakei verletzt. Wie Medien am Freitag unter Berufung auf den slowakischen Bergrettungsdienst HZS berichteten, seien der Mann aus Tschechien und seine Partnerin auf einer Wanderung in der westlichen Hohen Tatra auf das Tier gestoßen. Zwar habe der Bär die beiden nicht attackiert, sie seien aber erschrocken und vor ihm weggelaufen. Dabei sei der Mann gestürzt und habe sich am Knöchel verletzt. Die Frau habe daraufhin die Bergrettung alarmiert. Nachdem die Retter den Verletzten verarzteten, habe er seinen Weg fortsetzen können.Nach einer großangelegten offiziellen Zählung im Jahr 2016 gibt es in der Slowakei mehr als 1200 freilebende Bären. Normalerweise gehen sie den Menschen aus dem Weg. Nur wenn sie sich oder ihre Jungen bedroht sehen, greifen sie an. Dabei kam es in den vergangenen Jahren vereinzelt zu Verletzungen von Menschen.+++ 15.28 Uhr: Glücklicherweise keine größeren Schäden nach Erdbeben in Griechenland +++Das Erdbeben am Nachmittag in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen hat glücklicherweise keine größeren Schäden hinterlassen. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,1 lag rund 25 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt in einer Tiefe von rund 15 Kilometern, erläuterten Seismologen im Rundfunk. Aus diesem Grund wurde das Beben als so stark empfunden, bestätigte der Chef des Geodynamischen Instituts, Manolis Pleionis. Aus Angst liefen diese Angestellten einer Athener Firma nach draußen und informierten Freunde und Familie über Handys, dass sie in Sicherheit sind
© Petros Giannakouris / APZahlreiche staatliche Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden, Tausende Menschen rannten auf die Straßen, wie Augenzeugen berichteten. Vielerorts fiel am Freitag der Strom aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Fahrstühlen zu befreien. Auch die Telekommunikation brach vorübergehend zusammen. Es gab aber nach ersten Erkenntnissen aber kaum Verletzte. “Zwei alte unbewohnte Häuser sind eingestürzt”, sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hieß es seitens des Rettungsdienstes. Hubschrauber zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. In einigen Fällen gab es kleine Erdrutsche, berichtete ERT. 1999 hatte ein starkes Erdbeben in der gleichen Region im Nordwesten Athens die griechische Hauptstadt erschüttert, es forderte mehr als 140 Menschenleben. +++ 15.17 Uhr: Flixbus-Macher greifen nun auch Mitfahrzentralen an +++Der Flixbus-Anbieter will künftig auf dem Markt der Mitfahrgemeinschaftdienste mitmischen. Die Marke Flixcar werde im Jahr 2020 in Europa starten, teilte der Mobilitätsanbieter Flixmobility mit. In welchen Ländern man Flixcar nutzen kann, ist noch unklar. Das Konzept: Autofahrer bieten auf einer von Flixmobility geführten Plattform freie Plätze in ihrem Wagen an. Der Flixcar-Service soll kostenlos sein. 15: Neuling Blablabus stichelt gegen Platzhirsch Flixbus – 2b3af20dd2fc3edfDamit erweitert der Mobilitätsanbieter erneut seine Bandbreite. Er startete mit Fernbusreisen und bietet inzwischen über die Marke Flixtrain auch Zugreisen im Fernverkehr auf einzelnen Strecken in Deutschland an. Flixcar soll den Unternehmensangaben zufolge in das bestehende Angebot von Flixbus und Flixtrain integriert werden. Es soll auch als Ergänzung dienen für Regionen, die bislang nicht abgedeckt sind, wie es weiter hieß.Ein bereits bestehender großer Mitfahrgemeinschaftsdienst ist das französische Angebot Blablacar. Dieses Unternehmen hatte seinerseits vor kurzem sein Angebot mit dem Einstieg in den Fernbusmarkt erweitert.+++ 15.01 Uhr: Mehrere Opfer bei Explosion in Gasanlage in Zentralchina +++Bei einer gewaltigen Explosion in einer Gasanlage in Zentralchina hat es mehrere Opfer gegeben. In chinesischen Staatsmedien war von zwei Vermissten und mehreren Verletzten die Rede. Das Unglück passierte am Freitagnachmittag Ortszeit in Yima, das zur Stadt Sanmenxia (Provinz Henan) gehört. Die Explosion sorgte in einem weiten Umkreis für Schäden und ließ Fensterscheiben zerbrechen. Eine große Rauchwolke stieg über der Fabrik auf, wie auf Bildern im Internet zu sehen war. Eine Untersuchung der Unglücksursache sei eingeleitet worden, hieß es offiziell.+++ 14.52 Uhr: 800 Jahre alte Befestigungsmauer in Klagenfurt entdeckt +++Archäologen haben im österreichischen Klagenfurt die Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer entdeckt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitag berichtete, fanden die Forscher unter anderem Katzenkopfpflaster, Reste eines Brandes aus dem 16. Jahrhundert und Keramikscherben. Reinhard Rohr, Präsident des Kärntner Landtags, bezeichnete den Fund als historisch bedeutsam.Dass in dem Bereich die Stadtmauer verlief, wurde bisher aufgrund von Quellen nur angenommen. Der Fund sei nun der archäologische Beweis. Heimo Dolenz vom Landesmuseum sagte der APA, dass die Befestigungsmauern die für die Zeit typischen seichten Fundamente aufweisen würden. Die ältesten Keramikfunde stammten aus dem 12. bis frühen 13. Jahrhundert.