close
Stern

News vom Wochenende: Japanische Schüler ertrinken auf Klassenfahrt in Australien

News vom Wochenende: Japanische Schüler ertrinken auf Klassenfahrt in Australien




Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Ein Toter bei Zusammenstößen an Gaza-Grenze (7.57 Uhr)Wildhüter retten Elefantenbabys nach Tagen aus Schlammgrube (7.17 Uhr)Fünf Tote bei Explosion in chinesischer Fabrik (6.46 Uhr)Trump will Grenze zu Mexiko dicht machen (3.02 Uhr)Rotes Kreuz will Hilfslieferungen nach Venezuela bringen (0.53 Uhr)+++ 9.20 Uhr: Taliban erobern weiteren Bezirk – zahlreiche Tote +++Nach zweitägigen Kämpfen haben die Taliban einen weiteren Bezirk der ostafghanischen Provinz Badachschan erobert. Die Islamisten seien nun in der Lage, die Provinzhauptstadt Faisabad anzugreifen, erklärten zwei Provinzräte am Samstag.Bei den Kämpfen wurden den Angaben zufolge mindestens zwölf Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet. Fünf weitere seien verwundet worden und fünf würden vermisst. Das Gebiet liegt östlich von Kabul nahe der pakistanischen Grenze.Bei einem Taliban-Angriff in der Südostprovinz Sabul wurden nach offiziellen Angaben vom Samstag acht Polizisten getötet. In der Nacht zum Freitag wurden zudem mindestens 15 Polizisten bei Angriffen auf Kontrollposten in der südöstlichen Provinzhauptstadt Gasni getötet.+++ 8.56 Uhr: New York: Hunderte Impfungen nach Masern-Ausbruch +++Nach einem Masern-Ausbruch im US-Bundesstaat New York haben sich in dem betroffenen Landkreis innerhalb von zwei Tagen hunderte Menschen impfen lassen. Seit Mittwoch seien mehr als 500 Menschen zum Impfen gekommen, sagte Verwaltungschef Ed Day aus dem Landkreis Rockland am Freitagabend (Ortszeit) im Fernsehsender CNBC.     Rockland County hatte den Notstand ausgerufen, nachdem dort dutzende Masern-Fälle registriert wurden. Nicht geimpfte Kinder und Jugendlich dürfen sich seither nicht an öffentlichen Plätzen aufhalten oder zur Schule gehen. Ziel ist es laut Verwaltungschef Day, dass mindestens 93 Prozent der Bevölkerung geimpft sind. +++ 8.06 Uhr: Japanische Schüler auf Klassenfahrt in Australien ertrunken +++ Auf einer Klassenfahrt nach Australien sind zwei japanische Schüler ertrunken. Die Leichen der beiden 16-Jährigen wurden nach Polizeiangaben am Samstagmorgen am Lake Mackenzie auf Fraser Island gefunden, einem beliebten Touristenziel vor der Küste des östlichen Staates Queensland. Die beiden Jungen waren am Freitagabend als vermisst gemeldet worden.    Wie es zu dem Unglück kommen konnte, müsse noch geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher. Touristen, die in australischen Gewässern schwimmen gehen wollten, müssten sich der Risiken und ihrer eigenen Schwimmfähigkeiten bewusst sein, warnte er.+++ 7.57 Uhr: Ein Toter bei Zusammenstößen an Gaza-Grenze +++Bei Protesten an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel ist ein Palästinenser getötet worden. Der 20-Jährige starb am Samstagmorgen östlich von Gaza durch Schüsse der israelischen Armee, wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte. Augenzeugen zufolge habe er sich mehr als 100 Meter vom Grenzzaun entfernt befunden, als er von den tödlichen Schüssen getroffen wurde.    