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News des Tages: Bericht: Anklage gegen mutmaßliche Rechtsterroristen von “Revolution Chemnitz”

News des Tages: Bericht: Anklage gegen mutmaßliche Rechtsterroristen von “Revolution Chemnitz”




Die Kurz-Meldungen im Überblick:Bericht: Generalbundesanwalt klagt acht Mitglieder von “Revolution Chemnitz” an (14.03 Uhr)Polizei durchsucht AfD-Geschäftsstelle in NRW (12.15 Uhr)Heftige Reaktionen nach Rückkehr der Russen in Parlamentarier-Versammlung (11.47 Uhr)Verteidigungsministerin entscheidet: “Gorch Fock” wird fertig gebaut (11.29 Uhr)Eurofighter-Crash: Abgestürzter Pilot nicht lebensgefährlich verletzt (10.26 Uhr)Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:  +++ 14.53 Uhr: Wolfsmischlinge als Haustiere? Polizei in Finnland ermittelt +++In Finnland gibt es den Verdacht, dass Wölfe systematisch ins Land gebracht und gezielt mit Hunden gekreuzt werden. Das wäre ein klarer Verstoß gegen Tierschutzgesetze. Wie der finnische Rundfunksender Yle unter Berufung auf die Polizei berichtete, sollen die Mischlinge nach Absicht der Züchter vor allem als Haustiere dienen, aber auch in neuen Zuchten Verwendung finden. Die Polizei der finnischen Hauptstadt Helsinki verdächtigt nach Angaben des Senders mehrere Menschen, Wölfe ins Land gebracht sowie Wölfe und Wolfsmischlinge aufgezogen zu haben. Den Verdächtigen werden demnach nun unter anderem Verstöße gegen Tierschutzgesetze vorgeworfen. +++ 14.36 Uhr: Sahara-Hitze in Deutschland – So heiß ist es in der Sahara selbst +++In Deutschland wird vor einer Sahara-Hitze in dieser Woche gewarnt – mit solchen Temperaturen leben aber viele Menschen in der Sahara und der arabischen Welt tagtäglich. In Aswan im Süden Ägyptens herrschten etwa Höchsttemperaturen um die 45 Grad Celsius. Im Wüstenort Sabha in Libyen wurden 39 Grad gemessen, in Agadez im westafrikanischen Niger waren es 40 Grad. Nordafrika und der arabische Raum zählen zu den heißesten Regionen der Erde: In Mitribah in Kuwait, das an den Irak und an Saudi-Arabien grenzt, wurde 2016 die Höchstmarke von 54 Grad Celsius gemessen. Ouargla im Norden Algeriens kam vergangenen Juli etwa auf 51,3 Grad.24-Charité-Professor warnt vor Hitze-6051664499001Etwas weiter südlich der großen Wüste wird es dann schon kühler: Denn südlich des Äquators ist momentan Winter. Schneien tut es zwar selten – außer vielleicht oben auf dem Kilimandscharo in Tansania oder in den Drakensbergen in Südafrika. Doch etwa in der kenianischen Hauptstadt Nairobi war es am Dienstag bewölkt mit maximal 20 Grad, im Urlaubsziel Kapstadt in Südafrika lagen die Höchsttemperaturen bei 18 Grad. Ohne Heizungen, richtiger Isolierung oder Doppelverglasung in den Häusern werden da schnell die Winterpullis und Schals ausgepackt.+++ 14.03 Uhr: Bericht: Generalbundesanwalt klagt acht Mitglieder von “Revolution Chemnitz” an +++Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe klagt acht Mitglieder der mutmaßlichen rechten Terrorgruppe “Revolution Chemnitz” an. Das berichtet der Rechercheverbund von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung”.Die Anklagebehörde wirft den Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren demnach vor, tödliche Anschläge geplant zu haben. Am 3. Oktober 2018 wollten sie den Ermittlungsakten zufolge einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland einleiten. Kurz zuvor wurden die Beschuldigten festgenommen.Das Verfahren wird voraussichtlich im