+++ 14.45 Uhr: Weitere Nachbeben in Griechenland +++Nach dem schweren Erdbeben in der Nähe von Athen hat eine Serie weiterer Nachbeben die Region erschüttert. Teilweise wurden Magnituden von 4.4 auf der Richterskala gemessen. +++ 14.30 Uhr: Ein Toter, ein Querschnittsgelähmter – sechs Jahre Haft für Raser +++Nach einem tödlichen Verkehrsunfall im Drogenrausch ist ein 46-jähriger Raser am Freitag in Aachen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann habe mit seinem Partner Streit gehabt und ihm bei der gemeinsamen Fahrt mit zum Teil über 100 Stundenkilometern Angst einjagen wollen, teilte ein Gerichtssprecher am Freitag die Begründung der Richter mit. Wie in einem Autorennen sei der Angeklagte im Januar in Alsdorf bei Aachen ungebremst mit mindestens Tempo 135 auf ein stehendes Auto an einer roten Ampel gefahren. Der 43-jähriger Partner des Angeklagten war Beifahrer und starb. Der damals 48-jährige an der Ampel wartende Fahrer ist seitdem querschnittsgelähmt. Der Raser wurde verurteilt wegen nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge und schwerer Gesundheitsschädigung. Wegen des Drogenkonsums gingen die Richter von verminderter Schuldfähigkeit aus.+++ 14.13 Uhr: Iranischer Öltanker bleibt für weitere 30 Tage in Gibraltar festgesetzt +++Der Anfang Juli in Gibraltar aufgebrachte iranische Öltanker “Grace 1” wird aus dem britischen Überseegebiet weiter nicht auslaufen können. Der Oberste Gerichtshof von Gibraltar beschloss am Freitag, den Tanker für weitere 30 Tage festzusetzen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Behörden von Gibraltar verdächtigen den Iran, Syrien unter Verstoß gegen internationale Sanktionen mit Öl beliefern zu wollen. Der Öltanker wurde am 4. Juli aufgebracht. Teheran hatte die Beschuldigungen Gibraltars zurückgewiesen und von einem Akt der “Piraterie” gesprochen. Der Tanker hat rund zwei Millionen Liter Öl an Bord. Die Behörden in Gibraltar nahmen vier indische Besatzungsmitglieder des Tankers für Verhöre vorübergehend fest, setzten sie aber am 12. Juli ohne Anklageerhebung wieder auf freien Fuß.+++ 14.07 Uhr: EU bewilligt Milliardenpaket für Flüchtlingsversorgung in der Türkei +++Die EU-Kommission hat ein 1,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zugunsten von Syrien-Flüchtlingen in der Türkei bewilligt. Das Geld werde vor allem dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung und den sozialen Schutz der Menschen zu gewährleisten, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Zudem sollten Regionen mit besonderes vielen Flüchtlingen Mittel für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur erhalten.Die 1,4 Milliarden Euro werden aus dem Geldtopf gezahlt, der der Türkei im Zuge des 2016 geschlossenen Flüchtlingspakts versprochen wurde. Der Topf ist mit insgesamt sechs Milliarden ausgestattet, von denen bereits rund 2,4 Milliarden Euro ausgezahlt sind. Der Flüchtlingspakt sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Im Gegenzug nehmen EU-Staaten der Türkei Schutzbedürftige aus Syrien ab und finanzieren Hilfen für in der Türkei lebende Flüchtlinge. Ihre Zahl wurde zuletzt mit rund 3,6 Millionen angegeben.+++ 13.53 Uhr: Gegner des No-Deal-Brexits wollen Queen offenbar nach Brüssel schicken +++Die britische Königin Elizabeth II. könnte einem Bericht der BBC zufolge in den politischen Streit um den EU-Austritt Großbritanniens hineingezogen werden. Wie der Sender berichtet, erwägen konservative Gegner eines ungeregelten Austritts, die 93 Jahre alte Monarchin mit der Bitte um eine Verlängerung der Brexit-Frist nach Brüssel zu schicken. Sie treibt die Sorge, ein künftiger Premierminister Boris Johnson könnte sich weigern, einen Beschluss des Parlaments gegen einen ungeregelten Austritt zu akzeptieren. Boris Johnson – Das ist der Mann, der die Briten aus dem Brexit führen willGroßbritannien soll bis zum 31. Oktober aus der Staatengemeinschaft ausscheiden. Befürchtet wird, dass es zu einem Ausscheiden ohne Vertrag kommt. Johnson will das in Kauf nehmen, sollte sich Brüssel nicht auf weitere Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen einlassen. Im Parlament formiert sich jedoch heftiger Widerstand. Die Abgeordneten könnten einen Antrag in Brüssel auf Verlängerung der Brexit-Frist per Gesetz verordnen. Gestellt werden kann der Verlängerungsantrag jedoch nur von der Regierung.Beobachter halten es für so gut wie ausgeschlossen, dass es dazu kommt. Es gilt als ungeschriebenes Gesetz in der konstitutionellen Monarchie Großbritanniens, dass sich das Königshaus strikt aus der Politik heraushält. Die Debatte darüber zeigt jedoch, wie sehr die politische Krise in Großbritannien inzwischen zu einer Verfassungskrise geworden ist: Auch die Idee, dass sich ein Premierminister über den Willen des Parlaments hinwegsetzen könnte, galt bisher als praktisch undenkbar.+++ 13.47 Uhr: Siamesische Zwillinge in Berlin geboren +++In der Berliner Charité hat eine Frau siamesische Zwillinge zur Welt gebracht. Der Kaiserschnitt sei gut gelaufen, erklärte die Universitätsmedizin. Weitere Details zur Geburt am Donnerstag wollte die Klinik aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht preisgeben. Siamesische Zwillinge sind eineiige Zwillinge, die durch ihre Haut und innere Organe verbunden sind. Bei ihnen teilt sich das befruchtete Ei im Mutterleib nur unvollständig. Die Überlebenschancen liegen bei fünf bis 25 Prozent, etwa die Hälfte aller siamesischen Zwillinge kommt tot zur Welt.