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News des Tages: Betrunken auf Dosen gezielt und Kind erschossen? Zwei Polizisten festgenommen

News des Tages: Betrunken auf Dosen gezielt und Kind erschossen? Zwei Polizisten festgenommen




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Ukraine: Polizisten sollen Fünfjährigen erschossen haben (14.52 Uhr)Mindestens vier Tote bei Schießerei in Australien (13.00 Uhr)Bahn soll früher als geplant auf 100 Prozent Ökostrom umstellen (8.23 Uhr)NRW-CDU hält Klimapolitik für überbewertet  (5.08 Uhr)17-Jährige verliert bei Hai-Attacke vor US-Ostküste Teil ihres Beins (2.10 Uhr)Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 14.52 Uhr: Ukraine: Polizisten wegen Tod von Fünfjährigem in Haft +++Nach dem Tod eines Fünfjährigen sind in der Ukraine am Dienstag zwei Polizisten in Haft genommen worden. Den beiden Männern wird vorgeworfen, in betrunkenem Zustand im Hof eines Hauses im südwestlich von Kiew gelegenen Ort Perejaslaw-Chmelnitskyj auf Metallbüchsen geschossen und dabei versehentlich den Fünfjährigen getroffen zu haben. Der Junge erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.Der Fall löste eine Debatte über Korruption und Straffreiheit in der ukrainischen Polizei aus. Kritiker verurteilen seit langem Korruption und Gesetzeslosigkeit in der Polizeitruppe, die trotz mehrerer Reformversuche des Ex-Präsidenten Petro Poroschenko weiter grassiert. Das nichtstaatliche Anti-Korruptions-Aktionszentrum schrieb zu dem Fall des getöteten Jungen auf Facebook: “In einem normalen Land würde der Innenminister nach einem schrecklichen Vorfall wie diesem zurücktreten.” Der neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, alles zu unternehmen, um die Schuldigen zu bestrafen. Der ukrainische Polizeipräsident Sergyj Knyazew erklärte, er habe den Polizeichef von Kiew wegen des Vorfalls entlassen.+++ 13.59 Uhr: Leipzig: Vier Rocker wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt +++Im Prozess um einen Mord im Leipziger Rockermilieu sind alle vier Angeklagten zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die vier Mitglieder der inzwischen aufgelösten Leipziger “Filiale” der Hells Angels wurden wegen gemeinschaftlichen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen verurteilt. Laut Urteil hat der jüngste der zwischen 33 und 47 Jahren alten Männer im Sommer 2016 ein Mitglied des rivalisierenden Rockerclubs United Tribuns erschossen. Zwei weitere Männer wurden verletzt. Nach den Worten des Vorsitzenden Richters handelten die vier Männer nach einem gemeinschaftlichen Plan. Dabei sei es um Machtkämpfe gegangen. Das Urteil folgte dem Strafantrag des Staatsanwaltes.+++ 13.52 Uhr: Anwälte von Neymars angeblichem Vergewaltigungsopfer legen Mandat nieder +++Die Anwälte einer Frau, die dem brasilianischen Fußballstar Neymar Vergewaltigung vorwirft, haben ihr Mandat niedergelegt. Grund seien Widersprüche in den Aussagen der Frau, berichtete der Fernsehsender Globo TV am Montag (Ortszeit). Ein Vertreter der Kanzlei sagte dem Sender, die Frau habe den Anwälten gegenüber angegeben, im Mai in einem Pariser Hotel einvernehmlichen Sex mit Neymar gehabt zu haben, bevor dieser plötzlich gewalttätig und übergriffig geworden sei. In ihrer Aussage bei der Polizei hatte die Frau hingegen von einer Vergewaltigung gesprochen, “was ein völlig anderer Vorwurf ist”, hieß es von der Kanzlei.Neymar hatte die Vorwürfe der Frau am Samstag in einem auf Instagram veröffentlichten Video zurückgewiesen und von einer “Falle” gesprochen, in die er gelockt worden sei. Neymars Vater erklärte, der Fußballer sei das Opfer eines Erpressungsversuchs.