Herbst vor dem Oberlandesgericht in Dresden eröffnet.Revolution Chemnitz, 21.10+++ 13.43 Uhr: Russland widerspricht US-Darstellung im Drohnen-Streit mit Iran +++Der Chef des russischen Sicherheitsrats hat der US-Darstellung widersprochen, wonach sich eine vergangene Woche vom Iran abgeschossene US-Drohne im internationalen Luftraum befunden hat. Nach Informationen des russischen Verteidigungsministeriums sei die US-Drohne vor dem Abschuss im iranischem Luftraum gewesen, erklärte Nikolai Patruschew in Jerusalem. Die russische Sicht entspricht den Angaben aus Teheran. “Uns liegen keine gegenteiligen Beweise vor”, sagte Patruschew laut russischen Nachrichtenagenturen vor Journalisten in Jerusalem. Dort hielt sich Patruschew zu Gesprächen mit Vertretern Israels und der USA auf.Washington will weltweite Koalition gegen Iran aufbauen – Bundesregierung erfährt durch Medien davon 13.06+++ 13.42 Uhr: Umfrage: Viele Kommunalvertreter haben Erfahrung mit Anfeindungen +++In rund 40 Prozent aller Rathäuser in Deutschland gibt es Erfahrungen mit Stalking, Beschimpfungen oder Drohungen. Das hat eine Umfrage des Magazins “Kommunal” für das ARD-Politmagazin “Report München” ergeben. Ungefähr jede zweite Verwaltung hat demnach schon Bedrohungen oder Beschimpfungen über soziale Netzwerke, per Brief oder per Fax erhalten. In Gesprächen mit Bürgern haben das knapp 47 Prozent der Befragten erlebt, bei Veranstaltungen rund 29 Prozent.Körperliche Attacken kommen demnach im Vergleich zu verbalen Angriffen seltener vor. Weniger als zehn Prozent der Bürgermeister gab an, dass sie oder Mitarbeiter von Verwaltung oder Gemeinderat das seit 2015 erlebt hätten. Anfeindungen zum Thema Flüchtlingspolitik sind seit 2017 etwas zurückgegangen. Merkel: Staat muss Rechtsextremismus “in Anfängen” bekämpfen_16.55+++ 13.24 Uhr: Schuldenstreit mit Italien: EU-Kommission wartet noch ab +++Im Schuldenstreit mit Italien hat die EU-Kommission die nächsten Schritte bis mindestens kommende Woche vertagt. Die Kommissare hätten über den Stand der Vorbereitung eines Defizitverfahrens wegen überhöhter Staatsschulden beraten und würden dies nächste Woche wieder aufgreifen, sagte Sprecher Margaritis Schinas in Brüssel.Die Kommission hatte das Verfahren gegen Italien Anfang Juni empfohlen und dafür Unterstützung der übrigen EU-Staaten bekommen. Hintergrund ist der Anstieg der italienischen Staatsverschuldung auf 132 Prozent der Wirtschaftsleistung. Erlaubt sind in der Eurozone maximal 60 Prozent. Liegt ein Staat darüber, muss er Gegenmaßnahmen ergreifen.+++ 13.11 Uhr: Fall Lübcke: Ermittler erneut am Haus von Stephan E. +++Einsatzkräfte der Polizei haben am Dienstag in Kassel erneut das Haus des Tatverdächtigen im Fall Lübcke aufgesucht. Es gebe “polizeiliche Maßnahme” am Haus von Stephan E., sagte der Sprecher der zuständigen Sonderkommission “Liemecke”. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne man keine weiteren Angaben machen. Zuvor hatte die “Hessische/Niedersächsische Allgemeine” über den Einsatz berichtet.Spezialeinheiten der Polizei hatten den 45-Jährigen am 15. Juni in dem Haus festgenommen. Er lebte dort mit seiner Familie. Seitdem sitzt E. in Untersuchungshaft. Er steht unter Verdacht, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) mit einem Kopfschuss ermordet zu haben. Lübcke war am 2. Juni auf der Terrasse seines Hauses im Kreis Kassel schwer verletzt gefunden worden und starb kurz darauf. Nach Hinweisen auf einen rechtsextremen Hintergrund der Tat hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.