Ein Sprecher der israelischen Armee wollte sich zunächst nicht zu dem Vorfall äußern. Die radikalislamische Hamas-Bewegung hat zum ersten Jahrestag des Beginns der Proteste an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel zu Massenkundgebungen aufgerufen. Sie rechnet mit zehntausenden Teilnehmern. +++ 7.17 Uhr: Wildhüter retten Elefantenbabys nach Tagen aus Schlammgrube +++Wildhüter haben in Thailand sechs Elefantenbabys aus einer tiefen Schlammgrube gerettet, in der die Tiere offenbar schon seit Tagen festsaßen. Die Ranger stießen auf Patrouille in einem Nationalpark östlich von Bangkok auf die verängstigten und hilflosen Elefantenkälber, wie Parkleiter Prawartsart Chantheap am Samstag berichtete.     Als ihnen klar wurde, dass die Tiere nicht allein aus dem tiefen Schlammloch herauskommen konnten, machten sich einige der Ranger auf den Weg, um Ausrüstung zu ihrer Befreiung zu holen, die anderen blieben die Nacht über an der Grube, um auf die Kälber aufzupassen. Am nächsten Morgen begann das mittlerweile mit Hacken und Spaten ausgerüstete Team, eine Rampe für die Tiere zu bauen.     Nach dreistündiger Arbeit konnten die schlammbedeckten Elefantenbabys die Grube schließlich über die Rampe aus eigener Kraft verlassen. “Los, los, folgt einander!” feuerten die Ranger in einem von der Parkverwaltung aufgenommenen Video die Tiere an. “Los, Kinder, los!”+++ 6.46 Uhr: Fünf Tote bei Explosion in chinesischer Fabrik +++ Bei einer Explosion in einer Fabrik im Osten Chinas sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Auslöser des Unglücks sei ein Gasleck in dem Perlit-Werk in der Provinz Shandong gewesen, teilten örtliche Behörden mit. Wie genau es zu der Explosion in der Nacht zum Samstag kommen konnte, werde noch ermittelt. Behördenangaben zufolge wurde ein Mitarbeiter der Yongli-Perlitfabrik in Qingzhou festgenommen. Perlit ist ein vulkanisches Glas, dass häufig für den Gartenbau, als Isolationsmaterial oder in der Plastikproduktion verwendet wird.     Der Vorfall ereignete sich keine zwei Wochen nach einem der schlimmsten Industrieunfälle in der Geschichte Chinas, bei dem 78 Menschen getötet wurden. In einer Chemiefabrik in der östlichen Stadt Yancheng war nach einer Explosion ein Großbrand ausgebrochen. In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunglücken. Sicherheitsvorschriften werden häufig nicht eingehalten.+++ 5.34 Uhr: Klima-Demos: Konsequenzen für Schüler können unterschiedlich sein +++Wenn Schüler während der Unterrichtszeit für mehr Klimaschutz demonstrieren, können die Konsequenzen nach Ansicht des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) bundesweit unterschiedlich sein. “Manche organisieren Projekttage, andere nehmen das Fehlen hin, wieder andere geben Verweise, lassen nachsitzen und Aufsätze schreiben”, sagt der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann der Deutschen Presse-Agentur.Bundesländer wie Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Thüringen weisen in dem Konflikt auf die bestehende Schulpflicht hin und werten eine Demo-Teilnahme als unentschuldigtes Fehlen. Lehrer können laut VBE die Schulpflicht nicht aufheben, dies obliegt den Kultusministerien der Bundesländer. Von möglichen Geldstrafen wegen Schulschwänzens hat der Vorsitzende des Bundeselternrates, Stephan Wassmuth, noch nichts gehört. +++ 5.05 Uhr: Sportausschuss diskutiert Doping-Skandal und Kronzeugenregelung +++Der Sportausschuss des Bundestages wird sich auf seiner Sitzung am Mittwoch mit dem Doping-Skandal von Seefeld und Erfurt sowie den Konsequenzen daraus beschäftigen. Eingeladen wurden Günter Younger, Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur, und Kai Gräber, Leiter der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping in München. Außerdem werden die beiden Vorstandsvorsitzenden der Nationalen Anti-Doping-Agentur, Andrea Gotzmann und Lars Mortsiefer, Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Sportbundes, und