+++ 13.29 Uhr: Deutschland bleibt der Plastiktüte für Obst und Gemüse treu +++Während Deuschlands Verbraucher deutlich seltener zu Plastiktüten greifen, bleibt die Verwendung der dünnen Plastikbeutel für Obst und Gemüse weit verbreitet. Im vergangenen Jahr wurden fast 3,1 Milliarden der sogenannten Hemdchenbeutel verbraucht – das waren etwas mehr als in den Jahren 2015 und 2016. Die Supermarktkette Rewe rief ihre Kunden in Ostdeutschland zum “Plastikfasten” auf: Sie nimmt die dünnen Beutel dort für einen Tag aus dem Sortiment.     Der Verbrauch der dünnwandigen Plastiktüten entsprach 2018 im Schnitt 37 Stück pro Verbraucher. Zwar waren es 2017 noch 39,5 Tüten pro Kopf – in den beiden Jahren davor allerdings jeweils nur 36 Stück, wie aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der FDP-Umweltpolitikerin Judith Skudelny hervorgeht. Zuerst hatte die “Neue Osnabrücker Zeitung” am Dienstag darüber berichtet.+++ 13.10 Uhr: Spanien: Gericht stoppt Umbettung der Leiche von Diktator Franco +++ Die für Montag angesetzte Umbettung des Leichnams von Diktator Francisco Franco (1892-1975) findet in Spanien vorerst nicht statt. Das Oberste Gericht in Madrid gab einem Einspruch der Familie des früheren Gewaltherrschers einstweilig statt. Die Entscheidung sei von den Richtern einstimmig getroffen worden, teilte das “Tribunal Supremo” mit. Das endgültige Urteil des Gerichts wird in den kommenden Wochen erwartet. Der Streit um die Umbettung hält in Spanien seit einem Jahr an. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte schon kurz nach seiner Amtsübernahme im Juni 2018 angekündigt, die Gebeine aus dem “Tal der Gefallenen” an einen anderen Ort bringen zu wollen. Bis heute ist das riesige Mausoleum eine Pilgerstätte für Menschen, die den toten Diktator verehren.+++ 13.06 Uhr: Mordserie auf Zypern: Noch eine Leiche gefunden +++Bei der Suche nach den Opfern eines Serienmörders auf der Mittelmeerinsel Zypern hat die Polizei eine weitere Leiche entdeckt. Taucher fanden sie am Dienstag in einem Koffer, der in einem Baggersee versenkt worden war. Dies sagte ein Polizeisprecher dem zyprischen Staatsfernsehen (RIK). Es handle sich allen Anzeichen nach um die Leiche einer Frau aus den Philippinen. Dies müsse aber noch gerichtsmedizinisch bestätigt werden, hieß es. In der für die Insel beispiellosen Mordserie steigt die Zahl der bisher gefundenen Opfer damit auf sechs. Die Suche nach einer siebten Leiche dauerte am Dienstag noch an.Baggersee auf Zypern_13.30UhrDer mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Hauptmann der zyprischen Nationalgarde, hat nach Polizeiangaben bisher sieben Morde gestanden. Die Opfer – fünf Frauen und zwei Kinder – sollen aus Asien und Rumänien stammen. Die Frauen hatten demnach als Haushälterinnen auf Zypern gearbeitet. Leichenfunde machte die Polizei bisher in einer verlassenen Erzgrube und in dem Baggersee.+++ 13.06 Uhr: Rauchen wie Bob Marley: Forscher züchtet legendäre Cannabis-Sorte nach +++Bob Marley und der Joint: Für viele Reggaefans gehört beides untrennbar zusammen. Doch was Bob Marley in den 70er Jahren rauchte, war lange Zeit auch aus seiner Heimat verschwunden: Eine in Jamaika heimische Cannabis-Sorte, die auf der Karibikinsel natürlich wuchs und über Jahrzehnte kultiviert wurde, wurde in den 80er Jahren nahezu ausgerottet.Damit will sich Machel Emanuel, promovierter Biologe und Forscher an der University of West Indies in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston, nicht abfinden – er züchtet die Sorte nach. Seine Suche nach dem alten Saatgut führte den Wissenschaftler durch die ganze Karibik – mit Erfolg. Auf mehreren Dutzend Quadratmetern experimentiert Emanuel nun mit dem Anbau der heimischen Cannabispflanze. Er hofft, dass Marihuana “Made in Jamaica” gewinnbringend vermarktet werden kann.Das Interesse an seiner Arbeit sei sehr groß – sowohl von Privatpersonen wie von Unternehmen. Doch der Wissenschaftler, selbst gläubiger Rastafari, besteht auf Fair-Trade-Bedingungen, sollte es zum Handel mit seinem Marihuana kommen.