+++ 13.45 Uhr: Betreiber der Pkw-Maut: Scheuer spielt bei Verträgen “unsauber” +++Im Streit um die geplatzte Pkw-Maut wirft einer der eigentlich vorgesehen Betreiber Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor, auf Zeit zu spielen. Das Ministerium spiele “unsauber mit Blick auf die Offenlegung des Betreibervertrags”, sagte der Leiter der Unternehmenskommunikation CTS Eventim, Christian Steinhof, am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. “Das Ministerium scheint auf Zeit zu spielen.” Grüne verklagen Scheuer 06.35Das Interesse an den Verträgen ist groß, da sich daraus nach dem Scheitern der geplanten Pkw-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof im Juni Schadenersatzforderungen der geplanten Betreiber ergeben könnten. Ob das so ist und wie teuer es für die Steuerzahler werden könnte, könnte sich aus Vertragsdetails ergeben. Scheuer hatte die Verträge zur Erhebung und Kontrolle der Maut unterschrieben, bevor Rechtssicherheit bestand, und unmittelbar nach dem Urteil gekündigt.CTS Eventim-Sprecher Steinhof sagte, das Unternehmen habe am Dienstag der vorbehaltlosen Offenlegung des Betreibervertrags zugestimmt. “Der Bund ist offensichtlich vom Umfang der Offenlegung überrascht, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Wir haben selbst der Offenlegung kommerzieller Informationen zugestimmt. Der Bund fragt uns allen Ernstes, ob er sich an die Datenschutzgrundverordnung halten und personenbezogene Daten schwärzen muss.”+++ 13.44 Uhr: Schweres Erdbeben bei Athen +++Die griechische Hauptstadt Athen ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 5,1 lag etwa 23 bis 25 Kilometer nordwestlich von Athen, wie das griechische Erdbeben-Institut mitteilte. In der Hauptstadt brachen Telefon- und Handyverbindungen zusammen. Medien berichteten zudem über Stromausfälle. Internetverbindungen funktionierten dagegen. Da es lediglich in einer Tiefe von etwa 15 Kilometern lag, wurde das Beben als stark empfunden, sagten Seismologen im Rundfunk. Tausende Menschen seien am Freitag auf die Straßen gerannt, erzählten Augenzeugen. Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke auf seiner Internetseite mit 4,8 an.Der Zivilschutz versuche, Informationen über die Lage zu sammeln, berichtete das Staatsradio (ERT). Es gab zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Dem staatlichen Fernsehsender ERT zufolge rettete die Feuerwehr rund ein Dutzend Menschen, die in Aufzügen eingeschlossen waren.Wegen der Bewegung tektonischer Platten kommt es in der Mittelmeerregion immer wieder zu Erdbeben. In Griechenland gibt es regelmäßig Beben, sie sorgen aber selten für Opfer. 1999 starben bei einem Beben der Stärke 5,9 in Athen und in der Region nordwestlich der Hauptstadt 143 Menschen. Erdbeben bitprojects+++ 13.23 Uhr: Verwaltungsgerichtshof erlaubt rechtsextreme Demo in Kassel +++Rechtsextreme dürfen am Samstag in Kassel demonstrieren. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Freitag entschieden. Er wies damit eine Beschwerde der Stadt Kassel zurück, die die Veranstaltung im Zusammenhang mit der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke verhindern wollte. Es sei nicht erkennbar, dass durch die Versammlung eine Herabsetzung Lübckes drohe, teilte der VGH mit. Die Entscheidung ist unanfechtbar.+++ 13.12 Uhr: Slowakei liefert Kreml-Kritiker nicht an Russland aus +++Die Slowakei hat die Auslieferung eines russischen Unternehmers und Kreml-Kritikers an sein Heimatland abgelehnt. Die slowakische Nachrichtenagentur TASR berichtete am Freitag, Justizminister Gabor Gal habe die Auslieferung von Walentin Winogradow bereits vergangene Woche aufgrund mangelhafter Menschenrechtsstandards in Russland abgelehnt. Dem Geschäftsmann sei in seiner Heimat kein faires Verfahren garantiert, das alle internationalen Konventionen über Menschen- und Bürgerrechte einhalte, zitierte TASR aus der Begründung des Ministers. Die russische Justiz wirft dem Geschäftsmann Winogradow Millionenbetrug beim Verkauf eines Moskauer Einkaufszentrums sowie Terrorismus vor. Seine Anwälte, darunter der ehemalige slowakische Justizminister Daniel Lipsic, erklärten hingegen slowakischen Medien, die Vorwürfe seien nur ein Vorwand. In Wahrheit gehe es darum, den Mann als Kronzeugen in einem größeren Finanzstreit vor einem internationalen Schiedsgericht in London auszuschalten. In diesem Verfahren hatte Winogradow als Belastungszeuge auf Bestechungszahlungen hingewiesen, die aus der Firma Midland Development bis in höchste Kreise des Kremls geflossen sein sollen.Winogradow war im Juli 2018 aufgrund eines internationalen Fahndungsbefehls der russischen Behörden während eines Pferderennens in der südwestslowakischen Stadt Samorin verhaftet worden.+++ 13.04 Uhr: Gericht verhängt erneut Zwangsgeld wegen schlechter Luft in Stuttgart +++Im Streit um die Luftqualität in Stuttgart hat das Verwaltungsgericht erneut ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro gegen das Land Baden-Württemberg verhängt. Die Richter hatten zuvor eine Frist bis zum 1. Juli gesetzt und die Strafe schon angedroht, falls sich das Land weiter weigert, Fahrverbote auch für Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 5 in den Luftreinhalteplan für Stuttgart aufzunehmen. Es war schon 2017 dazu verurteilt worden, bisher gibt es aber nur Fahrverbote für Diesel bis Euro 4.Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts kann das Land Beschwerde einlegen. Das hatte es schon im Fall der Androhung des Zwangsgeldes getan, war damit aber erfolglos geblieben. Einmal hat es schon 10.000 Euro bezahlt. Das Geld geht in die Justizkasse – und bleibt damit letztlich beim Land.