+++ 12.52 Uhr: Muslim zu Tode gefoltert – indische Polizei nimmt elf Verdächtige fest +++Nachdem ein Mann in Indien zu Tode gefoltert wurde, hat die Polizei am Dienstag elf Menschen festgenommen. Zwei Polizisten seien zudem wegen ihres Umgangs mit dem Fall suspendiert worden, sagte der Polizeichef des Bezirks Seraikela im Osten des Landes der Nachrichtenagentur AFP.Der 24-jährige Muslim Tabrez Ansari war von Dorfbewohnern an einen Pfahl gebunden und zwölf Stunden lang geschlagen worden, bevor die Polizei ihn zunächst festnahm und dann in ein Krankenhaus brachte, wo er am Samstag verstarb. Ein Video des Vorfalls im Bundesstaat Jharkhand hatte in Indien für Erschütterung gesorgt. Darauf sah man Ansari, wie er weinte und seine Peiniger anflehte. Er wurde gezwungen, den hinduistischen Vers “Jai Sri Ram” (Lobet den Gott Ram) zu skandieren, ein unter hinduistischen Hardlinern weit verbreiteter Slogan. Zuvor hatte man den 24-Jährigen bezichtigt, einen Einbruch begangen zu haben.Medienberichten zufolge wirft Ansaris Ehefrau der Polizei vor, ihren Mann trotz seiner schweren Verletzungen absichtlich zunächst in ein Gefängnis und nicht in ein Krankenhaus gebracht zu haben. Einem Bericht des US-Außenministeriums zufolge hat sich die religiös motivierte Gewalt gegen Minderheiten in Indien seit dem Regierungsantritt von Premierminister Narendra Modi und dessen hindu-nationalistischer Partei BJP vor fünf Jahren deutlich verschärft.+++ 12.19 Uhr: Pkw-Maut kostete Deutschland 53,6 Millionen Euro – bisher! +++Die gescheiterte Pkw-Maut hat den Bund bereits mehr als 50 Millionen Euro gekostet. Die Summe von exakt 53.601.435 Euro fiel von 2014 bis zum Tag des Maut-Stopps durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) am 18. Juni an, wie aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums an den Bundestag hervorgeht. Am Mittwoch muss sich Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) den Fragen des Verkehrsausschusses im Bundestag stellen. Im Mittelpunkt dürfte stehen, welche weiteren Kosten nun auf die Steuerzahler zukommen – dazu kommt der Wegfall schon eingeplanter Maut-Einnahmen. Für die kommenden Jahre war daraus bisher eine Summe von rund einer Milliarde Euro für die Finanzierung der Verkehrswege veranschlagt. Scheuer hatte direkt nach dem Urteil die Kündigung der Verträge mit den Betreibern veranlasst, die sich eigentlich um Erhebung und Kontrolle der Maut kümmern sollten. Die Zuschläge für die Erhebung und die Kontrolle der Maut waren bereits Ende 2018 erteilt worden. SPD und Opposition hatten das als voreilig kritisiert, da das Urteil des EuGH noch nicht gefallen war.+++ 12.15 Uhr: Polizei durchsucht AfD-Geschäftsstelle in NRW +++Seit dem Morgen wird die Landesgeschäftsstelle der NRW-AfD in Düsseldorf von der Polizei durchsucht. Das erfuhr der stern aus Ermittlerkreisen. Später bestätigte die Essener Staatsanwaltschaft den Vorgang. Die Behörde führt ein Verfahren wegen des Verdachts der illegalen Wahlkampfhilfe für den AfD-Politiker Guido Reil. Zu den Hintergründen der Durchsuchungsaktion hielten sich die Ermittler zunächst bedeckt. Einzelheiten könnten nach Abschluss der Maßnahmen am Nachmittag mitgeteilt werden. Die AfD-NRW war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.Zuletzt hatten das ZDF und das Recherchezentrum Correctiv von einem brisanten Vorgang im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der