+++ 13 Uhr: Mindestens vier Tote bei Schießerei in Australien +++In einem Hotel im Norden Australiens sind mindestens vier Menschen erschossen worden. Zwei weitere wurden bei dem Vorfall in der Stadt Darwin verletzt, wie australischen Medien berichteten. Die Polizei habe noch am Abend (Ortszeit) einen 45-Jährigen festgenommen, hieß es. Augenzeugen hätten demnach gesehen, wie der Verdächtige mit einer Waffe in das Hotel gestürmt sei und in den Zimmern nach jemandem gesucht habe. Dabei habe er zahlreiche Schüsse abgefeuert. Später sei er mit einem Kleintransporter geflohen.Ob es noch weitere Opfer gibt, war zunächst nicht bekannt. Den Berichten zufolge soll der Verdächtige auf seinem Weg durch die Stadt an mehreren Orten Schüsse abgefeuert haben.Tweet Darwin+++ 12.45 Uhr: Zahl der Autozulassungen im Mai deutlich gestiegen +++Die Zahl der Auto-Neuzulassungen ist im Mai deutlich nach oben geschnellt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte, wurden im vergangenen Monat knapp 333.000 Pkw angemeldet – ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Fast sechs von zehn Neuwagen waren Benziner, aber auch Diesel werden wieder beliebter. Die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 100 Prozent, bleibt aber auf insgesamt überschaubarem Niveau. Im Mai wurden 4630 Elektro-Pkw zugelassen. +++ 12.38 Uhr: Polens Regierungschef bildet Kabinett um +++ Nachdem mehrere seiner Minister ins Europaparlament gewählt wurden, hat Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki sein Kabinett umgebildet. Sieben neue Kabinettsmitglieder wurden von Präsident Andrzej Duda ernannt, darunter ein neuer Finanzminister und eine neue Innenministerin. Die neuen Minister übernehmen ihre Ämter nur für ein paar Monate, im Oktober stehen Parlamentswahlen an. Die scheidende Finanzministerin Teresa Czerwinska ist die Einzige, die die Regierung verlässt, ohne ins Europaparlament gewählt worden zu sein. Medienberichten zufolge hatte sie Skepsis über die Finanzierbarkeit des Regierungsprogramms geäußert.+++ 12.22 Uhr: Afghanische Friedensaktivisten offenbar von Taliban entführt +++ Bei einem Friedensmarsch im Süden Afghanistans sind nach Angaben von Unterstützern rund 25 Aktivisten von Taliban-Kämpfern entführt worden. Die Anhänger der Friedensbewegung seien am Sonntag und Montag verschleppt worden, sagte ein Unterstützer des Friedensmarsches, Abdul Malik Hamdard. Die Taliban veröffentlichten Fotos von vier Mitgliedern der Gruppe. Den Männern gehe es gut und ihnen werde nichts geschehen, hieß es. “Wir wissen nicht, warum die Taliban unsere Mitglieder festhalten”, sagte Friedensaktivist Bacha Chan Muladad der AFP.+++ 11.29 Uhr: Brasilien setzt nach Fall von BSE Rindfleischexporte nach China aus +++Brasilien hat nach einem spontanen Fall von BSE seine Rindfleischexporte nach China vorübergehend gestoppt. Die Ausfuhren in die Volksrepublik würden ausgesetzt und die chinesischen Behörden prüften in der Zwischenzeit die Lage, teilte das brasilianische Landwirtschaftsministerium am Montag mit. Der Exportstopp beschränkt sich demnach auf China und folgt einem bilateralen Protokoll der beiden Länder für solche Fälle.