+++ 12.45 Uhr: Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland sprunghaft gestiegen +++Aus der evangelischen Kirche in Deutschland sind letztes Jahr rund 220.000 Menschen ausgetreten, aus der katholischen Kirche 216.000 Menschen, wie aus den heute veröffentlichten kirchlichen Statistiken hervorgeht. Bei den Protestanten bedeutete dies einen Anstieg der Austritte um etwa 20.000, in der katholischen Kirche sogar um fast 50.000. Insgesamt verringerte sich die Zahl der in den beiden großen Kirchen registrierten Christen. Die katholische Kirche zählt nun noch 23,002 Millionen Mitglieder, über 300.000 weniger als im Jahr 2017. Die Zahl der Protestanten verringerte sich auf 21,14 Millionen.+++ 12.42 Uhr: Tourist in Italien schläft in Hängematte: 300 Euro Strafe +++Ein Tourist, der in einer Hängematte geschlafen hat, muss in Italien eine saftige Strafen zahlen. Der Österreicher habe seine Matte zwischen zwei Bäumen an einem beliebten Stadtstrand in Triest aufgespannt, teilte die Polizei mit. Weil das ein Verstoß gegen die Grünflächenregelung war, musste der 52-Jährige 300 Euro bezahlen. Im Internet brach danach ein Sturm der Entrüstung los. “Absurde Strafe” oder “gebt ihm sofort das Geld zurück”, heißt es in Kommentaren. Immer wieder sorgen vor allem im Sommer kuriose Strafen für Touristen in Italien für Aufsehen. So verhängte zum Beispiel die Stadt Rom erst diese Woche eine Strafe von 500 Euro an einen Mann, der als römischer Senator verkleidet im Trevi-Brunnen gebadet hatte.+++ 12.35 Uhr: Diebe stehlen in Hamburg knapp 50 Luxus-Kinderwagen +++Diebe haben es in Hamburg auf Luxus-Kinderwagen abgesehen. Knapp 50 wurden in den letzten Monaten in den Stadtteilen Hoheluft und Eppendorf gestohlen, wie die Polizei heute mitteilte. Zivilfahnder seien in der Gegend unterwegs gewesen. Sie beobachteten Ende Juni dann zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche beim Diebstahl eines Kinderwagens und nahmen sie vorläufig fest. Ob sie für die anderen Diebstähle ebenfalls verantwortlich sind, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Die gestohlenen Kinderwagen kosten ab 1000 Euro.Polizeigewalt Chicago+++ 12.32 Uhr Vier Polizisten aus Chicago wegen Vertuschung von Todesschüssen gefeuert +++Vier Polizisten aus Chicago sind entlassen worden, weil sie das Fehlverhalten eines Kollegen bei Todesschüssen auf einen schwarzen Jugendlichen vertuschen wollten. Die Polizeibehörde entschied, die Beamten hätten die Gefahr übertrieben, die von dem 17-jährigen Laquan McDonald bei einem Polizeieinsatz im Jahr 2014 ausgegangen sei. Auf Polizeivideos, die erst ein Jahr nach der Tat veröffentlicht wurden, war zu erkennen, dass der weiße Polizist Jason Van Dyke insgesamt 16 Schüsse auf McDonald abgab – die meisten, als McDonald bereits am Boden lag.Van Dyke wurde im Oktober 2018 wegen Totschlags zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Schüsse auf McDonald riefen monatelange Proteste hervor und trugen zur Gründung der Bewegung Black Lives Matter (Das Leben von Schwarzen zählt) bei, die sich landesweit gegen Polizeigewalt einsetzt.+++ 12.09 Uhr: Merkel widerspricht Trump-Äußerungen zu demokratischen Abgeordneten +++Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den als rassistisch kritisierten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump widersprochen. “Das ist etwas, was die Stärke Amerikas konterkariert”, sagte Merkel auf ihrer Pressekonferenz in Berlin. “Ich distanziere mich davon entschieden”. Sie solidarisiere sich mit den von Trump attackierten demokratischen Abgeordneten.+++ 12 Uhr: Fünfjährige bei Sturz aus Linienbus schwer verletzt +++Ein fünfjähriges Mädchen ist in Bonn durch eine geplatzte Glasscheibe aus einem fahrenden Linienbus gefallen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei heute mitteilte, hatte sich das Mädchen gegen die Glasscheibe im hinteren Teil des Busses gelehnt, als diese plötzlich zerbrach. Das Kind stürzte gestern Nachmittag aus dem Bus und erlitt Schnittverletzungen am Oberkörper und eine Platzwunde am Kopf. Es kam in ein Krankenhaus. Die Mutter und der achtjährige Bruder des Mädchens saßen mit im Bus und wurden Zeugen des Unfalls.Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die betroffene Scheibe des Busses möglicherweise kurz zuvor beschädigt worden oder unter Spannung geraten. Der Busfahrer war laut Polizei bei einem Fahrmanöver mit der Scheibe gegen den Ast eines Baumes gestoßen. Der 43-Jährige habe seine Fahrt jedoch fortgesetzt, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.+++ 11.58 Uhr: Mutmaßliche Islamisten als Security in Bundesliga-Stadien eingesetzt +++Die Fußball-Bundesligisten SC Paderborn und Werder Bremen haben in der Vergangenheit mit zwei Sicherheitskräften zusammengearbeitet, die Kontakte zu gewaltbereiten Islamisten gehabt haben sollen. Beide Clubs haben den Vorfall vor einigen Wochen der Polizei gemeldet, die in dem Fall derzeit ermittelt, wie die Vereine der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Auch der Staatsschutz sei informiert worden.Zwei tschetschenische Brüder haben demnach für ein Sicherheitsunternehmen in Paderborn gearbeitet und sind zudem nach Angaben von Werder Bremen über ein Subunternehmen auch im Bremer Weserstadion tätig gewesen. Laut WDR ist einer der Brüder bereits 2015 auffällig geworden, weil er Sympathien für das Attentat auf die französische Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” gehegt habe.+++ 11.53 Uhr: Sachsens CDU stellt Wahlkampagne vor – Kretschmer im Zentrum +++Die sächsische CDU setzt im Landtagswahlkampf ganz auf ihren Spitzenkandidaten Michael Kretschmer. In drei Wellen sollen 1000 Großplakate mit dem Regierungschef im Land aufgehängt werden. Dabei sieht man den 44 Jahre alten Politiker unter anderem mit seiner Lebensgefährtin Annett Hofmann beim Wandern in der Sächsischen Schweiz oder im Gespräch mit Feuerwehrleuten. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer
© © 2019 AFP”Wir gehen mit großer Zuversicht in diese Wahlauseinandersetzung. Es ist eine Richtungswahl, die darüber entscheidet, ob wir auch in Zukunft mit stabilen Verhältnissen im Freistaat Sachsen positiv Politik gestalten können”, sagte der Generalsekretär der Landes-CDU, Alexander Dierks, bei der Vorstellung der Kampagne in Dresden vor. Die CDU liegt in einer aktuellen Umfrage für die Wahl am 1. September gleichauf mit der AfD.+++ 11.46 Uhr: Fahrer rast bei Rallye in der Eifel in Zuschauergruppe +++Bei einem Rallyefestival in der Eifel ist ein Teilnehmer mit seinem Auto in die Zuschauer gefahren und hat sechs Menschen verletzt. Der Fahrer verlor gestern in Hörscheid offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen und kam von der Fahrbahn ab, wie die Polizei heute mitteilte. Dabei durchfuhr der 55-Jährige demnach ein Absperrnetz und kam auf einer Wiese zum Stehen. Eine 57-jährige Niederländerin und ihr gleichaltriger Mann erlitten den Angaben zufolge schwere Verletzungen und mussten in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden. Vier weitere Menschen wurden leicht verletzt. Der Fahrer des Autos und sein Beifahrer seien dagegen unverletzt geblieben. Zur genauen Ursache des Unfalls ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft.+++ 11.42 Uhr: Drei Männer in Indien wegen mutmaßlichen Vieh-Diebstahls gelyncht +++Weil sie zwei Büffel gestohlen haben sollen, hat ein Mob in Indien drei Männer zu Tode geprügelt. Dorfbewohner im Bezirk Saran hätten die Männer mit einem Lieferwagen beobachtet, sagte Bezirkspolizeichef Har Kishore Rai. Dann hätten etwa 30 Menschen mit Stöcken auf sie eingeschlagen. “Wir haben drei Dorfbewohner festgenommen, weil sie das Gesetz selbst in die Hand genommen haben”, so Rai weiter. Die Einwohner hätten Anzeige gegen die mutmaßlichen Diebe erstattet.Den Angaben zufolge waren die Dorfbewohner wütend, weil die Männer aus einem Nachbarort bereits zuvor Vieh von ihnen gestohlen haben sollen. Die Polizei bestritt, dass es sich bei dem Lynchmord um eine religiös motivierte Tat gehandelt haben könnte. Zwei der Opfer hätten der hinduistischen Mehrheit des Landes angehört, das dritte Opfer sei ein Muslim gewesen. Rinder gelten der hinduistischen Mehrheit in Indien als heilig. Das Schlachten der Tiere ist in den meisten Bundesstaaten verboten. Mob-Angriffe in Verbindung mit dem Diebstahl und Schmuggel der Tiere kommen in Indien immer wieder vor. Die Opfer sind meist Muslime+++ 11.36 Uhr: Frankreichs Senat stimmt für Klimaneutralität bis 2050 +++Frankreich will sich auf Klimaneutralität bis 2050 verpflichten: Der Pariser Senat machte dafür in der Nacht zu Freitag den Weg frei. Das Oberhaus stimmte in erster Lesung einem Klima- und Umweltgesetz zu, das einen Ausgleich für alle dann noch entstehenden Emissionen vorsieht. Präsident Emmanuel Macron strebt eine solche Vorgabe auch auf EU-Ebene an. Das Gesetz sieht daneben auch vor, den Energieverbrauch aus fossilen Quellen bis 2030 um 40 Prozent zu senken und die letzten Kohlekraftwerke bis 2022 abzuschalten. Möglich wird dies durch ein längeres Festhalten an der Atomenergie. Nach dem Gesetz soll der Atomanteil an der Stromproduktion nun erst 2035 auf 50 Prozent gesenkt werden – die sozialistische Vorgängerregierung wollte dies bereits zehn Jahre früher erreichen.+++ 11.15 Uhr: Gerichtsurteil: Niederlande begrenzt haftbar für Morde von Srebrenica +++Die Niederlande sind nach einem höchstrichterlichen Urteil nur sehr eingeschränkt für den Tod von rund 350 muslimischen Männern in Srebrenica während des Jugoslawienkrieges 1995 haftbar. Die Niederländer hätten die Männer kaum retten können, urteilte der Hohe Rat am Freitag in Den Haag. Im Kern bestätigte dieses höchste Gericht des Landes zwar das Urteil der früheren Instanz von 2017, sprach den Klägern aber eine deutliche geringere Entschädigung zu. Die Hinterbliebenen der Opfer, die “Mütter von Srebrenica”, hatten die Zivilklage angestrengt. Gegen das Urteil der früheren Instanz hatte der Staat Revision eingelegt. Tausende gedenken den Opfern v… Massaker von Srebrenica (2123299)Die UN-Schutzzone Srebrenica stand während des Krieges unter dem Kommando niederländischer Blauhelm-Soldaten. Sie hatten sich im Sommer 1995 serbischen Einheiten kampflos ergeben. Die hatten anschließend rund 8000 bosnisch-muslimische Jungen und Männer ermordet. Für den Völkermord von Srebrenica wurden als Hauptverantwortliche der frühere Serbenführer Radovan Karadzic und der serbische Ex-General Ratko Mladic zu lebenslanger Haft verurteilt.  +++ 11.04 Uhr: Vater soll Ehefrau und Kinder in der Schweiz getötet haben +++Ein 53-jähriger Mann aus der Schweiz hat nach ersten Erkenntnissen der Polizei seine Frau und seine beiden Kinder und danach sich selbst umgebracht. Die Umstände und Hintergründe seien noch unklar, teilte die Kantonspolizei Zürich am Freitag mit. Die vier Leichen wurden am Donnerstagabend gefunden. Eine Frau hatte der Polizei mitgeteilt, dass ihre Mitarbeiterin nicht zur Arbeit gekommen sei. Die Kinder waren den Angaben zufolge sieben und neun Jahre alt. Die Polizei entdeckte die vier Toten in einem Mehrfamilienhaus in Affoltern am Albis südlich von Zürich. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich ermittelt.+++ 10.21 Uhr: Höchststrafen in Prozess um Dreifachmord von Hille +++Im Prozess um den Dreifachmord von Hille hat das Landgericht Bielefeld beide Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 53-jährige frühere Fremdenlegionär Jörg W. wurde wegen dreifachen Mordes verurteilt, sein 25 Jahre alter Ziehsohn Kevin R. wegen zweifachen Mordes. Für beide stellte das Gericht zudem die besondere Schwere der Schuld fest, in W.s Fall wurde darüber hinaus Sicherungsverwahrung angeordnet. “Die Schuld wiegt besonders schwer”, sagte der Vorsitzende Richter Georg Zimmermann zu beiden Angeklagten. 19: Gericht verkündet Urteil zum Dreifachmord von Hille – 1b4f32daa70107bbDas Gericht sah es als erwiesen an, dass beide aus Habgier drei Männer brutal getötet und auf zwei Höfen im ostwestfälischen Hille verscharrt haben. Bei den Opfern handelte es sich laut Anklage um den 72-jährigen Gerd F., der auf einem Hof in der Nähe des Gehöfts von W. lebte, den 64 Jahre alten Hilfsarbeiter Jochen K. und den 30-jährigen Fadi S., einen Geschäftspartner W.s. Der drastische Fall kam ans Licht, weil die Familie eines Opfers ihren Angehörigen als vermisst gemeldet hatte.In dem Strafverfahren waren grausame Details ans Licht gekommen. Die Leichen zeigten Spuren brutaler Gewalt, Experten berichteten nach ihren Untersuchungen von zertrümmerten Knochen, von Brüchen und Hirnverletzungen. Die Taten verübte das Duo demnach mit Hammer, Ziegelsteinen und einem Messer.  Im Prozess beschuldigten sich beide Angeklagte gegenseitig, die Taten begangen zu haben.+++ 10.20 Uhr: Sea-Watch: Kapitänin Rackete hat Italien verlassen +++Die deutsche Kapitänin Carola Rackete hat Italien nach Angaben von Sea-Watch verlassen. Eine Sprecherin der Hilfsorganisation sagte der Deutschen Presse-Agentur, Rackete sei ihres Wissens nach Deutschland aufgebrochen und würde dann woanders hinfahren. Nähere Angaben machte die Sprecherin dazu nicht.Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini erklärte, er könne es nicht erwarten, “diese verwöhnte deutsche Kommunistin auszuweisen und sie nach Hause zu schicken”. Rackete hat gegen Salvini wegen Beleidigungen im Netz eine Verleumdungsklage am Laufen.+++ 10.14 Uhr: Britischer Finanzminister kündigt Widerstand gegen Johnson an +++Kurz vor seinem Rücktritt hat Großbritanniens Finanzminister Philip Hammond seinen Widerstand angekündigt, sollte Ex-Außenminister Boris Johnson als neuer Premierminister einen Brexit ohne Abkommen mit der EU anstreben. “Ich bin weiter Abgeordneter im Unterhaus. Ich werde von der Hinterbank aus alles tun, um sicherzustellen, dass das Parlament einen ungeordneten Brexit blockiert”, sagte Hammond der “Süddeutschen Zeitung” und “Le Monde”. Hammond schloss ausdrücklich nicht aus, ein mögliches Misstrauensvotum gegen Johnson zu unterstützen. Last last call 1200Johnson ist nach eigenem Bekunden bereit, das Vereinigte Königreich auch ohne Austrittsvertrag aus der EU zu führen. Er gilt als Favorit in der Urabstimmung unter den Mitgliedern der britischen Konservativen, deren Ergebnisse am 23. Juli erwartet werden. Premierministerin Theresa May tritt dann zugunsten des Wahlgewinners zurück, auch Hammond will zurücktreten. +++ 10.05 Uhr: Lebenslange Haft für Australier nach Mord an Familie +++ Ein Australier, der seine drei Töchter, deren Mutter sowie die Großmutter ermordet hat, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wegen der Schwere der Tat solle der 25-Jährige als erster Mensch im Bundesstaat West-Australien niemals aus dem Gefängnis entlassen werden, urteilte der Richter Stephen Hall am Freitag am Obersten Gericht in Perth. Die Kinder – zweijährige Zwillinge und ein dreieinhalb Jahre altes Mädchen – hätten zu Hause geschlafen. Den Angaben zufolge hatte der Vater zuvor in einem Tagebuch darüber geschrieben, seine Familie auslöschen zu wollen. Der Mann habe die Morde über Tage geplant, sagte der Richter.Die fünf Leichen waren im vergangenen September in einem Wohnhaus in Perth entdeckt worden, nachdem der Familienvater auf einer Polizeiwache in dem weit nördlich von Perth gelegenen Bergbaustädtchen Pilbara von dem Geschehen erzählt hatte.+++ 10.01 Uhr: Zahlreiche Pflanzen in Deutschland in vergangenen 150 Jahren ausgestorben +++ In den vergangenen 150 Jahren sind einem Medienbericht zufolge zahlreiche Pflanzen auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik ausgestorben oder nicht mehr auffindbar. Das sind die 5 stärksten natürlichen Gifte der Welt_15.10UhrInsgesamt seien in diesem Zeitraum 149 sogenannte Pflanzentaxa – das sind ganze Arten oder deren Unterarten – verschwunden, berichtete die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Der Regierungsantwort zufolge seien allein 76 Arten der Farn- oder Blütenpflanzen betroffen. Aus dieser Gruppe gelten demnach derzeit zudem 1068 als gefährdet. Das entspreche einem Anteil von 27,5 Prozent der in Deutschland heimischen Pflanzen aus der Gruppe der Farn- und Blütenpflanzen.  +++ 9.00 Uhr: Von der Leyen will sich aus CDU-Parteispitze zurückziehen +++ Die neu gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zieht sich aus der Parteispitze der CDU zurück. Sie habe die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bereits informiert, dass sie das Amt als stellvertretende Parteivorsitzende “ruhen lasse und beim nächsten Parteitag zur Verfügung stelle”, sagte von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Die 60-Jährige soll am 1. November die Nachfolge des Luxemburgers Jean-Claude Juncker antreten – als erste Frau in dieser Position. Von der Leyen ist seit Ende 2004 CDU-Präsidiumsmitglied, im November 2010 war sie zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt worden.+++ 8.28 Uhr: Südkoreaner zündet sich vor japanischer Botschaft in Seoul an +++ In Südkorea ist ein Mann gestorben, nachdem er sich vor der japanischen Botschaft selbst angezündet hatte. Der Südkoreaner sei am Freitag im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei in Seoul mit. Einem Medienbericht zufolge war der Schwiegervater des über 70-Jährigen ein Zwangsarbeiter unter japanischer Herrschaft. Entschädigungsforderungen aus Südkorea wegen Japans brutaler Kolonialisierung der koreanischen Halbinsel von 1910 bis 1945 hatten kürzlich einen Handelsstreit ausgelöst. Japan verhängte Exportbeschränkungen gegen Südkorea, nachdem dortige Gerichte Entschädigungen für südkoreanische Zwangsarbeiter von japanische Firmen gefordert hatten.+++ 7.56 Uhr: Drei Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in Tirol +++Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Tiroler Alpen nahe der deutschen Grenze sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte eine österreichische Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Die Identität der Opfer sei nach wie vor unklar. Laut Polizei sollen die drei Verunglückten am Freitagvormittag geborgen werden. Weitere Erkenntnisse zur Absturzursache sollen Ermittlungen des Tiroler Landeskriminalamtes ergeben. Unter anderem soll geklärt werden, woher die Maschine kam und wohin sie unterwegs war. Rettungskräfte stehen an der Absturzstelle des Kleinflugzeuges in der Leutasch in Tirol.
© Zeitungsfoto.AtDas Flugzeug stürzte den Angaben zufolge am Donnerstag gegen 17.30 Uhr im Wettersteingebirge auf dem Gebiet der Gemeinde Leutasch ab, wenige Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Das Kleinflugzeug zerschellte demnach an einer rund 2300 Meter hoch gelegenen Felswand am Leutascher Platt und brannte komplett aus. Auf Bildern waren brennende Trümmerteile an einem Felsen zu sehen. Zum Typ und Zulassungsort des Flugzeugs konnte die Polizei noch keine Angaben machen. +++ 5.53 Uhr: Vier Tote und mehrere Verletzte nach Explosion in Kabul +++ Bei einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens vier Menschen getötet worden. Zuvor war von zwei Toten die Rede gewesen. Weitere zehn seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Ein Polizeisprecher bestätigte eine Explosion am südlichen Eingang der Kabuler Universität im Westen der Stadt, gab allerdings keine weiteren Informationen. Dem Fernsehsender ToloNews zufolge, der sich auf Augenzeugen berief, ereignete sich die Explosion, als mehrere Studenten am Eingang der Universität warteten. Zwei Fahrzeuge hätten zudem Feuer gefangen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. +++ 5.32 Uhr: Flugzeug wegen Rauchentwicklung evakuiert – Verletzte in Moskau +++ Starke Rauchentwicklung in der Flugzeugkabine hat zum Abbruch eines Starts und der Evakuierung einer Passagiermaschine am Moskauer Flughafen Scheremetjewo geführt. Acht Insassen seien beim Verlassen des Flugzeugs über Notrutschen verletzt worden, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass in der Nacht zum Freitag unter Berufung auf einen Sprecher der Rettungskräfte. Die meisten seien aber mit Schürfwunden und Prellungen davongekommen. Ernsthaft verletzt sei niemand, hieß es.Die Maschine der Fluggesellschaft Nordwind Airlines hatte dem Bericht zufolge etwa 180 Menschen an Bord. Sie hätte demnach in Richtung der armenischen Hauptstadt Eriwan abheben sollen und war gerade auf dem Weg zur Startbahn, als die Crew plötzlich Rauch in der Kabine wahrnahm. Anfang Mai war ein Flugzeug der staatlichen Fluggesellschaft Aeroflot kurz nach dem Start wegen technischer Probleme nach Moskau-Scheremetjewo zurückgekehrt. Beim Landeanflug prallte die Maschine mehrfach auf den Boden und ging in Flammen auf. Mehr als 40 Menschen starben in dem brennenden Wrack.Flugameisen erscheinen auf Wetterradar 0630+++ 5.21 Uhr: Rekordfund in Rio: 8,5 Tonnen Drogen und viele Waffen beschlagnahmt +++ Bei einer Razzia in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro hat die Polizei 8,5 Tonnen Drogen und 30 Schusswaffen sichergestellt. Bei dem Einsatz mehrerer Spezialeinheiten im Norden der Millionenstadt wurde ein mutmaßlicher Krimineller getötet, fünf weitere wurden festgenommen, wie die Militärpolizei des Bundesstaates mitteilte. Die Menge an beschlagnahmten Drogen und Waffen sei die größte Ausbeute an einem Tag in der Geschichte Rios, hieß es. Darunter waren den Angaben zufolge 75 Granaten, 23 Gewehre, zwei Maschinengewehre und eine Maschinenpistole. +++ 4.58 Uhr: Türkische Luftwaffe fliegt nach Attacke in Erbil Luftangriffe gegen PKK +++ Die Türkei hat nach der tödlichen Attacke auf Diplomaten im nordirakischen Erbil Luftangriffe gegen Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) geflogen. Verteidigungsminister Hulusi Akar sprach am Donnerstag vom bislang größten Einsatz der türkischen Luftwaffe in den nordirakischen Kandil-Bergen. Dabei sei der PKK ein “schwerer Schlag” versetzt worden. Bei dem Angriff auf türkische Diplomaten in einem Restaurant in der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion waren am Mittwoch drei Menschen getötet worden, unter ihnen der türkische Vize-Konsul in Erbil. Ein PKK-Sprecher sagte zwar, seine Gruppe sei nicht in den Angriff verwickelt. Experten machten die PKK aber für die Attacke verantwortlich. Die türkische Armee geht im Nordirak seit Mai verstärkt gegen die kurdische PKK-Guerilla vor, die in den Kandil-Bergen an der Grenze zur Türkei und dem Iran seit Jahrzehnten Rückzugslager unterhält.