die Athletenvertreter des DOSB, Jonathan Koch und Amelie Ebert erwartet. Schwerpunkt der Diskussion soll das Thema Kronzeugenregelung für Doping-Whistleblower sein. “Ich erwarte von der Sitzung, dass uns die Sachverständigen ihre Sicht auf die zur Zeit intensiv diskutierte Frage darstellen, ob und wenn ja, warum das Anti-Doping-Gesetz um eine Kronzeugenregelung ergänzt werden sollte”, erklärte Dagmar Freitag (SPD), die Vorsitzende des Sportausschusses. “Wenn Politik etwas verbessern kann, sollte sie es aus meiner Sicht tun.”+++ 4.16 Uhr: Nach Christchurch-Anschlag: Facebook will Regeln für Live-Vieos verschärfen +++Facebook hat nach dem tödlichen Anschlag in Christchurch angekündigt, seine Regeln für Live-Videos zu verschärfen. Viel Menschen hätten “zurecht hinterfragt, wie Online-Plattformen wie Facebook benutzt wurden, um schreckliche Videos der Angriffs zu verbreiten”, erklärte Facebook-Managerin Sheryl Sandberg am Freitag. So sollen künftig Nutzer von Facebook Live ausgeschlossen werden, die in der Vergangenheit gegen die Gemeinschaftsstandards des Netzwerkes verstoßen haben. Zudem investiert Facebook in Software, um schnell bearbeitete Versionen von Gewaltvideos oder -bildern zu erkennen.”Als Folge des terroristischen Anschlags ergreifen wir drei Maßnahmen: Die Regeln für Facebook Live verschärfen, den Kampf gegen Hass auf seinen Plattformen verstärken und Neuseeland unterstützen”, erklärte Sandberg, Nummer zwei im Facebook-Konzern.+++ 3.02 Uhr: Trump will Grenze zu Mexiko dicht machen +++US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr mit einer Schließung der Grenze zu Mexiko gedroht – diesmal verbunden mit einem Ultimatum an die mexikanische Regierung. “Falls Mexiko nicht sofort jede illegale Migration in die USA über unsere südliche Grenze stoppt, werde ich die Grenze oder große Teile der Grenze nächste Woche schließen”, schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommen werde, sei “sehr groß”. Dabei sei so einfach für Mexiko, illegale Migration zu verhindern, “aber sie nehmen nur unser Geld und “reden””, schrieb Trump weiter.Mexiko müsse die sogenannten Migranten-Karawanen nach Norden aufhalten. “Wenn sie sie nicht stoppen, schließen wir die Grenze”, drohte Trump. “Ich spiele keine Spiele.” Die Grenzschließung könne jeglichen Handel umfassen. Mexiko habe seit Jahren einen massiven Handelsüberschuss von 100 Milliarden Dollar gegenüber den Vereinigten Staaten.Die mexikanische Regierung will sich allerdings nicht unter Druck setzen lassen. “Mexiko handelt nicht auf der Grundlage von Drohungen”, schrieb Außenminister Marcelo Ebrard auf Twitter. “Wir sind großartige Nachbarn. Dafür sprechen auch die 1,5 Millionen US-Bürger, die unser Land zu ihrem Zuhause gemacht haben, die größte Gruppe diesen Ursprungs außerhalb der USA. Für sie sind wir auch die besten Nachbarn, die man sich wünschen kann.”+++ 2.21 Uhr: Flüchtlingshilfswerk fordert neue Rettungsmission im Mittelmeer +++Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat nach dem EU-Beschluss zum Abzug der Schiffe der Mittelmeer-Mission “Sophia” neue Maßnahmen zur Rettung von Menschen aus Seenot gefordert. “Es braucht mehr Schiffe, egal, wer sie stellt – in den Gewässern zwischen Libyen und Europa, dort wo Menschen ertrinken”, sagte der Vertreter von UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der “Welt am Sonntag”. Die Seenotrettung sei “ein humanitärer und rechtlicher Imperativ, der in internationalen Übereinkommen festgeschrieben ist”, fügte er hinzu.    