+++ 11.26 Uhr: Ärger für Bayer wegen Monsanto-Unkrautvernichters auch in Australien +++Wegen eines Unkrautvernichtungsmittels seiner Tochter Monsanto hat der Bayer-Konzern nun auch juristischen Ärger in Australien. Ein Gärtner aus Melbourne reichte gegen Monsanto Australia vor dem Supreme Court des Bundesstaats Victoria Klage ein. Der 54 Jahre alte Mann namens Michael Ogalirolo leidet nach einem Bericht der Tageszeitung “Sydney Morning Herald” an einer bösartigen Erkrankung des Lymph-Systems (Non-Hodgkin-Lymphom). Er soll über einen Zeitraum von 18 Jahren hinweg den Monsanto-Unkrautvernichter Roundup benutzt haben.+++ 11.21 Uhr: Israel lockert Beschränkungen für palästinensische Fischer im Gazastreifen +++Nach fast einer Woche hat Israel Beschränkungen für die palästinensischen Fischer im Gazastreifen wieder gelockert. Die israelischen Behörden teilten am Dienstag mit, das Fanggebiet vor der Küste des abgeriegelten Palästinensergebiets umfasse ab sofort wieder 15 Seemeilen.Israel hatte das Fischereigebiet am Mittwoch vergangener Woche auf zehn Seemeilen reduziert, nachdem aus dem Gazastreifen Ballons mit Brandsätzen über die Grenze geflogen waren. Das Fanggebiet war erst vor der israelischen Parlamentswahl im April auf 15 Seemeilen erweitert worden. Ein so großes Gebiet hatte die israelische Regierung den palästinensischen Fischern schon seit Jahren nicht mehr zugestanden.+++ 11.16 Uhr: Nabu: Spatz häufigster Gartenvogel – Insektenfresser rückläufig ++Tausende Freiwillige haben bundesweit nachgeguckt: Der Spatz bleibt Deutschlands häufigster Gartenvogel. Bei der Zählaktion “Stunde der Gartenvögel” erfassten Teilnehmer im Schnitt etwas mehr als fünf Exemplare pro Garten, wie der Naturschutzbund (Nabu) am Dienstag mitteilte. Auf den zweiten Platz kam die Amsel, obwohl die Zahlen – vermutlich auch wegen des tödlichen Usutu-Virus – rückläufig sind. Dritthäufigster Vogel ist die Kohlmeise.Haussperling WeibchenRückläufige Werte melden die Naturschützer für Vögel, die sich nur von Insekten ernähren. “Von den neun häufigsten Insektenfresser-Arten nehmen sechs deutlich ab, nur drei können ihre Bestände halten”, bilanziert der Nabu. Dies hänge offenbar mit dem Insektenschwund zusammen. Seit Beginn der Aktion 2005 gingen die Werte etwa beim Mauersegler, der Mehlschwalbe und dem Hausrotschwanz zurück.+++ 11.12 Uhr: Polizist in Myanmar tauscht beschlagnahmtes Crystal Meth gegen Salz aus +++In Myanmar hat ein Polizist 64 Kilogramm beschlagnahmtes Crystal Meth gegen Salz ausgetauscht und ist mit den echten Drogen getürmt. Wie die Polizei des südostasiatischen Landes am Dienstag mitteilte, fiel der Tausch bei einer Inventur beschlagnahmter Drogenpakete in einer Polizeiwache im Bundesstaat Shan auf. 64 von insgesamt 103 Drogenpaketen seien gefälscht gewesen, sagte der stellvertretende Polizeichef des Bezirks Kengtung, Myint Swe. Der Polizist wurde am Sonntag festgenommen.+++ 10.35 Uhr: Konfliktforscher warnen: Risiko einer nuklearen Katastrophe steigt +++Deutsche Friedens- und Konfliktforscher haben die Bundesregierung zu einem verstärkten Engagement gegen ein neues Wettrüsten mit Atomwaffen aufgerufen. Die nukleare Weltordnung sei in akuter Gefahr und mit ihr die Stabilität des internationalen Systems, heißt es in dem am Dienstag in Berlin veröffentlichen Friedensgutachten 2019.”Die nach dem Kalten Krieg vereinbarte Abrüstung zwischen den nuklearen Supermächten ist blockiert, und ein neues Wettrüsten zeichnet sich ab; bestehende Rüstungskontrollverträge werden gekündigt oder laufen in Kürze aus; regionale Nuklearkrisen drohen zu eskalieren”, heißt es in dem Papier weiter. Das Risiko einer nuklearen Katastrophe steige wieder. Deutschland müsse entschlossener als bislang eine auf nukleare Abrüstung gerichtete Außen- und Sicherheitspolitik verfolgen.