AfD berichtet. Es ging dabei um die Verteilung der AfD-nahen Zeitung “Deutschland-Kurier” durch Parteimitglieder. +++ 11.47 Uhr: Heftige Reaktionen nach Rückkehr der Russen in Parlamentarier-Versammlung +++Neun Stunden lang hatten die Beteiligten heftig gestritten, dann gab es eine Lösung: Die seit Jahren geltenden Sanktionen gegen die russische Delegation in der Parlamentarier-Versammlung des Europarats wurden in der Nacht aufgehoben, die Russen dürfen damit in das Gremium zurückkehren. Aus Protest dagegen hat nun die Ukraine angedroht, ihre Mitarbeit auszusetzen. Auch Vertreter der drei baltischen Staaten äußerten sich kritisch: Die Entscheidung sei eine Peinlichkeit, schrieb Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid am Dienstag auf Twitter. “Keiner der Gründe, weshalb Russland das Stimmrecht entzogen wurde, ist verschwunden.” Litauens Außenminister Linas Linkevicius sprach von einem “schweren Schlag für die Glaubwürdigkeit des Europarats”. Das grüne Licht für eine vorbehaltlose Rückkehr Russland gehe auf Kosten der Werte und Prinzipien. “Ländern, die das Völkerrecht missachten, dürfen keinerlei Zugeständnisse gemacht werden”, twitterte er. Sein lettischer Amtskollege Edgars Rinkevics nannte die Entscheidung auf Twitter eine “bedauerliche und enttäuschende Resolution”.Die russischen Abgeordneten hatten die Arbeit der Versammlung boykottiert, seit ihnen im April 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim das Stimmrecht entzogen worden war. Seit Juni 2017 zahlt Moskau außerdem keine Mitgliedsbeiträge mehr an den Europarat. Laut Satzung droht einem Land der Ausschluss, wenn es zwei Jahre lang keine Beiträge gezahlt hat.+++ 11.46 Uhr: Deutscher IS-Unterstützer in syrischer Haft verklagt Bundesrepublik +++Ein deutscher IS-Unterstützer in syrischer Haft hat die Bundesrepublik verklagt – er möchte nach Deutschland zurückgeholt werden. Die Klage ist beim Berliner Verwaltungsgericht eingegangen, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. In einer Erklärung seiner Anwälte Seda Basay-Yildiz und Ali Aydin aus Frankfurt am Main hieß es, die Bundesregierung sei verfassungsrechtlich verpflichtet, den in Nordsyrien inhaftierten Fabian G. zurückzuholen. Die Regierung handele aber aus politischen Motiven nicht.Nach Informationen der “Welt” war Fabian G. mit seinem jüngeren Bruder im Oktober 2014 von Kassel nach Syrien ausgereist, um sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Wegen der politischen Situation in Nordsyrien drohe dem Deutschen die Todesstrafe, so seine Anwälte.Basay-Yildiz war in Drohfaxen mehrfach rassistisch beleidigt worden, auch ihre Familie wurde bedroht. Die Anwältin hatte im Prozess um die Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” Opfer vertreten. In anderen Verfahren verteidigt sie mutmaßliche islamistische Gefährder.+++ 11.39 Uhr: Angeklagter schlitzt sich im Gerichtssaal den Hals auf +++Der Mordprozess gegen ihn war in vollem Gange: Mitten im Gerichtssaal hat sich ein 52 Jahre alter US-Amerikaner selbst den Hals aufgeschlitzt. Der Mann musste sich im Bundesstaat Nebraska wegen des Vorwurfs verantworten, mit Hilfe seiner Freundin eine junge Frau erstickt und zerstückelt zu haben. Am fünften Prozesstag am Montag sprang er laut Berichten von Reportern plötzlich auf und rief, dass seine Freundin unschuldig sei und er alle verfluche, bevor er sich einen Gegenstand in den Hals rammte. Laut Berichten der Lokalmedien wurde der Angeklagte sofort ins Krankenhaus gebracht, über seinen Zustand wurde zunächst nichts bekannt.In dem Prozess ging es um den Mord an einer 24-Jährigen, deren zerstückelte Leiche im Dezember 2017 in Mülltüten gefunden worden war. 19 Tage zuvor war sie verschwunden, nachdem sie die Freundin des Angeklagten über die Partnersuch-App Tinder kennengelernt hatte.