Bartsch nannte die Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten einen “bedrückenden Rückschlag für ein Europa der Humanität”. Eine Seemission ohne Schiffe “bedeutet das Meer denen zu überlassen, die Europa bekämpfen will und jene dem Meer zu überlassen, die in Europa Schutz suchen”.+++ 1.42 Uhr: Richterin untersagt Gedenkfeiern zu Putsch-Jahrestag in Brasilien +++Kurz vor dem Jahrestag des Militärputsches in Brasilien vor 55 Jahren hat eine Richterin die umstrittenen Feierlichkeiten untersagt. Die für Sonntag geplanten Veranstaltungen in den Kasernen des südamerikanischen Landes müssten abgesagt werden, entschied Richterin Ivani Silva da Luz am Freitag. Sie verstoßen demnach gegen den Grundsatz der Rechtmäßigkeit, da sie nicht per Gesetz geregelt wurden.Anfang der Woche hatte ein Sprecher des rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro erklärt, das Verteidigungsministerium sei angewiesen worden, “angemessene Feierlichkeiten” am 31. März zu organisieren. Der Coup gegen den damaligen Präsidenten João Goulart hatte 1964 eine 21 Jahre dauernde Diktatur eingeleitet. Laut der später eingesetzten Wahrheitskommission wurden während der Militärherrschaft 434 Menschen getötet oder verschleppt.+++ 1.19 Uhr: BDI-Präsident fordert schnelle Entscheidung beim Brexit +++Der Präsident des Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, hat nach dem dritten Nein des britischen Parlaments zum Brexit-Abkommen London zum Handeln aufgefordert. “Die britische Politik muss schnellstmöglich den Brexit-Prozess abschließen”, sagte Kempf den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). “Diese unklare Lage trübt die Stimmung ein, vergrault Investoren, kostet Wachstum und Arbeitsplätze”, sagte er. Es herrsche eine “quälende Unsicherheit” in der Wirtschaft.    Kempf warnte vor den Folgen für deutsche Unternehmen. “Wir rechnen mit einem Rückschlag für die deutsche Wirtschaft in der Größenordnung von mindestens einem halben Prozent des Bruttoinlandsprodukts”, bekräftigte der Industriepräsident. Das wären rund 17 Milliarden Euro weniger Wirtschaftskraft “allein in diesem Jahr”. Er gehe davon aus, dass jedes vierte Unternehmen mit Geschäftsverbindungen ins Vereinigte Königreich im Falle eines harten Brexit Stellen streichen müsse.+++ 0.53 Uhr: Rotes Kreuz will Hilfslieferungen nach Venezuela bringen +++ Angesichts der schweren politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela will das Rote Kreuz Hilfslieferungen in das südamerikanische Land bringen. “Wir werden dabei helfen, die Güter ins Land zu bringen, aber unsere Regeln wie die Ablehnung von Militärinterventionen müssen respektiert werden”, sagte der Präsident der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, Francesco Rocca, am Freitag in Caracas. “Wir können mindestens 650.000 Menschen mit unseren Lieferungen helfen.”Das Rote Kreuz hatte sich bislang nicht an der Verteilung von Hilfsgüter beteiligt, weil die Organisation fürchtete, politisch instrumentalisiert zu werden. Nach einer Reihe von Gesprächen in Caracas sei der Weg nun frei, sagte Rocca. Die Hilfe könne in zwei Wochen anlaufen. “In einem von Machtkämpfen zerrissenen Land hat die Menschlichkeit gesiegt”, sagte er. “Das ist ein entscheidender Schritt, um die humanitäre Hilfe in Venezuela auszuweiten.”



Source link : https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news–japanische-schueler-ertrinken-auf-klassenfahrt-in-australien-8645008.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2019-03-30 08:58:12

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Tags : Stern

The author News2