+++ 10.30 Uhr: Zwei deutsche Angler in spanischem Stausee ertrunken +++Zwei deutsche Sportangler sind in der Region Aragonien im Nordosten Spaniens in einem Stausee ertrunken. Bereits am Freitag sei das Boot der 55 und 54 Jahre alten Männer mit einem größeren Boot kollidiert und gekentert, berichteten lokale Medien unter Berufung auf die Guardia Civil. Während sich die drei Insassen des anderen Bootes, Slowaken und Tschechen, ans Ufer retten konnten, wurden die Deutschen seit dem Unglück vermisst.+++ 10.21 Uhr: Jüdischer Weltkongress trauert um letzten Überlebenden von Sobibor +++Semion Rosenfeld, der letzte Überlebende des NS-Vernichtungslagers Sobibor, ist im Alter von 96 Jahre gestorben. Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ron Lauder, würdigte Rosenfeld als einen “Helden, der im Widerstand gegen die “Endlösung” der Nazis sein eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hat”. Rosenfeld sei einer von 47 Juden gewesen, denen die Flucht aus dem NS-Lager im besetzten Polen gelungen sei, hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.+++ 10.19 Uhr: Maas warnt vor Folgen des Klimawandels für Sicherheitslage +++Außenminister Heiko Maas (SPD) hat vor wachsenden Gefahren durch Klimaveränderungen für die internationale Sicherheit gewarnt. “Der Kampf gegen die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels verlangt eine vor allem globale Anstrengung”, sagte Maas am Dienstag in seiner Rede zur Eröffnung der Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz. Deutschland habe den Anspruch, dabei eine führende Rolle zu spielen.+++ 10.11 Uhr: Studie: Kohleausstieg in derzeitiger Form könnte CO2-Emissionen sogar steigern +++Der Plan für den deutschen Kohleausstieg bis 2038 bietet einer Analyse zufolge keine Sicherheit, dass der Ausstoß des Treibhausgases CO2 unterm Strich wirklich sinkt. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung warnte am Dienstag, dass der Ausstieg durch die komplizierten Mechanismen im europäischen Emissionshandel den Gesamtausstoß sogar noch steigen lassen könnten. Abhilfe würde demnach ein CO2-Preis schaffen.08-So wollen die Schüler das Klima retten-6023896600001Zwei Effekte haben die Forscher in ihren Wirkungen analysiert. Erstens: Wenn Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden, sinkt das Angebot von Strom im Markt, und entsprechend steigt der Strompreis. Dadurch aber können die immer noch im Markt verbleibenden Kohlekraftwerke häufiger kostendeckend produzieren – sie erhöhen ihre Produktion, und damit steigt ihr Ausstoß an CO2.Zweitens: Durch den deutschen Kohleausstieg sinkt die Nachfrage nach Emissionsberechtigungszertifikaten im europäischen Emissionshandel und damit auch deren Preis. Stromproduzenten im Ausland kaufen mehr der dann billigeren Emissions-Berechtigungen, und steigern ihren CO2-Ausstoß.Helfen kann den Forschern zufolge ein Preis für CO2. Würde er in Deutschland eingeführt, je nach Szenario mit 30 bis 60 Euro pro Tonne im Jahr 2030, so würden die nationalen Klimaziele im Stromsektor erreicht.+++ 9.36 Uhr: Mehr als 4400 Reptilien in Einsatz gegen Wildtierschmuggel gerettet +++In einem weltweiten Einsatz gegen illegalen Wildtierhandel haben Behörden mehr als 4400 lebende Reptilien gerettet. Zwölf Menschen seien in Italien und Spanien festgenommen und mehr als 200 Verdächtige identifiziert worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Montag in Den Haag mit.Bei der sogenannten “Operation Blizzard” arbeiteten zwischen Mitte April und Mitte Mai 22 Staaten zusammen, darunter auch Deutschland. Die Behörden beschlagnahmten unter anderen 2703 Landes- und Meeresschildkröten, 1059 Schlangen, 512 Echsen und Geckos und 20 Krokodile und Alligatoren. Außerdem stellten sie Handtaschen, Geldbeutel, Uhrenarmbänder, Medikamente und ausgestopfte Tiere sicher.