+++ 11.29 Uhr: Verteidigungsministerin entscheidet: “Gorch Fock” wird fertig gebaut +++Monatelang hatte es Streit gegeben, nun hat Ursula von der Leyen (CDU) entschieden: Das Segelschulschiff der Marine, die “Gorch Fock”, wird weitergebaut. Ziel sei es nun, das Schiff bis zum Herbst 2020 im Rahmen der vereinbarten Kostenvorgaben fertigzustellen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus dem Ministerium. Die Kosten der Sanierung des gut 81 Meter langen Schiffs waren völlig aus dem Ruder gelaufen. Statt zehn Millionen Euro sind mehr als 70 Millionen Euro ausgegeben worden. Als Obergrenze wurden nun 128 Millionen Euro vereinbart, zu denen weitere 7 Millionen für Ausrüstung kommen. Der sanierte Rumpf des Schiffes war am Freitag nach drei Jahren Bauzeit ins Wasser gelassen worden. Er habe danach erste Tests bestanden, sagte ein Sprecher des Ministeriums.Die Elsflether Werft, die den Generalauftrag hat, ist seit Februar insolvent. Dort hatte die frühere Werftleitung Geld von der Marine in dubiose Nebengeschäfte gesteckt. Die Staatsanwaltschaft untersucht das Geschäftsgebaren der zwei Ex-Vorstände. Auch mehrere Gerichte beschäftigen sich mit dem Debakel.+++ 11.22 Uhr: Waldbrand wütet in Brandenburg +++In der Lieberoser Heide in Brandenburg lodert ein riesiger Waldbrand: Am Dienstag standen bereits rund hundert Hektar in Flammen, sagte ein Sprecher des Landkreises Dahme-Spreewald in Lübbeng. Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind derzeit im Einsatz; sie werden vom Technischen Hilfswerk und Löschhubschraubern unterstützt. Der Brand war am Montag ausgebrochen und hatte sich durch starke Hitze, Wind und knochentrockenes Unterholz rasend schnell ausgebreitet. Die Situation ist nicht ungefährlich: Das Gebiet weist eine hohe Munitionsbelastung auf. Dem Sprecher zufolge geht es nun darum, den Brandherd einzudämmen, damit das Feuer nicht in den sogenannten roten Bereich gelangt, der besonders stark mit Munition belastet ist. Die Region war früher Truppenübungsplatz. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits mehr als 110 Waldbrände. +++ 10.26 Uhr: Abgestürzter Pilot nicht lebensgefährlich verletzt +++Der bei Luftkampfübungen über Mecklenburg-Vorpommern abgestürzte, aber überlebende Eurofighter-Pilot ist in einer gesundheitlich stabilen Lage. Er sei bei dem Unglück nicht lebensgefährlich verletzt worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Es handele sich um einen der erfahrensten Fluglehrer der Luftwaffe. Der bei dem Zusammenstoß von zwei Kampfjets am Vortag ums Leben gekommene zweite Pilot sei ein jüngerer Offizier. Schlüsse zum Hergang der Unglücks könnten daraus aber nicht gezogen werden. Die zwei Eurofighter waren über der Müritz-Region zusammengestoßen und abgestürzt.