+++ 2.38 Uhr: Polizeigewerkschaft für Begrenzung der Zahl von Leih-Elektrotretrollern +++ Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat sich für eine Begrenzung der Zahl von Leih-Elektrotretrollern ausgesprochen. Der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Freitagsausgabe), die in den Ländern Verantwortlichen sollten “bei den Genehmigungen für Verleihfirmen strenge Voraussetzungen schaffen und die Zahl der Fahrzeuge begrenzen”. Einen Monat nach Zulassung der elektrischen Tretroller zeige sich, dass vor allem Ältere, Sehschwache oder Gehbehinderte, aber auch Kinder speziell beim Überqueren von Straßen unkalkulierbaren Gefahren ausgesetzt seien. Wendt rief Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf, die “derzeitige Rechtslage noch einmal zu überdenken”.    Die elektrischen Tretroller dürfen nur auf Radwegen fahren, es gelten die gleichen Promillegrenzen wie beim Auto. Die Polizei rät zum Helmtragen – eine Pflicht gibt es allerdings nicht.  Wendt kritisierte, viele Rollerfahrer seien noch unsicher beim Bedienen, auch dadurch entstünden immer wieder Unfallsituationen. “Hinzu kommt, dass sich eine große Zahl von Rollerfahrern nicht an die Vorschriften hält und eben doch Bürgersteige befährt, zu zweit rollt oder alkoholisiert fährt.” Die Polizei kontrolliere zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sagte Wendt. Allerdings könnten sich die Beamten nur begrenzt um diese spezielle Gruppe von Verkehrsteilnehmern kümmern, da sie bereits mit anderen Aufgaben ausgelastet seien.+++ 2.22 Uhr: NOAA: Vergangener Monat war wärmster Juni seit Beginn der Messungen +++ Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,5 Grad gelegen, teilte die NOAA mit. Damit übertraf der Juni 2019 den gleichen Monat des Jahres 2016, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,02 Grad Celsius. Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Zentral- und Osteuropa, im Norden Russlands, im Nordosten Kanadas und in südlichen Teilen Südamerikas.Zudem waren die von Meereis bedeckten Flächen der Arktis und der Antarktis sehr klein. Die durchschnittliche Ausbreitung der Meereisdecke in der Antarktis habe im Juni um rund 8,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen – das sei Rekord. In der Arktis lag die Ausbreitung um rund 10,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010, der zweitkleinste je gemessene Wert für Juni.+++ 1.10 Uhr: FDP-Chef Lindner spricht sich für Zentralabitur aus +++ In der Debatte um ein bundesweites Zentralabitur hat sich FDP-Chef Christian Lindner für eine Vereinheitlichung des Schulabschlusses ausgesprochen. “Ich halte den Bildungswettbewerb zwischen 16 Bundesländern, wie wir ihn praktizieren, für aus der Zeit gefallen”, sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). “Gemeinsame Bildungsstandards müssen endlich umgesetzt werden. Ein Zentralabitur könnte dabei ein Element sein.” Zuletzt hatte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) die Bundesländer zu raschen Schritten aufgefordert. Die Diskussion um ein Zentralabitur sei “kein Thema für das Sommerloch, sondern muss jetzt ernsthaft vorangetrieben werden”. Gegen den Vorstoß sprach sich unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aus.+++ 0.50 Uhr: ICE nach Rauchentwicklung evakuiert – Fahrgäste unverletzt +++ Ein ICE ist wegen starker Rauchentwicklung auf dem Weg von Frankfurt nach Köln im Bahnhof Montabaur evakuiert worden. Der Lokführer stoppte den Zug nach Polizeiangaben am Donnerstagabend, als er auf Rauch im Triebfahrzeug aufmerksam wurde. 65 Reisende mussten den ICE verlassen. Einige Fahrgäste hätten sich zunächst geweigert auszusteigen, teilte die Polizei mit. Niemand wurde durch den Rauch verletzt. Mit einem Ersatzzug konnten die Reisenden ihre Fahrt fortsetzen. Die Strecke war für etwa eine Stunde gesperrt. Grund für die starke Rauchentwicklung war ersten Erkenntnissen nach eine defekte Klimaanlage.+++ 0.42 Uhr: Boeing hofft auf Flugerlaubnis für 737 MAX im Herbst +++ Der US-Flugzeugbauer Boeing hofft, im Herbst wieder eine Betriebserlaubnis für die nach zwei Abstürzen mit einem weltweiten Flugverbot belegten Maschinen vom Typ 737 MAX zu bekommen. Der Konzern erklärte am Donnerstag, angestrebt werde eine Rückkehr zum Flugbetrieb zum Beginn des vierten Quartals dieses Jahres. Dies sei aber nur eine “bestmögliche Schätzung”. Der tatsächliche Termin könne von dieser Schätzung abweichen. Für die Boeing 737 MAX gilt seit März ein weltweites Flugverbot. Zuvor waren bei zwei Abstürzen von Maschinen dieses Typs in Indonesien und Äthiopien insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Ermittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt.



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Publish date : 2019-07-19 18:33:51

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