+++ 8.26 Uhr: Ungarns Regierungspartei Fidesz will in der EVP bleiben +++Die rechtsnationale ungarische Regierungspartei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban will nun doch in der konservativen Parteienfamilie der Europäischen Volkspartei (EVP) bleiben, der auch CDU und CSU angehören. “Ich glaube, es ist besser für uns. Es ist auch das Beste für die EVP, uns zu behalten”, sagte Orbans Kanzleramtsminister Gergely Gulyas im Interview der Tageszeitung “Die Welt”. +++ 8.23 Uhr: Scheuer: Bahn soll früher als geplant auf 100 Prozent Ökostrom umstellen +++Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat der Deutschen Bahn strengere Klimavorgaben gemacht. Er habe die Spitze des bundeseigenen Konzerns aufgefordert, “zügig ein Konzept vorzulegen, wie wir zwölf Jahre früher als bisher geplant auf 100 Prozent Ökostrom umstellen – nämlich ab 2038 statt 2050”, sagte Scheuer den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. Er wolle, dass die Bahn einen “noch größeren Beitrag” zum Erreichen der CO2-Reduzierung leiste.China Massaker Korri_9Uhr+++ 7.41 Uhr: Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen am Tiananmen-Platz in Peking +++Am 30. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz hat China die Sicherheitsvorkehrungen auf dem zentralen Platz in Peking stark erhöht. Polizisten überprüften am Dienstag die Ausweise aller Touristen und Pendler, die aus der U-Bahn-Station am Tiananmen-Platz kamen. Ausländische Journalisten durften den Platz nicht betreten und keine Fotos machen. Ein Behördenvertreter warnte einen Reporter, dass “illegales Medienverhalten” Auswirkungen auf Visa-Verlängerungen haben könne.Die chinesische Armee war in der Nacht zum 4. Juni 1989 mit Panzern gegen Studenten vorgegangen, die auf dem Tiananmen-Platz für mehr Demokratie demonstrierten. Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar mehr als tausend Menschen wurden getötet. Bis heute lässt Peking keine Aufarbeitung der Vorfälle zu.+++ 6.33 Uhr: DLRG fordert: Einfache Baderegeln einhalten +++Angesichts der ersten tödlichen Badeunfälle in diesem Jahr erinnert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an grundlegende Verhaltensweisen im Wasser. “Der erste Ratschlag ist an alle, die schlichten Baderegeln zu beherzigen”, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese in Bad Nenndorf bei Hannover. So solle nicht geschwommen oder gebadet werden, wo Schiffsverkehr herrsche. Aus gutem Grund gelte auch die Regel, nicht unter Alkoholeinfluss baden zu gehen oder sich an heißen Tagen erst abzukühlen, bevor man ins Wasser springe.Fünf Badetote am ersten Juniwochenende 1515Wiese erinnerte an den Unfall auf dem Rhein am Himmelfahrtstag, bei dem nach einem Schlauchbootunglück im Elsass ein kleines Mädchen aus Baden-Württemberg im Fluss vermisst wird. “Im gesamten Rhein herrscht Badeverbot”, sagte Wiese. Schon ein Erwachsener habe erhebliche Probleme, im Rhein aus der Strömung herauszukommen. “Wie soll sich da ein vierjähriges Kind, das nicht mal schwimmen kann, überhaupt zu helfen wissen?”+++ 6.03 Uhr: Bericht: Sudanesisches Militär kündigt Neuwahlen an – mehr Tote +++Die Militärführung im Sudan hat Medienberichten zufolge Neuwahlen binnen einiger Monate angekündigt. Diese sollten von regionalen sowie internationalen Beobachtern durchgeführt und überwacht werden, sagte der Anführer des militärischen Übergangsrates, Abdel Fattah Burhan, nach Angaben der Nachrichtenseite “Sudan Tribune”. In seiner Rede am frühen Dienstag sprach Burhan von Wahlen binnen neun Monaten, in einer schriftlichen Fassung von sieben Monaten, hieß es weiter. Darüber hinaus habe er alle bisher getroffenen Vereinbarungen mit der Opposition über eine Übergangsregierung aufgekündigt, hieß es weiter.Nach der gewaltsamen Auflösung eines Protestlagers am Montag stieg die Zahl der Toten auf mindestens 35, wie ein Ärzteverband mitteilte. Nach drei Jahrzehnten an der Macht war Sudans Präsident Omar al-Baschir im April von den Streitkräften gestürzt worden.