+++ 10.15 Uhr: Gesine Schwan zu SPD-Doppelspitze mit Kevin Kühnert bereit +++Die frühere Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan, ist grundsätzlich zu einer Kandidatur für den SPD-Vorsitz bereit. “Wenn die Bitte an mich herangetragen würde und wenn die auch eine erhebliche Unterstützung hätte”, würde sie dies tun, sagte Schwan im Deutschlandfunk. Noch sei es aber nicht so weit, dass sie sich aktiv bewerben wolle.Denkbar sei für sie auch eine Doppelspitze mit dem Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert, sagte Schwan. Diesen habe sie immer “fair und nachdenklich-argumentativ” erlebt. Allerdings habe sie mit Kühnert noch nicht darüber gesprochen und sie glaube auch nicht, dass er jetzt Parteichef werden wolle. Schwan verwies hier auf Kühnerts Alter – der Juso-Vorsitzende wird am 1. Juli 30.+++ 09.58 Uhr: Prinz von Preußen verliert Prozess um Burg Rheinfels  +++Der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, hat den Prozess um die von ihm beanspruchte Burg Rheinfels verloren. “Die Klage wird abgewiesen”, sagte der Vorsitzende Richter Christian Stumm im Landgericht Koblenz. Der Prinz hatte den einstigen Familienbesitz hoch über St. Goar am Rhein zurückgefordert.Bereits in der mündlichen Verhandlung im Mai – ohne den in Potsdam lebenden Ururenkel des letzten deutschen Kaisers – bezweifelte das Landgericht seinen Besitzanspruch. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es kann Berufung eingelegt werden.+++ 09.05 Uhr: Studie: Im Einzelhandel wird mehr geklaut +++Im deutschen Einzelhandel wird einer Studie zufolge immer mehr geklaut. Laut Untersuchung des Handelsforschungsinstituts EHI summierten sich dadurch die Verluste im Einzelhandel 2018 auf rund 3,75 Milliarden Euro – eine Steigerung von rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu zählten Einbußen durch diebische Kunden, Langfinger unter den eigenen Mitarbeitern sowie Gauner bei Lieferanten oder Servicekräften. +++ 08.58 Uhr: Ein Toter bei Brand in leerstehender Baracke in Berlin +++Beim Brand einer leerstehenden Baracke ist in Berlin ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Mindestens zwei davon erlitten Rauchgasvergiftungen. Die Feuerwehr ging davon aus, dass es sich bei den Opfern um Obdachlose handelte. +++ 07.42 Uhr: Umbau von Harry und Meghans neuem Heim kostete den Steuerzahler 2,7 Millionen Euro +++Das neue Heim von Prinz Harry und Herzogin Meghan ist mit Steuergeldern in Höhe von 2,4 Millionen Britischen Pfund (etwa 2,7 Millionen Euro) saniert worden. Das geht aus Statistiken zu den Ausgaben der Royals hervor, die am Dienstag veröffentlicht worden sind. Harry (34) und Meghan (37) sollen aber die gesamte Einrichtung und alle Installationen im Frogmore Cottage privat bezahlt haben. Harry und seine Frau Meghan waren vor der Geburt ihres Sohnes Archie Mountbatten-Windsor am 6. Mai in ihr neues Heim auf dem Gelände von Windsor Castle westlich von London gezogen.+++ 07.10 Uhr: 59-Jähriger stirbt in Neuseeland bei Unfall mit Elektro-Tretroller +++Bei einem Unfall mit einem gemieteten Elektro-Tretroller in Neuseelands größter Stadt Auckland ist ein 59 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der genaue Hergang ist nach Angaben der Polizei vom Dienstag noch ungeklärt. Es wird vermutet, dass dies der erste tödliche Unfall mit einem E-Tretroller in Neuseeland ist.+++ 06.49 Uhr: Trump will bei G20-Gipfel in Japan Gespräch mit Merkel führen +++US-Präsident Donald Trump will am Rande des G20-Gipfels in Japan Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Gespräch treffen. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters sind auch Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und einer Reihe weiterer Staats- und Regierungschefs geplant.Vorgesehen ist inmitten der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran demnach auch ein Gespräch von Trump mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Saudi-Arabien und der Iran sind erbitterte Gegenspieler in der Region.