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News vom Wochenende: “Sea-Watch 3” auf Lampedusa beschlagnahmt und deutsche Kapitänin festgenommen

News vom Wochenende: “Sea-Watch 3” auf Lampedusa beschlagnahmt und deutsche Kapitänin festgenommen




Die Meldungen im Kurz-Überblick:”Sea-Watch 3″-Kapitänin auf Lampedua festgenommen (9.31 Uhr)G20-Staaten einigen sich auf Gipfelerklärung (6.31 Uhr)Trump bietet Kim Treffen in entmilitarisierter Zone an (1.17 Uhr)Dutzende Waldbrände durch Hitzewelle in Südfrankreich (0.46 Uhr)Lebenslange Haft für tödlichen Angriff von Charlottesville (0.34 Uhr)Die News des Wochenendes:+++ 10.03 Uhr: Wetterdienst warnt vor starker UV-Strahlung +++Vor besonders starker UV-Strahlung hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) gewarnt. Die am Morgen aktualisierte Warnung galt für fast ganz Deutschland. Nur ein schmaler Küstenstreifen an Nord- und Ostsee sowie Schleswig-Holstein waren nicht betroffen. UV-Strahlung erhöht das Risiko von Hautkrebs: “Jedes Zuviel an UV-Bestrahlung, das heißt jede Hautrötung und jeder Sonnenbrand, können die Zellstruktur der Haut verändern”, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. “Je häufiger diese Schädigungen passieren, desto höher ist das Risiko, dass in einem späteren Lebensalter Hautkrebs entsteht.”+++ 9.31 Uhr: “Sea-Watch 3” beschlagnahmt – deutsche Kapitänin auf Lampedua festgenommen +++Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist nach dem unerlaubten Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa und der Festnahme der Kapitänin beschlagnahmt worden. Das bestätigte der Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer der Deutschen Presse-Agentur in Rom. Die Migranten seien von Bord gegangen. Sie waren vor mehr als zwei Wochen vor der libyschen Küste von der Organisation gerettet worden. Seitdem wartete Sea-Watch vergeblich auf die Zuweisung eines sicheren Hafens in Europa. Was nun mit den Migranten passieren sollte, war zunächst unklar. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge drohen der 31-jährigen Kapitänin Carola Rackete drei bis zehn Jahre Haft, weil sie gegen ein Kriegsschiff Widerstand geleistet oder Gewalt angewendet habe.+++ 9.25 Uhr: Trump will US-Lieferungen an Huawei wieder erlauben +++US-Präsident Donald Trump will Lieferungen von US-Unternehmen an den chinesischen Telekomriesen Huawei wieder zulassen. Er habe Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zugesagt, dass technologische Produkte weiterhin an Huawei verkauft werden dürften, sagte Trump in Japan.+++ 9.05 Uhr: Trump setzt neue Strafzölle gegen Importe aus China vorerst aus +++US-Präsident Donald Trump will vorerst keine neuen Sonderzölle auf Importe aus China erheben. Auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel der großen Industrieländer (G20) bestätigte Trump entsprechende Angaben der chinesischen Seite.+++ 8.32 Uhr: Pjöngjang begrüßt “interessantes” Trump-Angebot zu Treffen mit Kim +++Die nordkoreanische Regierung hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zu einem Gipfeltreffen in der entmilitarisierten Zone als “interessant” begrüßt. Pjöngjang halte das Angebot für einen sehr interessanten Vorschlag, sei von den USA aber bislang nicht offiziell deswegen kontaktiert worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA Vize-Außenminister Choe Son Hui. Sollte das Treffen im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea tatsächlich wie von Trump angeregt stattfinden, wäre es “eine weitere bedeutungsvolle Gelegenheit, die persönlichen Beziehungen zwischen den beiden Staatschefs zu vertiefen und die bilateralen Beziehungen voranzutreiben”, betonte Choe.+++ 7 Uhr: USA und China einigen sich auf Wiederaufnahme der Handelsgespräche +++Die USA und China haben sich auf eine Wiederaufnahme ihrer Verhandlung zur Beilegung des Handelskrieges geeinigt. Das berichtete US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Rande des Gipfels der großen Wirtschaftsnationen (G20) in Osaka in Japan. Trump sprach von einem “ausgezeichneten Treffen”. Zum Auftakt des 80-minütigen Gesprächs hatte Xi Jinping zu Dialog und Zusammenarbeit aufgerufen. +++ 6.31 Uhr: G20-Staaten einigen sich trotz Klimastreits auf Gipfelerklärung +++Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen der Welt haben sich beim G20-Gipfel in Japan doch noch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, akzeptierten die USA, dass die anderen Staaten ihr Engagement für den Klimaschutz in der Erklärung bekräftigen.