+++ 5.08 Uhr: NRW-CDU im Bundestag: Nicht zu stark auf Klimapolitik fokussieren +++Der Chef der nordrhein-westfälischen CDU-Abgeordneten im Bundestag, Günter Krings, warnt die Parteispitze davor, sich zu sehr auf die Klimapolitik zu fokussieren. “Klimapolitik ist wichtig, in den anstehenden Wahlkämpfen in Ostdeutschland sind aber vor allem auch Themen der Inneren Sicherheit und des Rechtsstaats entscheidend”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Nichts ist so gefährlich, wie sich auf die Wahlkämpfe von gestern vorzubereiten”, sagte er – offensichtlich mit Blick auf den Erfolg der Grünen bei der Europawahl; die Grünen hatten stark auf umweltpolitische Themen gesetzt.Joghurtbecher (1)_7.50Am 1. September finden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg statt, am 27. Oktober wählt Thüringen. In allen Ländern ist die AfD, die vor allem die Asylpolitik der Bundesregierung kritisiert und Mängel in der öffentlichen Sicherheit anprangert, stark.+++ 2.35 Uhr: Deutsche verbrauchten 2018 drei Milliarden Plastikbeutel für Obst und Gemüse +++Während die Deutschen deutlich seltener zu Plastiktüten greifen, bleibt die Verwendung der dünnen Plastikbeutel für Obst und Gemüse weit verbreitet. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland etwas mehr als drei Milliarden dieser sogenannten Hemdchenbeutel verbraucht, wie die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf das Bundesumweltministerium berichtet. Das entspricht im Schnitt 37 Plastikbeutel pro Verbraucher, nur zwei weniger als 2017 mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 39 Tüten.+++ 2.34 Uhr: Studie: Viele Schüler nutzen Youtube zum Lernen +++Youtube ist für viele Kinder und Jugendliche nicht einfach nur ein Zeitvertreib – von jedem zweiten jungen Nutzer wird die Video-Plattform auch als Hilfsmittel für die Schule sehr geschätzt. Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des “Rats für Kulturelle Bildung”, die am Dienstag in Berlin vorgelegt wurde.Fast die Hälfte der befragten Youtube-Nutzer zwischen 12 und 19 Jahren (47 Prozent) sagt demnach, die Videos seien wichtig oder sehr wichtig bei Themen, die in der Schule behandelt werden. Ein Großteil davon nutzt die Clips für Hausaufgaben oder um sich Dinge erklären zu lassen, die im Unterricht nicht verstanden wurden.+++ 2.10 Uhr: 17-Jährige verliert bei Hai-Attacke vor US-Ostküste Teil ihres Beins +++Bei einem Hai-Angriff an der US-Ostküste ist eine 17-Jährige schwer verletzt worden und hat einen Teil ihres Beines verloren. Paige Winter wurde am Fort-Macon-Strand im Bundesstaat North Carolina von dem Hai attackiert, wie ihre Familie am Montag mitteilte. Medienberichten zufolge rannte ihr Vater ins Wasser und schlug das Tier in die Flucht.HaiDie Jugendliche wurde mit schweren Verletzungen an Händen und am linken Bein in ein Krankenhaus geflogen. Die Ärzte mussten ihr das Bein oberhalb des Knies amputieren. Ihre Mutter schrieb auf Facebook, Paige habe ihren Sinn für Humor trotz der schweren Verletzungen nicht verloren. Sie wolle, dass jeder wisse, dass trotz des Angriffs Haie “gute Leute” seien. Hai-Angriffe in den USA sind extrem selten. Laut dem International Wildlife Museum in Tucson im Bundesstaat Arizona liegt das Risiko, von einem Hai attackiert zu werden, bei eins zu vier Millionen.150924_Hai-Schwarm 16.35h



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Publish date : 2019-06-04 13:25:02

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