+++ 06.33 Uhr: Myanmar schneidet eine Million Menschen vom Internet ab +++Auf Anweisung der Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sind in Myanmar mehr als eine Million Menschen vom Internet abgeschnitten. Im Bundesstaat Rakhine kappten vier Telekommunikations-Unternehmen nach Aufforderung des Kommunikationsministeriums den Zugang. Die Unterbrechung dauert bereits seit Freitag vergangener Woche. Menschenrechtler äußerten Protest gegen die Unterdrückung von Informationen.In der Region bekämpfen sich seit vielen Jahren islamische Rebellen und das Militär. Mehr als 750.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind seit 2017 aus Furcht vor brutaler Gewalt durch die Armee bereits ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Die Vereinten Nationen sprechen von Völkermord. In Myanmar (ehemals: Birma) ist die große Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens.+++ 06.05 Uhr: Dürremonitor: Situation in Norden und Osten angespannt +++Nach dem bundesweiten Extremjahr 2018 ist Deutschland in diesem Jahr bei der Trockenheit zweigeteilt. Während es in der Südhälfte nur wenig Probleme damit gibt, fehlt im Norden Wasser im Boden. Das geht aus dem Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig hervor. Im Norden und Osten fehle Regen, sagte UFZ-Klimaforscher Andreas Marx. Für die Landwirtschaft, die Wälder und die Frachtschifffahrt könne der Wassermangel zu Problemen führen.Man dürfe die Lage aber nicht überdramatisieren, sagte Marx. Mit 2018 sei das aktuelle Jahr nicht zu vergleichen. Auch wenn aktuell wieder Hitze und Trockenheit herrschten, dürfe man nicht davon ausgehen, dass sich die Dürre vom vorigen Jahr einfach wiederhole. 2018 sei ein Extremereignis gewesen.+++ 05.13 Uhr: Drei ISS-Astronauten aus Kanada, Russland und den USA auf Erde zurückgekehrt +++Nach mehr als sechs Monaten im All sind drei Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Die US-Astronautin Anne McClain, der russische Kosmonaut Oleg Kononenko und der Kanadier David Saint-Jacques landeten in der kasachischen Steppe. Sie waren Anfang Dezember zur ISS geflogen. Der Flug war mit einer gewissen Sorge beobachtet worden: Mitte Oktober hatte eine russischen Sojus-Rakete auf dem Weg zur ISS wegen technischer Probleme kurz nach dem Start notlanden müssen. Der US-Astronaut Nick Hague und sein russischer Kollege Alexej Owtschinin blieben aber unverletzt.+++ 04.20 Uhr: Chefunterhändler Chinas und der USA telefonieren im Handelskrieg +++Im Handelskrieg zwischen den USA und China haben die Chefunterhändler beider Seiten wieder direkt miteinander gesprochen. Bei dem Telefonat am Montag ging es um die Vorbereitung des geplanten Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping diese Woche am Rande des Gipfels der großen Wirtschaftsnationen im japanischen Osaka.+++ 03.34 Uhr: Nach Fund zweier Toter in Wohnhaus: Obduktionen geplant +++Einen Tag nach dem Fund der Leichen eines Mannes und einer Frau in einem Einfamilienhaus in Kahl am Main sind noch viele Fragen offen. Die Ermittler erhoffen sich von der Obduktion neue Erkenntnisse – diese sei für heute geplant, hieß es. Beide seien offenbar durch Gewalt ums Leben gekommen, teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg in einer gemeinsamen Erklärung am Montag mit. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen sei davon auszugehen, dass es sich bei dem männlichen Toten um den Täter handelt. Es gebe Hinweise, dass der Mann zuerst die Frau und dann sich selbst getötet habe, hatte ein Polizeisprecher kurz nach dem Fund der Leichen gesagt. Die Hintergründe und der Hergang der Tat seien noch völlig unklar, hieß es.+++ 02.24 Uhr: Boris Johnson setzt in Brexit-Streit auf “Kooperation” der EU +++Der britische Ex-Außenminister Boris Johnson, der als Favorit für das Amt des Premierministers gilt, setzt im Brexit-Streit auf eine “Kooperation” der EU. Johnson äußerte sich im Sender BBC zur Möglichkeit eines Brexits ohne Abkommen mit der EU am 31. Oktober. Großbritannien werde dann auf keinen Fall Grenzkontrollen und eine “harte Grenze” zwischen Nordirland und Irland einrichten.”Natürlich hängt das nicht nur von uns ab”, sagte der Brexit-Hardliner weiter. “Das hängt auch von der anderen Seite ab. Es gibt ein sehr wichtiges Element: jenes der Gegenseitigkeit und der Kooperation.” Die Frage der künftigen Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland ist einer der Hauptstreitpunkte im Ringen um den Brexit.+++ 00.59 Uhr: Europarats-Parlamentarier heben Sanktionen gegen Russland auf +++Nach stundenlangen heftigen Debatten hat die Parlamentarier-Versammlung des Europarats ein Ende der Sanktionen beschlossen, die nach der Krim-Annexion gegen die russische Delegation verhängt worden waren. Mit dem Votum wurde die Voraussetzung für einen Verbleib Russlands in der paneuropäischen Länderorganisation geschaffen.Die russischen Abgeordneten boykottierten die Arbeit der Versammlung, seit ihnen im April 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim das Stimmrecht entzogen wurde. Seit Juni 2017 zahlt Moskau außerdem keine Mitgliedsbeiträge mehr an den Europarat. Laut Satzung droht einem Land der Ausschluss, wenn es zwei Jahre lang keine Beiträge gezahlt hat.+++ 00.12 Uhr: Bund und Autobranche wollen Ladenetz-Ausbau vorantreiben +++Bundesregierung und Autobranche wollen den Ausbau des Ladenetzes für Elektro-Fahrzeuge in Deutschland weiter vorantreiben. Man habe sich verständigt, einen “Masterplan” dafür zu entwickeln, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, nach einem Treffen von Branchenvertretern und den Spitzen der großen Koalition im Kanzleramt.Der Plan solle alles Erforderliche klären, um das Ladenetz so auszubauen, dass bis 2030 sieben bis zehneinhalb Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße sein könnten. Ladestellen seien einer der wesentlichen Punkte für die Kundenakzeptanz, sagte Mattes. Über finanzielle Zusagen und Fördermittel sei nicht gesprochen worden. Die erzielten Ergebnisse für einen Masterplan sollten bei einem nächsten Treffen erörtert werden. Dann sollten auch Beschlüsse folgen.+++ 00.11 Uhr: Zwei Weltkriegsbomben in Gießen unschädlich gemacht +++Zwei bei Bauarbeiten im mittelhessischen Gießen gefundene Weltkriegsbomben sind unschädlich gemacht worden. Rund 2500 Menschen konnten in der Nacht zum Dienstag nach Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Das teilte die Stadt mit. Auch die Sperrung der A485 am Gießener Nordkreuz und an den Auffahrten Ursulum und Wieseck wurde wieder aufgehoben.Warum US- Kriegsschiffe heißen, wie sie heißen 7.02



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Publish date : 2019-06-25 13:00:22

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