+++ 6.27 Uhr: Zwei Tonnen Feuerwerkskörper in Scheune gehortet +++In einer Scheune in Mecklenburg-Vorpommern haben Rettungskräfte etwa zwei Tonnen Feuerwerkskörper gefunden. Wie die Polizei mitteilte, ging am Freitagabend ein Notruf ein, weil auf dem Grundstück ein Feuer ausgebrochen sei. Als Feuerwehr und Polizei in Steffenshagen – einem kleinen Ort an der Ostseeküste – anrückten, entdeckten sie in der Scheune rund 100 Kartons mit Knallkörpern. Der Munitionsbergungsdienst räumte die Scheune in der Nacht leer. Wer das Feuerwerk dort gehortet hatte, konnten die Behörden noch nicht sagen.+++ 5.19 Uhr: Weidel wirft CDU-Politiker Tauber Verfassungsfeindlichkeit vor +++Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, bezichtigt den ehemaligen CDU-Generalsekretär Peter Tauber verfassungsfeindlicher Tendenzen. Der Bundestagsabgeordnete hatte nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke dafür plädiert, Verfassungsfeinden bestimmte Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen. “Das ist ein Vorschlag repressiver Systeme und Diktaturen”, sagte Weidel der Deutschen Presse-Agentur. Der CDU-Politiker habe wohl schon genau definiert, “wen er dann für sich als demokratiefeindlich einschätzt”. Die AfD-Bundestagsabgeordnete erklärte: “Taubers Forderung ist aus meiner Sicht klar verfassungsfeindlich.”+++ 3.13 Uhr: Trump würdigt politische Leistung von saudischem Kronprinzen +++US-Präsident Donald Trump hat die politische Leistung des hochumstrittenen saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gewürdigt. Der Kronprinz sei “ein Mann, der in den letzten fünf Jahren wirklich etwas getan hat, was die Öffnung Saudi-Arabiens betrifft”, sagte Trump bei einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück. Trump sprach besonders Reformen für Frauen in dem konservativ-islamischen Land an. “Ich sehe, was passiert. Es ist wie eine Revolution, auf eine sehr positive Weise”, betonte Trump. “Sie haben wirklich spektakuläre Arbeit geleistet”, sagte Trump. +++ 1.17 Uhr: Trump bietet Kim Treffen in entmilitarisierter Zone an +++US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein Treffen in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea angeboten. Bei seinem Besuch in Südkorea in den kommenden Tagen könnte er Kim im Grenzgebiet zwischen den beiden Staaten treffen, “einfach um ihm die Hand zu schütteln und Hallo zu sagen”, schrieb Trump im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Der US-Präsident hält sich derzeit zum G20-Gipfel im japanischen Osaka auf.+++ 0.58 Uhr: Abtrünniger libyscher General Haftar befiehlt Angriffe auf türkische Schiffe +++Der abtrünnige libysche General Chalifa Haftar hat seinen Truppen befohlen, türkische Schiffe und Einrichtungen in der Region anzugreifen. Haftar habe die Luftwaffe angewiesen, türkische Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern anzugreifen, sagte sein Sprecher Achmed al-Mesmari. Auch türkische Firmen und Einrichtungen in Libyen würden von Haftars Truppen künftig “als legitimes Ziel angesehen”. Haftar wirft der Türkei vor, seine Rivalen in Libyen zu unterstützen. In dem Land herrscht seit dem Sturz und gewaltsamen Tod des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos.+++ 0.46 Uhr: Dutzende Waldbrände durch Hitzewelle in Südfrankreich +++Die extreme Hitze hat in Südfrankreich dutzende Waldbrände ausgelöst. Der Katastrophenschutz meldete bis zum späten Freitagabend rund 30 Brände im Département Gard, wo mit 45,9 Grad der höchste jemals in Frankreich gemessene Wert erreicht wurde. Drei Menschen wurden leicht verletzt, darunter zwei Feuerwehrleute. Rund ein Dutzend Häuser wurden beschädigt, mehr als 300 Hektar Wald wurden von den Flammen verwüstet.+++ 0.34 Uhr: Lebenslange Haft für US-Neonazi nach tödlichem Angriff von Charlottesville +++Ein US-Neonazi, der mit seinem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten in Charlottesville gerast war und eine Frau getötet hatte, ist erneut zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf Begnadigung verurteilt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verurteilte ein Gericht den 22-Jährigen James Alex Fields wegen 29 Hassverbrechen. Fields hatte sich im März in Absprache mit der Anklagebehörde schuldig bekannt, um der Todesstrafe zu entgehen. Der Vorwurf der 29 Hassverbrechen bezieht sich auf die 29 Menschen, die bei dem Angriff am Rande einer Neonazi-Demo in Charlottesville verletzt worden waren. Wegen des Mordes an der 32-jährigen Gegendemonstrantin war Fields bereits im vergangenen Dezember von einem örtlichen Geschworenengericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht soll im Juli das endgültige Strafmaß verkünden.



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Publish date : 2019-06-29 08:03:57

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